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Komponentencheck für neuen Gaming-PC

huschtikus

Schraubenverwechsler(in)
Komponentencheck für neuen Gaming-PC

Hallo Zusammen,

1.) Wie hoch ist das Budget?
1400-1500 €

2.) Gibt es abgesehen vom Rechner noch etwas, was gebraucht wird? (Bildschirm, Betriebssystem, ...) Gibt es dafür ein eigenes Budget?
Nein, ist alles vorhanden. Das Budget ist für die unten genannten Komponenten aufgestellt.

3.) Soll es ein Eigenbau werden?
Ja.

4.) Gibt es vorhandene Hardware, die verwendet werden kann? (z.B. Festplatte, Netzteil, ... (am besten mit Modellangabe und Alter)) Welche Anforderungen erfüllt das aktuelle Systeme nicht, falls vorhanden?
Ja, eine SSD ist schon vorhanden. Weiß gerade nicht aus dem Kopf welche es ist. Sollte aber die 850 EVO von Samsung sein (500 GB).

5.) Welche Auflösung und Frequenz hat der Monitor, falls vorhanden? (Alternativ Modellangabe)
Ich besitze einen ASUS ROG Swift PG279Q, also WQHD und 144 Hz. Beides möchte ich auch in FPS (BFV, CoD, etc.) ausnutzen. Hier kann auch gerne die Grafik etwas reduziert werden.

6.) Welchen Anwendungsbereich hat der PC? Welche Spiele werden gespielt? Welche Anwendungen werden benutzt?
Fast ausschließlich Gaming.

7.) Wie viel Speicherplatz (SSD, HDD) wird benötigt?
Fällt weg, da schon vorhanden.

8.) Soll der Rechner übertaktet werden? Grafikkarte und / oder Prozessor?
Habe ich erstmal nicht geplant.

9.) Gibt es sonst noch Wünsche? (Lautstärke, Design, Größe, WLAN, optisches Laufwerk, ...)
Das Gehäuse steht bereits fest (s. u.). Ansonsten steht Leistung meistens im Vordergrund. Wenn mir Optik wichtig ist, erwähne ich es.


Folgendes habe ich mir bisher herausgesucht:

- CPU: AMD Ryzen 7 2700X, 8x 3.70GHz, boxed (evtl. ein 8700/8700K)
- Grafikkarte: Palit GeForce RTX 2070 Super JetStream, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP, USB-C oder Palit GeForce RTX 2070 JetStream, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP, USB-C
- Mainboard: MSI B450 Gaming Pro Carbon AC oder MSI X470 Gaming Pro
- CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Brocken 3 Black Edition
- Arbeitsspeicher: G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38
- Netzteil: Seasonic Focus Plus Gold 650W ATX 2.4
- Gehäuse: Fractal Design Define R6 Blackout TG, Glasfenster, schallgedämmt


Unsicherheiten bestehen größenteils beim CPU+Mainboard und der Grafikkarte.
- CPU: Habe seit etwa 15 Jahren Intel-Systeme und sträube mich ein wenig gegen AMD. Jedoch wird Ryzen momentan von fast jedem empfohlen. Ist der Vorsprung des 8700/8700K wirklich so klein zum 2700X? Gerade auch im Hinblick auf Gaming. Was die Zukunft des Multithreading bei Spielen aussieht, kann wohl momentan keiner vorhersagen.
- Mainboard: Das MSI X470 Gaming Pro hat gegenüber dem MSI B450 Gaming Pro Carbon AC den besseren Chip, oder? Soll aber schlechter Kühlblöcke als das günstigere MSI X470 Gaming Plus haben. Ich versuche jedoch im Gehäuse alles möglichst schwarz zu halten, daher stört mich das Rot im X470 Plus ein wenig. Ist das MSI B450 Gaming Pro Carbon AC gut genug?
- Grafikkarte: Da ich einen gSync-Monitor besitze wird es auf jeden Fall eine RTX. Die 2080 ist mir zu teuer, daher eher die 2070. Hier scheint mir die Palit aufgrund des massiven Kühlers gegenüber den anderen Marken die Nase vorn zu haben. Lohnt sich der Aufpreis zur "Super JetStream"?

