News Ryzen 7 9800X3D mit RTX 5080 ohne Lüfter: Was bringt der Kamineffekt?

PCGH-Redaktion

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Billet Labs baut einen lüfterlosen Gaming-PC mit Ryzen 9800X3D und RTX 5080 - passiv gekühlt durch gestapelte Radiatoren und den Kamineffekt. Reicht das aus?

Was sagt die PCGH-X-Community zu Ryzen 7 9800X3D mit RTX 5080 ohne Lüfter: Was bringt der Kamineffekt?

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Ich frage mich ob ein Gehäuse den Kamineffekt verstärken könnte. Mit einer 5090 hätte man vielleicht sogar einen echten Kamin. Wenn man die CPU geköpft und mit Flüssigmetall betreibt, sollten die CPU Temperaturen im brauchbaren Rahmen liegen.
 
Sehr geiles Konstrukt. Finde ich fast künstlerisch ansprechend. Ich glaube für so ein Dingen würde ich das erste Mal einen Schaukasten-Modding-PC auf den Tisch stellen 👍🏻
Vor allen dieses manuelle Thermometer im Rundmessgerät fand ich geil 😄
Ich frag mich, ob die Kühlleistung vielleicht für eine 65W CPU gereicht hätte. Der 9800x3D hat doch ca. 120W TDP
 
Für den Kamineffekt fehlt der namensgebende Kamin, so ist es nur Konvektion.

Insgesamt wäre es wohl wesentlich besser, wenn man die Radiatoren so angebracht hätte, dass sie keinen anderen unter sich haben. Die Konvektion wäre weiterhin gegeben und die Radiatoren hätten sich nicht gegenseitig aufgeheizt.
 
sehr schönes projekt, aber ich würde wohl auf die unterseite des untersten radis 2x 140mm slip mit 300u/min laufen lassen, absolut unhörbar, und dürfte die temps um locker 1/3 reduzieren, wenn nicht mehr.
 
Wow, gefällt mir. Ziel war es sicher nicht nur der Kamineffekt, sondern eine künstlerisch ansprechende Symmetrie zu erzeugen. Würde ich als Werbetext drunter schreiben. Macht sich besonders gut auf meinem Schreibtisch, ohne Brille hätte ich sogar erst eine Dampfmaschine vermutet.

@Pu244 hat hier Recht, es ist eher eine Konvektion als ein Kamin. Zwar steigt die Luft nach oben, wird aber nicht zwangsweise geführt, ein Gehäuse mit Öffnungen nur unten und oben, kommen da eher schon ran, würde das Wärmeverhalten allerdings noch negativer beeinflussen.
 
Ich frage mich ob ein Gehäuse den Kamineffekt verstärken könnte. Mit einer 5090 hätte man vielleicht sogar einen echten Kamin. Wenn man die CPU geköpft und mit Flüssigmetall betreibt, sollten die CPU Temperaturen im brauchbaren Rahmen liegen.

Wie mehrfach angemerkt, wäre ein Gehäuse eine zwingende Voraussetzung, um überhaupt so etwas wie einen Kamineffekt zu erzeugen. Und zwar ein hohes Gehäuse, mehrere Meter. Zu empfehlen ist es dennoch nicht, denn die zweite nötige Zutat für einen ausgeprägten Kamineffekt sind große Temperaturunterschiede – und eine PC-Kühlung kann nicht bei mehreren 100 °C arbeiten. Aus gleichem Grund kann man sich auch das Gegenstromkonzept mit mehreren Ebenen übereinander schenken. Das lohnt sich nur bei starke Luftbewegung oder großen Temperaturenunterschieden, hier fehlt beides.

In aller Regel sollte es daher besser sein, ein Gehäuse wegzulassen und statt Konvektion + quasi nicht vorhandenem Kamineffekt lieber Konvektion + Umgebungsluftbewegungen zu nutzen. Aber man braucht viel mehr Radiatorfläche. 4× 200 mm = ~9× 140 mm sind für die hier angelegten 450 W schon zu wenig, zwei Radiatoren dieser Größenklasse empfehlenswert oder alternativ einen 600er. Also drei- bis viermal so viel Fläche wie hier genutzt.

In Anbetracht des zunehmenden Throttelings und der arg groben Temperaturmessung ist übrigens nicht davon auszugehen, dass die 60 °C bei 450 W steady state waren. Der Kreislauf hat zwar nicht die Größe eines echten Passivsystems, aber trotzdem eine ansehnliche Masse und man müsste mindesten 15-30 Minuten auf 0,1 K konstante Temperaturen beobachten, ehe man von einer finalen Temperatur sprechen kann. Da er eher auf 0,5 K genau misst, würde ich eine volle Stunde ansetzen und natürlich muss man die Differenz zur Raumtemperatur betrachten. Gut möglich, dass sich das System erst bei >65 °C Wasser und <<400 W Systemverbrauch eingependelt hätte, wenn man das der Hardware hätte zumuten wollen. (Ein bisschen mehr Power ist bei solchen Temperaturen möglicherweise machbar, wenn er besser entlüften würde. Die sogenannten "Kavitationsgeräusche" sind mit hoher Wahrscheinlichkeit schlichtweg Luftblasen im Kreislauf, die sich im Zuge der Wärmeausdehnung in Bewegung gesetzt haben.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Spannend wäre ein MO-RA IV 600, flach etwa 20-25cm über dem Fußboden angebracht, mit einem 60cm x 60cm Kamin mit 200cm Höhe direkt über dem Mora angebracht (z.B. zum Testen aus Pappe).
 
Auf dem Bild sehen mir die Radiatoren für einen Passivbetrieb auch ungeeignet aus und die Fläche viel zu klein.
 
Kamin Effekt wird sich bei ihm wohl nie einstellen :lol:so einfach ist die Physik auch nicht wie er sich das vorstellt.
 
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