US-Politik: Wettbewerb soll durch Präsidialverordnung gestärkt werden

Ich muss dir da sehr entschieden widersprechen, das es in der BRD politisch vorgekauten Geschichtsunterricht gab, jedenfalls habe ich ihn nicht erlebt.
Für mich ist es auch etwas merkwürdig, hier eine sozialistische Diktatur, mit offizieller Zensur, die sich auf die Fahnen geschrieben hat ihre Bevölkerung im Sinne des Sozialismus zu erziehen mit einer freiheitlich demokratischen Republik ohne jegliche Zensur
Da muss ich dir auch entschieden widersprechen :).

Denn genau, wie du bereits selbst schreibst, habe ich in der DDR eine "sozialistische Diktatur, mit offizieller Zensur" erlebt.

Dort wurde nicht von Westdeutschland, sondern vom Klassenfeind gesprochen und bereits in Kinderköpfe ein Feindbild konstruiert, welches fernab der Realität war.

Insbesondere in den Hochzeiten des kalten Krieges wurde Ostdeutschland aber ebenso als Klassenfeind betrachtet aufgrund der politischen Nähe zu Russland.

All jene Geschichtsdinger sollten meinerseits auch nur dazu beitragen, den Blick zu schärfen, wie Information verwertet, gewertet und missbraucht werden kann.

Dies findet seit Menschengedenken statt und im Zuge der Globalisierung social Media und co nochmal in einer völlig neuen Dimension.

Ich Male hier auch kein schwarz oder weiß, sondern schreibe diese Art des Machtmissbrauchs sämtlichen Beteiligten zu.
 
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Ich Male hier auch kein schwarz oder weiß, sondern schreibe diese Art der Macht sämtlichen Beteiligten zu.
Sicherlich ist Wissen Macht und auch die Manipulation von Wissen.
Aber zu behaupten das wir größtenteils manipuliert werden durch Suchmaschinen und "Lügenpresse" stimmt ja nun nicht. Zu einen Teil vielleicht schon, so dass bestimmte Suchergebnisse weiter oben auftauchen.
Aber man findet auch genug kritische Quellen wenn man danach sucht.
Hier übrigens mal eine Karte zur weltweiten Pressefreiheit: Rangliste der Pressefreiheit
in Deutschland mitlerweile etwas schlechter geworden aber immer noch weit von Zensur und Lügenpresse entfernt.
 
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Insbesondere in den Hochzeiten des kalten Krieges wurde Ostdeutschland aber ebenso als Klassenfeind betrachtet aufgrund der Nähe zu Russland.
Das ist so falsch und kann man nicht stehen lassen. Niemand wurde in der BRD mit solch einem Feindbild gegenüber der Bevölkerung der DDR indoktriniert! Es wurde dort immer sauber unterschieden zwischen Staatsführung, Armee (NVA) und Bevölkerung, also unterstelle bitte nichts, was nicht war.
Alo ich kenne niemanden aus der BRD zu der Zeit, der von einem "Klassenfeind" gesprochen hat, eher hat man die Leute bemitleidet und es wurde von "Zone" gesprochen.
All jene Geschichtsdinger sollten meinerseits auch nur dazu beitragen, den Blick zu schärfen, wie Information verwertet, gewertet und missbraucht werden kann.

Dies findet seit Menschengedenken statt und im Zuge der Globalisierung social Media und co nochmal in einer völlig neuen Dimension.

Ich Male hier auch kein schwarz oder weiß, sondern schreibe diese Art der Macht sämtlichen Beteiligten zu.
Es kommt aber schon darauf an in welcher Gesellschaftsordnung man sich bewegt, man kann nicht freiheitliche GEsellschaftsordnungen einfach mit Diktaturen über einen Kamm scheren.
Ansonsten gebe ich dir insoweit recht, das es für den einzelnen aufwändiger ist und mehr Verantwortung bedeutet in der aktuellen Zeit, die Informationen richtig zu filtern.
Im Gegensatz zu dir halte ich aber eben den Öffentlich Rechtlichen für eine sehr gute Errungenschaft und eine gute Hilfestellung an ungefilterte Informationen zu kommen. Ich verurteile eher jemanden wie Johnson der die BBC abschaffen will, weil sie nicht nach seinem Gusto berichtet auf das Schärfste.
 
Es wurde dort immer sauber unterschieden zwischen Staatsführung, Armee (NVA) und Bevölkerung, also unterstelle bitte nichts, was nicht war.
Entschuldige, ich gebe nur das wieder was ich in Ostdeutschland erlebt habe und welches Bild von Staatsseiten für ehemalige Mitbürger gezeichnet wurde. Für eine "objektive" Sicht, müsste man wohl parallel aufgewachsen sein;).

Weiterhin würde ich jedoch wieder gerne aus der Geschichte zur Gegenwart und dem Inhalt dieses Artikels bzw der Aussage bzw Intention Bidens übergehen, wo ich denke, das Bidens Ersuchen nicht von Erfolg gekrönt sein wird.

Es herrscht längst eine bilaterale Zwangsprostitution zwischen Staaten und multinationalen Unternehmen.
Bidens Aussage, diese Unternehmen "zerschlagen bzw entmachten" zu wollen wirkt da beinahe schon kindlich naiv.


