Könnte eigentlich klappen.
MS weiss ja eigentlich, zu wieviel Erfolg Omnipräsenz führt.
Auf jedenfall kann jeder seit der Xbox One sehen, dass die Sparte an einer Identitätskrise leidet.
Aber wenn Kritiker sich mal von dem MS-Hass lösen können, und wir mal so tun, als wäre es eine andere, X-beliebige Firma:
Was ist wenn dir diese Firma erzählen würde, dass es nicht um Konsolenkriege, sondern ums Spielen geht.
Was ist, wenn mit "überall" nicht vorrangig Handhelds gemeint sind, sondern Produktunabhängigkeit.
Wenn diese Firma einen Service bietet, bei welchem du nahtlos deine Spielebibliothek überall mitnehmen kannst.
Wenn du im Büro am Rechner spielst, dann doch Bock hast auf die Wohnzimmer-Couch, rüberwechselst, zockst bis deine Freundin ihre Lieblingsserie schauen will, und du dann eben auf dem Pad weitermachst. Einfach nur in dem du das Spiel auf einem Gerät pausierst und auf dem anderen weiterführst.
Abends noch zu Freunden. Du hast in deiner Bibliothek ein Partyspiel. Logst dich auf dem "fremden" TV ein. Und ihr spielt.
Diese Firma würde dir das alles als Abo bieten. 10 bis 30 Euro. Je nachdem.
Du brauchst nur ein TV/Smartphone/Irgendwas was du sowieso schon hast und nen Controller für 50 Tacken.
Aber zeitgleich geben sie dir die Freiheit: Du willst mehr? Wir haben hier zweimal HW für dich, einmal mobil, einmal stationär. Zu wenig? Kauf/Bau dir den Rechner wie du Bock drauf hast, wir sind dabei.
Ey dann würden wir doch alle zugegeben können, dass das ein Konzept ist, was sich echt fair anhört und brutal einschlagen könnte.
Und wenn man dann mal realisiert, wieviel Kohle und Resourcen dieser Konzern hat, wieviel Studios da drin stecken...
Also für mich ist MS jeden Tag nur einen Schritt davon entfernt, das Ding zu landen, welches die Karten neu mischt und allen anderen davon zu rennen.