News Mieten statt besitzen: HP führt in den USA neues Laptop-Abo ein - ohne Übernahmeoption

Aber das Konzept hat sich bereits eingeschlichen. Grover ist da ganz vorne mit dabei und so mancher Internetanbieter ebenso. Einfach mal schauen, was der DSL-Router so ausmacht. Die meisten werden nämlich nur gemietet für 5-10 € monatlich. Und der Kunde merkt es meistens nicht einmal...
Ja, das ist auch so ein Unding. Da wird den Kunden ein dicker Router reingedrückt, den 80% gar nicht brauchen, dann lassen die das 10 Jahre laufen oder bis der Kunde meckert. Für mich grenzt das an Abzockerei, da die Konzerne die Dinger 100.000 Fach bestellen und vermutlich nicht einmal die Hälfte im Vergleich zu einem normalen Käufer dafür bezahlt. Dann oft noch mit so einer Virenschleuder wie Mcaffee dabei, nochmal 5€ / Monat.


Gut, dass wir wenigstens die freie Wahl haben und den Rotz ablehnen können. Hardware jeglicher Art muss mir gehören und sonst niemandem. Ich hab kein Bock, dass mir so ein 450 € Teilzeit Atze ohne Ausbildung an meinen Einstellungen rumfummeln kann.
 
Da dürften einige die finanziell schwach aufgestellt sind zugreifen. Verschulden ist in den USA ja ganz normal, das Leben ist zu kurz. Aber dann doch lieber eine Teilzahlung machen, dann hat man am Ende wenigstens das Gerät und könnte es weiter verkaufen. Dennoch, Abos, Abos, Abos, Abos....diese Seuche zieht langsam überall ein.

Ich habe mir auch beim Auto mal überlegt ein Abo zu machen. Vorteil ist, es ist alles drin (Versicherung, Reparaturen, Service etc.), aber es ist nicht billiger wenn man die Kosten für ein Auto (Im Normalfall) hochrechnet. In der Schweiz sagt man, dass ein Auto über seine Lebenszeit beim Besitzer, im Durchschnitt jeden Monat ca. 550. -Euro kostet (Alles reingerechnet). Und das war auch in etwa der Preis für das Auto Abo.

Habe mich dann für ein Leasing eines guten Gebrauchten entschieden. Da zahlt man den Wertverlust ab und kann den Wagen dann zum Restwert übernehmen, wenn man möchte. Alles transparent und als ich alles durchgerechnet habe (inkl. Anschaffungskosten bzw. Anzahlung, Raten und Restwert), kam ich nicht teurer oder viel billiger als ein Auto Abo.

Abos bei denen einem am Ende nichts gehört, sind ***, punkt.
 
Wie das genau abläuft, wenn man nach 12 Monaten ein neueres Gerät bekommen soll wird im Artikel nicht beschrieben. Kann mir vorstellen, dass das in den AGBs auch sehr schwammig formuliert ist....und ich wette, wenn dann nur gegen Aufpreis.
 
Ist natürlich das Spitzenmodell...

Ich z.B. hatte schon immer ne gute Kiste im BigTower daheim. Wenn der Preis gestimmt hätte, wäre das zum studieren ne gute Option gewesen. 3 Jahre lang jedes Jahr nen neuen und ausreichend starken Laptop und nach dem Studium weg damit.
Jetzt gibt es in diesem Haushalt einen Lappi, der nach 10Jahren+ "nix" mehr kann.
Hm nix? Meiner ist von 2012 und mit dem kann ich aktuell noch alles machen was ich mit dem machen will, ja sogar zocken , ja kein BF6 oder so aber zocken geht damit auf jeden Fall noch.
 
