Schadet ständiges Rebooten der Festplatte?
Die Diskussion ist vermutlich so alt wie die Computer selbst, aber ich würde trotzdem ein paar Fakten dazu hören. Es geht um folgendes:
Bei uns im Unternehmen wird zur Zeit diskutiert ob es Sinn macht, Computer auszuschalten, wenn nicht daran gearbeitet wird, oder sie 24 Stunden am Tag, das ganze Jahr durch laufen zu lassen.
Bei uns kursiert die "Story" (und ich nenne sie ganz bewusst so) das Festplatten länger leben wenn sie seltener neugestartet wird. Jedoch würde es sich in einem Unternehmen ja nur um rund 220 Neustarts pro Jahr handeln, denn öfter arbeitet ja niemand.
Also habe ich mich auf die Suche im Internet gemacht, und zahlreiche Blogs, Foren und sonstige Website durchstreift, auf der Suche nach einer Studie, einem Test, oder sonst etwas der klar belegt, dass Festplatten schneller verrecken wenn oft neugestartet wird, und wieviel öfter sie verrecken.
Aber ich habe NICHTS gefunden. Es gibt keine Test, keine Studien... alles was ich gefunden habe sind vermutlich mehrere tausend Leute die mehr oder weniger energisch "behaupten" seltener den PC neustarten schont die Festplatte.
Aber inwiefern? Glühbirnen gehen zum Beispiel so gut wie ausschließlich beim anschalten des Lichts kaputt, trotzdem kenne ich niemanden der das ganze Jahr das Licht anlässt, mit der Begründung "dann lebt die Glühbirne länger"
Was ich allerdings gefunden habe, sind zahlreiche Studien, die belegen dass Unternehmen die Computer über Nacht laufen lassen große "Umweltschweine" sind. Hierdurch entstehen den Unternehmen jährlich Kosten von rund 920 Millionen Euro, und es werden rund 2,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen.
Was mich außerdem interessiert, bezüglich dieses Themas: Wie sieht es mit den anderen Komponenten in einem Rechner aus? Vor allen mechanischen Bauteilen wie Kühlern? Tut denen die Dauerbelastung wirklich gut? Oder würde es diesen Bauteilen besser tun, mal ausgeschaltet zu werden?
Und zum schluss mal eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Ich fürchte viele Leute wissen überhaupt nicht was Strom heutzutage kostet. Nehmen wir mal an, man hat einen Computer mit 500 Watt Netzteil, und lässt ihn ein Jahr am Stück laufen. Bei 12 Cent pro Kilowattstunde, kostet mich das Ding im Jahr knappe 800 Euro! Dafür kann ich mir 1TB Festplatten kaufen... und zwar sechs Stück! Kann mir doch niemand erzählen, dass es sich lohnt seinen Computer durchlaufen zu lassen... Schon alleine weil ich erstmal zwei Jahre Garantie habe, und mir im Prinzip egal sein kann, wann das Ding kaputt geht - wobei mir noch nie eine Computer-Festplatte in der Grantiezeit verreckt ist...
Die Diskussion ist vermutlich so alt wie die Computer selbst, aber ich würde trotzdem ein paar Fakten dazu hören. Es geht um folgendes:
Bei uns im Unternehmen wird zur Zeit diskutiert ob es Sinn macht, Computer auszuschalten, wenn nicht daran gearbeitet wird, oder sie 24 Stunden am Tag, das ganze Jahr durch laufen zu lassen.
Bei uns kursiert die "Story" (und ich nenne sie ganz bewusst so) das Festplatten länger leben wenn sie seltener neugestartet wird. Jedoch würde es sich in einem Unternehmen ja nur um rund 220 Neustarts pro Jahr handeln, denn öfter arbeitet ja niemand.
Also habe ich mich auf die Suche im Internet gemacht, und zahlreiche Blogs, Foren und sonstige Website durchstreift, auf der Suche nach einer Studie, einem Test, oder sonst etwas der klar belegt, dass Festplatten schneller verrecken wenn oft neugestartet wird, und wieviel öfter sie verrecken.
Aber ich habe NICHTS gefunden. Es gibt keine Test, keine Studien... alles was ich gefunden habe sind vermutlich mehrere tausend Leute die mehr oder weniger energisch "behaupten" seltener den PC neustarten schont die Festplatte.
Aber inwiefern? Glühbirnen gehen zum Beispiel so gut wie ausschließlich beim anschalten des Lichts kaputt, trotzdem kenne ich niemanden der das ganze Jahr das Licht anlässt, mit der Begründung "dann lebt die Glühbirne länger"
Was ich allerdings gefunden habe, sind zahlreiche Studien, die belegen dass Unternehmen die Computer über Nacht laufen lassen große "Umweltschweine" sind. Hierdurch entstehen den Unternehmen jährlich Kosten von rund 920 Millionen Euro, und es werden rund 2,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen.
Was mich außerdem interessiert, bezüglich dieses Themas: Wie sieht es mit den anderen Komponenten in einem Rechner aus? Vor allen mechanischen Bauteilen wie Kühlern? Tut denen die Dauerbelastung wirklich gut? Oder würde es diesen Bauteilen besser tun, mal ausgeschaltet zu werden?
Und zum schluss mal eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Ich fürchte viele Leute wissen überhaupt nicht was Strom heutzutage kostet. Nehmen wir mal an, man hat einen Computer mit 500 Watt Netzteil, und lässt ihn ein Jahr am Stück laufen. Bei 12 Cent pro Kilowattstunde, kostet mich das Ding im Jahr knappe 800 Euro! Dafür kann ich mir 1TB Festplatten kaufen... und zwar sechs Stück! Kann mir doch niemand erzählen, dass es sich lohnt seinen Computer durchlaufen zu lassen... Schon alleine weil ich erstmal zwei Jahre Garantie habe, und mir im Prinzip egal sein kann, wann das Ding kaputt geht - wobei mir noch nie eine Computer-Festplatte in der Grantiezeit verreckt ist...

