News Lithium-Akku: Japanische Forscher erweitern Lebensdauer auf bis zu 70 Jahre

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Japanische Forscher der Kyoto University Graduate School of Engineering haben in Zusammenarbeit mit dem gleichfalls in Japan ansässigen Elektronikhersteller Sharp eine Methode entwickelt, damit Lithium-Akkus eine Lebensdauer von bis zu 70 Jahren aufweisen können.

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Aufgrund der Kombination lässt sich der Akku sechs mal häufiger Ent- und wieder Aufladen als aktuelle Akkus.

@Top:
Die Akkuentwicklung geht endlich weiter, nach langer Durststrecke der Meldungen häufen sie sich in letzter Zeit wieder. Das gefällt mir sehr gut, ist doch in fast allen modernen portablen Technologien, seien es nun Mobiltelefone oder Autos, es scheitert immer am Akku.
 
Na wenn das mal nicht was Tolles ist. Ein Akku welcher sich mit "sechs" aufladen lässt. :lol:

Zum Thema Trial and Error ist wohl die Grundlage jeder Forschung. Ja und das es fortschritte in der Lebensdauer bei Akkus gibt kann ich nur begrüßen.
 
In einer Zeit, wo Geräte "Sollbruchstellen" haben, kommt diese Technik eh nicht...wenn die Akkus länger halten, wird schließlich weniger verkauft! :schief:
 
Zum Thema Trial and Error ist wohl die Grundlage jeder Forschung.
Naja, trial and error sagt sowieso erstmal sehr wenig aus. Auch Galilei und Newton haben im weiteren Sinne mit trial and error gearbeitet, nur ihre epistemisch-induktiven Verfahrensweisen so entwickelt, dass sie damit enorme Fortschritte erzielen konnten.
Naja, zur Technik: sehr gut. Wollen wir hoffen, dass das schnell in viele Produkte integriert wird. Wenn die Versprechen tatsächlich eintreffen, ist das ein sehr schöner Schritt nach vorn, bis irgendwann hoffentlich eine Graphen-Revolution alles Dagewesene obsolet machen wird^^
 
Was hilfts, dass der Akku so lange hält, wenn der Rest des Gerätes nach 2 Jahren veraltet oder nicht mehr richtig so funktionsfähig ist wie früher und ausgetauscht wird.
 
Was hilfts, dass der Akku so lange hält, wenn der Rest des Gerätes nach 2 Jahren veraltet oder nicht mehr richtig so funktionsfähig ist wie früher und ausgetauscht wird.
Ich gebe Dir insofern Recht, als dass der Akku nie die eine Sollbruchstelle im Telefon oder Tablet war. Dazu hat der Rest der Technik stets zu große Fortschritte gemacht und die Anforderungen neuerer Betriebssysteme wuchsen auch.
Andererseits hat sich dieser Trend deutlich abgeschwächt: z. B. geht der Trend bei Android momentan dahin, dass neuere Versionen auch auf gleichstarker oder sogar schwächerer Hardware laufen (wie Microsoft das auch schon seit einigen Jahren im Desktop-Bereich macht). Des Weiteren sind moderne Telefone und Tablets heute so ausgestattet, dass man oft gar nicht weiß, wie man sie auslasten soll :D Und da ist ein haltbarer Akku schon etwas Schönes. Wenn ich etwas im höherpreisigen Segment (sagen wir, >300€) kaufe, will ich auch, dass es länger als drei Jahre durchhalten würde, wenn ich es denn so lange nutzen wollte.
 
Ich sehe das eher für Elektro Autos als wichtig an, weniger für Smartphones. Wenn ein Akku in einem Fahrzeug mehr Ladezyklen mitmacht muss man nicht alle paar Jahre für 10000 Euro oder mehr einen Nachkaufen damit das Auto weiterfährt. Dadurch werden solche Fahrzeuge erst richtig vernünftig.
 