Das ist superteuer, denn wer das bspw. 3 Jahre lang macht, blecht fast den doppelten Neupreis,
ja so ist das mit Mieten statt Kaufen, bei einer Wohnung sind die Zeiträume halt länger, aber im Prinzip ist auch das meist günstiger.
Auch zahlen die Leute halt lieber Abos damit sie theoretisch 1000e Filme schauen können, statt die paar wirklich guten zu kaufen
 
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Ich habe mir auch beim Auto mal überlegt ein Abo zu machen. Vorteil ist, es ist alles drin (Versicherung, Reparaturen, Service etc.), aber es ist nicht billiger wenn man die Kosten für ein Auto (Im Normalfall) hochrechnet. In der Schweiz sagt man, dass ein Auto über seine Lebenszeit beim Besitzer, im Durchschnitt jeden Monat ca. 550. -Euro kostet (Alles reingerechnet). Und das war auch in etwa der Preis für das Auto Abo.
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Relevant ist immer was man vergleicht. Ein Auto kann man für 250 € im Monat fahren, genau so kann man auch einen Laptop deutlich günstiger pro Monat nutzen. Vorgegebene Zahlen passen häufig nie, vor allem nicht wenn Mietanbieter welche zum vergleichen angeben.
 
So mal über HP und deren Abos.
Es gibt auch schon länger Drucker-Abos. Dort MUSS der Drucker permanenten Online-Zugang haben, sonst druckt der keine einzige Seite.
Was ist, wenn es bei den Laptops genauso ist?
Der lässt sich vielleicht nur mit Internetzugang entsperren, ein Hinweis ist z.b. das die Laptops 5G eingebaut haben.
Und dann ruft der vielleicht ständig nach Hause an und übermittelt Daten.
Zudem schreckt HP nicht zurück auch noch Werbung zu schalten.
 
Langfristig Konsumgüter mieten ist für Privatpersonen so mit das dümmste, was man machen kann. Eine Finanzierung wird hier langfristig immer die günstigere Lösung sein. Für Unternehmen ist das aufgrund buchhalterischer Kniffe und Liquiditätssicherung eine andere Geschichte. Dazu kommen besondere Pflichten für den Vermieter im Rahmen des Dauerschuldverhältnisses. So Dinge wie eine mehrmonatige RMA bei Kaufverträgen gibt es da zum Beispiel nicht. Der Vermieter hat unverzüglich für Ersatz zu sorgen. Je nachdem, was halt vertraglich abweichend davon geregelt ist.

Aber das Konzept hat sich bereits eingeschlichen. Grover ist da ganz vorne mit dabei und so mancher Internetanbieter ebenso. Einfach mal schauen, was der DSL-Router so ausmacht. Die meisten werden nämlich nur gemietet für 5-10 € monatlich. Und der Kunde merkt es meistens nicht einmal...

Mieten für Privatpersonen sind nur bei kurzfristigem Bedarf sinnvoll. Maximal wenige Monate. Beispiele sind Überbrückung von RMA-Zeiten, Urlaubszeiten, bestimmte zeitlich begrenzte Projekte bei Studenten z.B. oder so Event-Dinge wie LAN-Parties, wo man sich Stuhl, PC und Monitor vor Ort mietet für ein Wochenende.

Dass das in den USA so gehandhabt wird, wundert mich nicht. Das ist so gut wie alles mittlerweile dem Leasing unterworfen und die Regelungen sind auch maximal verbraucherunfreundlich. Man muss sich hierzu nur die Geschichte rund um das NZXT-Rental-Modell anschauen. Abzocke sondergleichen.

Ich habe mich beim Router bewusst für mieten entschieden. Nach Abzug von Gratis- und Erstattungsmonaten waren das bis dato rund 370 Euro. Dafür habe ich sequenziell zwei 90er-Fritzboxen im Retail-Wert von zusammen 450-460 Euro bekommen. Erst ungefähr im 100. Monat werde ich den ersten Cent draufzahlen (wenn bis dahin nicht auch die zweite Box ausfällt) und vielleicht zieht hier vorher noch Glasfaser ein. Wenn nicht, habe ich zumindest von der stark vereinfachten Störungsabwicklung profitiert. Statt mit mit "das könnte auch an ihrem Router liegen, bitte...." arrangieren zu müssen einfach ein "Nix da. Euer Router, euer Problem. Pronto!" hinknallen zu können, wäre mir allein schon zwei Euro im Monat wert.