Das System soll etwa 6 Jahre halten. Dabei möchte ich lediglich die Grafikkarte bei Bedarf nach 2-4 Jahren aufrüsten. CPU, Mobo, etc. sollten so lange durchalten. Hat bei meinem bisherigen PC mit einem 4770K auch sehr gut funktioniert. Daher soll es bei der CPU auch auf jeden Fall ein 2700X oder 8700/8700K werden. Dass die derzeitigen Ryzen-Mainboards auch bis 2020 die zukünftigen CPUs unterstützen ist für meine Entscheidung zwischen Intel und AMD daher irrelevant.

Sonstige Empfehlungen nehme ich natürlich sehr gerne entgegen.


Bedanke mich im Voraus sehr für eure Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

Habe ein sehr ähnliches System, siehe Sigantur. Ich kann dir sagen dass du keinerlei Probleme haben wirst, ob du jetzt mit nem Intel 140 anstatt 120 Fps hast ist hier komplett irrelevant, nächstes Jahr kannst du immernoch auf Ryzen 2 upgraden, die IPC technisch dann schon sehr nah an Intel kommen werden.
Desweiteren läuft meine Palit mit guten +180 Core und +600 Speicher und somit hast du nochmal easy 7% performance oben drauf.
 
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

- CPU wird momentan vorallem empfohlen, weil die Intel-Preise seit 2 Monaten jenseits von Gut und Böse sind. z.B. der 8700k kostet gut 25-30% mehr. Dadurch sind die AMD CPUs selbst beim Schwerpunkt Gaming die wirtschaftlich bessere Wahl. Auch wird die Multicore-Unterstützung bei Spielen definitiv zunehmen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie lange es dauern wird.
Ein Alternativer Ansatz wäre vorerst "nur" einen 2600(X) zu nehmen und diesen dann im Sommer nächsten Jahres auf Zen2/Ryzen3x00 aufzurüsten (und den 2600(X) dann natürlich mit etwas Verlust verkaufen). Es spricht nahezu alles dafür, das Zen2 ein ziemlich großer Sprung sein wird wohingegen von Intel vorerst nichts neues mehr kommen wird, da ihre 14nm Produktion am Maximum angekommen ist und die 10nm Produktion immernoch nicht läuft. Ist natürlich ein Risiko falls Zen2 widererwartens doch ein Flop wird. Momentan und laut ersten Gerüchten sieht alles danach aus als ob AMD in der SingleCore Leistung etwa gleichziehen wird bei weiterer Multicore Überlegenheit.
Oder aber nur eine neue GPU kaufen und mit dem Unterbau bis Sommer warten. Der 4770k mit etwas übertakten ist auch heute noch eine solide CPU - aber er kommt natürlich mittlerweile an seine Grenzen. Das musst du für dich entscheiden.

- Mainboard kommt schlicht darauf an was du benötigst. MSI hat bei AM4 leider den Nachteil eines fehlenden Offsets. Insbesondere wenn du nicht selber übertaktest sondern Precision-Boost übertakten lassen willst ist das imo mehr als suboptimal.

- Hab mich bisher mit der 20x0er Reihe von Nvidia nicht sonderlich auseinandergesetzt. Daher muss dir da wer anders empfehlen welche Varianten die besseren sind.

- CPU-Kühler gibt es in komplett schwarz noch den Dark Rock (Pro) 4 von be quiet. Etwas besser als der Brocken. Allerdings zickig mit einigen RAM-Modellen die zu hoch sind. Für die Pro Variante benötigst du Low Profile RAM. Für den "normalen" Dark Rock bekommst du zwei Riegel problemlos rein, aber einer der 4 Slots wird blockiert sein (hab den selber, daher kann ich das mit Gewissheit sagen). Allerdings hat be quiet die besseren Lüfter.
 
