SSD mit VFAT Dateisystem - Geschwindigkeit

cittles

Kabelverknoter(in)
Hallo,

ich bin gerade dabei dieses Board Rapid Product design System (Z3-DM8168-RPS-Lite) | Z3 Technology in Betrieb zu nehmen und unter Ubuntu 10.04 zu programmieren.
Da ich mittlerweile bei der SATA-Schnittstelle angekommen bin, hab ich mir eine SSD (Corsair Neutron GTX) zugelegt und in VFAT formatiert.
Warum? Weil das Board irgendwie nur dieses und MINIX als Dateisystem kennt.. Hatte es vorher mit EXT4 versucht, konnte die Platte dann aber nicht mounten.

Nun habe ich mittels "dd"-Befehl verschieden große Dateien auf der SSD erzeugt. Weil mir die Konsole auf dem Board keine Ausgabe liefert, lese ich mit Hilfe eines kleinen C-Programms die Schreibgeschwindigkeit aus. (z.b. dd if=/dev/zero of=pfad_auf_ssd.. bs=1K count=1M)
Durchschnittlich komme ich auf ca 84MB/sec (wenn ich mich nicht verrechnet habe :P), das erscheint mir doch arg wenig.

Nun zur eigentlichen Frage, wodurch kommt der niedrige Datendurchsatz zustande? Liegt es am Dateisystem, oder vielleicht am Clock des Prozessors (987MHz)?
Hoffe ihr könnt mir helfen!

Viele Grüße,
Jürgen

PS: Im Datenblatt steht, dass es sich um eine SATAII Schnittstelle mit 3Gbps handelt.
 
ich kenn micht mit linux etc überhaupt nicht aus, aber hast du darauf geachtet, dass das alignment der partition korrekt ist? ich weiß nicht, ob das beim von dir gewählten dateisystem eine rolle spielt... das alignment muss normalerweise 1024K / 1MiB sein.

hbf
 
Das mit dem Alignment war eine gute Idee! Es hat tatsächlich nicht gepasst, der Start lag irgendwo bei 63..
Habe das ganze jetz ab 2048 laufen und den DOS Compatible Mode deaktiviert.
Nach dem ich es geschafft habe die Platte wieder zu mounten, melde ich mich nochmal!
 
Hallo,

ich bin gerade dabei dieses Board Rapid Product design System (Z3-DM8168-RPS-Lite) | Z3 Technology in Betrieb zu nehmen und unter Ubuntu 10.04 zu programmieren.
Da ich mittlerweile bei der SATA-Schnittstelle angekommen bin, hab ich mir eine SSD (Corsair Neutron GTX) zugelegt und in VFAT formatiert.
Warum? Weil das Board irgendwie nur dieses und MINIX als Dateisystem kennt.. Hatte es vorher mit EXT4 versucht, konnte die Platte dann aber nicht mounten.

Nun habe ich mittels "dd"-Befehl verschieden große Dateien auf der SSD erzeugt. Weil mir die Konsole auf dem Board keine Ausgabe liefert, lese ich mit Hilfe eines kleinen C-Programms die Schreibgeschwindigkeit aus. (z.b. dd if=/dev/zero of=pfad_auf_ssd.. bs=1K count=1M)
Durchschnittlich komme ich auf ca 84MB/sec (wenn ich mich nicht verrechnet habe :P), das erscheint mir doch arg wenig.

Nun zur eigentlichen Frage, wodurch kommt der niedrige Datendurchsatz zustande? Liegt es am Dateisystem, oder vielleicht am Clock des Prozessors (987MHz)?
Hoffe ihr könnt mir helfen!

Viele Grüße,
Jürgen

PS: Im Datenblatt steht, dass es sich um eine SATAII Schnittstelle mit 3Gbps handelt.

Das das Board nicht mit ext4 zurecht kommt erschliesst sich für mich nicht ganz. Solange der Kernel das unterstützt passt alles, ist schliesslich quasi der Adapter zwischen Hard und Software. Bei 10.04 hast du ja einen uralt Kernel direkt nach der Installation da würde ich mal ein Update machen.

dd selbst sollte eigentlich nach dem beenden des Befehls den durchschnittlichen Durchsatz anzeigen. Ähnlich wie:
1234566 Records in
1234566 Records out
88 MB/s

Die Festplatte benchen kannst du auch mit dem gnome-disk-utility, was auch unter dem namen palimpsest läuft. Da siehst du detailierter welche Geschwindigkeiten über die Zeit auftretten. Sonst gibts noch hdparm worüber es sich ein Wiki eintrag bei ubuntuusers.de gibt.

Ansonsten ist natürlich das Alignment ganz wichtig und ob die Festplatte im AHCI Modus arbeitet oder nur IDE.
Ein ext4 Dateisystem kann man dazu noch mit "discard" mounten um Trim Support zu haben was die Performance auch verbessert.

Das Dateisystem ansich macht auch schon mindergroße Unterschiede bei der Festplatten Performance.

Also am besten ext4 mit AHCI benutzen und mit der discard Option mounten und ein neuen Kernel benutzen schon läuft alles unter optimalen Bedingungen.

Zu guter letzt ist die Schreibgeschwindigkeit bei SSDs (was du mit dd nunmal machst) immer etwas geringer als die wichtigere Lesegeschwindigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
sodele,

ich hab mal mit "cat /proc/filesystems" ausgelesen, das auch ext2 und ext3 unterstützt werden (ext4 steht nicht dabei..).
Also die SSD auf ext3 formatiert, Alignement angepasst und siehe da, nun sind es schon 127MB/s! :daumen:
Geht da noch was?

@blackout24
Welchen Kernel meinst du soll ich updaten? Den vom Board oder vom PC und was genau bringt das dann?
Da ich das noch nie gemacht habe, kenn ich mich in der Hinsicht nicht gut aus.. (Kernel vom Board hat version 2.6.33)

Ein Bios auf dem Board habe ich nicht wirklich. Ich kann vor dem booten ein paar Umgebungsvariablen setzen, aber AHIC einstellen.. eher nicht.

lg


PS: In meinem Fall ist die Geschwindigkeit vom Schreiben wichtiger, als vom Lesen ;)
 
Nein das BIOS ist egal. Ich meine den Linux Kernel.

Meldet sich Ubuntu bei dir nicht selbst, dass es hunderte Updates gibt? 2.6 ist ja prähistorisch. Wir sind ja schon bei 3.5.6
Weiß nicht ob und wie man bei Ubuntu nur den Kernel updated. Müsstest mal etwas googlen.
Bei ext4 funktioniert aufjedenfall dann auch TRIM mit "discard" als mount option in /etc/fstab.
Ob da noch was drin ist hängt halt von der Hardware vorallem ab. Was die Performance beeinflusst habe ich ja oben geschrieben.
Manche meinen auch das alternative Input/Output Scheduler etwas mehr performance bringen wie "noop" dafür in die Kernel Zeile von GRUB einfach "elevator=noop" schreiben vor "ro" z.B. ohne """ natürlich alles.
 
Zurück