Auch wo nicht ohnehin ein laufendes Vertragsverhältnis versteht/die Miete mehr als nur ein Zuschlag ist, kann sie sich lohnen. Wie oben schon dargelegt, scheint HP recht knapp kalkuliert zu haben. Je nachdem, wie die Regelungen im Schadensfall aussehen und wie oft man seinen Laptop normalerweise upgraden oder austauschen würde, kann sich das schon auf Kundenseite rechnen. Wer zum hart im Außendienst den Akku quält, sodass die Geräte sowieso nicht länger als zwei Jahre durchhalten, ist hier fast schon automatisch im Plus. Genauso DAUs, die mangels eigener Kenntnisse bei jedem kleineren Problem einen Computerdienst beauftragen müssten, anstatt sich einfach beim Vermieter zu beschweren. Was man halt nicht machen darf, worauf HP in der aktuellen Situation aber vermutlich aus ist:
Etwas mieten, dessen Kauf man sich nicht leisten könnte, nur weil der monatliche Betrag soviel kleiner aussieht. Der Gesamtpreis über die erwartete Nutzung zählt.

Relevant ist immer was man vergleicht. Ein Auto kann man für 250 € im Monat fahren, genau so kann man auch einen Laptop deutlich günstiger pro Monat nutzen. Vorgegebene Zahlen passen häufig nie, vor allem nicht wenn Mietanbieter welche zum vergleichen angeben.

Bei Autos steckt anfangs der größte Teil der Kosten im Neupreis respektive Wertverlust. Die monatlichen Kosten hängen also extrem davon ab, was man fährt und über welche Lebensjahre des Wagens hinweg. Kleinwagen sind billiger als Oberklasse und Jahr 1-5 kosten ein vielfaches von Jahr 10-15. (Spätestens ab Jahr 20 dominieren dann Reparaturkosten.)
 
Zuletzt bearbeitet:
meine fritzbox ist auch gemietet.
sollte irgendewtas damit sein, ist der internetanbieter gefordert, ausserdem fällt im falle einer störung die ausrede" liegt an ihrer eigenen box" weg.
 
Hm nix? Meiner ist von 2012 und mit dem kann ich aktuell noch alles machen was ich mit dem machen will, ja sogar zocken , ja kein BF6 oder so aber zocken geht damit auf jeden Fall noch.
Ja, aber ich sagte ja, ich hab nen Tower (nebst Monitoren an einem Arbeitsplatz) rumstehen. Da brauch ich eben keinen Lappi, der nur noch surfen und einfache Spiele kann. Dafür hab ich ein Tablet 😉
Nu isser da und wird auch mal genutzt. Aber man könnte auch noch funktionierender Elektroschrott dazu sagen. 🙂
 
:offtopic:Meine Fritz!Box 7520 hab ich kostenlos beim Provider-Wechsel bekommen. An den 2 oder 3 aufgetretenen Störungen der letzten Jahre war die, laut Provider, vollkommen unschuldig.
Back to topic: Diese Art "Leasing" wäre interessant, wenn tatsächlich bei Schäden/Hardwarefehlern in kürzester Zeit ein gleichwertiges Ersatzgerät geliefert wird, ohne Zusatzkosten, auch bei (grober) Fahrlässigkeit. Spätestens nach 12 Monaten ein neues, wahrscheinlich stärkeres Gerät zum selben Monatspreis könnte für manchen Power-User verlockend sein.
Eigene Daten natürlich auf externe Laufwerke sichern, klar, den Rest regeln Steam/Epic/UbiConnect/OneDrive/DropBox/Google. Ein Gerätewechsel ist heutzutage ja meist unproblematisch, von Online-Banking und Krankenkassen-App mal abgesehen.
 
Mit seinen Abos für Druckerpatronen kennt sich HP ja aus.... Keine Ahnung was die geraucht haben aber ich glaube nicht das jemand der die Grundschule geschafft hat, auf sowas reinfällt.
Wie wird bei ein Unglück gehandelt, wenn der Kaffee über die Tastatur gekippt wurde?
Die bekommst eine Rechnung von der man 4 Geräte kaufen könnte, wegen grober Fahrlässigkeit. Du darfst dann natürlich gerne ein neues Gerät mieten...
 
Was halten Sie vom Laptop-Abo?
Das Unternehmensumfeld hier außen vorgelassen, für den Privatgebrauch hängt es wohl eher vom Käuferprofil ab, daher kann ich das nicht pauschal bewerten. Für mich wäre ein PC-/Laptop Abo absolut nichts, jedoch käme ich nicht auf die Idee, mir z.B. einen Router zu kaufen. Die Komponente soll mir der jeweilige Provider bereitstellen, bei einem Defekt bekomme ich einen neuen, fertig. Alte Router habe ich immer nur entsorgt und dafür noch nie eine zweite Verwendung gefunden.