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

Folgendes habe ich mir bisher herausgesucht:

- CPU: AMD Ryzen 7 2700X, 8x 3.70GHz, boxed (evtl. ein 8700/8700K)
- Grafikkarte: Palit GeForce RTX 2070 Super JetStream, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP, USB-C oder Palit GeForce RTX 2070 JetStream, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP, USB-C
- Mainboard: MSI B450 Gaming Pro Carbon AC oder MSI X470 Gaming Pro
- CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Brocken 3 Black Edition
- Arbeitsspeicher: G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38
- Netzteil: Seasonic Focus Plus Gold 650W ATX 2.4
- Gehäuse: Fractal Design Define R6 Blackout TG, Glasfenster, schallgedämmt


Unsicherheiten bestehen größenteils beim CPU+Mainboard und der Grafikkarte.
- CPU: Habe seit etwa 15 Jahren Intel-Systeme und sträube mich ein wenig gegen AMD. Jedoch wird Ryzen momentan von fast jedem empfohlen. Ist der Vorsprung des 8700/8700K wirklich so klein zum 2700X? Gerade auch im Hinblick auf Gaming. Was die Zukunft des Multithreading bei Spielen aussieht, kann wohl momentan keiner vorhersagen.
- Mainboard: Das MSI X470 Gaming Pro hat gegenüber dem MSI B450 Gaming Pro Carbon AC den besseren Chip, oder? Soll aber schlechter Kühlblöcke als das günstigere MSI X470 Gaming Plus haben. Ich versuche jedoch im Gehäuse alles möglichst schwarz zu halten, daher stört mich das Rot im X470 Plus ein wenig. Ist das MSI B450 Gaming Pro Carbon AC gut genug?
- Grafikkarte: Da ich einen gSync-Monitor besitze wird es auf jeden Fall eine RTX. Die 2080 ist mir zu teuer, daher eher die 2070. Hier scheint mir die Palit aufgrund des massiven Kühlers gegenüber den anderen Marken die Nase vorn zu haben. Lohnt sich der Aufpreis zur "Super JetStream"?

Das System soll etwa 6 Jahre halten. Dabei möchte ich lediglich die Grafikkarte bei Bedarf nach 2-4 Jahren aufrüsten. CPU, Mobo, etc. sollten so lange durchalten. Hat bei meinem bisherigen PC mit einem 4770K auch sehr gut funktioniert. Daher soll es bei der CPU auch auf jeden Fall ein 2700X oder 8700/8700K werden. Dass die derzeitigen Ryzen-Mainboards auch bis 2020 die zukünftigen CPUs unterstützen ist für meine Entscheidung zwischen Intel und AMD daher irrelevant.

Sonstige Empfehlungen nehme ich natürlich sehr gerne entgegen.


Bedanke mich im Voraus sehr für eure Hilfe!
Ich würde eine X470 Board nehmen für den 2700X. Das hat bessere VRMs, Austattung und ist im Hinblick auf eine mögliche Aufrüstung von Ryzen 3 (oder 4) besser.
 
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

- CPU wird momentan vorallem empfohlen, weil die Intel-Preise seit 2 Monaten jenseits von Gut und Böse sind. z.B. der 8700k kostet gut 25-30% mehr. Dadurch sind die AMD CPUs selbst beim Schwerpunkt Gaming die wirtschaftlich bessere Wahl. Auch wird die Multicore-Unterstützung bei Spielen definitiv zunehmen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie lange es dauern wird.
Ein Alternativer Ansatz wäre vorerst "nur" einen 2600(X) zu nehmen und diesen dann im Sommer nächsten Jahres auf Zen2/Ryzen3x00 aufzurüsten (und den 2600(X) dann natürlich mit etwas Verlust verkaufen). Es spricht nahezu alles dafür, das Zen2 ein ziemlich großer Sprung sein wird wohingegen von Intel vorerst nichts neues mehr kommen wird, da ihre 14nm Produktion am Maximum angekommen ist und die 10nm Produktion immernoch nicht läuft. Ist natürlich ein Risiko falls Zen2 widererwartens doch ein Flop wird. Momentan und laut ersten Gerüchten sieht alles danach aus als ob AMD in der SingleCore Leistung etwa gleichziehen wird bei weiterer Multicore Überlegenheit.
Oder aber nur eine neue GPU kaufen und mit dem Unterbau bis Sommer warten. Der 4770k mit etwas übertakten ist auch heute noch eine solide CPU - aber er kommt natürlich mittlerweile an seine Grenzen. Das musst du für dich entscheiden.

