Nein, es machen keine 50% der Programmierer im Mittel 84K und es machen auch keine 25% im Mittel 110K.Ich habe echt keine Ahnung, was Du ständig mit irgendwelchen Mittelwerten willst.
Meine Güte, der Median ist ein Hilfsmittel zur
Sortierung der Werte. Er ändert ihren Inhalt nicht. Die Marken sind symmetrisch gesetzt. Das Intervall zwischen der 25%-Marke und der 75%-Marke sind 50 Prozent der sortierten Gesamtwerte.
Du musst Dir die Grafik anschauen, in welcher ausschließlich Medianwerte eingezeichnet sind, und nicht auf den - eher irreführenden - Kommentar im Text achten.
Ich habe nicht den Luxus, aus einer Quelle nur die mir genehmen Aussagen herauszupicken, sondern muss entweder die Angaben in Einklang bringen, oder die Quelle als Ganzes in Frage stellen.
Der Median teilt - wie oben beschrieben - alle Programmierer in zwei gleich große Gruppen ein. In der einen verdienen alle weniger, in der anderen alle mehr als 84K. Die Markierungen bei 25% und bei 75% nehmen für die so entstehenden beiden Gruppen genau dieselbe Unterteilung noch einmal vor, d.h. 25% aller Programmierer verdienen weniger als 64K, 25% zwischen 64K und 84K, 25% zwischen 84K und 109K und 25% über 109K. Anders macht die ganze Grafik doch auch überhaupt keinen Sinn.
Mir scheint, wir reden irgendwie aneinander vorbei.
Wenn die 25% über der 75%-Marke über ~ 110K verdienen, verdienen die 25% unter der 75%-Marke logischerweise unter ~ 110K, aber beide zusammen stehen - durch den Median unterteilt - in der Gruppe derer, die über 84K verdient. Da der Median üblicherweise gleich große Gruppen unterteilt, verdienen also die Hälfte der Programmierer unter 84K, der Rest über 84K. Also genau das, was ich schrieb.
Und wenn man symmetrische Positionen hat, die mit Werten versehen sind, können nicht mehr Leute deutlich mehr als 110K verdienen, als Leute deutlich weniger als 64K verdienen.
Und wenn man es genau nimmt, ist das Ganze eine ausufernde Nebelkerze, denn selbst wenn in der Gruppe über der 75%-Marke ein paar Lichtgestalten (die, wohlgemerkt, immer noch nicht bei Activision/Blizzard arbeiten müssen) meinetwegen 500K im Jahr verdienen, erhält Mr. Kotick immer noch das 60fache einiger ausgesuchter Spitzenkräfte, was ich immer noch für schwer begründbar halte, wenn ich mir die Wert- und sonstige Entwicklung von Blizzard anschaue.
Übrigens immer noch ganz und gar unabhängig von den möglichen Beweggründen jener Investoren, die gerade damit hausieren gehen.
Welche wiederum keine Politikern oder Populisten sein müssen, die du pauschal vorschiebst, sondern auch gut und gerne Geschäftsleute sein können, die auf ihren individuellen, mit dem Unternehmenswohl nicht zwingend vereinbaren, Vorteil bedacht sind, auch wenn sie mit ethischen Vorbehalten argumentieren.