[Review] Bitfenix Neos

K

Keinem

Guest
[size=+2]Bitfenix Neos[/size]


[size=+2]Einleitung[/size]

Bitfenix hat uns in der letzten Zeit gezeigt, dass das Unternehmen nicht nur Gehäuse herstellen kann, sondern auch in der Lage ist, in den Audio sowie Netzteil-Bereich einzutreten. Trotz der Erweiterung der Produktpalette in andere Bereiche, pflegte man ein neues Gehäuse in das Sortiment ein. Die Rede ist vom preislich sehr attraktiven Neos, welches für derzeit etwa 35€ zu erwerben ist. Da Bitfenix mir freundlicherweise ein Sample zur Verfügung stellte, bin ich nun in der Lage, meine Eindrücke zu teilen. Ob sich hinter dem Gehäuse ein Kauftipp verbirgt, klären wir im folgendem Test. Viel Spaß beim Lesen!

[size=+1]I. Erste Expressionen...[/size]

[size=+2]...zur Verpackung[/size]

Das Bitfenix Neos kommt in einem stabilen und bedruckten Karton zum jeweiligen Empfänger. Neben aufgedruckten Informationen in Form von Grafiken und Texten, sind zwei praktische Tragegriffe inklusive.

IMG_4151-3.jpg IMG_4153-3.jpg IMG_4157-3.jpg IMG_4149-3.jpg

[size=+2]...zum Lieferumfang[/size]

Neben dem Gehäuse selbst und einem 120mm Bitfenix-Lüfter, welcher mit maximal 1000UpM dreht, ist auch ein Quick Installation Guide im Lieferumfang enthalten, welcher den weiteren Umfang auflistet. Des weiteren findet man im Guide eine mit Grafiken unterstützende englische Anleitung sowie sehr viel Platz für eigene Notizen.

IMG_4191-3.jpg IMG_4164-2-2.jpg IMG_4192-3.jpg IMG_4169-3.jpg IMG_4190-3.jpg

[size=+2]II. Merkmale...[/size]

[size=+2]Die Spezifikationen[/size]


Bitfenix scheint viel Wert darauf zu legen, dass das Neos bei vielen Leuten gefallen findet, weil es dieses in vielen unterschiedlichen Varianten gibt. Es gibt das Gehäuse in diversen Farben, sowie mit und ohne Seitenfenster. Eine Liste mit verfügbaren Versionen kann man zum Beispiel hier betrachten. Caseking bietet für Freunde der Stille auch eine schallgedämmte Version an.

[size=+2]...der Front[/size]

Der getestete Midi-Tower ist außer der Front, welche in einem angenehmen blau vorliegt, komplett in schwarz. Das vorne liegende Mesh-Gitter wird durch ein silbernes Bitfenix-Logo, sowie zwei Plätze für 5,25“-Laufwerke vervollständigt. Angenehm ist, dass das Front-Panel nicht mit der abnehmbaren Front verbunden ist und man deswegen diese auch gerne mal mit Schwung vom restlichen Gehäuse trennen kann, ohne befürchten zu müssen, dass die diversen Front-Panel-Kabel darunter leiden müssen. An Anschlüssen kann das Neos mit jeweils einem USB 3.0, USB 2.0, Mikrofon und Kopfhöhrer-Anschluss den Besitzer glücklich machen. Die Kabel sind komplett in schwarz gehalten. Nur das HD-Audio- und das USB 2.0-Kabel sind am Ende ein kleines Stück, wie bei fast jedem Gehäuse, durch die einzelnen Isolierungen farbig. Die Power- und HDD-LED leuchten angenehm und nicht zu stark in einem schlichten weißen Farbton. Der Power- und Reset-Button sind beide in einer für den Finger guten Größe und können beide mit einem sehr guten Druckpunkt überzeugen. Hinter der Front befindet sich ein herausnehmbarer Staubfilter, an welchen man zwei 120mm Lüfter montieren kann. Dies ermöglicht eine äußerst bequeme Installation.

IMG_4212-2.jpg IMG_4160-3.jpg IMG_4213-2.jpg IMG_4161-3.jpg IMG_4203-2.jpg IMG_4182-3.jpg

[size=+2]...der Oberseite[/size]

Zur Oberseite kann man nicht viel sagen, da sie keinen Platz für Lüfter oder Sonstiges bietet. Ob dies ein negativer Aspekt ist, muss jeder mit sich selber ausmachen. Die geschlossene Oberseite grenzt das Installieren von weiteren Lüftern ein, reduziert jedoch die Geräuschkulisse. Wieso Bitfenix bei diesem Gehäuse eine geschlossene Oberseite einsetzt, kann man eventuell so begründen, dass man das Neos wohl eher in Konfigurationen für Multimedia-Computer finden wird.