Vielleicht sehen andere Konsumenten einen PC/Laptop ähnlich wie ich meinen Router.
 
Mit 50 US-Doller im Monat dauert es beispielsweise bis in den Sommer 2029, ehe man den Preis des teureren Geräts aufaddiert hat und ich würde erwarten, dass man zum Upgrade-Zeitpunkt Anfang 2029 in der 950-US-Doller-Kaufpreisklasse sogar mehr als die Leistung einer RTX 5080 Notebook erhält.

Ich vermute mal, dass es da ein sehr böses Erwachen geben wird. Wenn wir mal die Entwicklung der letzten Jahre nehmen, dann hat es 8 Jahre gedauert, bis die Leistung einer GTX 1080Ti bei der RTX 5050 angekommen ist. Gut, die RTX 5050 ist neuer, unterstützt einen Haufen Dinge, die der GTX 1080Ti fehlen, sie ist sparsamer, dafür hat die GTX 1080Ti mehr VRAM. Auch ansonsten ist beim Fortschritt tote Hose. Von der RTX 3060 auf die 4060 ging es mit der Leistung nur gut 10% nach oben, dafür mit dem VRAM ein Drittel nach unten. Nicht zu vergessen die CPU. Bei den billigen Modellen werden eigentlich immer U CPUs verwendet, bei den besseren H CPUs, mit 35-45W. Die Folge ist, dass auch noch uralte H CPUs aktuelle U Modelle schlagen können.

Alles in allem eine Pleite und es wurde bisher von Generation zu Generation schlimmer, da Nvidia den Fortschritt aufspreizt. Die RTX 4090 war gut 70% schneller, als der Vorgänger, die RTX 4080 50% und das ging dann runter, bis zur RTX 4060, die 10% schneller war.

Wenn man sich das ganze über 3 Jahre finanziert, Kredite bekommt man heute fast hinterhergeschmissen, dann zahlt man großzügig 2500€, hat aber einen Laptop, den man auch noch 6 Jahre weiter nutzen kann, wenn man will oder den man verkaufen kann. Ein Laptop, mit RTX 3080 ist heute immer noch ein wenig wert.

Es wird sich zeigen ob die RTX 6050M oder 7050M wirklich schneller, als die RTX 5080M sind und ob sie mehr als 16GB VRAM haben.

Falls jemand im Jahr 2029 oder später, über den Kommentar stolpert: kurze PN an mich,. würde mich interessieren. (oder kann man sich im Phone einen Termin, samt Link, setzen?)
 
Was macht HP mit den Rückläufern ? Vermieten oder verkaufen ? Verschrotten ?

Beim Vermieten der Fritzboxen ist es eine Sauerei, dass man nach einigen Jahren keine Neue bekommt und somit mit einer alten rumsurfen soll, die keine Sicherheitsupdates mehr bekommt! Und dafür soll man schön weiter zahlen! :pissed:
 
Was macht HP mit den Rückläufern ? Vermieten oder verkaufen ? Verschrotten ?

Beim Vermieten der Fritzboxen ist es eine Sauerei, dass man nach einigen Jahren keine Neue bekommt und somit mit einer alten rumsurfen soll, die keine Sicherheitsupdates mehr bekommt! Und dafür soll man schön weiter zahlen! :pissed:
Die lassen dich mit ner unsupporteten Mietsache, die sie vermieten, ihren Internetanschluss nutzen? Wenn da mal was schief geht, wüsste ich wer zu verklagen ist.
 
Finger weg von so einer Aboabzocke!!!

HP hat das schon bei Tintenpatronen probiert! Diese Firma gehört für mich auf jede Schwarze Liste!!! Ich werde mein Leben lang nie mehr irgendetwas von HP kaufen - das ist ein Versprechen!
 
Für Privatkunden in meinen Augen völliger Blödsinn. Für Gewerbekunden kann das bei entsprechenden Preisen eine Option sein. Service mit 24/7 Austauschservice scheint ja vorhaden. Für den Deutschen Markt sehe ich das allerdings eher nicht. IT Gerät kann ja im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden.
 
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