News Tortur für Trophäen: Achievements verändern meine Spielweise! | MEINUNG

PCGH-Redaktion

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Kommt mir bekannt vor, habe bei der GTA Triology Definitive Edition San Andreas und GTA VC auf 100% gemacht. Bei Vice City hatte ich am Ende allerdings einen Glitch durch den ich nicht alle Monster Stunts hatte, obwohl ich alle gemacht habe. Am Ende fehlte mir die "Alle Monster Stunts Trophäe"

Musste dann nochmal neu anfangen nur um die Monster Stunts zu absolvieren
 
Bin zumindest schon borderline Komplettist. Daher habe ich (mit Unterbrechungen) auch je 1-2 Jahre für Games wie Witcher 3, RDR2 oder Horizon gebraucht.

Am Ende sind die optionalen Erfolge für den eigentlichen Spielverlauf nicht wirklich relevant, denn die beste Waffe oder Rüstung benötigt man in der Regel nicht für den Showdown. Zumindest nicht bei Open World Games.
 
Juckt beim ersten durchspielen überhaupt nicht, danach schau ich vielleicht mal was man noch fix hinbekommt.
Aber die jagen und alle in jeden spiel sammeln, uninteressant, gibt eh nur Punkte wie im Origin die sich sinnlos ansammeln seit Jahren.
Für mich eher nebensache im Spiel.
 
Ich habe noch nie verstanden, warum man den Crap sammeln sollte. Zumal die meisten Spiele solchen Unsinn wie "töte 10 Feinde" oder "sammle 50 XY" damit belohnen. Schwachsinn hoch zehntausend. :ka:
 
Achievements fügen den Spielen eine Meta-Ebene hinzu die ich nicht mag. Statt in das Spiel einzutauchen und dein eigenes Ding zu machen (das Spiel für mich selbst zu erschließen), "schwebt" halt immer die Versuchung über einem, möglichst effizient viele davon abzugreifen (bzw. bleibt dies im Hinterkopf irgendwo ein bisschen präsent). Im Worst Case spoilert die Archievements-Liste dazu noch die Story.

Ich schalte Achievements wann immer es geht, so gut wie es geht aus. Leider geht es nicht ganz (z.b. verrät mir Steam das ein befreundeter Spieler gerade das Archivement "Schlage Boss X mit einer Anfängerwaffe" erhalten hat, wobei ich zuvor keine Ahnung hatte das X als Gegner auftreten würde).
 
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Achievements fügen den Spielen eine Meta-Ebene hinzu die ich nicht mag.
Dem schließe ich mich mal 100%ig an. In Storyspielen stört mich das auch sehr. Oft wird man damit auch zu Spielweisen gezwungen, die man evtl. gar nicht möchte (x Gegner töten im Stealth Spiel, böse Antworten in Dialogen geben, eine bestimmte Anzahl an repetitiven Nebenaufgaben mit wertlosem Random Loot in nem Open World Spiel erledigen etc.)

Bei Spielen mit sportlichem Charakter finde ich Achievements aber noch okay (unterbiete eine bestimmte Rundenzeit, schaffe eine Herausforderung mit X Punkten etc.).
 
Vollkommen überbewertet das Spielen.
In Spielen gewinnt man oder verliert.
Nächstes Spiel hat man mehr Glück und gewinnt.
Bonbon ist ein Drop von Gegenständen usw.
Heute mit Makros Cheat und co. ist manch ein Spiel kein Spiel sonder reine Frustationssoftware.
 
Achievements sind für mich dann ein Fluch, wenn man diese nur in einem bestimmten Zeitraum, Uhrzeit oder gar nicht mehr erreichen kann.
So habe ich damals (ich kann mich noch so genau daran erinnern) bei Left 4 Dead 2 ALLE Achievements erreicht (und da sind so elend viele dabei für die man keinerlei Skill, kein Grinden, sondern einfach nur 100% pures Glück braucht dass genau eine bestimmte Situation im Multiplayer eintritt, für die die Chancen schon generell <1% sind und dann auch noch ein Gelingen der Aufgabe nochmal mit max. 10% möglich ist).
Jedenfalls habe ich alle Achievements bis auf eines freigeschaltet... "Good guy Nick". Was muss man dafür tun? Spiele als Nick (25% Chance, dass man ihn bekommt in einer Multiplayerpartie, in der 4 Spieler teilnehmen) und helfe einem Free2Play Spieler an einem Free2Play Wochenende durch eine gesamte Kampagne, der Free2Play Spieler muss überleben.

Viel Glück dabei, dass ein Neuling durch alle 5 Abschnitte überhaupt durchkommt (und nicht einfach nach 2 Minuten aussteigt) und das Ganze dann auch noch überlebt!

