Luftdurchsatz vorne und hinten

AlterKadaver

Freizeitschrauber(in)
Hallo,

ich möchte mir ein paar besser Gehäuselüfter zulegen, sowie für die Front den Scythe Kama Bay (dieser soll auch als Gehäuselüfter genutzt werden).

Nun zu meiner Frage: Sollte der gesamte Luftdurchsatz, den die beiden Front-Lüfter besitzen in etwa dem entsprechen, was der Rück-Lüfter nach draußen befördert? Addiere ich die beiden Luftdurchsätze der Frontlüfter komme ich auf ca. 180 m³/h...
 
okay. es sollte also genügen,

wenn auf 2 Front-Lüfter ein guter Rück-Lüfter kommt.

noch eine kleine frage -g-

luftdurchsatz ist doch nicht unbedingt ausschlaggebend für die kühlleistung oder? und wourch kommt das zustande?
 
ja, das stimmt schon, der luftdurchsatz gibt an wie viel luft hindurchströmt.

doch wie kann es sein, dass ein lüfter mit höherem luftdurchsatz eine geringere kühlleistung besitzt?

bsp: PCGH 04/2008 "120 mm Lüfter im Test" Scythe S-Flex 1200: Luftdurchsatz: 82,3 Kühlleistung: 37,2°C

Scythe Slip Stream 120: Luftdurchsatz: 115,1 Kühlleistung: 37,3°C :wow:
 
Ich würde es so machen, dass die hereinblasenden Lüfter einen leicht höheren Luftdurchsatz aufweisen, als die herausblasenden. So entsteht im Gehäuse ein leichter Überdruck und es wird Staub ferngehalten. Natürlich sollten dann die reinblasenden Lüfter mit Staubfiltern versehen werden.
 
okay, sry wenns langsam nervt -g- aber meine letzte frage bezüglich einer empfehlung (ich nehme gern auch mehrere empfehlungen an).

ich habe vorn bereits einen gehäuselüfter (mit Luftdurchsatz von 76 m³/h und würde vorn gern noch einen 2. einbauen und hinten kommt auch einer rein... also dann hinten einer, vorn 2)... klingt komisch, is aber so xD

meine favoriten sind: Scythe S-Flex 1200
Scythe Slip Stream 120

schonmal vielen dank im vorraus. :)
 
Ich würde es so machen, dass die hereinblasenden Lüfter einen leicht höheren Luftdurchsatz aufweisen, als die herausblasenden. So entsteht im Gehäuse ein leichter Überdruck und es wird Staub ferngehalten. Natürlich sollten dann die reinblasenden Lüfter mit Staubfiltern versehen werden.

wenn man einen überdruck hat, bilden sich hotspots. das kann hardware schädigen...das lüfterkonzept von <y33H@> (in diesem how-to beschrieben: http://extreme.pcgameshardware.de/showthread.php?t=9670) kann ich nur empfehlen:

Belüftungskonzepte
Je nach verwendetem Gehäuse und dessen Innenaufbau bieten sich wenig überraschend zwei Konzepte an. In egal welchem Case gilt die Regel mehr Luft raus als rein, so vermeidet man einen Wärmestau, welcher wiederum zu so genannten Hotspots führen kann. Darunter versteht man Stellen im Gehäuse an denen sich die Hitze mangels Abführung sammelt für die betroffenen Komponenten ungemütlich bis tödlich.
Verwendet man den klassischen Typus, so dienen ein ausblasender Hecklüfter und das Netzteil als Wärmeabführer, wenn der CPU-Kühler über einen Lüfter verfügt, sollte dieser die Luft Richtung Heck und nicht Richtung Netzteil bewegen. Bei diesem Konzept, welches eher für den 7 Volt oder 5 Volt geeignet ist, hält man die PCI-Blenden geschlossen, es sei denn, man verwendet eine passive Kühlung bei der GPU.
Ein Lüfter in der Front bringt nur etwas, wenn er schnell dreht, was in einem Silent-System natürlich unerwünscht ist, zudem ist der Effekt trotz hoher Drehzahl nur begrenzt. Wider der allgemeinen Meinung kommen Grafikkarten- und Prozessorkühler ohne Frischluftzufuhr aus, der Temperaturgewinn bei einem Lüfter mit weniger als 800rpm liegt unter 3° C. Einzig wenn zwei oder mehr Festplatten verbaut sind, bedanken sich diese über einen geringen Luftstrom.

ich habs bei mir so und ich hab sogar ohne frontlüfter niedrigere temps...
 
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