Mainboards sind so eine Sache, da geht es ebenso viel darum, was Du irgendwann mal machen willst. Gehen wir doch der Reihe nach durch, wie man die Unterschiede erkennt:
1. Mainboards gibt es in drei Größen ATX, micro ATX, mini ITX.
Sie bedingen andere Gehäusegrößen und haben vor allem unterschiedlich viele Steckplätze für Erweiterungskarten. 80% der User hier haben aber keine oder nur eine Steckkarte, also die Grafikkarte. Trotzdem ist es ganz nett, Steckplätze zu haben, um z.B. gute Soundkarten, TV-Karten, schnelle WLAN-Karten, USB-3.1 Erweiterungeskarten etc. einstecken zu können. Wir empfehlen hier darum in der Regel ATX Formate, hängt natürlich von Deinem Gehäuse ab.
2.: Chipsatz
Es gibt H110, B150, H170 und Z170. Aufsteigend bieten sie mehr. Nur mit einem Z-Chip kann man K-CPUs übertakten. Ein H110 ist in Bezug auf CPU, GPU und RAM kein bischen langsamer, er hat nur weniger Bandbreite für Zusatzgeräte, also SSDs, Einsteckkarten etc. Für 90% der User reicht ein H110, oder brauchst Du mehr als DVD, HDD und zwei SSDs?
Ein B150 bringt etwas mehr, ein H170 ermöglich die schnellen SSDs über M2-PCIe, aber die kosten noch das doppelte von normalen SSDs und braucht zum Spielen niemand. Das lohnt für Professionelle Arbeiten mit hohen Datemvolumen.
3.: Soundchip.
Wenn man keine Soundkarte nutzt. sollte man auf einen ALC 1150 setzen, der bringt schon sehr guten Sound, wenn auch die Wandler drum herum gut sind.
4.: Lüfterstuerung
Auch da gibt es riesige Unterschied. Muss man wissen, in Tests lesen und Fragen. MSI z.B. verkauft Dir 4-PIN Gehäuselüfteranschlüsse, aber es sind Spannungsgeregelte 3-PIN Anschlüsse, etc. Auch da hän gt es davon ab, was man vor hat und wieviele Lüfter man wie geregelt anschließen will.
5,: Zusatzchips
Viele Mainboards bieten zusätzliche Chips an, Killer-Lan, zusätzliche USB-Anschlüsse, Switch, um 2x16PCIe Slots zu nutzen, etc. Für den Profianwender sinnvoll, für den "ich will nur Spielen" Anwender nur Ballast mit Treibern, die sich gegeneinander stören können, mit längerer Hochlaufzeit etc. Ich sage immer, weniger ist mehr.,
6.: RAM
Es gibt alten DDR3 minimal schnellere, aber vor alles etwas sparsameren DDR4, es gibt 2 RAM-Slots uind vier RAM Slots. So Du keinen DDR3 RAM rumfliegen hast, würde ich immer auf vier DDR4 Slots setzen
7.: CP Stromversorgung "CPU-Phasen"
Je mehr, umso besser kann man übertakten, weil die Spannung stabiler ist. Der Effekt ist aber sehr gering. Ein gute Kühler des Spannungswandler hilft aber immer
Damit hast Du das Rüstzeug, selber zu entscheiden, was Dir wichtig ist. Ich würde, um die Option des Übertaktens zu behalten einen Z170 und ein ATX Board nehmen. Mit diesen Filtern kämst Du zu vollgenden Mainboards:
Dann wird es natürlich schon empfindlich teuer:
Intel Sockel 1151 mit Formfaktor: ATX, Chipsatz: Z170, Speicher: 4x DDR4 DIMM, Audio-Typ: ALC1150 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Wenn man jeden Euro umdrehen will, dann reicht auch so etwas völlig aus:
Intel Sockel 1151 mit Chipsatz: H110 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Ein günstiger Kompromiss ist so etwas:
ASRock H170A-X1 Preisvergleich | Geizhals Deutschland (ohne M2-PCIe)
ASRock H170 Pro4S Preisvergleich | Geizhals Deutschland (mit M2-PCIe)
Dein Board ist ein witziger Kompromiss, weil es ein B150 Board mit M2-PCIe ist, kann man machen:
ASRock B150M Pro4S Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Hat 6 Sata Anschlüsse, und zwei nutzbare Erweiterungsslot, so man eine heutige Grfikkarte mit zwei-Slot breite nutzt.
=> Ja, kann man nehmen das Board, nur übertakten geht nicht