Prime Day 2020: Verdi ruft Amazon-Mitarbeiter zum Streik auf

PCGH-Redaktion

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Heute und morgen findet der jährliche Amazon Prime Day statt. Genau für diesen Zeitraum hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Angestellten des Online-Shops zum Streik aufgerufen.

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Ich werde spätestens morgen einige Sendungen. Ist die Frage, ob man sich dann beschweren sollte, wenn die nicht pünktlich ankommen.

Nachher haben die Supporter mehr Stress, und es werden die Löhne noch mehr gekürzt, damit noch mehr Mitarbeiter zur Abwicklung angestellt werden.
..mhmm....
 
Meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit bis die letzten Jobs bei Amazon automatisiert werden.

Nichts gegen die Leute, aber diese Arbeit ist keine Quantenphysik. Streiks schon und gut, aber sowas veranlasst Amazon seine Bestrebungen zur Vollautomatisierung nur noch weiter voranzutreiben.
 
Streiks schon und gut, aber sowas veranlasst Amazon seine Bestrebungen zur Vollautomatisierung nur noch weiter voranzutreiben.

Als ob sie das nicht machen würden, wenn sie auf einen Streik verzichten. Meiner Meinung nach ist das einer der größten Irrtümer, dem die Gewerkschaften in den 90ern aufgesessen sind. Was verlager wird, das wird verlagert und was bleibt, das bleibt nicht, weil die Arbeitgeber so gnädig sind, sondern weil es nicht sinnvoll verlagert werden kann.

Wobei die Argumentation von Amazon, dass Logistik kein Einzelhandel ist, natürlich verständlich ist. Dann macht man aber einfach einen Haustarifvertrag, man kann ja beliebig nach oben abweichen.
 
Nichts gegen die Leute, aber diese Arbeit ist keine Quantenphysik. Streiks schon und gut, aber sowas veranlasst Amazon seine Bestrebungen zur Vollautomatisierung nur noch weiter voranzutreiben.
Es veranlasst sie eher dazu, noch mehr/alles ins Ausland zu verlagern. So lange LKW-Transporte so unverschämt billig sind ist das dauerhaft die günstigste Lösung.

Artikel schrieb:
Bestellungen werden laut Amazon ordnungsgemäß angenommen und alle Pakete sollen pünktlich beim Kunden ankommen.
Gibt es bei Prime eine garantieret Zusage, wann die Ware beim zahlenden Clubmitglied sein muss?

Sonst ist es vollkommen egal, ob die streikenden Logistiker (oder werden Prime-Mitglieder direkt im Lager beraten/bedient und können die Sachen, wie im Einzelhandel üblich, persönlich mitnehmen?) die Arbeit ein paar Tage später erledigen müssen.
 
Gibt es bei Prime eine garantieret Zusage, wann die Ware beim zahlenden Clubmitglied sein muss?
Ja gibt es.
Als Prime Kunde hat man kostenlosen Premium Versand. Das bedeutet, das Paket ist garantiert spätestens am 2ten Tag nach der Bestellung bei dir im Gegensatz zu einem normalen Paketversand in Deutschland bei dem das Paket spätestens am 3ten Tag bei dir ist.
Natürlich kann es immer mal schneller gehen, wenn der Artikelstandort sehr nahe bei dir ist usw, aber die maximal 2 Tage sind garantiert.
Wenn es trotzdem länger dauert, ruft man bei der Hotline an und bekommt eine Entschädigung.
Das ist in der Regel entweder eine kostenlose Weiterverlängerung von Amazon Prime für einen Monat oder eben einen Rabatt auf den zu spät gelieferten Artikel.
Und wenn es ein besonderer Anlass ist, sind die Rabatte auch überraschend hoch. Ich hatte mal vor 3 Jahren einen Fernseher bestellt kurz vor Ostern, der kam nicht rechtzeitig vor den Feiertagen an.
Ich habe dort angerufen und eine wirklich großzügige Ermäßigung von fast 200€ bekommen, weil es nicht rechtzeitig zu Ostern ankam und man ist beim Kundenservice davon ausgegangen, das es ein Geschenk sein sollte. (Was nicht der Fall war, aber das habe ich denen natürlich nicht gesagt.. :D )
 
Meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit bis die letzten Jobs bei Amazon automatisiert werden.

