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Gast1771456204
Guest
Thermalright Silver Arrow IB-E im Lesertest
Was kann der Silber Pfeil aus dem Hause Thermalright?
Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung
2. Erster Eindruck und Technische Daten
3. Lieferumfang
4. Einbau
5. Temperaturen
6. Lautstärke
7. Fazit
Einleitung
In diesem Lesertest soll es um den Silver Arrow IB-E aus dem Hause Thermalright gehen. Es handelt sich um einen High-End Doppelturm Kühler, der mit seinen beiden 140mm Lüftern ein stattliches Gewicht von 1110g auf die Wage bringt. Der Kühler unterstützt alle relevanten Sockel, eine ausführliche Liste, weitere Bilder und weitere Informationen findet man auf der offiziellen Homepage von Thermalright. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus bei PCGH und Thermalright für das zur Verfügung gestellte Sample.
Erster Eindruck und Technische Daten
Schon beim ersten Auspacken des Kühlers fällt die enorme Größe und auch vorallem das Gewicht auf. Der Kühler ist dem Aussehen und Gewicht nach zu urteilen aus Aluminium hergestellt und besitzt zwei einzelne Kühltürme welche über insgesamt Acht einzelne 6mm Heatpipes mit dem eigentlichen CPU-Kühlblock verbunden sind. Die Verarbeitung ist grundsätzlich sehr gut, Mängel konnte ich keine feststellen.
Mit einer Höhe von 165mm setzt der Silver Arrow IB-E zwar keine neuen Maßstäbe, aber Interessenten sollten trotzdem lieber vorher überprüfen ob der Kühler von der Höhe her in ihr Gehäuse passt. Außerdem sollte man auf die Höhe der RAM-Riegel achten. Besitzen der eigene RAM einen Kühlaufsatz, kann es bei der Montage des vorderen Lüfters zu Komplikationen kommen.
Lieferumfang
Als ich das Paket im Empfang genommen habe, wunderte ich mich zunächst über die stattliche Größe des Kartons. Für einen CPU-Kühler war er unerwartet groß. Er ist schlicht gehalten, vorne der Firmenname und auf der Rückseite der Name des Produktes sowie eine kompakte Übersicht der unterstützten Sockel. Der Kühler an sich wurde in einen Mantel aus Styropor gepackt, die Lüfter links und rechts verpackt und sämtliches Zugehör in einer kleinen Extra Verpackung. Soweit so gut.
Der Lieferumfang an sich lässt nicht zu wünschen übrig. Neben den relevanten Komponenten wie der Backplate und den Schrauben wurde auch Wärmeleitpaste und sogar ein Y-Kabel, welches man braucht um beide CPU-Lüfter über einen CPU-Fan Anschluss auf dem Mainboard laufen zu lassen, beigelegt. Einziger Wermutstropfen: Die einzelnen Zugehörteile sind in Einwegbeuteln verpackt, um sie aufzumachen muss man sie aufschneiden/-reißen. Das ist etwas suboptimal, weil die Verpackung in der die einzelnen Beutel sind, nicht 100% zu bleibt und somit einzelne Teile herausfallen, wenn man die Einzelteile nicht anschließend selber wieder in einen Beutel packt. Mit einfachen wiederverwendbaren Beuteln wäre es etwas einfacher und komfortabler gewesen.
Einbau
Der Einbau gestaltet sich größtenteils relativ einfach. Die mitgelieferte Anleitung erklärt das Nötigste. Etwas umständlich ist das festschrauben der "Halteplatte", welche über den Sockel des Kühlers geschraubt werden muss um diesen auf der CPU zu fixieren. Einerseits braucht man einen relativ langen Schraubenzieher, da man mit diesem zwischen den beiden Kühltürmen von oben hindurch muss um die Schrauben zu erreichen. Andererseits muss man etwas "Kraft" aufwenden, da die Schrauben etwas zu kurz geraten sind, und sonst aufgrund des relativ dicken Sockels des Kühlers, nicht in die vorgesehenen Löcher passen. Auch ist die anschließende Montage des mittleren Lüfters etwas umständlich. Wer allerdings etwas Erfahrung hat, sollte aber auch hier wenig Probleme haben.