In einer Zeit, wo Geräte "Sollbruchstellen" haben, kommt diese Technik eh nicht...wenn die Akkus länger halten, wird schließlich weniger verkauft! :schief:
Ein Konzept (von vielen) in der Elektromobilität ist es, als Verbraucher (Kunde/Nutzer) gar keinen Akku zu seinem E-Fahrzeug kaufen zu müssen (was E-Fzg auf einen Schlag viel günstiger in der Anschaffung machen würde). Der Gedanke dahinter ist, das der Stromanbieter den Akku stellt (wird btw. schon ne Weile mit Tauschakkus getestet, in Israel), und der Kunde nur das Fahrzeug und den verbrauchten Strom bezahlen muss. Hier wäre ein deutlich haltbarer Akku für/von alle Parteien wünschenswert. Dazu kommt, das über kurz oder lang (falls es nicht schon der Fall ist) Anbieter von solchen Akkus die alten Akkus zurücknehmen und recyceln müssen, was auch wieder zusätzliche Kosten verursacht. Und nicht zuletzt kann man auch nicht unbegrenzt Akkus herstellen. Außerdem würden bessere Akkus dem Thema Elektromobilität deutlich mehr "Schwung" geben.

Für die meisten Kleingeräte ist es gar nicht nötig dass der Akku "ewig" hält, da der Produktzyklus (zb. bei Smartphones) eh sehr kurz ist. Wenn das Smartphone nach weniger als 5 Jahren beim Nutzer EOL ist, wozu dann einen Akku der noch 25 Jahre funktioniert. Derartiges wäre interessant wenn man sich auf eine Hand voll Akku-Formate einigen würde, man den Akku eines 5 Jahre alten Smartphones also auch noch in aktuellen/zukünftigen Geräten nutzen könnte (was aktuell nur sehr sehr selten der Fall ist).

PS: Ein Elektroauto schneller volltanken als einen Benziner (<2min):
https://www.youtube.com/watch?v=5b0T5NUHyxs
Stand 2009!
 
Sehr interessant, das ist ein Durchbruch, dies könnte der nötige Schub für Elektroautos sein, Yeah.
 
In einer Zeit, wo Geräte "Sollbruchstellen" haben, kommt diese Technik eh nicht...wenn die Akkus länger halten, wird schließlich weniger verkauft! :schief:

Sollbruchstellen sind vorallem bei langlebigen Konsumgüern für Privatleute (wie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Autos, Fernsehern usw.) die auch lange genutzt werden interessant. Bei Computern, Mobiltelefonen und anderem schnellebigen Krempel hingegenkann man das getrost ignorieren, wer kauft sich ein 700€ Mobiltelefon um es dann 10-20 Jahre zu benutzen? Vermutlich nur wenige, deshalb hat da mit der geplanten Obsoleszenz glücklicherweise eher weniger zu tun.

welcher akkuhersteller wird das denn freiwillig produzieren?!

keiner

Wenn einer anfängt müßten die anderen nachziehen da sie ihren Mist nur zu Scheuderpreisen losbekämen, allerdings ist wie üblich eine Kartellbildung zu befürchten.

Ein Konzept (von vielen) in der Elektromobilität ist es, als Verbraucher (Kunde/Nutzer) gar keinen Akku zu seinem E-Fahrzeug kaufen zu müssen (was E-Fzg auf einen Schlag viel günstiger in der Anschaffung machen würde). Der Gedanke dahinter ist, das der Stromanbieter den Akku stellt (wird btw. schon ne Weile mit Tauschakkus getestet, in Israel), und der Kunde nur das Fahrzeug und den verbrauchten Strom bezahlen muss. Hier wäre ein deutlich haltbarer Akku für/von alle Parteien wünschenswert. Dazu kommt, das über kurz oder lang (falls es nicht schon der Fall ist) Anbieter von solchen Akkus die alten Akkus zurücknehmen und recyceln müssen, was auch wieder zusätzliche Kosten verursacht. Und nicht zuletzt kann man auch nicht unbegrenzt Akkus herstellen. Außerdem würden bessere Akkus dem Thema Elektromobilität deutlich mehr "Schwung" geben.