Erinnert mich ein bisschen an die Ära Trump und dessen Populismus, als würde man durch den Bau von Zäunen bzw Mauern tiefgreifende Probleme lösen können.
 
Es herrscht längst eine bilaterale Zwangsprostitution zwischen Staaten und multinationalen Unternehmen.
Bidens Aussage, diese Unternehmen "zerschlagen bzw entmachten" zu wollen wirkt da beinahe schon kindlich naiv.
Ich will das im Moment noch nicht beurteilen, aber wenn einer Erfahrung hat mit der Zerschlagung von Großkonzernen und dafür auch entsprechende Gesetze hat, dann die USA.
Ich verweise mal auf AT&T oder Standard Oil. Man kann das als Naiv bezeichene, aber wie gesagt die Amis haben in der Vergangenheit nicht davor zurückgeschreckt.
 
Wessen Horizont ist hier beschränkt bzw. verzerrt wenn man mit Hildmann gleichgesetzt wird?
Du hast mehrere Behauptungen aufgestellt und dich bei der Beweisführung eines einzigen Beispiels dann selbst widerlegt.
Danach hast du auf Nachfragen mit diesem reagiert "nur mal die Nachrichten sehen, hören, lesen."
Das ist keine Diskussionsgrundlage.

Echt peinlich wie man hier in eine politische Ecke gedrückt wird, mit derer man keinerlei Sympathie hegt, im Gegenteil!
Man drückt dich nicht in eine politische Ecke, sondern du begibst dich selbst dort hin.

Nur weil man kritisch ist, bekommt man hier gleich von scheinbar bildungsfernen Mitmenschen ein Stempel, sorry, da beneide ich den ein oder anderen, wie leicht die Welt doch sein kann, wenn man sie nur in schwarz und weiß unterscheidet.
Ich möchte mich ja gerne bilden, nur dann erfahre ich aus deinen Links, dass Nestle faktisch gar nichts manipuliert und sogar der kritischste Artikel bei Google als erstes aufploppt und Suchmaschinen nicht nach Gunst der Unternehmen, sondern nach persönlichen Kriterien Links und auch Werbung einblenden.
Dies ist jedoch nicht zielführend, da er erstens kein realen Gegner hat, sondern diverse Großkonzerne, welche sich vor lachen in die Hosen pissen bei seinem Statement und zweitens die Machtverhältnisse längst zu Gunsten der Großkonzerne entschieden sind.
Und das ist schon dein ganzer Argumentationsinhalt. "Bringt nichts, weil es nichts bringt,basta".
Sind zu groß, manipulieren alles und jeden und einzelne Philanthropen sind stärker als Kontinente aus Staaten.
Nachweise: Null.
Wie es aussieht, kann man hier nachlesen.

Wie können sich die G7 auf eine Mindestdigitalsteuer von 15% einigen?
Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die führenden Industrienationen auf wichtige Pfeiler einer weltweiten Digitalsteuer geeinigt. Das teilte der britische Finanzminister Rishi Sunak nach dem Treffen mit seinen G7-Amtskollegen am Samstag in London auf Twitter mit.
 
Insbesondere in den Hochzeiten des kalten Krieges wurde Ostdeutschland aber ebenso als Klassenfeind betrachtet aufgrund der politischen Nähe zu Russland.
Kann ich nicht bestätigen. Die DDR wurde im Westen als Unrechtssystem betrachtet, das seine Bürgern die freie Wahl verbietet und Leute einsperrt, die kritisch über die DDR berichten. Genauso wurde auch über die Sowjetunion berichtet und heute ist es China, das im Fokus steht.
Ich war ja mal zur DDR Zeiten in der DDR und habe Verwandte meines Vaters besucht -- in Leipzig.
Da wurde im DDR Fernsehen ganz anders über die BRD geredet als bei uns im Fernsehen.
Klar gab es in der DDR auch Unterhaltungssendungen und Sport und sowas, aber politische Magazine, die das berichte, was wirklich passiert, wie Monitor oder Panorama, gab es im DDR fernsehen einfach nicht.
 
Wir haben auch ein riesiges Kartell zerschlagen (auch wenn der Krieg etwas geholfen hat^^)

Stichwort IG Farben
 
Den selben Link habe ich auch bereits erwähnt und daraus zitiert, hier nochmal ein Auszug:
Aber die momentane politische Macht der globalen Konzerne gegenüber anderen Akteuren ist mit Blick auf ihre schiere Größe und ihr ökonomisches Potential historisch einmalig.

Weiterhin:
Die internationalen Beziehungen sind zu einem gigantischen dreidimensionalen Schachspiel geworden, wobei Staaten und Unternehmen komplex miteinander verflochtene Akteure sind.

Nun zurück zur Aussage Bidens, dieser möchte big Player "schwächen", mit Bezug zum Link und dessen Inhalt, würde dies im Umkehrschluss bedeuten, sich selbst zu schwächen, aufgeund der engen Verflechtungen zwischen Staat, Kapital und den damit verbundenen Unternehmen.

Wo ich wieder zu meiner Ausgangsaussage komme und sage, dies ist nicht möglich.
Sicherlich wird auf dem Papier was "tolles" stehen und entsprechende Gesetze verabschiedet, aber ich behaupte das es an der Realität nichts ändern wird und das Gleichgewicht weiter Richtung der Konzerne wandern wird.

Hier nochmal etwas Lektüre:

 
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