[Review] Prolimatech MK-26 – wie schlägt sich das Monster?

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[Review] Prolimatech MK-26 – wie schlägt sich das Monster?

[Review] Prolimatech MK-26 – wie schlägt sich das Monster?

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Inhaltsverzeichnis

Danksagung
An dieser Stelle geht zunächst ein großes Dankeschön an die Firma Prolimatech für die schnelle Bereitstellung und das entgegengebrachte Vertrauen.
Einleitung

Zurzeit gibt es am High-End-Markt der Luftkühler für Grafikkarten zwei hervorstechende Produzenten. Neben der Firma „Alpenföhn“ und dem Peter gab es vor allem den Prolimatech MK-13, welcher bereits 2010 vorgestellt wurde und vor dem Peter die Referenz in Sachen Kühlleistung war. Nun gibt es den MK-26, das Nachfolgemodell, welches nochmals größer und schwerer geworden ist und fast alle aktuellen Grafikkarten unterstützt. Doch was leistet dieses Monstrum mit einem Gewicht von fast 600 Gramm? Dies werden wir nun im Test klären.
Spezifikationen

Doch zunächst die Spezifikationen:
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Um auch die Herstellermeinung miteinzubringen, ist diese im Spoiler beschrieben:

Best in its class 320 watts TDP.
(=Bester Kühler in der Klasse bis 320 Watt TDP)

Industrial leading design and style.
(=Von der Industrie inspiriertes Design und Aussehen.)

Six 6mm nickel plated sintered metal copper pipes.
(=Sechs vernickelten 6mm-Kupfer-Heatpipes wurden verbaut.)

Nickel plated aluminum dual radiators.
(=Vernickelter Aluminium-Dual-Kühler.)

All lead-free nickel solder.
(=Komplett bleifreies, nickelhaltiges Lötmaterial.)

Support for two 140mm or two 120mm fans.
(=Es werden zwei 140mm- oder zwei 120mm-Lüfter unterstützt.)

Omni-mount bracket mounting system for easy tool-free installation.
(=Dank des Omni-Mount-Montage-System ist eine einfache wekzeuglose Anbringung möglich.)

Excellent performance PK-3 thermal compound included.
(=Die leistungsstarke PK-3-Wärmeleitpaste befindet sich im Lieferumfang.)

Y-split 4-pin connector for powering two fans with the VGA board.
(=Um zwei Lüfter am Stromanschluss der Grafikkarte betreiben zu können, wird ein Y-Adapter für zwei PWM-Ventilatoren mitgeliefert.)
Persönlicher erster Eindruck

Als ich den Kühler zum ersten Mal gesehen habe, wunderte ich mich darüber, wieso er nicht die ursprüngliche Form des MK-13 behalten hatte. Er schien größer und vor allem breiter geworden zu sein. Ob dies wirklich der bessere Weg ist? Allerdings kann man so natürlich noch mehr Wärme abführen und langsamere Lüfter einsetzen. Insofern wird es also interessant, wie groß der Kühler wirklich ist und ob er in gängige Gehäuse passt. Dies werden wir nun im Test klären.
Verpackung/Lieferumfang
Verpackung
Der Prolimatech MK-26 kommt in einem blau-schwarzen Karton, welcher von allen Seiten beschriftet ist. Auf der Vorderseite findet sich eine stilisierte Abbildung des Produkts, welche vom eigenen Namen und dem des Herstellers eingerahmt wird. Auf den beiden Seitenteilen sind dann die Spezifikationen in englischer Sprache abgebildet. Außerdem ist die Kompatibilität beschrieben. Die Rückseite weist dann die Haupt-Features auf und präsentiert das „Omni-Mount Retention System“ mit Hilfe einer Abbildung.

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Öffnet man die Verpackung dann über die Seitenteile, kann man die Vorderseite einfach nach hinte wegklappen. Man blickt zunächst auf die Anleitungen für die Montage und eine darunterliegende Kunststoffverpackung. Hebt man diese an, bemerkt man, dass sich in dieser sicher verpackt der Kühlkörper befindet. Unter diesem sind dann durch eine Trennplatte die Montagematerialen sowie das Zubehör positioniert.

