News Mass Effect 5: Fans sehen Bestätigung für wichtiges Feature

PCGH-Redaktion

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Fans spekulieren, dass das Paragon-Renegade-Moralsystem in Mass Effect 5 wieder Einzug halten könnte, nachdem Hinweise in Werbematerial entdeckt wurden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Mass Effect 5: Fans sehen Bestätigung für wichtiges Feature

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Es wäre schon ziemlich dämlich, etwas abzuschaffen das halbweges funktioniert hat. Speziell nachdem die letzten Vollkatastrophen wie DA die Handlung derart gestreamlined haben, dass man gar nix mehr entscheiden kann. D.h. man implementiert ein klassisches, einfach zu handhabendes Feature, hat mehr Komplexität und die Fans freuen sich auch.
Simpls win-win dank modernem Schrott-Design.
 
Ich habe zwar immer nur einen Durchlauf als "Böser" gemacht aber es war immer lustig zu sehen was passiert.
So richtig wohl fühlte ich mich aber nie dabei :D
 
Es wäre schon ziemlich dämlich, etwas abzuschaffen das halbweges funktioniert hat. Speziell nachdem die letzten Vollkatastrophen wie DA die Handlung derart gestreamlined haben, dass man gar nix mehr entscheiden kann. D.h. man implementiert ein klassisches, einfach zu handhabendes Feature, hat mehr Komplexität und die Fans freuen sich auch.
Simpls win-win dank modernem Schrott-Design.
Wenn Bioware den Weg geht, den sie mit The Veilguard gegangen sind, wird man in ME5 selbst mit Paragon-Renegade-System kein A-Loch sein dürfen, geschweigedenn böse.
 
"Fans sehen Bestätigung für wichtiges Feature" yep erneuter BioWare Flop. Begründung ist einfach alle guten Mitarbeiter verantwortlich für ME 1-3 und Dragon Age sind lange weg bei BioWare. Dragon Age Failguard hat gezeigt was nun bei BioWare Spielen rauskommt. In Failguard spielten Entscheidungen überhaupt keine Rolle mehr für die Handlung und einen "bösen Pfad" oder überhaupt etwas böses tun war gar nicht erst möeglich. Ähnlich wie bei SW Outlaws wo als Schurke man der heiligste aller guten Menschen war. Bei DEI ist halt immer alles Dufte, alle lieben dich und niemand ist ein schlechter Mensch, außer konservative, reiche und Rassisten, due sind alle toxisch und biggots. Naja eine Pleite nach der anderen in 25/26 wird die Lage wieder ändern und wenn nicht es gibt genug asiatische und Indie alternativen.
 
Ein Moralsystem in der aktuellen Bioware-Welt: Man muss noch mehr aufpassen, dass man niemanden verärgert. Also muss jede Antwort oder Entscheidung genau abgewogen werden. Damit auf keinen Fall jemand »verletzt« wird, weil sich alle so lieb haben. Nach Veilguard befürchte ich das Schlimmste!
Du meinst das niemand sich "uncomfortable" fühlt und sofort "anxieties" bekommt. würde mich nicht wundern wenn die Normandy ein HR Büro hätte, das dich abmahnt und cancelt.

Nach den tiktokgesichtern als Gruppe bei Failguard bin ich eh raus. Offensichtlich interessiert sich BioWare und ea nach Marktanalyse nur für Gamer zwischen 10 und 25. Einen erwachsen aussehenden Shepard werden wir nicht sehen. ich will keine pubertierenden spielen.
 
Stimmt, Dragon Age Origins von 2009 hat Diversity ja auch schon so geflissentlich ignoriert. Ach Moment, Morrigan ist eine starke Frau, Leliana repräsentiert queere Liebe, und der Dalish-Clan thematisiert Kolonialismus. Es scheint fast so, als ob Bioware schon immer progressiv war. Vielleicht hat das erst ihren Erfolg ermöglicht?

Gruß
Mischku
 
Was war denn nochmal das etzte gute Bioware Spiel seit der originalen ME-Reihe?
Ahja stimmt ich vergaß. Keines mehr...
Ich habe meine Hoffnungen hier längst begraben. Den neuen Trupp kann auch ein altes Feature nicht rettten.
Die sollten lieber eine neue IP in die Gänge bringen, das können sie vermurksen wie sie wollen und das alte gute Zeit in Ruhe lassen und nicht noch mehr darauf herumtrampeln so wie mit Andromeda.
 
