Ich muss gestehen, dass ich das Buch gar nicht gelesen hatte. Ich bin also vollkommen unvorbelastet in die Spielwelt von Metro 2033 abgetaucht und fand sie schlicht und ergreifend: umwerfend (auch wenn sie nicht ganz logisch / realistisch war).
Das 'gute' Ende zu erhalten ist im Übrigen gar nicht so schwierig. Der Schlüssel ist, sich gut zu verhalten im Sinne von: aufmerksam -- die homi novi wollen Kontakt mit dem Spieler aufnehmen. Der Spieler kann da indirekt drauf eingehen indem er im Gegenzug so viel wie möglich in der Spielwelt lernt: Objekte benutzen, Leute ansprechen, Leichen und Verstecke gründlich untersuchen, Leuten helfen, Gespräche belauschen, Kontakt zu den homi novi suchen usw. usf. Jedes Mal, wenn ihr so ein Ereignis getriggert habt, verschwimmt als Feedback der Bildschirm kurz in einem braunen Nebel und ihr hört das Echo von einer sich unterhaltenden Menschenmenge in der U-Bahn. AFAIK müsst ihr min. 8 solcher Events auslösen (im Internet sind Listen davon; wenn man sich ETWAS mehr Zeit lässt als bei Serious Sam sollte eigentlich niemand weniger finden) um das gute Ende spielen zu können. In dem Fall erinnert sich Artyom ganz kurz vor Ende an Ein Zitat von 'dem einen komischen Priester' (Edit: er heißt Kain, danke @christian.pitt) und hat die Möglichkeit, klug (bzw. angesichts der Natur der Events: erleuchtet) zu handeln.