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Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehören neben dem eigentlichen MK-26-Kühlkörper also verschiedene Heatsinks für die RAM-Bausteine und ähnliches, das nötige Montagematerial, Lüfterklemmen, eine Spritze PK-3-Wärmeleitpaste, ein Lüfteradapter, die Anleitungen sowie ein Prolimatech-Aufkleber. Hier noch einmal zusammengefasst:

  • MK-26-Kühler
  • Heatsinks
  • Montagematerial
  • Montageanleitung
  • PK-3-Wärmeleitpaste
  • Lüfterklemmen
  • Lüfteradapter
  • Aufkleber
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Insgesamt ist der Kühler sicher verpackt und kann nicht beschädigt werden. Die Montagematerialen sind gut verteilt in unterschiedlichen Plastiktüten aufbewahrt, um so die Verwendung zu erleichtern. Der Lieferumfang ist sehr gut, es sind alle erforderlichen Teile mitgeliefert und es erweckt nicht den Anschein, dass einer Stelle gespart wurde.
Der Kühler im Detail
Allgemein
Betrachtet man den Kühlkörper allgemein, so fällt zunächst auf, dass dieser auf zwei Teilen besteht. In beide führen die Heatpipes, welche in die tiefer positionierte Bodenplatte münden. Der hintere Teil ist wesentlich kleiner als der vordere, wobei klein hier immer im Kontext gesehen werden muss. Der Kühler ist mit den Ausmaßen 257,1 x 47,1 x 146 mm ein sehr großes Exemplar und soll so auch mit Grafikkarten von einer TPD bis zu 320 Watt klarkommen. Ein weiterer Vorteil des großen Corpus ist, dass langsamere Lüfter die Hitze abführen können. Verwendung können die aktuellen Generationen von NVidia und AMD finden, wobei auch die Titan-Reihe kompatibel ist. Eine ausführliche Tabelle ist im Spoiler eingebunden. Lüfter sind leider keine im Lieferumfang enthalten, womit jedem Nutzer die Wahl selbst bleibt. So steigt die Wahlmöglichkeit, aber auch der Preis. Dieser bewegt sich mit rund 60€ im „normalen“ High-End-Bereich, mitsamt Lüftern kann man jedoch an die 100€-Marke stoßen. Dieser dürfen dann im 140- oder 120mm-Format sein. Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass es den MK-26 in zwei Versionen gibt, zum einen die hier vorgestellte komplett in Silber gehalten, zum anderen die Spezialversion mit schwarzer Beschichtung. Diese kostet dann fünf Euro mehr.

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Oben
Betrachtet man den Kühler nun zunächst von oben, so fallen die schon beschriebenen zwei Blöcke ins Auge. Der linke, welcher im eingebauten Zustand näher an dem Einbauslot liegt, ist mit einer Länge von rund 5,5cm deutlich kürzer als der Rechte (rund 11,5cm). Beide Blöcke weisen jedoch dieselben Strukturen auf. Sie sind in der Mitte flacher als an den Rändern und die Lamellen werden mit zwei umgebogenen Metall stücken verbunden. In beide Blöcke münden jeweils drei Heatpipes mit einem Durchmesser von 6mm. Diese führen die Wärme dann in die Bodenplatte, welche auf der oberen Seite geriffelt ist und an den Seiten die Einmündungen der Wärmerohre erkennen lässt. Von oben sieht man auch schon das Montagesystem, da die leeren Bohrungen nicht verschlossen sind.

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Unten
Dreht man den Kühler nun um, blickt man auf die gleiche Konstellation und Struktur wie schon oben beschrieben. Beide Blöcke weisen auch hier das zackige Muster auf. Das wichtigste Teil der Unterseite ist allerdings der Heatspreader, welcher später dann auf dem Grafikchip der GPU aufliegen wird. Dieser ist wohl CNC-gefräst und weist eine sehr leichte Maserung auf. Die Auflagefläche ist ungefähr so groß wie bei einem Prozessorkühler. An den Rändern sind dann vertieft die Bohrungen für das sogenannte Omni-Mount Retention-System zu finden. Weiterhin sieht man auch die gradlinig ausgehenden Heatpipes, welche in die Lamellen münden.

