News Open-World-Müdigkeit: Ehemaliger Entwickler von GTA 6 mit interessanter Theorie

PCGH-Redaktion

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Sind Open-World-Spiel zu groß für ihr eigenes Wohl? Ex-Rockstar-Entwickler Cameron Williams sieht genau darin ein Problem. Zu viele Optionen können Spieler lähmen, anstatt sie zum Erkunden zu motivieren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Open-World-Müdigkeit: Ehemaliger Entwickler von GTA 6 mit interessanter Theorie

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Kann ich absolut nachvollziehen. Mich schrecken Open-World-Spiele auch oft ab. Mittlerweile ist es halt so, dass ich nicht mehr so viel Zeit zum zocken habe. Und diese Zeit will ich nicht damit verbringen, lange Strecken von A nach B zu überwinden...
 
Kann ich bestätigen.

Wenn Open World, dann eine geleitete ohne viel Sammeldingen oder eine Hubbasierte (heißt man geht von Gebiet zu Gebiet ähnlich wie schon damals WoW (Classic)).
 
Ich arbeite mich gerade durch Diablo IV. In dieser Season habe ich die Möglichkeit bei meinen Charakteren die Glyphen auf Level 100 zu bekommen. Das mache ich und damit ist die Charkterklasse abgeschlossen. Ich mache das ein Mal und dann nicht mehr. In der nächsten Season wird Glyphenlevel 100 fast unmöglich, also arbeite ich mich da jetzt durch.
Andere Open Wolrd Titel stehen gerade nicht auf meiner Liste. Es steht noch Silent Hill 2 Remake an und Open World ist da gar nichts dran.

Sprich, wenn sich deine Aktivitäten im Spiel nach Arbeit anfühlen gibt es Ermüdung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nichts gegen den Großteil von Open World Spiele. Aber wenn Maps viel größer sind als sie sein müssen (GTA San Andreas, GTA V und Skyrim beste Beispiele), bzw. viel zu wenig bieten für die Größe, ist es nicht mehr angenehm zu spielen.

Beim schon erwähnten Diablo 4 hatte ich keine Probleme mit der Welt. Die meisten Nebenquests habe ich gemacht, während der Höllenflut wo man eh umherläuft.
Und zur Zeit spiele ich wieder Forza Horizon 5, wo Open World echt angenehm ist.
 
Ich hab mehr als 80std in KDC im Startgebiet verbracht, und habe die Waffe die wahrscheinlich für den Start der Hochzeit notwendig ist schon lange geschmiedet. Aber bevor ich die abliefere, wollte ich alle Nebenmissionen erledigen und die Perks leveln, alles was vor der Hochzeit verfügbar ist erledigen, und dann wurde ich dem Mittelalter leider irgendwie überdrüssig. Und die Wege zu den Nebenmission wurden mir zu weit, das Leveln von Schlösserknacken dauerte plötzlich zu lang und mit Taschendiestahl hab ich noch nicht einmal begonnen und gewürfelt hab ich auch noch nie.
Dazu kommt, dass der Fotomodus wenig bis gar keine besonderen Einstellungen erlaubt mit der man gute Action-Screenshots machen könnte. (Man kann mit der Kamera nicht nah genug heran und gegenteilig auch nicht weit genug weg. Die Höhenverstellung der Kamera ist fummelig mühsam. Ich kann mir das Öffnen des Fotomodus nicht als Hotkey auf die Maustaste legen, sodass ich mitten im Kampf im richtigen Bruchteil der Sekunde das Spiel stoppen könnte. Nichts was entscheidend für gute Bilder ist, geht gut, ...

und Kuttenberg ist gefühlt noch ewig fern, obwohl ich schon längst hätte dort sein können, aber weil die Luft raus war - beim Mittelalterbedürfnis...


habe ich zu Cyberpunk gewechselt, um dort meine privaten Action-Screenshotexzesse weiterzumachen und endlich wieder buntes Neonlicht, übersattes HDR und Cyberimplantate zu gesicht zu bekommen, und dazu einer besten Fotomoduse aller Spiele überhaupt mit den zusätzlichen Möglichkeiten durch Mods definiv und habe wieder wesentlich mehr als 80std dafür aufgewendet.

