Ubisoft verdient mehr als 700 Mio. Euro durch In-Game-Shops bei Rainbow Six Siege und Co.

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ubisoft verdient mehr als 700 Mio. Euro durch In-Game-Shops bei Rainbow Six Siege und Co.
Umsatz ist nicht Verdienst, alle diese ganzen Verkaufsberatungsgespräche kosten Millionen. Das ist ganz sicher ein Nullsummenspiel, oder richtig gerechnet ein Service für die Kunden. Ganz sicher. Wer würde sich denn schamlos an seinen Kunden, oft spielsüchtige Kinder, bereichern wollen?
 
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Damals gab es die Spiele für ~2DM auf dem Wühltisch.

Hast du schonmal den Müll für 2DM gezockt?

Das waren bestenfalls viertklassige Spiele, die eigentlich keiner mit Namen kann. Von irgendwelchen winzigen Entwicklerteams oder Einzelpersonen zusammengestückelt (nichts gegen gute Shareware, aber das war ja meist unterirdisch).

Nur mal zur Erinnerung: damals gab es eine sehr erfolgreiche Heftserie namens "Bestsellergames". Erfolgskonzept war es, teils 5 Jahre alte Spiele, für 10DM oder 15DM (Bestsellergames Gold) im Heft rauszubringen. Das Heft war nichts besonderes, mit einer PCGH, PC Games oder Gamestar, nicht zu vergleichen. Das war der Gipfel des günstigen. Ansonsten konntest du auf deine Rabatte warten bis du schwarz wurdest. Noch schlimmer: wenn du zu lange gewartet hattest, dann mußte der Compterspieleladen das Spiel nachbestellen, meist zum Vollpreis. Ausverkaufte Computerspiele ist etwas, das man heute nichtmehr kennt. Genauso wenig, wie die Flohmärkte abzuklappern, in der Hoffnung etwas brauchbares für sein Taschengeld zu bekommen. Di tolle Erkenntnis, dass die neuen Originaldisketten nicht das waren, was sie schienen. Aber immerhin habe ich hier noch Doom, The Day of The Tantacle und Ground Control liegen, eine gute Folhmarktausbeute (das war eine Zeit: man ging hin und wußte nicht, mit was man zurückkommen würde).

Wenn man die Zeiten vergleicht, dann ist man heute um längen besser dran. Das aktuelle Superspiel, für die Hälfte, oder weniger, nach gerade einmal einem Halben Jahr, das gab es damals einfach nicht. Auch die anderen Spiele blieben gefühlte Ewigkeiten teuer (heute nurnoch in Ausnahmen der Fall).

Ausserdem was nützen mir 50 oder 75% "Sale" wenn die teilweise bei Uralt Spielen noch vom UVP ausgehen?

Wenn du dich darüber schon aufregst, dann hättest du früher gar keinen Spieleladen betreten dürfen. Übrigens ist das der Preis, den man vor dem Sale bezahlt hat, transparenter geht es garnicht.

Die Mediamarkt-Spielepyramide der Neuzeit heißt Steamsales.

Die Spielepyramide gab es auch erst einige Zeit später, dürfte etwas vor 2000 gewesen sein und sie war durchaus ein großer Fortschritt, genau wie "Green Pepper".

Am geilsten waren natürlich die Gold Games, von denen habe ich sogar noch einige hier. Ab Gold Games 3 ging es so richtig los.
 
Nur mal zur Erinnerung: damals gab es eine sehr erfolgreiche Heftserie namens "Bestsellergames". Erfolgskonzept war es, teils 5 Jahre alte Spiele, für 10DM oder 15DM (Bestsellergames Gold) im Heft rauszubringen. Das Heft war nichts besonderes, mit einer PCGH, PC Games oder Gamestar, nicht zu vergleichen. Das war der Gipfel des günstigen. Ansonsten konntest du auf deine Rabatte warten bis du schwarz wurdest. Noch schlimmer: wenn du zu lange gewartet hattest, dann mußte der Compterspieleladen das Spiel nachbestellen, meist zum Vollpreis. Ausverkaufte Computerspiele ist etwas, das man heute nichtmehr kennt. Genauso wenig, wie die Flohmärkte abzuklappern, in der Hoffnung etwas brauchbares für sein Taschengeld zu bekommen. Di tolle Erkenntnis, dass die neuen Originaldisketten nicht das waren, was sie schienen. Aber immerhin habe ich hier noch Doom, The Day of The Tantacle und Ground Control liegen, eine gute Folhmarktausbeute (das war eine Zeit: man ging hin und wußte nicht, mit was man zurückkommen würde).