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Vorn
Das Erste, was ins Auge sticht, wenn man die Vorderseite des Kühlkörpers betrachtet, ist der Schriftzug „Prolimatech MK-26“ in schwarz-blau. Dieser ist eingerahmt von sechs Heatpipe-Enden und wird im montierten Zustand leider auf dem Kopf stehen. Von vorn sieht man auch die Form der verbauten Lamellen gut; zum einen weisen diese an den Rändern Aussparungen für die Lüftermontage auf, zum anderen sind sie aber auch einer speziellen Form unterworfen. Beginnend von außen, wird diese immer weiter abgestuft und endet dann flach in der Mitte des Kühlers, wo sie wieder nach oben geht. So wird weniger Auflagefläche für den verbauten Lüfter geschaffen. Über diese Form ist ebenso gegeben, dass die Lüfter eine klare Position auf dem Kühler haben und nicht zu den Seiten hin verrutschen können.

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Hinten
Dreht man den Kühler nun um 180 Grad, ist dieser von hinten betrachtet, weniger ansehnlich. Die spiegelnde Oberfläche der Vorderseite ist vergessen und es wurde auf matt gewechselt. Neben den obligatorischen Heatpipe-Enden findet sich auch kein Schriftzug mehr, wobei dieser hier auch wenig Nutzen hätte. Auffällig ist, dass in der Mitte der Lamellen ein Schnitt gemacht wurde, welche zur Folge hat, dass der untere Teil zwei Lamellen weniger besitzt. Dieser könnte für die Ausgänge der Grafikkarte vorgesehen sein, welche auf ungefähr dieser Höhe liegen. Die zackige Struktur an den Rändern wurde hingegen beibehalten, um auch hier Lüfter anbringen zu können.

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Die Seiten
Betrachtet man das Produkt nun zuletzt von den Seiten, so zeigen sich wieder die Unterschiede in der Größe der beiden Lamellenblöcke. Außerdem ist hier auch gut die Aussparung für die Lüftermontage zu erkennen. Ein weiterer Blickfang sind die Heatpipes, welche gebogen und gradlinig aus der Bodenplatte kommen.

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Montage

Kommen wir nun zur Anbringung des MK-26 auf der Grafikkarte. Dazu ist zunächst zu sagen, dass wie oben ersichtlich die meisten aktuellen GPU´s unterstützt werden, allerdings gibt es folgende Einschränkungen, welche vom Online-Versandhändler Caseking entnommen sind:
caseking.de schrieb:
Es werden nur NVIDIA GeForce GTX 680 und 670 unterstützt, bei denen die PCIe-Stromanschlüsse nicht turmartig übereinanderliegen. Bitte prüfen Sie dies deshalb vor dem Kauf! Für die "Turm"-Versionen ist kostengünstig ein zusätzliches Mounting-Kit (ZURA-223 im Caseking-Sortiment) erhältlich.
Ferner werden nur NVIDIA GeForce GTX 670 und 660 Ti mit dem langen PCB der GTX 680 unterstützt. Für die Versionen mit dem eigenen, kurzen Layout ist kostengünstig ein alternativer, flacherer Spannungswandler-Kühlkörper (ZURA-221 im Caseking-Sortiment) erhältlich.
Außerdem wird leider fast die gesamte 200er-Serie von NVidia nicht unterstützt. Nun also zur Montage. Zunächst muss der alte Kühler von der Grafikkarte entfernt werden. Dafür müssen meist auf der Rückseite die Schrauben gelöst werden, hier ist zu beachten, dass vor dem Beginn geprüft werden sollte, ob die passenden Schraubenzieher vorhanden sind. Die meisten Hersteller verwenden zwar normale Kreuz-Schlitz-Schrauben, allerdings kommt es auch vor, dass Torx-Schrauben gelöst werden müssen. Ist der Kühler also befreit, kann er einfach abgenommen werden. Dabei sollte man sich schon jetzt angucken, wo Wärmeleitpads verwendet wurden, um die späteren Positionen der Heatsinks auszumachen. Dann kann die Grafikkarte auch schon geputzt werden. Zunächst sollte man mit einem Küchenpapier oder ähnlichem den Hauptchip reinigen. Bei Bedarf kann auch Feuerzeugbenzin zur gründlichen Säuberung verwendet werden. Ist dieser dann sauber, kommen die RAM-Blöcke. Diese befinden sich um den Chip gereiht und müssen sehr gründlich vom Fett des vorherigen Kühlers befreit werden. Hier ist es von Nutzen, Wattestäbchen in Feuerzeugbenzin zu tränken und mit diesen dann die Blöcke abzuwischen. Danach noch einmal trocken wischen und fertig. Als letzter Teil kommen nun die Spannungswandler an die Reihe, dessen Position sich gut auf dem alten Kühler erkennen lässt. Auch diese werden wieder mit Benzin gesäubert und getrocknet. Je nach Layout können auch noch andere Teile hinzukommen, welche jedoch einzeln identifiziert werden müssen. Sind also alle Elemente gereinigt, können von den kleinen RAM-Heatsinks, welche sich in einer eigenen Verpackung befinden, die unteren Abdeckungen gelöst werden. Dann können sie auf die RAM-Bausteine der Grafikkarte gesetzt werden und müssen etwas fester angedrückt werden. Je nach Sauberkeit kleben diese Elemente besser oder schlechter. Dann kommen die Spannungswandler an die Reihe, für welche zwei langgezogene Heatsinks verfügbar sind. Von diesen werden ebenso die Schutzfolien gelöst und sie werden auf die Wandler gedrückt.

