Tesla: Chipmangel führt zu unfertigen Autos

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Der Elektroauto-Hersteller Tesla kann aufgrund des aktuellen Teilemangels Neuwagen nur ohne USB-Anschlüsse ausliefern. Nun werden die Fahrzeuge nachträglich damit ausgerüstet.

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In einem Video von JP Performance sagte ein Mercedesverkäufer kürzlich (ich glaube in dem Video wo JP sich eine G-Klasse? konfiguriert), dass die Wartezeiten/Lieferzeiten - aufgrund der aktuellen Probleme - in Einzelfällen bei bis zu 2 Jahren liege (Minimum waren glaube 4-6 Monate).
 
In einem Video von JP Performance sagte ein Mercedesverkäufer kürzlich (ich glaube in dem Video wo JP sich eine G-Klasse? konfiguriert), dass die Wartezeiten/Lieferzeiten - aufgrund der aktuellen Probleme - in Einzelfällen bei bis zu 2 Jahren liege (Minimum waren glaube 4-6 Monate).
Das kann durchaus sein. Mein Vater hat nun ca. 9 Monate Wartezeit hinter sich und darf den nun abholen. Angesetzt waren ca. 6 Monate. Wäre daher nicht überrascht wenn Leute durchaus 2 Jahre Wartzeit hinnehmen müssen. 1 Jahr ist bei den meisten Modellen derzeit wohl der Standard. Ich bin auch gespannt was dann alles fehlen wird bei der Auslieferung...
 
Das trifft sich ja gut.
Dann können die sich bei Tesla in der Zwischenzeit ja um die Server kümmern und zu den Kunden hinfahren und deren Karren aufschließen, bis die Autostrasse wieder anrollt.
Wuahahahha ^^ ;-P
 
In einem Video von JP Performance sagte ein Mercedesverkäufer kürzlich (ich glaube in dem Video wo JP sich eine G-Klasse? konfiguriert), dass die Wartezeiten/Lieferzeiten - aufgrund der aktuellen Probleme - in Einzelfällen bei bis zu 2 Jahren liege (Minimum waren glaube 4-6 Monate).

VW gibt wohl schon seit längerem gar keine Zeiten mehr an. Beim Versuch einen, wenn ich mich richtig erinnere, Caddy (also nicht einmal ID oder ähnliche Chipschleudern) wurden im Bekanntenkreis nur "mindestens 12 Monate, vermutlich deutlich mehr" genannt.

Das sind eigentlich Zeiträume, da könnte man eine zwischendurch schnell eine Low-Tech-Variante rausbringen, die sich zumindest die ganzen Assistenz-, Entertainment- und Cloud-Funktionen spart. Insbesondere bei Herstellern wie, im Artikel genannt, BMW, die sowieso bis vor kurzem noch z.B. Modelle ganz ohne Touch angeboten haben.


:ugly: mal sehen, wann die ersten Automobile wegen Rohstoffmangels ohne Reifen verkauft werden.

Es müsste Conti gewesen sein, die an Reifen mit integrierter Überwachungselektronik zur Erkennung von Schäden arbeiten. :-D
 
Das sind eigentlich Zeiträume, da könnte man eine zwischendurch schnell eine Low-Tech-Variante rausbringen, die sich zumindest die ganzen Assistenz-, Entertainment- und Cloud-Funktionen spart.
Na klar, vielleicht noch zu einem akzeptablen Preis.
Das wäre ein Verkaufsschlager, das kann so keiner wollen.

Jetzt die Wartezeit bis zur Auslieferung noch etwas strecken und ich komme mir vor wie vor 35 Jahren.
USB und Touchscreen gabs bei Trabant und Wartburg auch nicht. Völlig überbewertet.
 
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Das sind eigentlich Zeiträume, da könnte man eine zwischendurch schnell eine Low-Tech-Variante rausbringen, die sich zumindest die ganzen Assistenz-, Entertainment- und Cloud-Funktionen spart. Insbesondere bei Herstellern wie, im Artikel genannt, BMW, die sowieso bis vor kurzem noch z.B. Modelle ganz ohne Touch angeboten haben.
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Ich glaube viele missverstehen da etwas. In jedem Winkel von heutigen Fahrzeugen finden sich Halbleiter. Allein am Motor fallen mir auf Anhieb ein Dutzend Sensoren ein (verschieden Drücke, Positionsgeber, Steller usw.). Es gibt für alles mögliche Steuergeräte in denen gleich mehrere Chips verbaut sind (Türsteuergeräte usw.)

Eine low-tech Variante ohne Assistenzsysteme und mit Analogradio (in dem trotzdem Halbleiter geingesetzt werden würden... gut man könnte da etwas durch Röhren ersetzen) ist quasi nicht umsetzbar oder würde extrem primitiv werden. Selbst bei Autos auf den 80ern trifft das größtenteils zu ..

Will sagen: selbst wenn von dir angesprochene Dinge einspart findet sich noch mehr als genug wo es trotzdem knapp wird.
 
Das trifft sich ja gut.
Dann können die sich bei Tesla in der Zwischenzeit ja um die Server kümmern und zu den Kunden hinfahren und deren Karren aufschließen, bis die Autostrasse wieder anrollt.
Wuahahahha ^^ ;-P
Wuhahahah^^;-P so witzik!1elf

Wie lange hast Du an diesem krassen Gag getüftelt? In der Zeit hättest Du Dich auch einfach mal informieren können:
So übertrieben, wie es manche Medien darstellten, war die Situation allerdings nicht. Tesla-Besitzer konnten über die Bluetooth-Verbindung zum Auto ihr Smartphone weiter im Nahbereich als Schlüssel verwenden oder es mit der Schlüsselkarte öffnen, starten und verschließen.
 
