News Linux 6.13 mit 3D V-Cache Performance Optimizer erschienen

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Linus Torvalds hat Linux 6.13 jetzt offiziell freigegeben und der neue Betriebssystemkernel kommt erstmals mit dem sogenannten 3D V-Cache Performance Optimizer für Gaming-CPUs der Serie Ryzen X3D und Server-CPUs der Serie Epyc X daher.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux 6.13 mit 3D V-Cache Performance Optimizer erschienen

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@PCGH_Sven
Ich nehme mal an, dass sich die Optimierungen bei mir mit dem 7800X3D kaum (bis gar nicht) bemerkbar machen, da dieser über einen vollen 3D-cache über alle Kerne verfügt und nicht dieses zweigleisige "entweder hoch-boostende Kerne, ohne 3D-cache"- oder "3D-cache aber dafür moderater Boost"-CCX, wie bei 7900X3D und 7950X3D.

Von daher muss man sich da nicht zwischen Boost oder Cache entscheiden und kann auch nicht viel optimieren.
Bei Zen5 wird es nicht viel anders aussehen.

Laufen da schon Tests bei Euch, wieviel das ausmachen kann und wie stark man das im Alltag "spürt"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe auch, dass man die Wirkung der Optimierung spüren wird. Vielleicht gibt diese Entwicklung Linux einen Schub, so dass sich noch mehr Spieler und Anwender dafür interessieren.
 
So wie ich das verstehe, wird das nur dann was bringen, wenn die CPU mehr als einen CCX hat. Also alles oberhalb von 8 Kernen. Für alle anderen wird die Optimierung nicht nötig sein, weil es kein entweder oder gibt.
 
Sie hatten ja bereits ein Benchmark mit Nobara und Co. Sobald die neuste Version kommt mit dem Linux 6.13 wäre es wohl interessant, wenn PCGH diesen Benchmark nochmal wiederholt. Nobara vs Bazzite vs ChimeraOS
Bereits Benchmark mit Nobara? Test wiederholen?
Sorry, wir reden hier nicht davon, wie gut Nobara gegenüber anderen Distros in Spielen abschneidet, oder wie gut Gaming ist.

Die Optimierung holt selektiv mehr raus bei unterschiedlichen Einsatzszenarien mit mixed Core-CCXs.
Spiele profitieren in der Regel vom schnelleren3D-Cache, wohingegen Anwendungen fast ausschließlich von mehr Kernen und mehr Takt profitieren.
Der Optimizer greift genau hier und weist je nach Einsatz mal die einen oder anderen Kerne zu, um nahezu das Beste im jeweiligen Fall herauszuholen - entgegen eines mixed Einsatzes oder gar die "falschen" nicht idealen Kerne für den jeweiligen Fall.

Dabei ist die Distro weitestgehend irrelevant. Wir müssten in einem Test verschiedene Kernel (mit und ohne Optimizer) über verschiedene Einsatzszenarien (Spiele und Anwendungen) sehen, Evtl. bei verschiedenen CPU's. Um daraus dann einen Eindruck zu bekommen, wann der Optimizer am ehesten seine Wirkung entfaltet und wie stark.

Wie gesagt: ich gehe davon aus, dass sich das überhaupt nur bei mixed CCX bemerkbar macht und dann auch nur bei Leuten, die viel Anwendungen (Compiling, Video-Schnitt & Rendering, wissenschaftliche Simulationen, CAD, etc.) ausführen und ab und zu mal was spielen.

Ein Pro-Gamer wird sich wohl kaum eine 12- oder 16-Core CPU holen, wenn er dann für Spiele eh nur die Hälfte zugewiesen nutzt und außer Spielen sonst nicht tut.