Mass Effect 1-3 hatte ich gespielt. Andromeda bis jetzt noch nicht.
Wo soll denn Teil 5 anknüpfen?
 
Was war denn nochmal das etzte gute Bioware Spiel seit der originalen ME-Reihe?
Dragon Age: The Veilguard.

Schon komisch, dass ich mich durch das Game sehr gut unterhalten fühle, trotz des mittlerweile immer präsenten "Wir schreien am lautesten"-Anti (vermeintlich)Woke-Mobs.
Ach nee, gar nicht komisch, ich bin halt reflektiert genug um die Meinung dieser Menschen schlicht zu ignorieren und mir ein eigenes Bild zu machen. Und was soll ich sagen? The Veilguard macht einfach verdammt vieles richtig und wird vor allem nie langweilig. :)
 
Stimmt, Dragon Age Origins von 2009 hat Diversity ja auch schon so geflissentlich ignoriert. Ach Moment, Morrigan ist eine starke Frau, Leliana repräsentiert queere Liebe, und der Dalish-Clan thematisiert Kolonialismus. Es scheint fast so, als ob Bioware schon immer progressiv war. Vielleicht hat das erst ihren Erfolg ermöglicht?

Gruß
Mischku
Die Qualität der Erzählung und der Dialoge war in DA Origins allerdings deutlich besser. The Veilguard hab ich nach 30h abgebrochen, weil es so unfassbar cringe war. Der Punkt, an dem ich mit The Veilguard aufgehört habe, war
nachdem ich in Weißhaupt durch war und die Truppe diese Gottheit nicht besiegen konnte. Da ging es erstmal nicht mit dem Plot weiter, weil es hieß, ich "solle mich erstmal um die Belange der Mitstreiter kümmern". Wtf?! Die Welt geht zugrunde, überall herrscht Krieg. Es stehen kaum Truppen zur Verfügung und eine Verderbnis ist in vollem Gange. Aber die Qunari kann sich nicht drum kümmern, weil sie n Problem mit Mutti und ihrer Identität hat, und der Attentäter ist pissig, weil er die blöde Gottheit nicht abstechen konnte. Ja, schon klar...Das Weltenende ist da und keiner kann sich drum kümmern, weil ne vollgeschissene Boxershorts* wichtiger ist.

*sinnbildlich für persönliche Probleme, die man im Katastrophenfall durchaus beiseite schieben kann
Wer sich so einen Dreck hat einfallen lassen, gehört mit mahnend erhobenem Zeigefinger wüst zurechtgewiesen.

Vom viel zu simplen Kampfsystem, das selbst für ein Action Adventure viel zu flach und eindimensional ist, dem "Crafting", diesem seltsamen "Pixar"-Stil der Charaktere und dem nervigen Backtracking will ich gar nicht erst anfangen. Das einzige, was ich dem Spiel zugute halten muss, ist der technische Zustand ab Release. Lief erstaunlich rund, flüssig und bugfrei.
 
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nachdem ich in Weißhaupt durch war und die Truppe diese Gottheit nicht besiegen konnte. Da ging es erstmal nicht mit dem Plot weiter, weil es hieß, ich "solle mich erstmal um die Belange der Mitstreiter kümmern". Wtf?! Die Welt geht zugrunde, überall herrscht Krieg. Es stehen kaum Truppen zur Verfügung und eine Verderbnis ist in vollem Gange. Aber die Qunari kann sich nicht drum kümmern, weil sie n Problem mit Mutti und ihrer Identität hat, und der Attentäter ist pissig, weil er die blöde Gottheit nicht abstechen konnte. Ja, schon klar...Das Weltenende ist da und keiner kann sich drum kümmern, weil ne vollgeschissene Boxershorts* wichtiger ist.

*sinnbildlich für persönliche Probleme, die man im Katastrophenfall durchaus beiseite schieben kann
Wer sich so einen Dreck hat einfallen lassen, gehört mit mahnend erhobenem Zeigefinger wüst zurechtgewiesen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass es frustrierend ist, wenn persönliche Konflikte der Charaktere die Hauptstory scheinbar aufhalten. Allerdings spiegelt genau das die Philosophie von Dragon Age wider: Die Persönlichkeiten und Beziehungen sind ein zentraler Teil der Erzählung, selbst im Angesicht des Weltuntergangs.