Ach und, nebenbei: Ein Free2Play gab es zuletzt vermutlich vor gefühlt 1.000 Jahren. Und wird nochmal eins kommen? Mir egal. Ich werde mich nicht ständig up-to-date halten oder darauf warten. Das Spiel wird bei mir aufgrund dieses zeitlich begrenzten Achievements für immer unvollständig sein, was die Achievements angeht. Das war mit ein Auslöser für mich, warum ich seitdem nicht mehr so darauf schaue. Ich habe ein Leben und kann nicht 50% meiner Lebenszeit in ein Spiel stecken und immer parat sein, wenn mal kurz ein Zeitfenster offen ist, in dem man ein Glücksspiel-Achievement freischalten kann. Nein danke. Ich spiele, wenn ich Zeit habe.
 
So Entwickelt sich nun mal die Spieleentwicklung. Vor zwei Jahrzehnten konnte man ebenfalls schon Errungenschaften freischalte. Seien es die neuen Strecken und Vehikel in einem NfS, neue Vinyls in NfSU gewesen, neue Kämpfer und Arenen in den Prüglern, neue Waffen und sonstige Goodies im Shooter, witzige Nebenquests oder neues Equip im Rollenspiel. Das hat mich ebenfalls motiviert und mich in vielen Spielen an der Stange gehalten, auch wenn man manchmal falschen Fährten nachgegangen ist und versuchte Dinge zu erreichen, die es nicht mal gab - ich denke hier gerade bisschen genervt zurück an FFVII, wo man angeblich in der Stadt des alten Volkes, Aeris mit der weißen Substanz wiederbeleben konnte, die man bekommen hat, wenn man dafür eine Tortur an Ratschlägen befolgte, was natürlich nicht stimmte und mir hunderte Stunden vor der Psx beschert hat.

Was ist jetzt daraus geworden? Errungenschaften, oder auch Achievements gibt es heute zwar immer noch, jedoch schaltet man damit meist nichts mehr frei, außer einer Trophäe im Metagame, was mich persönlich so gar nicht interessiert. Dafür gibt es Freischaltungen aber immer noch, versteckt sich aber heutzutage hinter Microtransactions - tolle Sache!

Ich persönlich interessiere mich heutzutage weder noch für Achievements, noch für Microtransactions oder als solche verkleidete DLC. Um genau zu sein hab ich bis Heute, einen Skin in LoL für meinen Bruder gekauft und die einzigen DLCs die ich besitze habe ich nur aus dem Grund, da sie beim Kauf irgendeiner Edition Gratis dabei waren. Haben Achievements also meine Spielerfahrung verändert? Ja und zwar zum schlechteren, da sie ein billiger Abklatsch dessen sind, was es früher einmal war.
 
The cake is a lie!

Achievements finde ich in RTS oder FPS Multiplayern gut.
Bei Company of Heroes 2 gibt es bei Steam unzählige Achievements die darauf abzielen, dass man sich mit jeder Einheit beschäftigt.
Ich hatte nie das Bedürfnis leichte Fahrzeuge oder die teure Offmapinfantrie zu nutzen, aber dank der Achievements weiß ich jetzt jede Einheit zu schätzen.
"Baue 100 leichte Haubitzen."
"Nutze die Fähigkeit der leichten Haubitze 100 mal."
"Besiege 100 schwere Panzer mit leichten Haubitzen."
Das hat mich nur besser gemacht.

Das Problem: Kompetetive Spiele brauchen auch mal viele Balance Patches.
Wenn ich die eine Einheit 100 mal mit einem Flammenwerfer ausstatten soll und die nach einem Patch nur noch mit Panzerabwehr ausgestattet werden können, dann macht es eben keinen Sinn mehr 100% erreichen zu wollen.

Bei Singleplayern nervt es wie schon von euch erwähnt. Man spoilert oder spielt so, wie man es eigentlich nicht möchte oder der Spielfluss ist dahin.
Statt in den nächsten Bereich zu gehen sucht man jede scheiß Ecke nach etwas Verstecktem ab (Wolfenstein/ Doom). Was dort aber auch mal ein Waffenupgrade sein kann...
 