So wie ich das verstehe, wird das nur dann was bringen, wenn die CPU mehr als einen CCX hat. Also alles oberhalb von 8 Kernen. Für alle anderen wird die Optimierung nicht nötig sein, weil es kein entweder oder gibt.
Mehr als einen CCX UND diese dann noch unterschiedlich ausgerichtet (Takt vs. Cache) - der zusätzliche Unterschied ist wichtig.
Glaube auch nicht, dass Threadripper sonderlich vom Optimizer profitiert, da die CCX alle gleich gestaltet sind.
(Es sei denn, der Optimizer würde auch einelne Core-Performance mappen und diese in der Zuweisung auf die Applikationen berücksichtigen - glaube ich mal nicht)

Ja, nach allem, was ich so überflogen habe, sieht es genau danach aus.
Ist ja nicht schlecht für die Leute, mit dicken CPU's und gemischten Einsatzszenarien - als auch für zukünftige Ausrichtungsmöglichkeiten. Aber für das Gros der Konsumenten nicht relevant.
 
Ich hoffe auch, dass man die Wirkung der Optimierung spüren wird. Vielleicht gibt diese Entwicklung Linux einen Schub, so dass sich noch mehr Spieler und Anwender dafür interessieren.
Unwahrscheinlich, da vermutlich eher Nische.
Was Linux einen Schub gibt, und die Anwenderzahlen hochtreibt, ist, wenn die Performance in Spielen vergleichbar oder besser ist gegenüber Windows, Spiele sich einfach installieren, starten und modden lassen und generell die User mit dem System klar kommen und weniger genervt werden, als unter Windows. Sprich, eine gute Erfahrung haben oder mit etwas Aufwand direkte Vorteile daraus ziehen.

Daran werden eher Optimierungen in Wine/Proton, Wayland, Kernel-Treiber (wie NTsync), Unterstützung von HDR und VR etwas deutlich bewegen oder Misstände bei Microsoft / Datenlecks und Datenpannen, als dieser AMD-Optimizer hier.
(nicht falsch verstehen: finde gut, dass es ihn gibt und er kommt. Weniger Kopfzerbrechen für Anwender. Aber große Wellen schlagen, wird das nicht).
 
Unwahrscheinlich, da vermutlich eher Nische.
Was Linux einen Schub gibt, und die Anwenderzahlen hochtreibt, ist,
Das passiert seit win11 tatsächlich etwas stärker als in der zeit zuvor. Es ist im grund wie bei WhatsApp das haben alle weil es alle haben. Bedeutet bezogen auf Linux das es eine Schwellenzahl gibt ab der die Zahlen explodieren könnten.
wenn die Performance in Spielen vergleichbar oder besser ist gegenüber Windows
Ist sie schon selbst mit Laufzeitumgebung wie wine und co.
, Spiele sich einfach installieren, starten und modden lassen
Spiele über steam sind genau gleich zu installieren. Für den rest mussten die Entwickler nur in den passenden repos gelistet sein und schon installiert man die Software über Packetmanager genau so leicht wie apps aus dem Play Store bei Android.
und generell die User mit dem System klar kommen und weniger genervt werden, als unter Windows. Sprich, eine gute Erfahrung haben oder mit etwas Aufwand direkte Vorteile daraus ziehen.
Man muss sich drauf einlassen aber ja es ist open source die nicht so einheitlich ist wie ein Windows, wobei selbst da gibt es Programmteile und Dialoge die seit den 90ern nie angefasst wurden.
Daran werden eher Optimierungen in Wine/Proton, Wayland, Kernel-Treiber (wie NTsync), Unterstützung von HDR und VR etwas deutlich bewegen oder Misstände bei Microsoft / Datenlecks und Datenpannen, als dieser AMD-Optimizer hier.
(nicht falsch verstehen: finde gut, dass es ihn gibt und er kommt. Weniger Kopfzerbrechen für Anwender. Aber große Wellen schlagen, wird das nicht).
Meiner meinung nach ist Linux schon lange ein mehr als vollwertiger Ersatz. Es hapert aber an der Akzeptanz auch seitens der Hersteller von Hardware und Software. Das meiste läuft zwar out of the box es gibt aber leider auch Ausnahmen. Wer allerdings die kleinen helferlein die z.b. einer gaming maus oder rgb gedönse von Windows gewohnt ist geht leer aus. Und das ist in meinen Augen der punkt der einen wechsel kompliziert macht. (Hier wurde ich an die Community appellieren den Herstellern wie razer Logitech etc permanent auf die nerven zu gehen und nach Linux Programmen zu fragen)

