Nun, wenn dann ist der Glaube von dem entsprechenden Regelwerk massiv geprägt, und die Gleichnisse / Gebote / Whatever die in der entsprechenden heiligen Schrift stehen, beeinflussen den Gläubigen mehr oder minder zumindest unterbewusst, von sich aus kommt niemand zum christlichen Glauben z.B., der wird anerzogen oder in irgendeiner anderen Weise auf kulturelle Art erlernt. Und damit ist man dann in gewissen Denkstrukturen gefangen die das eigene Handeln prägen.
Der Atheismus selber hat auch christliche Wurzeln, da aus der Aufklärung in christlichen Ländern heraus entstanden, was keineswegs schlecht sein muss, aber es ist da.
Ein diffuses "ich glaube an irgendeine Art von Gott" ohne konkretere Vorstellung habe ich zumindest noch von keinem gehört, zumindest nicht in der Art dass man dann noch von Religion sprechen kann. Allgemeiner Glaube an eine höhere Macht unterscheidet sich von einer konkreten Religion ebend durch die Regelwerke. Ich für meinen Teil unterstütze den allgemeinen Glauben sogar, sofern durch eigene Denkanstrengungen heraus entstanden: Wenn jemand zu der Erkenntnis gelangt, dass es in diesem Universum noch irgendetwas anderes geben muss und nicht alles nur durch puren Zufall heraus ebend einfach so entstanden ist, dann akzeptiere und befürworte ich das sogar, selbst grosse Denke wie Einstein gingen in diese Richtung ("Gott würfelt nicht"), was mich persönlich nur traurig macht, ist das stupide Herunterbeten und Befolgen von Regeln, die andere Menschen irgendwann einmal im Auftrag ihres Gottes zu Papier gebracht haben ... wenn man sich mal erkundigt, wie die Bibel z.B. zu Stande kam dann fragt man sich schon, warum das jemand für voll nimmt, aber das geht mich wie gesagt eher weniger was an ... auch, wenn ich diese Art von Religionsausübung halt schade finde.