Nichts gegen die Leute, aber diese Arbeit ist keine Quantenphysik. Streiks schon und gut, aber sowas veranlasst Amazon seine Bestrebungen zur Vollautomatisierung nur noch weiter voranzutreiben.
Und mich veranlasst dieses Lohnkonzept diesem Steuerfluchtügen Müllladen nicht einen Euro mehr reinzuballern
 
Halte ich bei der aktuellen Lage für fragwürdig, auch in diesem Fall mal wieder. Erstens verdient man bei Amazon nicht so schlecht wie viele meinen, und zweitens können manche von Glück reden noch nen Job zu haben und aktuell arbeiten zu können.

Was mir auch auf den Zeiger geht ist, dass der öffentliche Nahverkehr x mal und jedes Jahr aufs Neue einfach mal halb Deutschland ohne Folgen lahmlegen darf. Man überlege sich mal, dass Alten- und Krankenpflege einfach mal nen ganzen Tag in einer Stadt streiken würde wie das Verdi teilweise mit Bahn und Co. macht. Aber da sterben dann halt mal Menschen, deswegen ist es schon ok, dass bspw. ein Krankenpfleger weniger Gehalt hat als jemand der bei Amazon Ware sammelt und verpackt.
Deswegen lass mal wieder am Prime Day und wahrscheinlich wieder zu Weihnachten streiken.

Irgendwie wird bei sowas mit zweierlei Maß gemessen. Wenn man nen Vertrag auf mehrere Jahre aushandelt, dann kann es nicht sein, dass der Verein nach 6 Monaten wieder zum Streik aufruft. Dann verhandelt lieber einmal richtig und lasst euch nicht auf so nen Schwachsinn wie Einmalzahlungen ein, wie das schon ein paar mal der Fall war.
 
Jedes Jahr ruft Verdi dazu auf, die Arbeitnehmer nehmen aber im Grunde nie teil und das auch nicht ganz Grundlos, werden sie doch eh bereits besser bezahlt als der übliche "Tarifvertrag", weiß nicht was Verdi damit jedes Jahr aufs neue erreichen will und der Gesundheitssuchtz wird auch rigoros kontrolliert, ich kenn zwar derzeit nicht die Arbeitsbedingungen aber ich gehe fest davon aus das Abstände eingehalten werden und auf die üblichen Hygieneempfehlungen geachtet wird.
 
Halte ich bei der aktuellen Lage für fragwürdig, auch in diesem Fall mal wieder. Erstens verdient man bei Amazon nicht so schlecht wie viele meinen, und zweitens können manche von Glück reden noch nen Job zu haben und aktuell arbeiten zu können.

Mit diesen Scheinargumenten kann man natürlich alles, bis runter zur Sklaverei rechtfertigen. Sei froh, dass du nur einmal im Monat ausgepeitscht wist und täglich deine Suppe erhältst. Andere bekommen noch weniger und werden wöchentlich ausgepeitscht.

Im übrigen verdient man bei Amazon unterdurchschnittlich, Reichtümer häuft da niemand an..

Was mir auch auf den Zeiger geht ist, dass der öffentliche Nahverkehr x mal und jedes Jahr aufs Neue einfach mal halb Deutschland ohne Folgen lahmlegen darf.

Das im Grundgesetz garantiert und das ist auch gut so.

Irgendwie wird bei sowas mit zweierlei Maß gemessen. Wenn man nen Vertrag auf mehrere Jahre aushandelt, dann kann es nicht sein, dass der Verein nach 6 Monaten wieder zum Streik aufruft. Dann verhandelt lieber einmal richtig und lasst euch nicht auf so nen Schwachsinn wie Einmalzahlungen ein, wie das schon ein paar mal der Fall war.

Wenn mich nicht alles täuscht, dann weigert sich Amazon standhaft mit den Gewerkschaften überhaupt zu reden. Die streiken, damit es überhaupt einen Vertrag gibt. Somit gibt es keine Friedenspflicht und sie können streiken, wie sie es wollen.

Jedes Jahr ruft Verdi dazu auf, die Arbeitnehmer nehmen aber im Grunde nie teil und das auch nicht ganz Grundlos, werden sie doch eh bereits besser bezahlt als der übliche "Tarifvertrag",(...)

Der eigentliche Grund ist, dass die Leute gewerkschaftlich sehr schlecht organisiert sind.
 
Mit diesen Scheinargumenten kann man natürlich alles, bis runter zur Sklaverei rechtfertigen. Sei froh, dass du nur einmal im Monat ausgepeitscht wist und täglich deine Suppe erhältst. Andere bekommen noch weniger und werden wöchentlich ausgepeitscht.

Im übrigen verdient man bei Amazon unterdurchschnittlich, Reichtümer häuft da niemand an..



Das im Grundgesetz garantiert und das ist auch gut so.