Wer aber linux gerne mal ausprobieren möchte sollte mal ein Auge auf KDE basierten distris werfen die sind für windows wechseler etwas intuitiver als gnome basierte. Und linux kann ohne Installation von einem usb stick gestartet werden um mal rein zu Schnuppern. Traut euch mal ran ;-)
 
Das passiert seit win11 tatsächlich etwas stärker als in der zeit zuvor. Es ist im grund wie bei WhatsApp das haben alle weil es alle haben. Bedeutet bezogen auf Linux das es eine Schwellenzahl gibt ab der die Zahlen explodieren könnten.

Ist sie schon selbst mit Laufzeitumgebung wie wine und co.
Zu Pauschal. Kann man nicht für jeden Titel eindeutig behaupten, auch wenn es immer besser ist.
Für Dich und mich gut genug. (mir ist es egal, ob ich Unter Windows 105 FPS und unter Linux "nur" 100 habe. Mir sind so viele andere Freiheitliche Aspekte wichtiger - aber das bin ich. Anderen ist das weniger wichtig und sie wollen sich in ihrer Gruppe wohl fühlen)
Spiele über steam sind genau gleich zu installieren. Für den rest mussten die Entwickler nur in den passenden repos gelistet sein und schon installiert man die Software über Packetmanager genau so leicht wie apps aus dem Play Store bei Android.

Man muss sich drauf einlassen aber ja es ist open source die nicht so einheitlich ist wie ein Windows, wobei selbst da gibt es Programmteile und Dialoge die seit den 90ern nie angefasst wurden.

Meiner meinung nach ist Linux schon lange ein mehr als vollwertiger Ersatz. Es hapert aber an der Akzeptanz auch seitens der Hersteller von Hardware und Software. Das meiste läuft zwar out of the box es gibt aber leider auch Ausnahmen. Wer allerdings die kleinen helferlein die z.b. einer gaming maus oder rgb gedönse von Windows gewohnt ist geht leer aus. Und das ist in meinen Augen der punkt der einen wechsel kompliziert macht. (Hier wurde ich an die Community appellieren den Herstellern wie razer Logitech etc permanent auf die nerven zu gehen und nach Linux Programmen zu fragen)

Wer aber linux gerne mal ausprobieren möchte sollte mal ein Auge auf KDE basierten distris werfen die sind für windows wechseler etwas intuitiver als gnome basierte. Und linux kann ohne Installation von einem usb stick gestartet werden um mal rein zu Schnuppern. Traut euch mal ran ;-)
Ich diskutiere nicht darüber, ob und wie die Performance gerade ist und ob sie unter Linux im jeweiligen Titel die von Windows übertrifft.

Ich habe zum Besten gegeben, was meiner Ansicht nach wichtigere Einflussfaktoren sind, als eine vermeintlich besserer CCX-Optimizer für eine paar wenige CPU's am Rande.
Ich stimme vielen Deiner Einschätzungen zu. Für Dich und mich ist das ausreichend und gut genug.
Für andere braucht es mehr Beweggrund.

Hypothetisch: Wenn eine Spieler unter seinem geliebten Windows 120 FPS erreichen würde, unter Linux aber 200 FPS und in Valorant durch diesen Nachteil ständig verliert, meinst, er würde noch lange zögern und bei Windows bleiben?
 
Läuft Valorant denn Überhaupt grade durch dessen Vanguard stelle ich mir das Spiel als als besonders kompliziert vor.
Natürlich hast du Recht es muss nicht immer bis zum letzten frame optimiert sein zumindest wenn die Hardware an sich noch genug luft hat. Bei alteren Systemen die aber an der unteren grenze zur Spielbarkeit kratzen könnte das aber wichtig werden.
 
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