News SEGA Saturn: "TRIP"-Beschleuniger war real - neuer Bericht enthüllt gestrichenes Upgrade

PCGH-Redaktion

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Ein neu ausgewerteter Entwicklerbericht legt offen, dass SEGAs nie veröffentlichter Saturn-Beschleuniger "TRIP" tatsächlich existierte. Das Projekt setzte demnach auf einen Hitachi-SH-3 und wurde später eingestellt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu SEGA Saturn: "TRIP"-Beschleuniger war real - neuer Bericht enthüllt gestrichenes Upgrade

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Diverse Entwickler sagen, dass bereits der normale Staturn ein komplexes Biest war. Daher holten nur wenige Spiele alles aus der Hardware – mittlerweile sogar Raytracing. Ein weiterer Chip im Bunde hätte die Sache völlig wahnsinnig gemacht. So schade ich das Ende dieser wilden Zeit finde, es war besser so, zumal Sega in den Jahren davor einige fragwürdige Add-ons hatte. Ich bleibe unterdessen Fan des SuperFX-Chips für das SNES.

Die Idee aus den 90ern, für spezielle Aufgaben Zusatz-Prozessoren zu installieren, könnte man aber wiederbeleben. Wie wäre es mit dedizierten AI-Beschleunigerkarten für Consumer-PCs, etwa von Nvidia für DLSS 5? Dann müsste man das Verfahren bis Herbst nicht eindampfen. :devil:

MfG
Raff
 
Dedizierte KI-Beschleuniger gibt es schon länger. Aber abseits von Videoüberwachung hat mir noch niemand eine Anwendung dafür gezeigt und Nvidia entwickelt lieber Techniken, für die man teure GPUs kaufen muss.

Leistungs-Add-Ons hatte Sega meinem Wissen nach übrigens nur das 32x und hätten sie das früher gebracht, wäre es eine richtig gute Idee gewesen: Statt jedes einzelne Spiel durch einen Beschleuniger in der Cartridge um 40-50 DM teurer zu machen, hätte man einmalig 200 DM gezahlt und weitaus bessere Beschleunigung als mit SuperFX respektive Segas SVP erhalten. Aber wenn man das Ding natürlich erst veröffentlicht, wenn alle Welt schon auf die Nachfolgegeneration wartet und dann von nur drei Dutzend Spielen die Hälfte wenig mehr als verbesserte Versionen bestehender sind, ohne nennenswert Hoffnung auf künftige 3rd-Party-Releases, dann geht die Rechnung "eine Hardware, viele Spiele" halt nicht auf. Ob es Sega als Hardware-Hersteller heute noch geben würde, wenn sie das 32x voll supported und das Saturn auf dem Weg zur Dreamcast einfach ausgelassen hätten?
 
Das Material von AM 2/Yu Suzuki dürfte aber auf dem Standard-Saturn laufen (?):

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Davon sieht man auf der „Project Berkley“-Bonus‑Disc mehr, die ja dem jap. Virtua FIghter 3tb für DC beilag, welches ich noch im Regal stehen habe.
Dedizierte KI-Beschleuniger gibt es schon länger. Aber abseits von Videoüberwachung hat mir noch niemand eine Anwendung dafür gezeigt und Nvidia entwickelt lieber Techniken, für die man teure GPUs kaufen muss.

Leistungs-Add-Ons hatte Sega meinem Wissen nach übrigens nur das 32x und hätten sie das früher gebracht, wäre es eine richtig gute Idee gewesen: Statt jedes einzelne Spiel durch einen Beschleuniger in der Cartridge um 40-50 DM teurer zu machen, hätte man einmalig 200 DM gezahlt und weitaus bessere Beschleunigung als mit SuperFX respektive Segas SVP erhalten. Aber wenn man das Ding natürlich erst veröffentlicht, wenn alle Welt schon auf die Nachfolgegeneration wartet und dann von nur drei Dutzend Spielen die Hälfte wenig mehr als verbesserte Versionen bestehender sind, ohne nennenswert Hoffnung auf künftige 3rd-Party-Releases, dann geht die Rechnung "eine Hardware, viele Spiele" halt nicht auf. Ob es Sega als Hardware-Hersteller heute noch geben würde, wenn sie das 32x voll supported und das Saturn auf dem Weg zur Dreamcast einfach ausgelassen hätten?

Einen dedizierten KI-Beschleuniger braucht privat kein Mensch. Die kommen da ja sowieso auf die GPU's - reicht.