- Mainboard kommt schlicht darauf an was du benötigst. MSI hat bei AM4 leider den Nachteil eines fehlenden Offsets. Insbesondere wenn du nicht selber übertaktest sondern Precision-Boost übertakten lassen willst ist das imo mehr als suboptimal.

- Hab mich bisher mit der 20x0er Reihe von Nvidia nicht sonderlich auseinandergesetzt. Daher muss dir da wer anders empfehlen welche Varianten die besseren sind.

- CPU-Kühler gibt es in komplett schwarz noch den Dark Rock (Pro) 4 von be quiet. Etwas besser als der Brocken. Allerdings zickig mit einigen RAM-Modellen die zu hoch sind. Für die Pro Variante benötigst du Low Profile RAM. Für den "normalen" Dark Rock bekommst du zwei Riegel problemlos rein, aber einer der 4 Slots wird blockiert sein (hab den selber, daher kann ich das mit Gewissheit sagen). Allerdings hat be quiet die besseren Lüfter.
Warten möchte ich eigentlich ungerne. Vor allem im Hinblick der Spiele die gerade released wurden bzw. in absehbarere Zeit released werden. Hört sich aber so an, als ob derzeit kein günstiger Zeitpunkt für einen PC-Kauf ist?!

Der Dark Rock war zuerst auch in der Auswahl, hat aber wegen der Optik den Kürzeren gezogen.

Ich würde eine X470 Board nehmen für den 2700X. Das hat bessere VRMs, Austattung und ist im Hinblick auf eine mögliche Aufrüstung von Ryzen 3 (oder 4) besser.
Wäre das von mir verlinkte schon gut? Bzgl. der Aussage von Atze-Peng: Welche nicht-MSI-Boards wäre empfehlenswert?

Gerade gibt es einen RTX 2070 Deal für 479 €: GigaByte GeForce RTX 2070 Windforce 8GB GDDR6 ab 479,00 € | Preisvergleich bei idealo.de
 
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

D.h. ich habe nun 3 Möglichkeiten:
- Neukauf
- Abgespreckter Neukauf mit einer 2600 und dann im Sommer upgraden
- Nur eine neue Grafikkarte und meinen 4770K OCen (habe ein Asus Z87-Pro) und ebenfalls bis zum Sommer warten


Edit:
Das ist mein derzeitiges System:

- CPU: i7 4770K
- Grafikkarte: 2GB Gigabyte GeForce GTX 770 Windforce
- Mainboard: Asus Z87-Pro
- CPUI-Kühler: Prolimatech Megahalems Black Series Tower Kühler
- Netzteil: 480 Watt be quiet! Straight Power E9 CM Modular 80+ Gold
- RAM: 8 GB Dual (DDR3 müsste es sein, weiß gerade nicht auswendig wie schnell er ist)
 
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AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

Dann würde ich erstmal nur Ram und Grafikkarte aufrüsten. Und auf Ryzen 3 warten.;)
 
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

Dann RAM und eine 2070. Komme ich damit im Frühjahr mit Division 2 aus? Ein Releasedatum für Ryzen 3 gibt es ja noch nicht.
 
AW: Komponentencheck für neuen Gaming-PC

Es gibt glaube ich noch keine Systemanforderungen zu Division 2, jedenfalls habe ich keine gefunden.
Aber ich denke das sollte kein Problem sein.
 
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