IMG_4198-2.jpg IMG_4196-2.jpg

[size=+2]...des Hecks[/size]

An der Rückseite kann man entweder einen neuen Lüfter im 120mm-Format installieren oder den mitgelieferten Lüfter an Ort und Stelle lassen. Weiterhin kann man die Aussparungen für das I/O-Shield und das Netzteil sehen, welches unten montiert wird. Schrauben, welche für das fixieren von Hardware -bei diesem Gehäuse fixiert man die Schrauben außen und nicht im Neos- , die einen oder mehrere Erweiterungsslots in Anspruch nehmen, verwendet werden, können mit einer mitgelieferten Kunststoffabdeckung versteckt werden.

IMG_4185-3.jpg IMG_4162-3.jpg

[size=+2]...des Bodens[/size]

Am Boden befinden sich vier Füße aus Kunststoff, welche unter sich leider keine Gummierung haben, jedoch das tun, wofür sie gedacht sind. Ansonsten befindet sich am Boden noch ein herausnehmbarer Staubfilter, der für das Netzteil gedacht ist.

[size=+2]...der Seitenteile[/size]

Die Seitenteile sind schwarz, gefallen und sitzen gut.

[size=+2]III. Der Einbau...[/size]

[size=+2]...des Mainboards[/size]

Auf dem Mainboardschlitten können Hauptplatinen im mini-ITX, mATX und ATX-Format installiert werden. Was mich beim Einbau sehr erfreut hat, war die Tatsache, dass Bitfenix den Abstand vom Schlitten zum Mainboard mit einer lokalen Erhöhung realisiert und man keine extra Abstandshalterungsschrauben verwenden muss. Eine Aussparungen für Kabel, die oben am Mainboard befestigt werden, wurde gedacht. Die Kabelführung ist somit kein Problem. Die Rückseite bietet ebenfalls ausreichend Platz dafür. Nach Schnittkanten sucht man bei dem Neos vergebens. Es sind keine aufzufinden.

IMG_4216-2.jpg IMG_4215-2.jpg

[size=+2]...von Grafikkarten oder ähnlichem[/size]

Das Gehäuse bietet Platz für sieben PCI-Erweiterungsslots. Wie bereits weiter oben erwähnt, kann man die Schrauben, welche für das fixieren von Hardware verwendet werden, mit einer mitgelieferten Kunststoffabdeckung verstecken. Die Kunststoffabdeckung befindet sich jedoch nicht im Inneren, sondern außen, da dort auch die zu fixierenden Schrauben sind. Das zahlt sich beim festschrauben aus, da es außen bequemer ist, die Schrauben festzuziehen. Schade ist, dass Bitfenix hier auf „Einweg-Slotblenden“ setzt, die man rausbricht und dann nicht mehr gebrauchen kann. Da man jedoch bei der Aufrüstung meistens gleich viele oder sogar mehr PCI-Erweiterungsslots benötigt, sollte dies kein großes Problem darstellen. Um dennoch etwas Flexibilität zu bieten, wird eine Slotblende mitgeliefert, die man auch mit Hilfe von Schrauben wieder befestigen kann.

IMG_4185-3.jpg IMG_4188-3.jpg
[size=+1]Auf Grund der Begrenzung der Bilder geht es hier weiter :) . [/size]
 
Zuletzt bearbeitet:
Für den Preis wirkt das Gehäuse echt interessant und schick, ist definitiv einen Blick wert ;)

Klasse und kompaktes Review, genau so gehört sich das :daumen:

Übrigens, vor und neben jeder Überschrift steht:
/size=+2]
wäre schön wenn du das korrigieren könntest.
 
[size=+2]...der Laufwerke[/size]

