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Kabelverknoter(in)
Vorwort
Ich mag mein Lancool-Gehäuse, sonst hätte ich mich ja nicht dafür entschieden. Jedoch störte mich von Anfang an die Übertragung der Festplattenvibrationen auf das gesamte Chassis. Die mitgelieferte Entkopplung über Gummiringe war also mehr als unbefriedigend. Auch eine Entkopplung des gesamten Festplattenkäfigs konnte diesen Zustand nicht abändern. So begann damit auch meine Suche nach einer alternativen Unterbringung meiner zwei Samsung-Festplatten. Da ich hier nicht alle Möglichkeiten mit Für und Wieder aufzählen möchte, will ich nur kurz darlegen welche Entscheidung ich letztendlich getroffen habe und weshalb.
Ich entschied mich für das „Lian Li HDD-Kit EX-23NB“. Es hat ausreichend Platz für meine zwei Festplatten (und könnte auch noch eine weitere aufnehmen), besitzt einen Lüfter zur Kühlung der Festplatten, entkoppelt die Festplatten (allerdings auf die gleiche Weise wie der Festplattenkäfig des Lancool-Gehäuses), war günstig und sieht einfach schick aus, denn die Mesh-Optik der Frontblende passt sehr stimmig zur unteren Front des K7. Darüber hinaus konnte ich so Platz im Gehäuse schaffen, wo vorher der Festplattenkäfig den Luftstrom der beiden Frontlüfter blockierte.
Lieferumfang und Modul im Detail
Das Erweiterungsmodul kommt in einer schlichten Box daher und diese enthält auch nicht mehr als nötig, gerade einmal das Modul selbst (bereits mit verbautem Lüfter) und die Schrauben zur Befestigung sind als Zubehör enthalten. Das Modul ist komplett aus Aluminium gefertigt, die Blende ist zusätzlich eloxiert. Der Käfig für die Festplatten ist großzügig gelocht, was für eine bessere Belüftung sorgt. Auffällig ist die enorme Länge des Moduls, hier hätte man ruhig zwischen Blende und Käfig etwas Platz sparen können. Diese lässt sich im Übrigen entfernen, so könnte man hier auch durch geschickten Umbau der Originalblenden den sogenannten „Stealthlook“ erzeugen. Der verbaute 80mm-Lüfter kann über einen 3-Pin-Anschluss oder auch per 4-Pin-auf-3-Pin-Adapter (ist im Lieferumfang enthalten) angeschlossen werden. Der Lüfter kann selbstverständlich ausgetauscht werden, dazu müssen lediglich 4 Plastepins entfernt werden. Wie auf diesem Bild zu sehen ist, wird der Lüfter ebenfalls durch Gummiringe entkoppelt. Vor dem Lüfter ist außerdem noch ein Staubschutz angebracht. Dieser kann entnommen und gereinigt werden. Der Erweiterungskäfig bietet insgesamt bis zu drei 3,5-Zoll-Festplatten Platz.
Technische Daten:
Der Einbau
Das „Lian Li HDD-Kit EX-23NB“ benötig den Platz zweier 5,25-Zoll-Schächte. Glücklichweise hatte ich bislang nur einen Brenner verbaut und noch zwei 5,25-Zoll-Schächte frei. Zum Einbau des Erweiterungsmoduls wurde die Front entfernt um anschließend die beiden 5,25-Frontblenden abzunehmen.
Jetzt wurden die Festplatten in den Käfig verbaut. Dazu werden die Platten in den Käfig geschoben und seitlich mit den mitgelieferten Schrauben fixiert.
Da das Erweiterungsmodul etwas störrisch auf die ersten Einbauversuche reagierte, wurde kurzerhand der Brenner entfernt. Danach ließ es sich problemlos einschieben und wurde am Gehäuse, mit ebenfalls beiliegenden Schrauben, verschraubt. Die Blende des Moduls kann noch ein wenig nachjustiert werden, falls sie nicht bündig mit der Gehäusefront abschliesst. Der Lüfter wurde an die Lüftersteuerung meines Netzteils angeschlossen und ist nicht hörbar.
Die Festplatten sind jetzt nicht mehr wahrnehmbar und störende Vibrationen sind auch kaum noch vorhanden. Ein überraschendes Ergebnis angesichts der gleichen Entkopplungsmethode, die noch beim originalen Festplattenkäfig für nerviges Brummen und teilweise sogar zum klappern des Gehäuses führte. Zugriffsgeräusche sind nur hörbar, wenn man das Ohr direkt vor die Frontblende hält. Die Temperaturen der Festplatten lagen vorher bei 28-29 °C im Idle und bei ca. 35 °C unter Last. Wobei man anmerken muss, daß sie dabei im Luftstrom zwei 120 mm-Lüfter lagen. Im „Lian Li HDD-Kit EX-23NB“ liegen die Idle-Temperaturen bei rund 31 °C, sind also geringfügig wärmer geworden. Unter Last liegen sie auf ähnlichem Niveau wie vorher.
Fazit
Ich bereue den Kauf des Lian Li HDD-Kit EX-23NB-Erweiterungsmoduls nicht und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis bezüglich Preis/Leistung sowie der wunderschönen Optik. Einziges Manko ist die enorme Länge.