Auch sollte man, um Komplikationen aufgrund der Größe zu vermeiden, unbedingt einen Midi/Bigtower und ein normales ATX Mainboard haben. Benutzer von Mainboards im mATX oder kleineren Formaten könnten Probleme im Bezug auf den ersten PCIe Slot bekommen. Das sollte man aber selber überprüfen, da es einerseits von der Dicke der verwendeten Grafikkarte und andererseits von dem Layout des Mainboards abhängt. In meinem Fall, war es nicht möglich den Kühler auf meinem mATX Mainboard(Asrock h97 Pro4m) zu verbauen, wenn die Grafikkarte im ersten PCIe Slot steckte(R9 290 PCS+).
Temperaturen
Kommen wir nun zum Wichtigsten, der Kühlleistung. Getestet wurde der Kühler bestückt mit beiden Lüftern, bei jeweils 25%, 50%,75% und 100% Lüftergeschwindigkeit. Es wurde im offenen Aufbau getestet und Prime95 heizte die CPU 15 Minuten lang vorher auf.
Wie man in der Grafik erkennen kann, hat der Silver Arrow IB-E keinerlei Probleme die CPU in Prime95 auf ein gutes Niveau herunter zu kühlen. Allerdings sieht man auch, dass z.B. die Drehzahlen bei manueller Steuerung deutlich weiter gedrosselt werden können als angegeben. Das Minimum liegt hier bei etwa 400 U/min.
Die in Prime95 gemessenen Temperaturen entsprechen jedoch keinesfalls den Alltags Temperaturen. Bei vielen Spielen und Benchmarks bewegt sich die Temperatur nur knapp über der 40 Grad Marke. Im IDLE haben wir Temperaturen von rund 20 Grad, was nur knapp über der Raumtemperatur liegt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass mein nicht übertaktbarer Xeon E3 1231v3 kaum eine wirkliche Herausforderung für solch einen Kühler darstellt. Alles in allem kann man aber sagen, das die Kühlleistung sehr stark ist, und auch zum Übertakten noch ausreichend Reserven bietet.
Lautstärke
Hier kommen wir zu einem kleinen Schwachpunkt des Kühlers. Die folgenden Eindrücke sind rein subjektiv. Bei 25% Lüftergeschwindigkeit ist der Kühler sehr leise, man hört lediglich ein sehr leises und nicht störendes Surren. Bei 50% ist die Lautstärke immer noch leise, aber schon wahrnehmbar. Wer mit Kopfhörern spielt/arbeitet wird aber hier noch nichts hören. Ab 75% sind die Lüfter deutlich wahrnehmbar, auch durch Kopfhörer hindurch. Und bei 100% sind die Lüfter laut, und man hört deutlich die verdrängte Luft. Hier empfiehlt es sich durchaus Kopfhörer oder In-Ears zu nutzen, wenn einen die Geräusche stören.
Wie bereits oben erwähnt ist dies die einzige Wirkliche Schwäche des CPU-Kühlers. Als Vergleichslautstärke wurde ein Brocken Eco mit 50% Lüftergeschwindigkeit genommen. Da jedoch der Lautstärke Test im offenen Aufbau gemacht wurde, ist es wahrscheinlich, dass die Lautstärke in einem geschlossenen Gehäuse moderater ausfällt. Wer aber Silent bei gleichzeitig hoher Leistung haben möchte, sollte eventuell die Lüfter austauschen.
Fazit
Alles in allem kann man sagen, dass der Silver Arrow IB-E ein sehr guter und potenter Kühler zu einem sehr guten Preis ist(~62 Euro) ist, mit leichten Abzügen was die Lautstärke und die Montage betrifft. Jeden, der mit einem Intel oder AMD Prozessor Overclocking betreiben will, wird mit diesem Kühler sicher glücklich werden, vorausgesetzt er hat ein ausreichend großes Gehäuse und keine zu großen Ansprüche an die Lautstärke.
Mich persönlich hat er trotzdem aufgrund seiner starken Kühlleistung überzeugt und ich würde ihn definitiv weiterempfehlen.
Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei PCGH und Thermalright für das entgegengebrachte Vertrauen und den zur Verfügung gestellten Kühler bedanken.