Wenn mich nicht alles täuscht, dann weigert sich Amazon standhaft mit den Gewerkschaften überhaupt zu reden. Die streiken, damit es überhaupt einen Vertrag gibt. Somit gibt es keine Friedenspflicht und sie können streiken, wie sie es wollen.



Der eigentliche Grund ist, dass die Leute gewerkschaftlich sehr schlecht organisiert sind.


Du redest Mist. Sorry, aber hast du irgendwelche Anhaltspunkte der dich glauben lässt das sie a) Sklaverei bertreiben und b) sie "schlecht" organisiert sind... was auch immer das heißen soll in der heutigen digitalen Welt.
 
Du redest Mist. Sorry, aber hast du irgendwelche Anhaltspunkte der dich glauben lässt das sie a) Sklaverei bertreiben und b) sie "schlecht" organisiert sind... was auch immer das heißen soll in der heutigen digitalen Welt.

Ich habe nicht behauptet, dass sie Sklaverei betreiben, ich habe gesagt, dass man mit den Argumenten alles, inklusive Sklaverei, rechtfertigen. Irgendjemanden geht es eben immer noch mieser, somit hätte nur noch die ärmste Sau des Planeten (vermutlich jemand, der tagtäglich in einem Kellerloch aufs übelste gefoltert wird) ein Recht für sich Verbesserungen zu fordern.

Das genaue Gegenteil ist richtig, Man sollte da nicht nach unten, sondern nach oben schauen und sich Fragen, ob eine Verbesserung möglich ist.
 
Die Argumentation ist einfach schwach.
Wenn's danach geht, kann man auch sagen, "Ihnen gehts schlecht bis sie die bestverdienenden auf dem Planeten sind".
Irgendeiner wird fast garantiert immer mehr verdienen.

Also ich hab schon wesentlich weniger verdient als die bei Amazon angestellten und ich bin noch weit weg von "mir" gehts so schlecht ich brauch einen Zweitjob. Mal davon abgesehen, das man derzeit froh sein kann überhaupt noch einen sicheren Arbeitplatz zu haben.

Denen gehts schon gut, da gibts ganz andere "Abzocker".

Ich hab das Gefühl, das öffentliche Bild von Amazon ist irgendwie etwas Verquer, nur weil die keiner Gewerkschaft beitreten wollen, heißt das nicht das die Mitarbeiter schlecht behandelt werden.

Als Subunternehmer für die Logistik vielleicht..., aber den Festangestellten gehts gut.

Keine Ahnung woher das schlechte Bild rührt, vermutlich noch aus den frühen 2000ern.
 
Die Argumentation ist einfach schwach.
Wenn's danach geht, kann man auch sagen, "Ihnen gehts schlecht bis sie die bestverdienenden auf dem Planeten sind".
Irgendeiner wird fast garantiert immer mehr verdienen.

Genau so sollte man es machen. Zwar ist es in der Praxis nicht möglich, aber man sollte immer schauen, ob da nicht noch mehr möglich ist.

Also ich hab schon wesentlich weniger verdient als die bei Amazon angestellten und ich bin noch weit weg von "mir" gehts so schlecht ich brauch einen Zweitjob. Mal davon abgesehen, das man derzeit froh sein kann überhaupt noch einen sicheren Arbeitplatz zu haben.

Nur weil es dir mal schlecht ging, ist es also in Ordnung, wenn es anderen auch schlecht gehen sollte. Angst, dass Amazon durch hohe Lohnforderungen pleite geht, muß man jedenfalls nicht haben.

Denen gehts schon gut, da gibts ganz andere "Abzocker".

Da kommt auch schon der nächste Whataboutism. Natürlich gibt es noch schlimmere Konzerne, als Amazon, aber das macht Amazon eben um keinen Deut besser.

Als Subunternehmer für die Logistik vielleicht..., aber den Festangestellten gehts gut.

Reich werden die normalen Arbeiter davon jedenfalls nicht. Da ist noch ordentlich Luft nach oben.
 
Ich sehe das Thema auch nach wie vor zwiespältig. Ich kann verstehen wenn Verdi auf den Logistik-Tarifvertrag pocht für welchen sie ja auch zuständig sind und auch für diesen versucht Erhöhungen auszuhandeln. Aber die ewige Sau des Einzelhandels durch die Logistikzentren zu treiben ist dabei für eine sachliche Diskussion absolut nicht hilfreich.
 