Für die meisten Kleingeräte ist es gar nicht nötig dass der Akku "ewig" hält, da der Produktzyklus (zb. bei Smartphones) eh sehr kurz ist. Wenn das Smartphone nach weniger als 5 Jahren beim Nutzer EOL ist, wozu dann einen Akku der noch 25 Jahre funktioniert. Derartiges wäre interessant wenn man sich auf eine Hand voll Akku-Formate einigen würde, man den Akku eines 5 Jahre alten Smartphones also auch noch in aktuellen/zukünftigen Geräten nutzen könnte (was aktuell nur sehr sehr selten der Fall ist).

PS: Ein Elektroauto schneller volltanken als einen Benziner (<2min):

Stand 2009!

Tolle Idee, ich Kette mich an einen Anbieter damit der mir die nächsten 10 Jahre die Preise diktiern kann, juhu!

Richtige Vorteile hat das Elektroauto hier sowieso nicht, wir haben keinen billigen Strom im überfluss aus Wasserkraft oder aus alten Kernkraftwerken wie in Norwegen, Frankreich oder Island. Auch haben wir keine Megastädte die drohen im Smog unterzugehen wie in Paris, London, Sanfrancisco oder LA. Für die nächsten 2-3 Jahrzehnte wird es in Deutschland wohl Blödsinn bleiben, aber wann wurde in der Verkehrs- oder Energiepolitik vernüftig gehandelt? Eher selten.
 
25.000 Ladezyklen? Das ist nicht besonders viel, in der Elektromobilbranche sind 300.000 Zyklen kein Problem.
Und da sind nicht die Zellen, sondern die Schütze die Grenze.
 
Mal so ne Frage.. Länge Lebensdauer schön und gut, aber wie sieht die Kapazität aus? :ugly:

Schwer zu sagen, da gibt es auch alle 1-2 Wochen eine Meldung das man die Kapazität vervielfacht hat, wobei das Problem ist das man viel Energie auf engem Raum speichert und das ganze dann in Richtung Bombe geht, TNT hat eine 10 fach höhere Energiedichte als heutige Lion Akkus. Ein Weg das zu umgehen wäre das ganze in zwei voneinander unabhängigen Tanks zu speichern wie es der Redoxflow Akku macht, der hat allerdings bisher eine recht bescheidene Leistungsdichte.
 
Tolle Idee, ich Kette mich an einen Anbieter damit der mir die nächsten 10 Jahre die Preise diktiern kann, juhu!
Richtige Vorteile hat das Elektroauto hier sowieso nicht, wir haben keinen billigen Strom im überfluss aus Wasserkraft oder aus alten Kernkraftwerken wie in Norwegen, Frankreich oder Island. Auch haben wir keine Megastädte die drohen im Smog unterzugehen wie in Paris, London, Sanfrancisco oder LA. Für die nächsten 2-3 Jahrzehnte wird es in Deutschland wohl Blödsinn bleiben, aber wann wurde in der Verkehrs- oder Energiepolitik vernüftig gehandelt? Eher selten.
Erstmal bindest du dich (je nach Konzept, um was anderes ging es auch nicht) an niemanden. Warum auch, du kaufst den Akku nicht, du mietest ihn nicht - du hast mit dem Akku eigentlich gar nichts zu tun. Es könnten sich die Anbieter untereinander abstimmen (hier gäbe es wieder mehrere Möglichkeiten), oder bei einer Bindung eines Akkus an einen Anbieter würdest du eben den Akku beim nächsten "Tankstop" vom neuen Anbieter bekommen.

Zu sagen ein Elektroauto hätte hier kein Vorteile suggeriert zumindest mir nur eines, nämlich dass diese Aussage von jemandem kommt der sich kaum/kein Stück mit der Materie auseinandergesetzt hat. Daher möchte ich auf diesen Punkt auch nicht weiter eingehen.

Zum Thema Strom und Überfluss zitiere ich mich mal selbst:
(bezugnehmend zum Votrag von Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn)
Mal ein paar Zahlen zu Deutschland:

Vom "Endenergieverbrauch" macht der Anteil des Stroms etwa 20% aus. Der Anteil der Kernenergie macht ca. 3% vom Endverbrauch aus, Wind, Sonne und Wasser kommen schon auf fast 4%.