Was kann der Silber Pfeil aus dem Hause Thermalright?
Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung
2. Erster Eindruck und Technische Daten
3. Lieferumfang
4. Einbau
5. Temperaturen
6. Lautstärke
7. Fazit
Einleitung
In diesem Lesertest soll es um den Silver Arrow IB-E aus dem Hause Thermalright gehen. Es handelt sich um einen High-End Doppelturm Kühler, der mit seinen beiden 140mm Lüftern ein stattliches Gewicht von 1110g auf die Wage bringt. Der Kühler unterstützt alle relevanten Sockel, eine ausführliche Liste, weitere Bilder und weitere Informationen findet man auf der offiziellen Homepage von Thermalright. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus bei PCGH und Thermalright für das zur Verfügung gestellte Sample.
Erster Eindruck und Technische Daten
Schon beim ersten Auspacken des Kühlers fällt die enorme Größe und auch vorallem das Gewicht auf. Der Kühler ist dem Aussehen und Gewicht nach zu urteilen aus Aluminium hergestellt und besitzt zwei einzelne Kühltürme welche über insgesamt Acht einzelne 6mm Heatpipes mit dem eigentlichen CPU-Kühlblock verbunden sind. Die Verarbeitung ist grundsätzlich sehr gut, Mängel konnte ich keine feststellen.
Mit einer Höhe von 165mm setzt der Silver Arrow IB-E zwar keine neuen Maßstäbe, aber Interessenten sollten trotzdem lieber vorher überprüfen ob der Kühler von der Höhe her in ihr Gehäuse passt. Außerdem sollte man auf die Höhe der RAM-Riegel achten. Besitzen der eigene RAM einen Kühlaufsatz, kann es bei der Montage des vorderen Lüfters zu Komplikationen kommen.
Lieferumfang
Als ich das Paket im Empfang genommen habe, wunderte ich mich zunächst über die stattliche Größe des Kartons. Für einen CPU-Kühler war er unerwartet groß. Er ist schlicht gehalten, vorne der Firmenname und auf der Rückseite der Name des Produktes sowie eine kompakte Übersicht der unterstützten Sockel. Der Kühler an sich wurde in einen Mantel aus Styropor gepackt, die Lüfter links und rechts verpackt und sämtliches Zugehör in einer kleinen Extra Verpackung. Soweit so gut.
Der Lieferumfang an sich lässt nicht zu wünschen übrig. Neben den relevanten Komponenten wie der Backplate und den Schrauben wurde auch Wärmeleitpaste und sogar ein Y-Kabel, welches man braucht um beide CPU-Lüfter über einen CPU-Fan Anschluss auf dem Mainboard laufen zu lassen, beigelegt. Einziger Wermutstropfen: Die einzelnen Zugehörteile sind in Einwegbeuteln verpackt, um sie aufzumachen muss man sie aufschneiden/-reißen. Das ist etwas suboptimal, weil die Verpackung in der die einzelnen Beutel sind, nicht 100% zu bleibt und somit einzelne Teile herausfallen, wenn man die Einzelteile nicht anschließend selber wieder in einen Beutel packt. Mit einfachen wiederverwendbaren Beuteln wäre es etwas einfacher und komfortabler gewesen.
Einbau
Der Einbau gestaltet sich größtenteils relativ einfach. Die mitgelieferte Anleitung erklärt das Nötigste. Etwas umständlich ist das festschrauben der "Halteplatte", welche über den Sockel des Kühlers geschraubt werden muss um diesen auf der CPU zu fixieren. Einerseits braucht man einen relativ langen Schraubenzieher, da man mit diesem zwischen den beiden Kühltürmen von oben hindurch muss um die Schrauben zu erreichen. Andererseits muss man etwas "Kraft" aufwenden, da die Schrauben etwas zu kurz geraten sind, und sonst aufgrund des relativ dicken Sockels des Kühlers, nicht in die vorgesehenen Löcher passen. Auch ist die anschließende Montage des mittleren Lüfters etwas umständlich. Wer allerdings etwas Erfahrung hat, sollte aber auch hier wenig Probleme haben.