Ich glaube viele missverstehen da etwas. In jedem Winkel von heutigen Fahrzeugen finden sich Halbleiter. Allein am Motor fallen mir auf Anhieb ein Dutzend Sensoren ein (verschieden Drücke, Positionsgeber, Steller usw.). Es gibt für alles mögliche Steuergeräte in denen gleich mehrere Chips verbaut sind (Türsteuergeräte usw.)

Eine low-tech Variante ohne Assistenzsysteme und mit Analogradio (in dem trotzdem Halbleiter geingesetzt werden würden... gut man könnte da etwas durch Röhren ersetzen) ist quasi nicht umsetzbar oder würde extrem primitiv werden. Selbst bei Autos auf den 80ern trifft das größtenteils zu ..

Will sagen: selbst wenn von dir angesprochene Dinge einspart findet sich noch mehr als genug wo es trotzdem knapp wird.

Deswegen steht da ein "zumindest". Natürlich kann man nicht auf ein Motor- oder ABS-Steuergerät verzichten.
Aber beim "Türsteuergerät" wird es schon spannender: Ich brauche keine Ausstiegsbeleuchtung, kein Keyless-Entry und habe auch kein Problem damit, wenn der Fensterheberschalter in Reichweite des Zentralsteuergerätes in der Mittelkonsole sitzt. Also wieso überhaupt ein "Türsteuergerät" verbauen, wenn in der Tür sowieso nur noch ein Fensterhebermotor, das Türschloss und zwei Spiegelstellmotoren sitzen? Ehe ich zwei Jahre zu Fuß gebe, könnte ich mich sogar mit einer Fensterkurbel anfreunden. Da spart nicht einmal mehr Kabel, wenn man direkt Adern zu drei Stellmotoren zieht statt eine Stromversorgung und einen Zweileiterbus zu verlegen.

Dabei ist ein Türsteuergerät wegen der vielen Funktionen an einer Tür und deren räumlichen Trennung von anderen Steuergeräten noch relativ sinnvoll. Aber wie viele Halbleiter brauchen zum Beispiel sechs Schalter? Null. Wieviel ein Touchfeld samt Beleuchtung für die gleiche Aufgabe? Bei aktuellen VWs stellt sich diese Frage gleich dreimal, ohne auch nur einen Blick auf die Mittelkonsole zu werfen. Oder nehmen wir meinen Innenspiegel. Der enthält zwei Phototransistoren (zusätzlich zu vier weiteren optischen Sensoren an der Frontscheibe und mindestens einem im Kombiinstrument), drei ICs, drei Leistungsmosfets, je ein halbes Dutzend kleinerer Transistoren und größerer Kondensatoren sowie wenigstens 50 weitere SMD-Bauteile, die mich nicht weiter interessieren. Abblenden tut er trotzdem so schlecht, dass ich liebend gern auf einen einfachen Knopf wechseln würde. Und derartiges overengeneering findet sich vieler Orten. Wozu eine elektronische Ganganzeige bei einem Schalter? Ambietentebeleuchtung mit Farbwechselfunktion? Bus-gesteuerte Nebel- und Heckleuchten die genau zwei Funktionen ("an" und "aus") können? Da steckt schon ziemlich viel Kleinvieh in allen Ecken eines modernen Autos, dessen Sinn und Zweck man selbst bei reichlich verfügbaren Chips anzweifeln konnte. Deswegen nicht ausliefern zu können finde ich persönlich ziemlich peinlich. Und ausgerechnet Tesla macht mit ihrem hochzentralisiertem System vor, dass die meisten Steuergeräte nicht einmal dann benötigt werden, wenn man alle Funktionen digitalisiert anbieten möchte.
 
Dass Tesla hier einen komplett anderen Ansatz hat ist denke ich jedem klar, der halbwegs in der Materie steckt. Doch selbst die - trotz zentralisierter Steuerung - haben Lieferprobleme, wie ihr bereits berichtet habt.

Man könnte jetzt spöttisch sagen, dass du mit einem Dacia wahrscheinlich besser bedient wärst. (halb ernst gemeint, nicht falsch verstehen)
Aber es ist eben so, dass nicht mal einfach ein Fahrzeugkonzept innerhalb von Wochen komplett überarbeitet werden kann. Da hängen Jahre an RND, Freigaben (auch behördliche) etc. etc. dran... und nebenbei haben die ganzen Hersteller noch ein Problem was EU7 und Moblilitätswende heißt, wo seit Jahren der Entwicklungsfokus drauf liegt.

Dazu kommt, dass alle paar Wochen was anderes fehlt. Dann würde heute der Fensterhebel auf Kurbel umgerüstet werden und in 3 Wochen dann dann das Infotainment auf Röhrenverstärker. Eh das ganze durch RND und Freigaben durch ist, ist die Pandemie vorbei. Wenn es doch schneller gehen soll und sich ein Ami den Finger quetscht, weil die Freigaben überhastet wurden ist das Geschrei wieder groß.

Als IT Redakteur zu sagen es ist peinlich, dass quasi alle KFZ OEM's Lieferprobleme wegen Halbleitermangel (oder Teilemangel) zu haben ist schon recht .. gewagt.
 
Berufskrankheit. Wir kritisieren es regelmäßig, wenn eine ganze Branche einem Trend hinterherrennt und die Nutzer deswegen mehr Probleme bekommen.
 
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