Man hat die Freiheit, insgesamt bis zu acht Laufwerke zu installieren. Es gibt drei Käfige, welche fest verankert sind. Im unteren Käfig befinden sich drei Einschübe aus Plastik mit 3,5“-Größe, auf welchen man jedoch auch 2,5“-Laufwerke montieren kann. Des weiteren kann man diese auseinander ziehen und erhält einen 5,25“-Einschub, falls man diesen denn benötigt. Bitfenix bietet hier sehr große Flexibilität. Der Käfig mit drei Kunststoffeinschüben im 2,5“-Format befindet sich in der Mitte. Lange Grafikkarten haben auf Grund des schmalen 2,5“-Formats also massig Platz. Die Einschübe kann man nicht auf 3,5“ beziehungsweise 5,25“-Format ausweiten. Oben hat man Platz für zwei 5,25“-Laufwerke. Über dem ersten Laufwerk hat Bitfenix viel Platz für die Kabelführung des Front-Panels gelassen, was ich an dieser Stelle einmal positiv hervorheben möchte, da dies keine Selbstverständlichkeit ist. Die inneren 5,25“-Blenden lassen sich einfach ausbrechen, jedoch nachher auch wieder mit Hilfe von Schrauben montieren. Das werkzeuglose Montagesystem beim obigen Käfig erleichtert und beschleunigt den Zusammenbau. Schön ist ebenfalls, dass dieses nicht fest am Käfig ist und sich somit auch gegen herkömmliche Schrauben ersetzten lässt.

IMG_4189-3.jpg IMG_4222-2.jpg IMG_4219-2.jpg IMG_4220-2.jpg IMG_4217-2.jpg IMG_4221-2.jpg

[size=+2]...erweiterter Kühllösungen[/size]

Da es sich um ein kompaktes Midi-Gehäuse handelt, ist davon auszugehen, dass ein großer Prozessor-Kühler wie zum Beispiel der Brocken 2 nicht hineinpasst. Hier fehlten zwei Millimeter an Breite des Gehäuses. Kleinere Kühlkörper wie zum Beispiel der Katana 4, passen. Bei Grafikkarten hat man etwas mehr Spielraum. Die eingebaute GTX 650 ti inklusive Peter 2 und zwei 140mm-Lüftern hat noch einen Millimeter Platz.

IMG_4172-3.jpg

[size=+2]IV. Fazit[/size]

Zum Ende noch ein kleines Résumé, um den Test ein wenig abzurunden. Das Bitfenix Neos ist ein schlichtes und kompaktes Gehäuse zu einem fairen Preis. Eine Empfehlung ist vor allem für Leute ausgesprochen, die einen schnellen und einfachen Einbau erwünschen.

 
Zuletzt bearbeitet:
Wieder sehr hübsche Bilder dabei :daumen: Machst gut und deine Schreibe kann man sich auch gut durchlesen.

Weiter machen :nicken:
 
Hey, ich hätte noch eine Frage.

Ist wirklich nur ein einzige Lüfter in Form eines Bitfenix Spectre in schwarz im Heck verbaut?

Bei dem Preis akzeptabel, allerdings sollte man dann doch lieber noch zwei in die Front setzen, kosten ja nur 5 Euro das Stück.
 
Hey, ich hätte noch eine Frage.

Ist wirklich nur ein einzige Lüfter in Form eines Bitfenix Spectre in schwarz im Heck verbaut?

Bei dem Preis akzeptabel, allerdings sollte man dann doch lieber noch zwei in die Front setzen, kosten ja nur 5 Euro das Stück.

Bei den meisten Gehäusen ist nur ein Lüfter verbaut. Meiner Meinung nach ist das auch gut so, da der Preis mit mehr Lüftern natürlich ansteigen würde oder man Abstriche bezüglich der Qualität machen müsste. Zudem sind für viele die Lüfter keine Option, weshalb es keinen Sinn machen würde, mehr zu verbauen. Falls dennoch Interesse an den Lüftern besteht, kann man diese ja zu günstigen Preisen erwerben :) .
 
Alles klar, danke für die Antwort.
Die Bifenix Spectre sind durchaus solide, für 5 Euro kann man ja nicht viel falsch machen. Aus Erfahrung sollten zwei Lüfter in der Front den Airflow deutlich steigern, war jedenfalls bei fast allen Bitfenix-Gehäusen so (beispielsweise beim Shinobi).
 
Alles klar, danke für die Antwort.
Die Bifenix Spectre sind durchaus solide, für 5 Euro kann man ja nicht viel falsch machen. Aus Erfahrung sollten zwei Lüfter in der Front den Airflow deutlich steigern, war jedenfalls bei fast allen Bitfenix-Gehäusen so (beispielsweise beim Shinobi).

Wenn jemandem Lüfter fehlen, kann man diese natürlich nachkaufen. Es gibt auch viele Leute, die zum Beispiel noch Altlasten haben und diese verwenden möchten.
 
Gutes Review!

Ich habe kürzlich für einen Bekannten einen Office-PC mit eben jenem Gehäuse gebaut und finde, dass man für den Preis definitiv nichts Besseres bekommt. In dem Preisbereich hat man sonst mit scharfkantigen Blechen zu kämpfen, an denen man sich die Hände aufreißt.
 
Zurück