Nagelneues Mainboard geschrottet - Ersatz?

Da es bei AM4 wirklich Vorteile durch die Biosupdates gibt, wie z.B. bessere Speicherkompatiblität, sollte man die schon einspielen. Wobei ich nicht verstehe, warum es bei solchen kritischen Aktionen keine Transaktionslog - wie in jeder Datenbank - gibt, mit denen sich fehlerhafte/unvollständige Transaktionen zurückrollen lassen.



Wenn es nicht am Biosupdate liegt, dann wäre es wohl doch wieder ein Garantiefall.

Das UEFI ist die unterste Software-Ebene im System. Ein Rollback ist nicht möglich, weil es keine grundlegendere Instanz gibt, die Teil des UEFIs auf Funktion prüfen und ablehnen könnte. Die einzige Möglichkeit ist ein Komplettbackup in Form eines Dual-UEFIs. Genauso wie gesockelte UEFIs werden diese aber immer seltener. (Ironie des Schicksaals: Gerade Asrock hat beides mit der 2017er Generation abgeschafft.)

@Seidenstrumpf:
Das Maindboard hat einen UEFI-Wartungsanschluss über dem PCIE3-Slot, an dem externe UEFI-Flasher angeschlossen werden können. Dafür werden keine UEFI-internen Funktionen benötigt, so dass normalerweise auch Chips mit korruptem Inhalt neu bespielt werden können. Im freien Verkauf sind mir entsprechende Geräte noch nicht begegnet, der Asrock-Support sollte aber eigentlich eine neue Firmware aufspielen können.
 
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