Während ich in KCD mit dem Pferd nur duch eine Landschaft mit saftigen Wiesen reite und keine Abwechslung zu Pepples habe (weil es Vorteile bringt Pepples treu zu bleiben) und sich die Wege dabei oft lang anfühlen, fahre ich in Cyberpunk per Egoperspektive durch eine spannend designte Stadt und es fühlt sich irgendwie immer spannend an und nach spätestens zwei Fahrten nehm ich wieder ein anderes Auto.

Und bei den Quests sind die Dialoge in Cyberpunk eben wesentlich cineastischer inszeniert und in alles ist interessanter beleuchtet - wenn man mit PT spielt garantiert.

Fazit: Bei KCD, sogar bei KCD 2 spüre ich diese Open World Übersättigung bei ca.80std - bei Cyberpunk 2077 hingegen auch im fünften Jahr des Spiels nicht - und Cyberpunk ist seit 2020 bei mir jedes Jahr in der Jahresübersicht das meistgespielte Spiel auf Steam, und 2025 hab ich jetzt schon 300std+ gemacht. Da kommt sicher kein anderes Spiel mehr daran vorbei.

Starfield hat so wenig brauchbare Openworld, da bekäme ich schon nach 10 Minuten überwältigende Openworldmüdigkeitserscheinungen und es ist noch nicht mal Mittelalter, sondern könnte eigentlich spannende SiFi sein.

die Umsetzung ist der Knackpunkt

aber jeder Gamer dürfte andere Knackpunkte haben und die Devs bringt das vermutlich zur Verzeiflung, dazu die Aktionärstauglichkeit (die Herstellung der Openworld sollte möglichst billig sein) - was der Todesknackpunkt jeder Openworld ist.
 
Irgendwie könnte Open World ja auch kleiner aber dafür detaillreicher sein.
Ich weiß nicht, aber damals fand ich shen mue 1 irgendwie richtig geil, auch wenn es nicht so richtig open world war...
 
Große aber leere Open world die nur mit Sammelquests verbunden ist kann man sich echt sparen aber ich fand da ist Sykrim sogar eher als ein Gegenbeispiel zu sehen, an jeder Ecke gibt es eine Höhle oder eine Ruine und man kommt gefühlt nur 20 Meter vorran wenn man wirklich überall reingeht. Das hat mir dann auch nicht so gefallen und ich habe manche Orte nie betreten.
Dann lieber kleinere Welten die nicht ganz so vollgestopft sind aber dafür sind die Hauptmissionen schön knackig.
Oder man macht es besonders atmosphärisch und realistisch weil bei vielen Games fühlt sich Open world einfach nur wie Disney Land an und nicht wie Natur.
 
Elden Ring hat eine super Open-World. Nicht ZU groß, immer was interessantes zu finden und stimmig.
Auch Abwechselung in der Szenerie erfrischt den Spieler in einer Open-World, Elden-Ring hat hier viele Beispiele.

Stalker 2 allerdings hat z.b. für mich zu viel Openworld. Wenn das Spiel nur halb so groß wäre, wäre es schon genug.
Das meiste ist gefühlt einfach leer. Ein schnelles Gefährt z.b. Motorrad hätte da Abhilfe schaffen können.
Auch ne bessere Schnellreise wäre da gut gewesen.
Viele Quests sind einfach ein hin und her, auch das Verkaufen von Items ist mühselig, wenn man alles mitnehmen will.
Realismus ist hier dem Spielfluss im Weg.

Ich sehe auch in den Kommentaren hier einen gewissen roten Faden.
Z.b. Große Open Worlds nur zu Fuß zu bereisen ist mühselig.
Mit einem schnellen Gefährt schrumpft gefühlt die Welt und macht große Welten angenehmer.
Gleichzeitig darf man in kleinen Welten KEIN Gefährt haben, da diese sonst ZU klein ausfallen.
 
