Vorsicht Falle: Technische versus physikalische Stromrichtung! Tatsächlich müsste man das Smartphone höher legen, um schneller zu laden.
Ausnahme: das Akkupack ist relativ leer oder allgemein klein. Dann ist es wichtiger, dessen potenzielle Energie durch die Lageänderung zu erhöhen, weil nicht der Stromfluss, sondern die Akkuleistung limitiert.
Wired hat wohl nicht die Menge der zu einem bestimmten Zeitpunkt übertragenen Bits herangezogen, sondern die insgesamt gespeicherten. Aber genau wie der "in flight"-Ansatz ruft das in meinen Augen mehr Fragen denn Antworten hervor – welche Bits zählen wirklich dazu, welche nicht mehr? Woher weiß man, in welcher Technik sie sich gerade befinden und durch welche Art und Anzahl von Teilchen sie somit repräsentiert werden? Je nachdem, was man diesbezüglich willkürlich zusammenphilosophiert, wird man sehr unterschiedliche Ergebnisse erhalten.
Ich für meinen Teil würde ganz radikal behaupten: Das Internet besteht überhaupt nicht aus Daten. Die liegen lokal rum, Internet hin, Internet her. Die Besonderheit von letzterem besteht in der Möglichkeit, erstere auszutauschen. Man kann alle bestehenden Daten wegnehmen und hat weiterhin ein Internet – so begann schließlich alles, auch wenn die damals kleinere Infrastruktur noch nicht "Inter-" hieß. Nimmt man umgekehrt alle Leitungen und Server weg, lässt aber die Daten da, hat man definitiv kein "Internet" mehr. Und als ich das letzte mal geguckt habe, wurden Seekabel nicht aus Erdbeerkörbchen, sondern aus Schiffen von mehreren 1.000 t Kapazität verlegt. Auch das Gewicht von Servern/Switches/Routern richtet sich nicht nach Erdbeeren. (Sondern nach Himbeeren!)