Wer zahlt für den alten Akku?
In diesem Beispiel, nicht du als Kunde.
Es würde wohl auf mehrere Systeme hinauslaufen die alle zueinander inkompatibel sind und den Kunden für die Lebensdauer des Autos binden, bzw. ihn generell an eine Marke fesseln.
Klar, man kann Probleme auch unlogisch lösen, da gebe ich dir Recht. Und wie man im Alltag sieht wird das auch nicht selten so gehandhabt. Aber das ändert nichts an den Möglichkeiten die es gibt.
Zumindest die großen Hauptvorteile kann es hier nicht ausspielen, das ist nunmal eine Tatsache. Im übrigen habe ich mich viel damit auseinander gesetzt da ich mich dafür sehr interessiere.
Dann erzähl doch mal was in deinen Augen diese "Hauptvorteile" sind, die es "hier" nicht ausspielen kann. Ich sehe primär die "Hauptvorteile" in Dingen begründet die systembedingt und damit völlig ortsunabhängig sind.
Der Mann welcher der Meinung ist das Leiharbeiter *erzähl*...
Was genau hat das mit unserer "Unterhaltung" hier zu tun?
Dinge die du verschweigst sind z.B. das der Verlust wo anders anfällt (Kohle ist nur zu 40-50% effektiv und verusacht mehr CO2, Kernkraftwerke produzieren radioaktiven Abfall)), das Verbrennungsmotoren eine Effizienz von 30-40% haben.
Ich verscheige gar nichts, ich fokussiere. Du sprichst hier schon wieder uninteressante Themen an, bzw. Themen die bekannt sind (radioaktiver Abfall? wirklich?-.-). Übrigens, zwischen den theoretischen von Herstellern angegebenen 30-40% Effizienz (am Motorprüfstand ohne Antieb usw) einzelner Konzepte (variabler Ventiltrieb, Zylinderabschaltung usw, tlw. gabs das schon mal vor 50-60 Jahren in Autos...) und der Praxis die auf der Straße stattfindet liegen manchmal Welten. Fast alle dieser effizienzsteigernden Konzepte gab es schon als ich noch KFZ-Mechaniker gelernt habe, und das ist schon ein paar Jahrzehnte her. Verbrennungsmotoren gibts seit über 130 Jahren, unterm Strich ist es auch heute noch eine Fehlentwicklung. In der Praxis mehr als in der (von Herstellern gerne geschönten) Theorie. Dazu empfehle ich den Beitrag "
Die Spritfresser - Warum sparsame Autos keine Chance haben". Vielleicht öffnet dir das ein wenig die Augen.
Die Elektroautos als Pufferspeicher zu nutzen ist eine gute Idee, allerdings werden die Leute nicht davon begeistert sein das man ihre Autos verschleißt und sie ihre Akkus nichtmehr volladen dürfen.
Wenn wir beim Beispiel bleiben, es sind nicht "ihre" Akkus. Und was die Leute begeistert oder nicht liegt einzig an der Vermarktung. Die Leute haben über 100 Jahre lang 80% ihres Treibstoffes (ihres Geldes!) genutzt um die Umwelt zu heizen, und hat es dem Boom des Autos geschadet? Irgendwie nicht, oder?
Wenn wir mal um die 100% Ökostrom zu akzeptablen preisen haben ist das Elektroauto in Deutschland eine tolle Idee, vorher nicht.
Da kann man wohl geteilter Meinung sein. Logisch betrachtet sind sie selbst mit Atom- und Kohlestrom besser als Verbrennungsmotoren. Dazu kommt, das sich bzgl. der Energieerzeugung sehr viel getan hat. Durch die ganzen Inselsysteme (private Solar- und Windanlagen) fahren schon heute Menschen völlig "entkoppelt" von externen Stromquellen. Vielleicht kaufst du heute schon Strom von einem Anbieter den er wiederum vorher von deinem Nachbarn "eingekauft" hat. Manche fahren schon seit über 20 Jahren mit einem Elektroauto (viele wissen gar nicht wie lange es schon Elektroautos gibt, und ich rede von "richtigen" Autos, nicht von einem City El o.ä) und überwiegend Ökostrom. Daher muß ich immer staunen wenn Menschen bei Dingen sagen "das geht nicht" die schon lange in der Praxis umgesetzt werden.
Werde ich mir zu gemüte führen wenn ich mal an einen PC komme der nicht über UMTS angebunden ist.
Würde ich dir echt empfehlen, es sind sehr interessante Zahlen/Rechenbeispiele dabei.
Nicht das man mich falsch versteht, auch ich weiß das es nicht SOFORT für ALLES die PERFEKTE Lösung gibt. Aber manche "Argumente" kann ich einfach nicht mehr hören. Da fahren auf der einen Seite Menschen schon seit 10-20 Jahren mit ihrem kleinen Peugeot/Citroën (o.ä) Elektroauto (oder City El, oder
Hotzenblitz), mit Akkus die sehr oft so alt wie die Autos sind, mit tlw. überwiegend Ökostrom (früher mehr aus der Steckdose, später dann von der eigenen Solaranlage), und auf der anderen Seite stehen Menschen die sagen "das geht doch gar nicht, das lohnt sich nicht, die Akkus halten nicht lange genug" usw. Das erste "Auto" war kein Verbrenner, es war ein Elektroauto. Vor 100 Jahren gab es in manchen Städten mehr Elektroautos als Verbrenner. Und 100 Jahre später ist es plötzlich nicht mehr möglich? Und was offensichtlich vergessen wurde, am Anfang hatten Verbrenner auch nur Reichweiten <100KM, da war das kein Problem. Heute bei Elektrofahrzeugen sind 150KM Reichweite zu wenig, wo die meisten Fahrzeuge weniger als 60KM/Tag gefahren werden?