Übrigens ein ganz interessanter Punkt: Sollte in einer Weltkrise nicht alles andere in den Hintergrund treten? Aber wie realistisch wäre das wirklich? Da braucht man eigentlich nur in die Realität zu blicken - hier fand bei Krisen auch der Rückzug ins Private statt. Menschen, auch Helden, tragen immer persönliche Lasten mit sich. Vielleicht liegt der Reiz genau darin, dass sie trotz dieser Probleme kämpfen und nicht, weil sie perfekt sind.

Gruß
Mischku
 
Ich kann gut nachvollziehen, dass es frustrierend ist, wenn persönliche Konflikte der Charaktere die Hauptstory scheinbar aufhalten. Allerdings spiegelt genau das die Philosophie von Dragon Age wider: Die Persönlichkeiten und Beziehungen sind ein zentraler Teil der Erzählung, selbst im Angesicht des Weltuntergangs.

Übrigens ein ganz interessanter Punkt: Sollte in einer Weltkrise nicht alles andere in den Hintergrund treten? Aber wie realistisch wäre das wirklich? Da braucht man eigentlich nur in die Realität zu blicken - hier fand bei Krisen auch der Rückzug ins Private statt. Menschen, auch Helden, tragen immer persönliche Lasten mit sich. Vielleicht liegt der Reiz genau darin, dass sie trotz dieser Probleme kämpfen und nicht, weil sie perfekt sind.

Gruß
Mischku
:daumen:
Es gibt auch für Soldaten nicht ohne Grund Fronturlaub. Selbst der "härteste Hund" braucht irgendwann Pause, muss Abstand nehmen können, sich um seine Familie kümmern und das eben auch, obwohl für diese (vor allem als Angegriffener) gerade sprichwörtlich die Welt untergeht.
 
Ich kann gut nachvollziehen, dass es frustrierend ist, wenn persönliche Konflikte der Charaktere die Hauptstory scheinbar aufhalten. Allerdings spiegelt genau das die Philosophie von Dragon Age wider: Die Persönlichkeiten und Beziehungen sind ein zentraler Teil der Erzählung, selbst im Angesicht des Weltuntergangs.
Dann hätte man das anders lösen sollen und den Plot nicht mal eben abstellen, sodass es nicht mehr weiter geht. Klappt ja in anderen RPGs auch. Oder ein anderer Plot? Irgendwas mit Wellness vielleicht? Aber "The Wellnessguard" klingt jetzt nicht so episch.

PS: Der Plot rund um Solas und die Hintergründe der Verderbnis waren das einzig halbwegs interessante an dem Spiel. Die Charaktere und deren Dialoge sind allesamt unfassbar schlecht geschrieben. Im Endeffekt waren sie mir völlig egal.
:daumen:
Es gibt auch für Soldaten nicht ohne Grund Fronturlaub. Selbst der "härteste Hund" braucht irgendwann Pause, muss Abstand nehmen können, sich um seine Familie kümmern und das eben auch, obwohl für diese (vor allem als Angegriffener) gerade sprichwörtlich die Welt untergeht.
Netter Einwand, aber etwas am Ziel vorbei geschossen. In The Veilguard kriegen die Charaktere keinen Fronturlaub. Man muss die Charaktere babysitten, damit sie sich nicht uncomfortable fühlen. Diese Figuren sind alles, aber von "harten Hunden" weit entfernt. Das schlägt sich übrigens auch in den Dialogen nieder. Echte Konflikte zwischen den einzelnen Charakteren existieren nicht. Und wenn, wird das mal eben in ein oder zwei Dialogen gelöst und alles ist in Butter. Wie realistisch ist das wohl? :ugly:
 
