How-To Mainboard-Steckverbinder für GIGABYTE Xtreme Frontpanel-Header

How-To-Threads

Majima

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Mainboard
GIGABYTE Aorus X570 Xtreme
CPU
nicht relevant
CPU Kühler
nicht relevant
RAM
nicht relevant
GPU
nicht relevant
Netzteil
nicht relevant
Hallo liebe Bastelfreunde,

kann einer von euch mir sagen, wie dieser Steckverbinder heißt? Ein 2×5-Pin-Stecker ähnlich JST-PH, 2 mm Pin-Abstand, mit den im Bild angegebenen Maßen (Messunsicherheit ± 0,5 mm). An den Seiten befinden sich Hervorhebungen zwecks Verpolungssicherheit.

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Hintergrund: Ich habe vom Kollegen ein GIGABYTE-Board der Xtreme-Palette in die Finger bekommen, bei denen GIGABYTE den „genialen“ Einfall hatte, die Gehäuseanschlüsse am Board in einen kompakteren Header zu packen, in den die üblichen Dupont-Stecker nicht passen und wo der Minuspol für drei Komponenten gleichzeitig (Power-Button, Reset-Button und CI-Sensor) auf einem einzigen Pin liegt, sodass zwingend ein normalerweise beigelegtes Adapterkabel erforderlich ist, um das Board normal betreiben zu können, das von GIGABYTE natürlich nicht einzeln als Ersatzteil vertrieben wird. Da er seins nicht mehr auffinden kann (Fotos stammen von meinem eigenen), will ich selbst eins crimpen, und dafür brauche ich so einen Stecker lose.

Header am Mainboard (rechts):

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Danke für eure Aufmerksamkeit und schöne Feiertage!
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf dem Gebrauchtmarkt keine Chance ein Kabel zu bekommen?
Tote Hose. Und von einem befreundeten Händler weiß ich: Die Kabel sind so selten, dass die locker für 100 Euro aufwärts das Stück gehandelt werden.
Hatte ich auch schon gefunden, aber der Händler scheint etwas gegen uns Deutsche zu haben, jedenfalls warnt Ebay, dass er wohl nicht nach Deutschland liefere, und auf eine Anfrage hat er auch nicht reagiert.
 
Mist, aber 100 € nein Danke:stupid:

Mit ein Multimeter die Leiter des Kabel eruieren und dann mit einen Dupont Stecker nachbauen!?
oder Hilft so was weiter:

P.S.
Auf dem Fotos, von den Adapter aus den USA, schaut es nach ein Standard Dupont Stecker aus!
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Du hast ein Original Kabel und bekommst so die Belegung heraus!
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf dem Fotos, von den Adapter aus den USA, schaut es nach ein Standard Dupont Stecker aus!
Ist es aber nicht, hab ich ja schon probiert. Die Pin-Maße bei Dupont sind größer als bei dem Header auf dem Xtreme-Mainboard, was sowohl die Pins selber als auch deren Abstände zueinander betrifft. Deswegen würden die Duponts der Gehäuse selbst dann nicht passen, wenn nicht drei Komponenten auf demselben Minuspol lägen.

Ich habe aber die Antwort möglicherweise gefunden. (Achtung, Abbildung passt nicht, hier eine mit korrekter Pin-Anzahl).

Werd von den Dingern mal eine Schachtel bestellen, und wenn ich’s verifiziert habe, geb ich Bescheid.
 
Ich kann mittlerweile ein Update geben: Nicht nur habe ich den richtigen Stecker gefunden, sondern ich habe auch ein funktionierendes Kabel bauen können. Aber der Reihe nach:

Der Stecker ist, wie ich richtig vermutet hatte, ein PHDR-10VS. Wichtig ist, die passenden PHD-Crimpkontakte mit dazu zu bestellen, die liegen nämlich nicht bei.

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Indem ich das Originalkabel durchgemessen habe (was auch mit einem sehr einfachen improvisierten Aufbau geht, siehe Bild), kann ich außerdem bestätigen, dass die Belegung am Mainboard, wie sie in der Grafik gezeigt wird, korrekt ist:

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MoboConnector.webp

Mit diesen Infos konnte ich mir dann ein passendes Adapterkabel nachcrimpen, wobei ich PWR LED und PLED (für Ausführungen mit zwei oder drei Pins) nicht doppelt ausgeführt, sondern nur die 2-Pin-Variante integriert habe – in meinem Fall brauche ich den Anschluss sowieso nicht, da die Power-LEDs in dem Gehäuse, wo das Board montiert ist, direkt vom Netzteil (15-Pin-SATA) versorgt werden. Bei Bedarf könnte man sich aber separat mühelos ein Dupont-2-Pin-auf-3-Pin-Kabel bauen. Dupont- und vor allem PHD-Kontakte zu crimpen gibt einem durchaus ein Verständnis dafür, warum man für so ein Kabel 100 € verlangen könnte, das ist nichts für zitternde Hände und Ungeduldige und man tut gut daran, beim Bestellen von Kontakten großzügig Ausschuss einzuplanen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Das Problem, einen Pin vom Mainboard auf drei Anschlüsse zu verteilen, löst man am einfachsten, indem man die vier entsprechenden Kabel etwas großzügiger abisoliert, gut verdrillt, ggf. verlötet und mit einem Schrumpfschlauch fixiert.

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Die nicht benötigten Kontakte habe ich mit leeren Dupont-Kupplungen abgedeckt, damit sie nicht versehentlich durch das Gehäuse kurzgeschlossen werden. Und so sieht das Ganze angeschlossen aus. An Orange hängt der Speaker:

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Bei der Farbseuche mag sich der eine oder andere gruseln, aber sie erleichtert massiv die korrekte Zuordnung der Anschlüsse, wenn man seine Dupont-Stecker nicht bedrucken kann.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbauen und GIGABYTE bei seinem Masterplan, den Gebrauchtmarkt für AORUS-Xtreme-Boards zu killen, ein Schnippchen zu schlagen.
 
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