Dem Insolvenzantrag vorausgegangen war eine neue Wendung in der Auseinandersetzung mit US-Publisher SouthPeak Interactive. Im Dezember klagte CDV in England erfolgreich die Rückzahlung von Vorschüssen in Millionenhöhe ein, die seinerzeit an die zwischenzeitlich von SouthPeak aufgekaufte Gamecock Media Group gezahlt wurden. SouthPeak seinerseits hat nun aber Darlehensansprüche gegenüber CDV in Höhe von 4,4 Mio. Euro erworben. Der US-Publisher will die Summen gegeneinander aufrechnen und so ohne Millionenzahlung an CDV die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Für die Hessen, die dem Vernehmen nach dringend auf die Zahlungen aus Texas angewiesen sind, kommt eine Aufrechnung der Forderungen allerdings nicht in Betracht.