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Stimmt, Dragon Age Origins von 2009 hat Diversity ja auch schon so geflissentlich ignoriert. Ach Moment, Morrigan ist eine starke Frau, Leliana repräsentiert queere Liebe, und der Dalish-Clan thematisiert Kolonialismus. Es scheint fast so, als ob Bioware schon immer progressiv war. Vielleicht hat das erst ihren Erfolg ermöglicht?
Unsinn.
Morrigan = Hexe, einer der ältesten Tropes überhaupt, das hat nichts mit "starker Frau" zu tun. Ich habe Leliana nicht als queeren Charakter wahrgenommen, "queere Liebe" ist eh oxymoron so wie die "Liebessimulation" ja keine ist, sondern ein Geilheitsaufsatz, ähnlich einer schablonenartigen Sexszene in Filmen. Das komplexe Thema Liebe wird kommodifiziert und auf aesthetische Rewards reduziert und entspricht nahezu perfekt dem mittlerweile völlig allgegenwärtigen Gore. Es ist hierbei auch kein Zufall, dass Dragon Age die Gewaltspirale extrem befeuerte und alle Key Artworks mit Blut besudelt wurden. Kolonialismus lässt sich überall erkennen, so wie Rassismus, Unterdrückung, Progression oder systemisches Geblubber.
 
@Brontomimo

Dein Punkt, dass Tropes wie die Hexe bei Morrigan verwendet werden, ist passend - stimmt, das ist ein bekanntes Motiv. Aber ist es nicht eher ein Zeichen für eine gute Schreibe, dass Morrigan trotz dieser Verankerung als mehrdimensionaler Charakter funktioniert? Gerade weil sie nicht nur dem Klischee folgt, sondern persönliche und moralische Tiefe mitbringt? Charakter-Tropen lassen nicht automatisch auf "oberflächliches" Writing schließen.

Interessant, dass du Leliana nicht als queeren Charakter wahrgenommen hast - das spricht vielleicht dafür, wie selbstverständlich Bioware diesen Aspekt eingeflochten hat. Aber findest du nicht, dass gerade diese Art der leisen Inklusion dafür sorgt, dass sich mehr Spielerinnen und Spieler in der Welt wiederfinden können? Es geht doch weniger um "Rewarding" und mehr darum, verschiedene Perspektiven anzubieten.

Schade, dass du Begriffe wie "Geilheitsaufsatz" verwendest, um die Romanzen von Dragon Age zu bewerten. Das mag deine Wahrnehmung sein, aber viele Fans empfinden diese Romanzen als eine Bereicherung der Erzählung - gerade weil sie oft komplexe Themen wie Trauer, Selbstfindung oder Vertrauen ansprechen. Es wirkt für mich unfair, das alles auf Äußerlichkeiten zu reduzieren.

Deine Kritik, dass Liebe oder Konflikte in Spielen "kommodifiziert" werden, ist sicher ein berechtigter Einwand - jedes Medium läuft Gefahr, tiefgründige Themen zu vereinfachen. Aber ist es nicht auch eine Leistung von Spielen wie Dragon Age, diese Themen überhaupt in die narrative Popkultur einzuführen? Gerade das Blut auf den Key-Artworks unterstreicht doch die düstere Grundstimmung der Geschichte.

Aber dein letzter Satz bringt es auf den Punkt: Kolonialismus, Rassismus, Unterdrückung - alles "systemisches Geblubber", das zu ignorieren, wir uns gar nicht leisten können, richtig? Immerhin sind Rollenspiele dazu da, komplexe Systeme und Geschichten erlebbar zu machen. Was wäre die Alternative - reine Fantasy ohne Bezug zur Realität?

Gruß
Mischku
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar kommt das wieder - es ist ein core-feature der Reihe...
Böse zu sein und eine Wahl zu haben, war bei Dragon Age auch mal ein core Feature...
Übrigens ein ganz interessanter Punkt: Sollte in einer Weltkrise nicht alles andere in den Hintergrund treten? Aber wie realistisch wäre das wirklich? Da braucht man eigentlich nur in die Realität zu blicken - hier fand bei Krisen auch der Rückzug ins Private statt. Menschen, auch Helden, tragen immer persönliche Lasten mit sich. Vielleicht liegt der Reiz genau darin, dass sie trotz dieser Probleme kämpfen und nicht, weil sie perfekt sind.
Macht keinen Sinn, weil die Gesellschaft nicht die Welt retten will/rettet, im Gegensatz zu der Gruppe "Helden" in Veilguard.
 
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