Auch sollte man, um Komplikationen aufgrund der Größe zu vermeiden, unbedingt einen Midi/Bigtower und ein normales ATX Mainboard haben. Benutzer von Mainboards im mATX oder kleineren Formaten könnten Probleme im Bezug auf den ersten PCIe Slot bekommen. Das sollte man aber selber überprüfen, da es einerseits von der Dicke der verwendeten Grafikkarte und andererseits von dem Layout des Mainboards abhängt. In meinem Fall, war es nicht möglich den Kühler auf meinem mATX Mainboard(Asrock h97 Pro4m) zu verbauen, wenn die Grafikkarte im ersten PCIe Slot steckte(R9 290 PCS+).
Temperaturen
Kommen wir nun zum Wichtigsten, der Kühlleistung. Getestet wurde der Kühler bestückt mit beiden Lüftern, bei jeweils 25%, 50%,75% und 100% Lüftergeschwindigkeit. Es wurde im offenen Aufbau getestet und Prime95 heizte die CPU 15 Minuten lang vorher auf.
Wie man in der Grafik erkennen kann, hat der Silver Arrow IB-E keinerlei Probleme die CPU in Prime95 auf ein gutes Niveau herunter zu kühlen. Allerdings sieht man auch, dass z.B. die Drehzahlen bei manueller Steuerung deutlich weiter gedrosselt werden können als angegeben. Das Minimum liegt hier bei etwa 400 U/min.
Die in Prime95 gemessenen Temperaturen entsprechen jedoch keinesfalls den Alltags Temperaturen. Bei vielen Spielen und Benchmarks bewegt sich die Temperatur nur knapp über der 40 Grad Marke. Im IDLE haben wir Temperaturen von rund 20 Grad, was nur knapp über der Raumtemperatur liegt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass mein nicht übertaktbarer Xeon E3 1231v3 kaum eine wirkliche Herausforderung für solch einen Kühler darstellt. Alles in allem kann man aber sagen, das die Kühlleistung sehr stark ist, und auch zum Übertakten noch ausreichend Reserven bietet.
Lautstärke
Hier kommen wir zu einem kleinen Schwachpunkt des Kühlers. Die folgenden Eindrücke sind rein subjektiv. Bei 25% Lüftergeschwindigkeit ist der Kühler sehr leise, man hört lediglich ein sehr leises und nicht störendes Surren. Bei 50% ist die Lautstärke immer noch leise, aber schon wahrnehmbar. Wer mit Kopfhörern spielt/arbeitet wird aber hier noch nichts hören. Ab 75% sind die Lüfter deutlich wahrnehmbar, auch durch Kopfhörer hindurch. Und bei 100% sind die Lüfter laut, und man hört deutlich die verdrängte Luft. Hier empfiehlt es sich durchaus Kopfhörer oder In-Ears zu nutzen, wenn einen die Geräusche stören.
Wie bereits oben erwähnt ist dies die einzige Wirkliche Schwäche des CPU-Kühlers. Als Vergleichslautstärke wurde ein Brocken Eco mit 50% Lüftergeschwindigkeit genommen. Da jedoch der Lautstärke Test im offenen Aufbau gemacht wurde, ist es wahrscheinlich, dass die Lautstärke in einem geschlossenen Gehäuse moderater ausfällt. Wer aber Silent bei gleichzeitig hoher Leistung haben möchte, sollte eventuell die Lüfter austauschen.
Fazit
Alles in allem kann man sagen, dass der Silver Arrow IB-E ein sehr guter und potenter Kühler zu einem sehr guten Preis ist(~62 Euro) ist, mit leichten Abzügen was die Lautstärke und die Montage betrifft. Jeden, der mit einem Intel oder AMD Prozessor Overclocking betreiben will, wird mit diesem Kühler sicher glücklich werden, vorausgesetzt er hat ein ausreichend großes Gehäuse und keine zu großen Ansprüche an die Lautstärke.
Mich persönlich hat er trotzdem aufgrund seiner starken Kühlleistung überzeugt und ich würde ihn definitiv weiterempfehlen.
Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei PCGH und Thermalright für das entgegengebrachte Vertrauen und den zur Verfügung gestellten Kühler bedanken.