84% "vom Ganzen" entfallen auf fossile Brennstoffe (über 50% alleine auf den Verkehr und Heizung+Warmwasser). Vom Endverbrauch machen Atom-, Kohle- und Gaststrom in etwa 15% aus. Auch wird auf verschiedene aber doch auch wichtige Randthemen eingegangen, zb. die systembedingt erforderliche Speicherkapazität bei der steigenden Stromversorgung durch Solar- und Windkraft (Nachts gibts nunmal keinen Solarstrom, und Wind weht auch nicht immer gleich).

Nicht ganz klar ist mir btw. wie sich die 26,6% des Verkehrs zusammensetzen. Rechnet man hier zb. mit "echter" Energie, also zb. ca. 8kWh pro Liter Benzin, dann bedeutet dies ebenso das systembedingt dort ca. 80% verschwendet und nur ca. 20% genutzt werden (Effizienz Verbrennungsmotor). Mit dem Umstieg auf E-Fzg würde man hier also sehr viel quasi automatisch einsparen (Effizienz >90%). Gleichzeitig würde die Verbreitung von intelligenten Akkus (E-Autos) Potential zur Nutzung als Zwischenspeicher bieten. Vielleicht zahlt in Zukunft ja wirklich nicht der Kunde für den Fahrzeug-Akku, sondern der Stromanbieter... ;) (der dafür einen Teil der Kapazität aus der Ferne verwalten darf)

Ich denke daher das man auf Verbraucherseite anfangen muß das System "zu überarbeiten" bzw. sein Kunsumverhalten anzupassen. Es ist schön wenn zb. Apple "Ökostrom" bezieht, viel wichtiger aber ist das er Öko (=intelligent) verbraucht wird. Wenn der Verbraucher dann seine Waschmaschine einschaltet wenn die Sonne scheint, und nicht wenn es dunkel ist, dann hab ich die Höhe des Verbrauchs nicht verändert, aber den Zeitpunkt. Schon muß ich für diese Waschmaschine keinen Strom (für zb. Nachts) zwischenspeichern.

Denn eins steht ja wohl offensichtlich fest, den kompletten aktuellen Energiehunger können wir vermutlich auch auf lange Sicht nicht mit grünem Strom stillen. Denn dazu müssten wir auch mit Strom Auto/LKW fahren, mit ihm die Bude heizen usw...

Dazu kommt, das wir schon länger durch den Strom aus regenerativen Quellen Stromspitzen haben, die wir entweder an der Strombörse verschleudern (günstig verkaufen) müssen, oder durch die Netze unserer Nachbarn jagen (die tlw. schon keine Lust mehr auf "Überlast made in Germany" haben). Das ist so weil wir keine ausreichende Möglichkeit zur Speicherung dieser Spitzen haben. Hier wären die Akkus der Elektromobilität zwar nicht die Haupt-Lösung (einfach weil sie selbst dann noch nicht reichen würden wenn jeder Deutsche ein Elektroauto besitzt), aber es wäre ein enormer Puffer möglich. Es könnte der Stromverbauch eines kompletten Haushaltes außerhalb der Spitzenzeiten bei der Erzeugung (abends bis morgens) komplett aus dem Fzg-Akku gedeckt werden, selbst wenn von diesem Akku nur 10-20% zur Pufferspeicherung der "Überproduktion" genutzt werden. Damit bzw. daraus könnte man den kompletten Bedarf quasi aller! privaten Haushalte decken, lediglich bei Industrie und Gewerbe wären solche Akkus alleine keine Lösung.

Zwei sehr interessante (aber etwas längere) Filmchen, die dafür aber rel. viele Informationen zusammenfassen:

Hans Werner Sinn - Energiewende ins Nichts
https://www.youtube.com/watch?v=m2eVYWVLtwE


Expedition Energiewende: Deutschlands einsame Revolution
https://www.youtube.com/watch?v=CrfpTdWBBWw



Sry für Offtopic, wenns irgendwo im Forum schon nen Thread bzgl. Elektromobilität oder Ökostrom usw gibt, dann bitte kurze Info an mich. =)
 
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Netter Fortschritt:daumen:.

Akkus, die länger halten.
 
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