Wenn man die Zeiten vergleicht, dann ist man heute um längen besser dran. Das aktuelle Superspiel, für die Hälfte, oder weniger, nach gerade einmal einem Halben Jahr, das gab es damals einfach nicht. Auch die anderen Spiele blieben gefühlte Ewigkeiten teuer (heute nurnoch in Ausnahmen der Fall).

Mein Heft der Wahl war damals die ComputerBild-Spiele mit 2 - 5 DM :D
Teils klasse Games drin gewesen wie Earth 2150 oder Abes Oddysey aber oft auch nur grober "Schrott".

Jetzt geht man auf den Flohmarkt und erhält zum Preis eines AAA-Games unter Umständen gerade mal 1 NES/SNES Game. Zum Glück fällt mein Taschengeld heute etwas großzügiger aus.
 
Früher, in der guten alten Zeit, haben die Spiele deutlich mehr gekostet, als heute. 100DM von 1990 sind heute gut 95€, dafür gibt es üblicherweise schon die Collectors Edition. Nur die Ultimate Edition von AC:O war teurer, aber da ist das Expansionpack auch mit drin.

Hatte mehr d.h. ausführlicher was dazugeschrieben aber leider wurde es nicht übernommen (FF hatte Fehlermeldung).

Neue Kurzfassung:
Laut ASM - Werbung kosteten C64 Spiele 1990 30-50 DM und Amiga 60-70 DM.
Inflationrechner sagte mir ~65% => was max. 132 DM => 68€ wären.
Die Behauptung ist so oder so hinfällig das Spiele damals billiger wären; ausser man zählt heute den Season Pass hinzu was ich dann
für Pi mal Daumen ein Unentschieden (mit leitem Vorteil für damals) halten würde.

Man muste zwar länger warten bis der Preis gefallen war dafür konnte man aber die Spiele in Ruhe durchzocken und sehr gut weiterverkaufen.
Heute eigendlich unmöglich; sei es wegen DRM oder weil man nichts dafür kriegt.

Edit
Bluebird, es ist auch in deinem Interesse als Gamer, dass CD Projekt möglichst keine Flops hinlegt!

Ist das leztenendes nicht in unser allem Interesse?
und nicht nur CD Projekt sondern alle Unternehmen?
Überlegt mal einfach blind ein Spiel kaufen und extrem viel Fun haben.
Am besten noch zu Preisen von damals; habe gehört die waren viel billiger ....... *duck-und-renn-weg*
 
Die Inflationsbetrachtung mag zwar generell ganz interessant sein, aber greift hier doch etwas zu kurz:
Für Preissenkungen sprechen:

  • Keine physischen Datenträger d.h. kein Mastering/kein klassischer Vertrieb/keine Logistikkosten/kein Händleraufschlag->Macht einen großen Teil des Preises aus weil jeder sein bisschen dazu haben will(gut 3rd Party Shops wie Steam nehmen provision aber mittlerweile macht ja jeder seine eigene Bude auf)
  • Billige Möglichkeit an technisches Knowhow zu kommen->Engines gibt es wie Sand am Meer, man muss keine teuren Coreentwickler mehr einstellen oder Genies im Team haben für das "next big thing". Assetdatenbanken und Foto/Texturdatenbanken bieten massive Erleichterungen zur Erstellung der Spielwelten. Ambitionierte Entwickler müssen nicht zwingend Ortstermine machen um bestimmte Texturen zu erstellen.
  • Kein Ausverkauf d.h. man kann bis zum Abschalten der Server immer die fehlerfreien Daten neu verkaufen ohne Nachpressen zu müssen. Den Fehler mit Prey(2006) wird man nicht wiederholen.
Schon immer teuer war:
  • Sprachausgabe(seit Mitte der 2000er min. in 1 Sprache)
  • Multiplatformentwicklung
  • Kundendienst
  • Communityarbeit->Steam bietet da allerdings zur Freude auch von Epic und anderen schwarzen Schafen kostenlosen Ersatz
  • Patchentwicklung und -verteilung
  • Mehrsprachigkeit->Dolmetscher kosten wenn die Entwickler nicht selber diese Sprachen beherschen
  • Sounddesign/Audiodesign/Musik. Man muss da jetzt nicht übertreiben wie damals Gothic3(PCG hat mal berichtet dass da gut 1Mio. € ausgegeben wurden für den Soundtrack), aber echt klingt trotz Tendenz zurück zu Stereo besser als aus der Dose
Was teurer geworden ist:

  • Multilinguale Sprachausgabe als quasi Pflicht->Hat jedes neuere große Spiel zumindest rudimentär
  • Motion-Capturing
  • Werbung->Nicht nur Fachpresse und Flyer an Händler wie früher. Heute muss alles dabei sein: Fernsehen, Yt, Facebook, Twitter, Website, Influencer, alle Shops, alle Werbehoster. Da ist gut wenn man mit gesammelten Daten die Zielgruppen besser eingrenzen kann

Fazit: Nur klassisch erhöhte Personalkosten durch mehr Angestellte(müssen aber nicht zwingend die "guten" Leute sein wie früher, irgendwas fällt den Legionen von Leuten schon ein) und ganz viel Marketing. Als Mehrreinnahmen hat man die ganzen Mini-Addons und Skins, massiv höhere Verkaufszahlen(Gaming ist Mainstream) und Erlöse durch die Nutzung von Daten(Weiterverkauf/Nutzung für Marketing und Marktforschung).

Um zum Thema zurückzukommen: Die astronomischen Umsätze und Margen kommen nicht daher, dass man die relativen inflationsbereinigten Kosten pro verkaufter Einheit gleichbleibend oder steigend hat...
Persönlich mag ich die Entwicklung nicht, aber mir ist das ganze ziemlich egal, solange ich nicht das Gefühl habe, dass ich überall im Spiel Preisschilder sehe. DMC5 fand ich in der Hinsicht super: Im Hauptmenü eine Option für Zusatzinhalte und sonst im Spiel nirgendwo der Hinweis, dass man Orbs(eine Ingame-Ressource) für Echtgeld nachkaufen kann. HITMAN ebenso: Im Hauptmenü ein Angebot und im Spiel nichts von dem Zeug.
 
Dank DRM wird es auch immer schwieriger legal an günstige Spiele zu kommen.

Früher, in der guten alten Zeit, haben die Spiele deutlich mehr gekostet, als heute. 100DM von 1990 sind heute gut 95€, dafür gibt es üblicherweise schon die Collectors Edition. Nur die Ultimate Edition von AC:O war teurer, aber da ist das Expansionpack auch mit drin.

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Früher gab es kein DRM.
In der Anfangszeit von Steam konnte man Spiele im Ausland kaufen.
Wenn ich nun z.B. in Brasilien bin kann ich die Spiele die ich dort kaufe nur in BR und umliege Länder installieren und starten.
Ja es gibt Möglichkeiten aber die sind nicht wirklich praktikabel.
 
Früher gab es kein DRM.

Das stimmt nicht, einen Kopierschutz gab es auch damals und der war auf dem PC wirklich nervig. Entweder durfte man sich auf einem Coderad (Mokey Island, Indiana Jones) etwas zusammendrehen oder man mußte irgendwas im Handbuch nachschlagen, was besonders nervig war (welcher Charakter ist das? Da war man locker 2-3 Min mit suchen beschäftigt [roter Bart, mit braunen Augen, die nach links schauen]). Diese Zeit war deutlich schlimmer als heute.

Es gab eine herrliche Zeit, in der die CD Kopierschutz genug war. Die dauerte etwa von 1993 (Rebel Assault) bis 1999, dann kamen auch wieder die Kopierschutzmechanismen. Früher haben sie im System herumgeschnüffelt, was sie heute glücklicherweise nichtmehr machen.

Du verklärst einfach die "gute alte Zeit", die es so nicht wirklich gegeben hat (bis auf die etwa 5 Jahre).
 
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