Traktor gehackt: Jailbreak für John-Deere-Traktoren vorgestellt

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Auch Traktoren können gehackt werden. Der Jacker Slick Codes hat auf der DefCon Security Conference seinen Jailbreak für Traktoren der Marke John Deere vorgestellt.

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Vollkommen richtig, dass sie die Dinger hacken. Ich dachte, dass das schon lange in Russland praktiziert wurde und sie dieses auch online stellten für andere - habe mal eine Reportage aus den USA darüber geguckt.
Es ist schon irre heutzutage, dass sogar physische Produkte die du kaufst dir nicht gehören - mehr oder weniger. Wenn der Hersteller es will, dann kann er dein Gerät jederzeit abstellen und die kannst nichts dagegen machen.
Da fragt man sich, wieso die Politik dagegen nichts macht?! Aber die Antwort kennen wir ja alle - nicht war Herr Lindner!
 
Vollkommen richtig, dass sie die Dinger hacken.
Es ist schon irre heutzutage, dass sogar physische Produkte die du kaufst dir nicht gehören
Du vergisst bei dem ganzen aber auch das diese Gerätschaften ziemlich kompliziert geworden sind was die Technik angeht. Da muss es geschlossene Systeme geben damit nicht jeder Hanswurst daran rumfuscht. Im Gegensatz zu früher sind die Hersteller viel schneller vor den Kader gezogen, wenn irgendein Sicherheitssystem nicht mehr richtig funktioniert. Oder das Gerät nicht die entsprechende Leistung bringt. Durch offene Systeme kannst du sowas nicht gewährleisten. Da wirst du als Hersteller verklagt wenn du ein Manipulation nicht erschwerst.
Heut zutage kannst du wegen allem klagen und das ist auch einer der Gründe warum sich Hersteller immer mehr absichern wollen. Da hilft ein Aufkleber“ höffnen auf eigene Gefahr nicht mehr“
 
Sowas kann man nur unterstützen.

Leider kann man seinen Trecker nicht bei einer Markenfremden Werkstatt warten lassen.

Vielleicht für viele interessant:

Nur müsstest du dann die Garantiebedingungen der Geräte anpassen.

Möchtest du als Hersteller in Haftung genommen werden, wenn du weißt, dass Bauer Herbert daran rum gefummelt hat ?
 
Das ist gut so!
Was man sich heute als Hersteller alles rausnimmt ist echt das Letzte!
Bei Autos das selbe und hier noch staatlich unterstützt. Kein Zugriff mehr mit Diagnosesoftware auf neue Autos, ohne daß es der Hersteller will.

Ich Frage mich ob man bei John Deere das handhabt wie bei BMW. Sind da Funktionen verbaut, welche nur per Software gesperrt sind?
 
Nur müsstest du dann die Garantiebedingungen der Geräte anpassen.

Möchtest du als Hersteller in Haftung genommen werden, wenn du weißt, dass Bauer Herbert daran rum gefummelt hat ?

obald Manipulationen nachweisbar sind, muss der Manuipulierende als Verursacher haften. Dafür reicht ein simples Siegel oder, für reine Software-Mods, ein gesichertes Change-Log. Ähnliches gilt für Gewährleistung: Wer es selbst kaputt macht, ist selber Schuld. Auch hier reichen Manipulationsspuren für die Beweislastumkehr in der Praxis aus.

Einzig bei der Garantie gibt es keinen automatischen Schutz für den Hersteller seitens des Gesetzes, weil der Hersteller seine Garantiebedingungen frei formulieren kann. Aber da steht auch praktisch immer drin, dass sämtliche Umbauten ausgeschlossen sind. Von daher drohen John Deere keinerlei Folgekosten. Aber eben der Verlust von Folgeeinnahmen, wenn man die Käufer oder besser gesagt Lizenznehmer nicht mehr zu gebrandeten Ersatzteilen und zu Vertragswerkstätten zwingen kann.
 
ist das ein problem? natürlich nicht, ausser für john deere, die dann weniger abzocken können.

Hast du Plan von der Materie ?
Hast du Plan davon wie hoch komplex Traktoren heute sind ? Und da soll dann jeder
Hanswurst rumfummeln können und weil er irgendwo rumgespielt hat, was einen
anderen Parameter ändert und auf einmal platzt dir nen 400 Bar Hydraulikschlauch. ...
obald Manipulationen nachweisbar sind, muss der Manuipulierende als Verursacher haften. Dafür reicht ein simples Siegel oder, für reine Software-Mods, ein gesichertes Change-Log. Ähnliches gilt für Gewährleistung: Wer es selbst kaputt macht, ist selber Schuld. Auch hier reichen Manipulationsspuren für die Beweislastumkehr in der Praxis aus.

