Natürlich nicht. Der Versuch, eine Zeitreise zur prä EU-Ära zu machen, ist auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt. Was soll der nächste Schritt sein, nachdem man sich nachhaltig die Suppe versalzen hat? Die Insel vom europäischen Kontinent absprengen?
Die sitzen in der gleichen Sch... als wenn sie in der EU sind, nur mit der Folge, dass es "einfachen" (im Sinne von "das Gegenteil der Elite") Leuten hinterher wahrscheinlich schlechter geht.
Wenn sich GB natürlich ab Brexit komplett autark mit Energie, Rohstoffen und Dingen des täglichen Lebens versogen kann - herzlichen Glückwunsch! Aber wie wahrscheinlich ist das?
Das alles ist das Ergebnis, wenn man einzelnen lauten und "starken" Persönlichkeiten das Ruder überlässt. Sinnloses verbrennen von Verstand, Kraft, Ressourcen und Geld.
Beim Rest der EU lautet der Tenor nach bisherigem Eindruck (naturlich) weiter so! Marionetten mit Posten zuschanzen und sich selbst beklatschen.
Man könnte natürlich meinen, das ganze Brexit-Theater ist ein Honeypot, um den Pöbel einen leicht verständlichen Plot zu liefern, mit obligatorischen Pro- und Antagonisten, an dem er sich herrlich ergötzen kann.
Es wird Zeit, dass sich progressive Strukturen hervortun, die sich nicht durch Landesgrenzen definieren, sondern durch ethische und soziale (jaja und ökologische) Werte.
Die Zeit der Hegemonialmächte mit all den Zampanos an der Spitze ist abgelaufen.