*gnnaaaa*
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:ugly:

Aber hier habe ich es tatsächlich geschafft, und zwar weil ich einfach Bock drauf hatte, weil:
Eines meiner lieblings games ^^

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Das letzte Achievement war mit Abstand das schwerste :crazy:

Mich stören oder motivieren achievements nicht.
Bei manchen games finde ich manche achievements interessant, aber meistens ignoriere ich sie :ka:
 
Ich habe noch nie verstanden, warum man den Crap sammeln sollte. Zumal die meisten Spiele solchen Unsinn wie "töte 10 Feinde" oder "sammle 50 XY" damit belohnen. Schwachsinn hoch zehntausend. :ka:
Nun es stimmt schon, man hat das Gefühl viele Erfolge scheinen für Entwickler reiner Selbstzweck, ohne Sinn, zu sein ala, töte 100.000 Feinde, trinke deinen ersten Heiltrank, schließe den Prolog ab, baue 1000 Schiffe, ect. pp.
Zu 75% erledigbar, indem man einfach das nur das Spiel spielt und die anderen 25% sehr of einfach nur stumpfester Grind (siehe Beispiele).

Sowas könnte man sich wirklich wegsparen und es würde sie wohl sicher keiner vermissen (außer irgendwelchen 100% Sammlern auf Steam), besonders negativ dahingehend sind mir persönlich noch Titel wie "Risen 3", "Empire: Total War" und "Civilization VI" in Erinnerung.

Dadrüber hinaus gibt es aber in meinen Augen auch Spiele die Erfolge wirklich sinnvoll nutzen, um Spieler z.B. vor wirkliche spielerische Herrausforderungen zu stellen (töte einen Gegner mit der Granate an seinem Gürtel und löse damit eine Kettenreaktion aus, die das Missionsziel zerstört), alternative Lösungswege, oder Entscheidungen aufzeigen (Rette Malik nach dem Helikopterabsturz, in DX:HR), oder auf entdeckbare Geheimnisse hinweisen, die man sonst evt. auch gar nicht beachtet, oder auch entdeckt hätte und die durchaus motivieren können dafür nochmal einen run zu starten und andere Entscheidungen zu treffen, oder sich intensiver mit Spielmechaniken zu beschäftigen.

Positive Beispiele, für solche Spiele, die Erfolge dahingehend sinnvoll nutzen, wären z.B. "Tyranny", oder auch "Sniper Elite 2 bis 4", "Deus Ex: Human Revolution" und bisweilen auch "Hitman".

Ich denke daher Erfolge pauschal als "völlig sinnfrei" zu verurteilen ist zu kurz bewertet, aber klar, die Zahl an Entwicklern die im Grunde nur lustlosen Müll als Erfolge erstellen ist auch absolut dominierend und ich würde mir daher selbst auch mehr Entwickler wünschen, die Erfolge nicht nur als irgend einen "inhaltsleeren Selbstzweck ansehen", der heute als in etwa genauso selbstverständlich angesehen wird, wie das ein Spiel einem im Tutorial erklärt das man mit WASD seine Figur steuert und mit der Maus umschaut (wie in nahezu allen anderen Titeln auch), sondern Erfolge auch mal als eine Form von "Kommunikationsmittel" verstehen würde, mit welchen man dem Spieler nicht so offensichtliche Inhalte näher bringen, oder halt wirklich mal vor interessante spielerische Herrausforderungen stellen kann.

Damit Erfolge in mehr Spielen bisweilen auch mal öfter wirklich besser wären, als ihr in weiten Teilen durchaus zurecht schlechter Ruf.
 
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Ich bin da ganz bei Dave. Ich weiß nicht wofür es die gibt und sie jucken mich nicht. Genau genommen habe ich erst vor zwei bis drei Jahren wahrgenommen dass es sowas überhaupt gibt. Mich jucken ja auch Kundenrezensionen nicht die Bohne.
Wenn ich Spiele suche, dann nach Genre. Anschließend schaue ich mir die Bildchen an und den Preis. Alles andere was da steht, ist überflüssige Tapete.
 
Ich habe genau 3 Spiele auf 100%
1)Terraria - spiele ich einfach zu gerne, deswegen hab ich mich da rangesetzt und 100% gemacht...^^
2) Horizon Zero Dawn - hier hatte ich nachm 1 Durchlauf fast alles gehabt und brauchte glaube nur noch die beiden für die höchsten Schwierigkeitsgrade und noch irgendein Ding was ruckzuck nebenbei ging
3) 8-Bit Bayonetta.... 1/2h Abends als mir mal langweilig war

Ansonsten jucken die mich eigentlich gar nicht. Weil z.B. gerade in Terraria waren viele eher Grind / Fleißarbeit statt
Sie "Spaß bereitet" haben.
Da liegt auch der größte Knackpunkt, einige Achievements kriegste dafür das du schlau genug warst das Spiel zu starten und einige sind einfach der übelste Grind wo man teils Stunden dafür versenken kann.
Leider hängt aber wenn man ein Achievement erhalten will immer eine Karotte vor der Nase die den Weg dahin fast schon strikt vorgibt.. Beispiele kennt ja hier jeder genug
 
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