Jedes Jahr ruft Verdi dazu auf, die Arbeitnehmer nehmen aber im Grunde nie teil und das auch nicht ganz Grundlos, werden sie doch eh bereits besser bezahlt als der übliche "Tarifvertrag", weiß nicht was Verdi damit jedes Jahr aufs neue erreichen will und der Gesundheitssuchtz wird auch rigoros kontrolliert, ich kenn zwar derzeit nicht die Arbeitsbedingungen aber ich gehe fest davon aus das Abstände eingehalten werden und auf die üblichen Hygieneempfehlungen geachtet wird.
So ein Quatsch, auf der Basis argumentierst du hier? Ich lese da nur einen Haufen Müll. Hauptsache an dem Punkt mit Hygieneregeln anfangen. Geht's noch?

Wer nicht begreift welchen Wert das Streikrecht im Kapitalismus darstellt muss einfach nochmal in die Schule, anders kann man da nicht helfen.

Diese Haltung lässt aber erahnen, wie es um die eigene Situation bestellt ist.

Ich hab keine Probleme damit, wenn Leute für mehr Geld ihre Arbeit niederlegen.

Vielleicht erinnert sich noch jemand, wie vor Jahren die Müllabfuhr in diversen deutschen Großstädten gestreikt haben. Sowas ist wirklich grenzwertig, aber hier wird diskutiert ob man bei verspäteten Prime-Bestellung Beschwerde einlegen sollte.

1st world problems at its best.

Ich leide mit euch...
 
Im übrigen verdient man bei Amazon unterdurchschnittlich, Reichtümer häuft da niemand an..

Darum gehts auch garnicht! Wer reich werden will soll Lotto spielen!
ich kenn jemanden persönlich der als normaler Lager Hugo bei dem Verein arbeitet, und mit 14,70 Euro verdient der für einen ungelernten Lageristen nicht wenig.

Da kenn ich eine Transportfirma mit Lager (K&N) da verdient man grad mal 11,20 Euro.

Und wieviele andere Berufe (zb Meinen) gibt es noch wo man grad so Mindestlohn bekommt. (Wurde ja schon angesprochen, Pfleger, Krankenschwestern etc.)

Nein, Verdi streitkt nur um nicht in vergessenheit zu geraten und weil sie sich profilieren müssen. Zudem streiken sie auch um neue Mitglieder zu sammeln. mehr ist das nicht.


Das im Grundgesetz garantiert und das ist auch gut so.

Schön und toll, aber wenn dafür 1000 Andere nicht zur Arbeit kommen können, was dann? Finanziert die Verdi denen dann auch den Arbeitsausfall?

Wenn mich nicht alles täuscht, dann weigert sich Amazon standhaft mit den Gewerkschaften überhaupt zu reden. Die streiken, damit es überhaupt einen Vertrag gibt. Somit gibt es keine Friedenspflicht und sie können streiken, wie sie es wollen.

Irrtum, ich kann mich glaube an das Jahr 2018 erinnern als Amazon den Forderungen nachgegeben hat. Also Reden tun die schon mit der Gewerkschaft, nur die Gewerkschaft will einfach zuviel.


Das genaue Gegenteil ist richtig, Man sollte da nicht nach unten, sondern nach oben schauen und sich Fragen, ob eine Verbesserung möglich ist.

Man sollte dabei aber niemals die erbrachte Leistung und die Dringlichkeit der Arbeit außer acht lassen. Daher habe ich null verständniss dafür das die Verdi bei Amzon streiken will, denn die Arbeitnehmer sind überwiegend zufrieden und wollen gar nicht streiken.

Genau so sollte man es machen. Zwar ist es in der Praxis nicht möglich, aber man sollte immer schauen, ob da nicht noch mehr möglich ist.

Bis der Chef sagt "Nö, und da ist die Tür" weil weil ein anderer Kollege sich einfach zufrieden gibt mit dem was er bekommt.

Da kommt auch schon der nächste Whataboutism. Natürlich gibt es noch schlimmere Konzerne, als Amazon, aber das macht Amazon eben um keinen Deut besser

Mir düngt langsam das du keine Ahnung hast wie es bei Amazon aussieht oder? das was ich bisher von internen gehört habe was die verdienen, dürfen, und was es noch für extra Leistungen wie zb Kostenloses Essen etc. gibt das war alles andere als so wie du es verdeutlichen möchtest, bzw wie es deine Kommentare und die verdi erscheinen lassen.

Reich werden die normalen Arbeiter davon jedenfalls nicht. Da ist noch ordentlich Luft nach oben.