Einzig bei der Garantie gibt es keinen automatischen Schutz für den Hersteller seitens des Gesetzes, weil der Hersteller seine Garantiebedingungen frei formulieren kann. Aber da steht auch praktisch immer drin, dass sämtliche Umbauten ausgeschlossen sind. Von daher drohen John Deere keinerlei Folgekosten. Aber eben der Verlust von Folgeeinnahmen, wenn man die Käufer oder besser gesagt Lizenznehmer nicht mehr zu gebrandeten Ersatzteilen und zu Vertragswerkstätten zwingen kann.
Da sind wir (mal wieder) bei deiner Theorie..

Was ist denn Manipulation ? Willst du jetzt über Jahre Rechtsanwälte finanzieren und Gerichte beschäftigen ?
Fummel halt nicht dran rum.

Und wenn dir das Produkt nicht gefällt, kauf einfach wo anders.
 
Hast du Plan von der Materie ?
Hast du Plan davon wie hoch komplex Traktoren heute sind ? Und da soll dann jeder
Hanswurst rumfummeln können und weil er irgendwo rumgespielt hat, was einen
anderen Parameter ändert und auf einmal platzt dir nen 400 Bar Hydraulikschlauch. ...
was verstehst du nicht? es geht der bude nicht um irgendwelche komlexitäten (da gibt sowieso nichts, was komplexer wäre als anderes, was ganz ohne pflicht zu bestimmten technikern und werkstätten rumfährt), sondern darum auch nach den verkauf weiter kohle zu scheffeln. niemand will an irgendwelchen internen parametern etc. rumfummeln, den strohmann kannst du dir sparen.
 
was verstehst du nicht? es geht der bude nicht um irgendwelche komlexitäten (da gibt sowieso nichts, was komplexer wäre als anderes, was ganz ohne pflicht zu bestimmten technikern und werkstätten rumfährt), sondern darum auch nach den verkauf weiter kohle zu scheffeln. niemand will an irgendwelchen internen parametern etc. rumfummeln, den strohmann kannst du dir sparen.

Wenn dir das Produkt missfällt, kauf es nicht.

Es kann so einfach sein.
Willkommen im wahren Kapitalismus.
 
Was mich an der Sache Wundert ist, das sie den Hack noch nicht wireless, sondern nur mit eingelötetem "Mod-Chip" erreicht haben. John Deere scheint da wohl doch ne Ecke sicherer als viele Autobauer zu sein. Macht aber auch Sinn wenn man bedenkt was dashinten dran hängt.
Moderne Traktoren sind mittlerweile so mit high-tec vollgestopft, die können den Grossteil der Feldarbeit autonom erledigen. Sensoren, Kameras, GPS-Überwachung und Navigation, Telemetrie Fernüberwachung und Diagnose. Der Traktor wird mit Daten fürs Feld gefüttert (Lage, Route, mähen, pflügen, usw.) und der Fahrer muss eigentlich nur noch zum Feld fahren und das Programm starten. Der pflügt dann Zentimeter genau das Feld, bepflanzt es im passenden Abstand, oder stutzt das Grünzeug auf die gewünschte Länge. Der Fahrer überwacht dann eigentlich nur den Traktor und achtet auf Zeug im Feld, das Anbauten beschädigen könnte.
So ein Traktor mit Vollaustattung ist natürlich ensprechent teuer und wird vermutlich hauptsächlich in Ländern mit riesigen Ackerflächen wie den USA genutzt.

Bezüglich Hersteller und Kontrolle ihrer Produkte:
Kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine, haben die Russen bei nem ukrainischen John Deere Händler glaube 5 Mähdrescher mitgehen lassen. Der Händler gab den Diebstahl an JD USA weiter. Die konnten dann per GPS zuschauen wo die Fahrzeuge hin transportiert wurden und sind dann direkt per Fernzugriff still gelegt worden.

Autohersteller können das glaube ich bei neuen Fahrzeugen auch machen, genau weis ich das aber nicht.
 
Da sind wir (mal wieder) bei deiner Theorie..

Was ist denn Manipulation ? Willst du jetzt über Jahre Rechtsanwälte finanzieren und Gerichte beschäftigen ?

Wenn ich letzteres nicht will, dann ist alles "Manipulation", was der Hersteller als solches bezeichnet. Deswegen braucht der auch keine Software-Sperren, um sich vor Schäden aus Manipulationen zu schützen – sobald klar ist, dass jemand anderes dran war, müsste der erst mal nachweisen, dass er keine Schuld am Defekt trägt.
 
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