@Acgira hm was ist denn ein Pepples?


ich habe auch sowas schon erlebt und war mir zu anstrengend gewesen. Das Ergebnis war dann ich habe das Spiel aufgegeben und verkauft. Spiele wie diablo 4 oder borderland Das ewig immer dort oder hier herum gehen musste. Es ging dann alle mit denen ich zusammen gezockt hatte. Am Ende konnte ich keinen mehr dazu motiervieren. Es spielten nur aus Nettigkeit damit ich ne kleine Freude hatte. Aber wenn ich ehrlich bin habe ich mir selbst angelogen gehabt. Mich krankhaft dazu gezwungen. Ich war am Ende nur kaputt nach dem zocken von borderland gewesen, egal welches davon ich gezockt hatte. Am schlimmsten war ja der 3 gewesen.

Nun ja was ich auch gezockt aber nie fertig gezockt hatte war gta 4. Ich schaffte es einfach nicht es ganz durch zu zocken, egal was ich gemacht hatte.

was auch ein wenig weitläufig ist aber im positiven Sinne ist serious sam 2. Das hat ne gute Mischung aus nicht zu weit und dennoch gut gefüllt. Wobei es eigentlich keine richtige Story hat aber Spaß macht es dennoch.

man kann also sagen zu weit darf es nicht sein. Sonst werden wir warnsinnig. Zudem sind mein besten Kumpel so nicht zu lange und zu viel auf ein Game zu zocken. Das heißt wir wollen mehrere unterschiedliche Spiele zocken. Mit weitläufigen geht das nicht. Zudem habe ich auch nicht mehr die Zeit so wie früher. Das heißt es werden schnelle Spiele bevorzugt.
Wobei so ein c&c stunde null kann schon mal so um die 2 Stunden dauern oder counter strike dauert so um die 10 mintuen pro map oder worms Armageddon bis zu 1 - und 1 1/2 Stunden.
Das heißt so schnell kann man keine weitläufigen games durch zocken. serious sam 2 eine map dauert bis zu 1 Stunden oder manchmal auch nur 45 mintuen. Mag also weitläufig sein aber es Dauert nicht so lange.

Genau so stelle ich mir open world games vor. Nicht zu weit und dennoch genügend Schwung. denke mal das es da ein umdenken der Entwickler geben wird.
 
Das Open-World-Spiel AC Valhalla hat mich mit seiner Fülle an Schätzen, Rüstungen usw. irgendwann nur noch genervt. Die Karte war auch zu groß. Wahrscheinlich ist es auch der falsche Ansatz, alles machen zu wollen.
Skyrim hingegen fand ich nicht zu umfangreich.

In AC Shadows lasse ich mich nun treiben, nehme eine Quest an und besuche die Siedlungen am Wegesrand, plündere mal eine Burg, mache eine Nebenquest und genieße die Landschaft. Vor allem lasse ich mir Zeit und hetze nicht von Mission zu Mission.

Die Spielweise entscheidet auch darüber, wie gut das Open-World-Konzept bei einem ankommt.

Übrigens, ein Spiel selbst kann nicht an Open-World-Müdigkeit leiden! :D
 
@Acgira hm was ist denn ein Pepples?
Zock KDC 2 und du weist es! ;)

Was das Hauptproblem von Open-World is is die Leere, eine weitläufige Landschaft wo es kaum bis nichts außer Flora und vielleicht auch Fauna gibt. Des war schon bei Gothic 3 ein großes Thema und hat sich kaum gebessert außer das Zeitverschwendende Dinge hin geklatscht wurden, siehe Horizon.
 
Der Mann hat eben kennt Ahnung von seinem Job.
Das Problem sind nicht zu viele Möglichkeiten, sondern, dass die Möglichkeiten immer sehr beschränkt sind und dass die Welt oft einfach nur auf Copy Paste besteht. Nichts ist von Bedeutung und alles sind nur Wiederholungen von der selben Aufgabe, die sich nur minimal von einander unterscheiden.

Und wenn er Free to play sagt oder live service, dann ist klar, dass er nur eindimensionale Spiele als Vorlage kennt.
Woran der wohl beschäftigt war? Hat er die E-Mails gedruckt?
 
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