Und das ist so eine Aussage , da muss ich mir an den Kopf greifen. Wie erwähnt, ein UNGELERNTER Logistiker bei Amazon bekommt 15 Euro fast die Stunde, während eine gelernte Pflegekraft bei 12 Euro ist. Und Kostenfreies Mittagessen hat sie da auch nicht drin.
Jetzt überlege dir mal was Passiert wenn Amazon die Gehälter erhöt. Irgendwo müssen ja die Gelder herkommen. Amazon ist in DE immer noch mit einer der großen Arbeitgeber, also wenig wirds nicht was mehr gezahlt werden muss. Und wie macht Amazon das? jop, sie lässt die anderen Annehmlichkeiten fallen, Knüppelt die Arbeitnehmer zu mehr Quantität, und mehr stück pro Stunde, und wenn das nicht reicht erhöhen sie die Preise, was für die Arme Pflegekraft wieder mehr ausgaben bedeutet. Und ja, irgendwann wird Amazon damit dann untergehen, weil die Wettbewerber günstiger sind, weil dort der Lager Hugo weiterhin nur 10.00 Euro die Stunde bekommt, einfach weil die Verdi sich nen Sch.eiß um so kleine unternehmen kümmert.
Aber hauptsache wir haben Amazon abgesägt, nicht wahr?

Ich hab keine Probleme damit, wenn Leute für mehr Geld ihre Arbeit niederlegen.

Darum gehts MIR zb auch nicht. Nur manche Streiks sind eben Sinnlos, bzw haben einen pfaden beigeschmack.
Und in diesem Fall schmeckt das einfach so absolut hässlich nach Verdi.
Letztlich sind der Verdi die Mitarbeiter doch völlig egal. Die gucken nur das Sie in den Medien präsent bleiben und neue Mitglieder gewinnen.
Wenn ich mir das mal die Letzten Wochen so anschaue wo da überall und wie oft da so Verdi Werbezelte ala "Willste nen Zeitungsabo - ist kostenlos" ausm boden geschossen sind...
Ne.. da brauch mir neimand sagen das der Streik für die Mitarbeiter Sinnvoll ist.
 
Wann wird bei Amazon mal nicht gestreikt? :D Bestelle sehr selten dort und nur wenn es nicht anders geht.
Ob die Löhne dort stimmen oder zu niedrig sind kann ich nicht sagen, weder habe ich jemals dort gearbeitet noch kenne jemand der es tut. Kann mir jemand mal aus verlässlichen Quellen sagen was man bei Amazon verdient?
In den Kommentaren scheint es so also ob man sich da unneinig ist.
 
So ein Quatsch, auf der Basis argumentierst du hier? Ich lese da nur einen Haufen Müll. Hauptsache an dem Punkt mit Hygieneregeln anfangen. Geht's noch?

Wer nicht begreift welchen Wert das Streikrecht im Kapitalismus darstellt muss einfach nochmal in die Schule, anders kann man da nicht helfen.

Diese Haltung lässt aber erahnen, wie es um die eigene Situation bestellt ist.

Ich hab keine Probleme damit, wenn Leute für mehr Geld ihre Arbeit niederlegen.

Vielleicht erinnert sich noch jemand, wie vor Jahren die Müllabfuhr in diversen deutschen Großstädten gestreikt haben. Sowas ist wirklich grenzwertig, aber hier wird diskutiert ob man bei verspäteten Prime-Bestellung Beschwerde einlegen sollte.

1st world problems at its best.

Ich leide mit euch...

Es geht doch überhaupt nicht darum das die Streiken dürfen, es geht darum das die Gewerkschaft dazu aufruft zu streiken und die Arbeit niederzulegen, auch wenn die Mitarbeiter jedes Jahr aufs neue dem Aufruf nicht folgen, eben weil sie bereits mehr verdienen als das was in dem Tarifvertrag steht.

Es geht hier lediglich darum das in einem Vertrag festzulegen und um nichts anderes.

Ich weiß nicht was du da alles zwischen meinen Zeilen ließt, ganz ehrlich.


Edit:
Und wenn du schon irgendwelche Sachen dazu denkst, dann bemüh dich zumindest um einen angemessenen Ton, ehrlich, immer dieses angefeinde hier im Forum geht mir echt auf die Nerven. Wie wär's sattdessen mal mit sachlichen Argumenten die auch nur irgendwas mit meinem Text zu tun haben, statt "du redest nur Müll", Herr Psychologe?

Edit2: Die, die Streiken sollten, sind eher die kleineren Subunternehmer, aber das ist ja weniger öffentlichkeitswirksam wie jedes Jahr aufs neue "Verdi ruft zum Streik bei Amazon auf".
 
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