Wenn sie die DC besser vermarktet hätten und mehr Model 3-Games, vor allem Datyona USA 2, Scud Race und Star Wars Trilogy Arcade veröffentlicht hätten, denke ich schon, dass Sega noch gut mit Hardware verdienen würde.

Das Mega-CD war ja auch so ein Flop.

Wobei das DC-Lineup von der Qualität überwiegend sowieso schon viel besser war als das auf der PS2, wie ich finde. Das Marketing war eben Müll und die PS-Fanboys waren schon von der PSX her angefixt und wollten die PS2 und gleichzeitig einen günstigen DVD-Player.

Edit: Sega macht ja nach Daytona Championship USA (2017) nach wie vor Arcades:

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(und Speed Rider usw.)

Scheint also immer noch rentabel für Sega zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob es Sega als Hardware-Hersteller heute noch geben würde, wenn sie das 32x voll supported und das Saturn auf dem Weg zur Dreamcast einfach ausgelassen hätten?

Unwahrscheinlich

Das Problem ist, dass es eine harte Grenze gibt: wer mit dem 32X angesprochen werden sollte, mußte einen Mega Drive besitzen, sonst ergibt das Konzept keinen Sinn. Das begrenzt den Kreis auf gut 30 Mio verkaufte Konsolen, von denen einige auch nicht mehr aktiv genutzt wurden. Dann war das Ding einfach viel zu teuer. Für die 399DM konnte man sich quasi schon eine neue Konsole kaufen, die ihre dann Vorteile ausspielen konnte. Womit wir dann beim größten Schwachpunkt wären: der 32X schleppt alle Nachteile mit sich herum: Videoausgabe, kein CD Laufwerk, Stromversorgung, mangelnde Speicherkarten usw.. Das Ding hätte, gegenüber der PS1 und dem N64 langfristig einfach uralt ausgesehen.

Es war schon richtig, auf den Saturn zu setzten, dessen Start ja vom 32X massiv sabotiert wurde. Wenn das nicht gewesen wäre und Sega ein glücklicheres Händchen gehabt hätte ("twoninetynine"), wäre es eventuell anders asugegangen.
 
Wo bot das N64 denn Videoausgabe in mehr als RGB-SCART? CD hatte es jedenfalls noch weniger. ;-)
Zu einem "Full-In" hätte natürlich auch gehört, die 32X-Technik nicht nur als Nachrüstmodul für Bestandskunden, sondern auch die angekündigte Veröffentlichung von Neptune alias Mega Drive + 32X in einem Gerät für "oneninetynine". Das wäre zwar auch kein PS1-Killer geworden, hätte aber locker die Verkaufszahlen des Saturn erreichen können und Sega hätte sich nicht nur die Entwicklungskosten für letzteren sparen/in einen früheren oder noch besseren Dreamcast-Release investieren können, sondern auch die Fragmentierung des eigenen Marktes. Das Saturn wurde schließlich on top über Mega Drive verkauft, quasi ganz Lateinamerika ist komplett bei letzterem geblieben. Am Ende Stand Sega mit den Kosten für zwei Konsolen da und die mit besserem 3rd-Party-Support war die ältere von beiden.
 
Diverse Entwickler sagen, dass bereits der normale Staturn ein komplexes Biest war. Daher holten nur wenige Spiele alles aus der Hardware – mittlerweile sogar Raytracing. Ein weiterer Chip im Bunde hätte die Sache völlig wahnsinnig gemacht. So schade ich das Ende dieser wilden Zeit finde, es war besser so, zumal Sega in den Jahren davor einige fragwürdige Add-ons hatte. Ich bleibe unterdessen Fan des SuperFX-Chips für das SNES.

Die Idee aus den 90ern, für spezielle Aufgaben Zusatz-Prozessoren zu installieren, könnte man aber wiederbeleben. Wie wäre es mit dedizierten AI-Beschleunigerkarten für Consumer-PCs, etwa von Nvidia für DLSS 5? Dann müsste man das Verfahren bis Herbst nicht eindampfen. :devil:

MfG
Raff

Der SNES kann mittlerweile auch Raytracing Dank Super FX ähnlicher Erweiterung.

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Ich möchte an die legendäre SNES Diskettenstation und den Adapter für amerikanische Spiele erinnern^^
Konsolen waren damals so viel interessanter.

Schön wäre ja wenn man bei zukünftigen Konsolen N64 like den RAM upgraden könnte.

DLSS Zusatzkarten wird NVIDIA sicher meiden, wie der Teufel das Weihwasser.
An einer GTX 1080 Ti mit DLSS5 verdienen die ja nichts
 
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