Ich mag mein Lancool-Gehäuse, sonst hätte ich mich ja nicht dafür entschieden. Jedoch störte mich von Anfang an die Übertragung der Festplattenvibrationen auf das gesamte Chassis. Die mitgelieferte Entkopplung über Gummiringe war also mehr als unbefriedigend. Auch eine Entkopplung des gesamten Festplattenkäfigs konnte diesen Zustand nicht abändern. So begann damit auch meine Suche nach einer alternativen Unterbringung meiner zwei Samsung-Festplatten. Da ich hier nicht alle Möglichkeiten mit Für und Wieder aufzählen möchte, will ich nur kurz darlegen welche Entscheidung ich letztendlich getroffen habe und weshalb.
Ich entschied mich für das „Lian Li HDD-Kit EX-23NB“. Es hat ausreichend Platz für meine zwei Festplatten (und könnte auch noch eine weitere aufnehmen), besitzt einen Lüfter zur Kühlung der Festplatten, entkoppelt die Festplatten (allerdings auf die gleiche Weise wie der Festplattenkäfig des Lancool-Gehäuses), war günstig und sieht einfach schick aus, denn die Mesh-Optik der Frontblende passt sehr stimmig zur unteren Front des K7. Darüber hinaus konnte ich so Platz im Gehäuse schaffen, wo vorher der Festplattenkäfig den Luftstrom der beiden Frontlüfter blockierte.
Lieferumfang und Modul im Detail
Das Erweiterungsmodul kommt in einer schlichten Box daher und diese enthält auch nicht mehr als nötig, gerade einmal das Modul selbst (bereits mit verbautem Lüfter) und die Schrauben zur Befestigung sind als Zubehör enthalten. Das Modul ist komplett aus Aluminium gefertigt, die Blende ist zusätzlich eloxiert. Der Käfig für die Festplatten ist großzügig gelocht, was für eine bessere Belüftung sorgt. Auffällig ist die enorme Länge des Moduls, hier hätte man ruhig zwischen Blende und Käfig etwas Platz sparen können. Diese lässt sich im Übrigen entfernen, so könnte man hier auch durch geschickten Umbau der Originalblenden den sogenannten „Stealthlook“ erzeugen. Der verbaute 80mm-Lüfter kann über einen 3-Pin-Anschluss oder auch per 4-Pin-auf-3-Pin-Adapter (ist im Lieferumfang enthalten) angeschlossen werden. Der Lüfter kann selbstverständlich ausgetauscht werden, dazu müssen lediglich 4 Plastepins entfernt werden. Wie auf diesem Bild zu sehen ist, wird der Lüfter ebenfalls durch Gummiringe entkoppelt. Vor dem Lüfter ist außerdem noch ein Staubschutz angebracht. Dieser kann entnommen und gereinigt werden. Der Erweiterungskäfig bietet insgesamt bis zu drei 3,5-Zoll-Festplatten Platz.
Technische Daten:
- Maße: ca. 148x86mm (BxH)
- Lüfter: 80x80x25mm (1500 U/Min)
- Anschluss: 3-Pin Molex
- Ausreichend für drei 3,5 Zoll IDE und SATA Festplatten
Der Einbau
Das „Lian Li HDD-Kit EX-23NB“ benötig den Platz zweier 5,25-Zoll-Schächte. Glücklichweise hatte ich bislang nur einen Brenner verbaut und noch zwei 5,25-Zoll-Schächte frei. Zum Einbau des Erweiterungsmoduls wurde die Front entfernt um anschließend die beiden 5,25-Frontblenden abzunehmen.
Jetzt wurden die Festplatten in den Käfig verbaut. Dazu werden die Platten in den Käfig geschoben und seitlich mit den mitgelieferten Schrauben fixiert.
Da das Erweiterungsmodul etwas störrisch auf die ersten Einbauversuche reagierte, wurde kurzerhand der Brenner entfernt. Danach ließ es sich problemlos einschieben und wurde am Gehäuse, mit ebenfalls beiliegenden Schrauben, verschraubt. Die Blende des Moduls kann noch ein wenig nachjustiert werden, falls sie nicht bündig mit der Gehäusefront abschliesst. Der Lüfter wurde an die Lüftersteuerung meines Netzteils angeschlossen und ist nicht hörbar.
Die Festplatten sind jetzt nicht mehr wahrnehmbar und störende Vibrationen sind auch kaum noch vorhanden. Ein überraschendes Ergebnis angesichts der gleichen Entkopplungsmethode, die noch beim originalen Festplattenkäfig für nerviges Brummen und teilweise sogar zum klappern des Gehäuses führte. Zugriffsgeräusche sind nur hörbar, wenn man das Ohr direkt vor die Frontblende hält. Die Temperaturen der Festplatten lagen vorher bei 28-29 °C im Idle und bei ca. 35 °C unter Last. Wobei man anmerken muss, daß sie dabei im Luftstrom zwei 120 mm-Lüfter lagen. Im „Lian Li HDD-Kit EX-23NB“ liegen die Idle-Temperaturen bei rund 31 °C, sind also geringfügig wärmer geworden. Unter Last liegen sie auf ähnlichem Niveau wie vorher.
Fazit
Ich bereue den Kauf des Lian Li HDD-Kit EX-23NB-Erweiterungsmoduls nicht und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis bezüglich Preis/Leistung sowie der wunderschönen Optik. Einziges Manko ist die enorme Länge.