Sitzen alle Elemente fest, kann dann die Montage des eigentlichen Kühlers erfolgen. Dafür werden zunächst die nötigen Halterungen an die Bodenplatte geschraubt, welche je nach GPU unterschiedlich sind. Dann kann auf die Rückseite der Grafikkarte ein Isoliergummi geklebt werden, welche das PCB vor der Backplate schützt. Ist dies getan, kann der Chip mit Wärmeleitpaste bestrichen werden. Danach wird der Kühler auf die Oberseite gelegt und die Grafikkarte auf diesen. Nachfolgend werden einfach vier Schrauben mit integrierten Federn durch die Löcher im PCB geschoben und mit dem Kühler verbunden. Hier sollte darauf geachtet werden, die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, da sonst das PCB beschädigt wird („Nach fest kommt ab“). Ist dies auch erledigt, müssen nur noch die Lüfter angebracht werden. Dafür werden diese in die vorgesehenen Schienen gelegt und mit den Klemmen in Position gehalten. Es empfiehlt sich im Übrigen, den Adapter für den PWM-Anschluss schon vor den Montage der Heatsinks anzuschließen, da der Anschluss auf der Grafikkarte nur noch schwer erreichbar ist. Sind die Ventilatoren dann also auch mit Strom versorgt, muss die Grafikkarte nur noch eingesetzt und mit dem Netzteil-Kabel verbunden werden.

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Mit montierten Lüftern sieht die Konstruktion dann so aus:

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Durch den Wechsel des Kühlers erlischt die werkseitige Garantie! Alle Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr.
Verbindung mit den Prolimatech Ultra Sleek Vortex 14

Freundlicherweise wurden mir für dieses Review von Prolimatech zwei Lüfter der Ultra Sleek Vortex 14-Serie zur Verfügung gestellt. Ein separater Test ist hier zu finden: PROLIMATECH USV14 LINK!!!. Diese werden nun auch zur Anwendung kommen, allerdings muss davor noch etwas zur Montage bemerkt werden. Aufgrund der geringeren Dicke müssen die USV-14-Lüfter mit anderen Klemmen befestigt werden als normale Lüfter. Diese liegen dem MK-26 oder den Ventilatoren leider nicht bei und müssen einzeln dazu gekauft werden. Für einen Preis von rund 3,90€ (Caseking, Stand 07.04.2013) erhält man vier Klemmen, welche extra für den MK-26 gebaut wurden. Dies sollte beim Kauf mit beachtet werden. Mit Hilfe dieser Klemmen können dann die Lüfter einfach angebracht werden.

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Kühlleistung

Kommen wir nun zur Bewertung der Kühlleistung. Zunächst das Testsystem:

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Die Kühlleistung wird in zwei Abläufen ermittelt. Zunächst kommen die gestellten USV-14 als Ersatz für die im Lieferumfang fehlenden Lüfter zum Einsatz. Hierbei wird die Temperatur im Leerlauf und unter Last gemessen, und zwar bei einer Drehzahl von 100, 75 und 50%. Ausgelesen und gesteuert wird über den MSI Afterburner. Diese werden dann in Relation zur Stärke der Referenzkühlung der Grafikkarte gesetzt. Die Ergebnisse sind nachfolgend zu finden:

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Auswertung: Blickt man nun also auf die ausgelesenen Werte, so sieht man, dass der MK-26 im Idle grandiose Werte erreicht. Er ist fast immer 10 Grad kühler als die Referenz, was im Leerlauf recht beachtlich ist. Außerdem geschieht dies fast unhörbar. Unter Last spielt der Kühler dann jedoch erst wirklich seine Stärken aus, er ist ca. 20 Grad kühler als die Referenz und spielt im sehr guten Temperaturbereich. Neben diesen Temperaturen beeindruckt vor allem, dass 47 Grad Celsius bei fast keinem Geräusch erreicht werden. Hier offenbart sich der Zweck des riesigen Kühlkörpers. Eine wirklich überzeugende Leistung!
Lautstärke

Eine Bewertung der Lautstärke entfällt an dieser Stelle leider, da keine Lüfter mitgeliefert wurden. Betrachtet man jedoch die Lautheit der Ultra Sleek Vortex 14-Lüfter, so kann der Bericht aus dem Test genutzt werden:

Im Idle, also dem niedrigen Drehzahlbereich, ist der Lüfter so gut wie nicht wahrzunehmen. Vor allem unter 5V ist dieser nicht zu hören. Auch unter 7V setzt sich dieses Bild fort.
Unter Last, also bei voller Drehzahl, vernimmt man dann zwar ein Rauschen, welches allerdings keineswegs störend ist. Das dieses vom Luftzug und nicht dem Lüfter ausgeht, ist auch hier eine überzeugende Lautstärke geboten.

Insgesamt leistet sich der USV keine Schwächen bei der Lautstärke und überzeugt auch hier. Setzt man diese noch in Relation zur Kühlleistung, ist dies ein sehr gutes Bild.
Fazit

Kommen wir nun also zu einem Fazit. Der Prolimatech MK-26 ist in jedem Fall ein Kühler der High-End-Klasse und bewegt sich in diesem Niveau. Das wichtigste, die Kühlleistung, ist seine Paradedisziplin und er leistet sich hier keine Fehltritte. In Verbindung mit den USV-14-Lüftern, welche angenehm ruhig sind und unter 50 Prozent Laufleistung nicht wirklich vernehmbar, verrichtet der MK-26 seine Arbeit also auch sehr ruhig und trotzdem gut. Auch der Lieferumfang überzeugt, alles, was benötigt wird, ist dabei und es geht auch darüber hinaus. Von Prolimatech schon gewöhnt ist man auch die hohe Qualität, es finden sich keine verbogenen Lamellen oder Mängel, auch die Lüfterklemmen für die USV-14-Lüfter passen perfekt. Negativ fällt hingegen auf, dass der MK-26 mit seinen Ausmaßen sehr viel Platz in Anspruch nimmt und nicht in jedes Gehäuse passen wird. Da bis zu 175mm Breite vom Mainboard bis zum Seitenteil verfügbar sein müssen, kann es hier zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Außerdem ist der Kühler recht schwer, kann also eine Biegung des PCB´s verursachen. Ein letzter Kritikpunkt ist, dass die 200-Serie von NVidia nicht mehr unterstützt wird. Kann man dies jedoch in Kauf nehmen, bekommt man für einen Preis von rund 60€ einen High-End-Kühler, welcher mit den passenden Lüftern silent-tauglich gemacht werden kann. Es sollte jedoch vorher bedacht werden, dass man mit den passenden Ventilatoren an der 100€-Marke kratzen kann. Trotz der kleinen Kritik ist es jedoch legitim, dem Prolimatech MK-26 den Goldaward zu verleihen und so die Leistungsfähigkeit des „Monsters“ zu bescheinigen.

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Weiterführende Links

Prolimatech MK-26 bei Prolimatech: MK-26 | Prolimatech

Prolimatech MK-26 im PCGH-Preisvergleich: Prolimatech MK-26

Ankündigung bei PCGH: Monströser VGA-Kühler Prolimatech MK-26 auf der Gamescom ausgestellt
 
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AW: [Review] Prolimatech MK-26 – wie schlägt sich das Monster?


So, damit geht mein erster Test zu einem Grafikkarten-Kühler online.

Ich hoffe, er gefällt und freue mich wie immer über konstruktive Kritik und Empfehlungen hier im Diskussionsthread :) Viel Spaß!
 
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