News Intel spart angeblich am Personal, um Dividende zu halten

Gehälter werden nun mal auf Basis des Wettbewerbes gezahlt. Und dann eben durch die Beteiligung in Form von Aktien ein zusätzlicher Anreiz geschaffen. Ist Lisa Su ihr "Geld wert"? Ohne sie wäre AMD ggf. nicht dort wo das Unternehmen jetzt steht. In der Branche gilt ihr Gehalt als " verdient", bei dem was sie geleistet hat. Und btw. in 2020 war sie der bestbezahlte Manager in den USA. Ihr Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug da satte ~340%(!). Da hat sie nicht ganz 60 Million Dollar OHNE Aktienbonus bekommen.

Als CEO bist "Du" nicht derjenige der das Tagesgeschäft und das damit verbundene drum herum "betreut". Dein Job ist die strategische Ausrichtung und das "bespaßen" der großen Kapitalanleger. Die musst Du bei der Stange halten. Du gehst eben mit Präsidenten, Gouverneuren und sonstigen Politkern und Lobbyisten zum Diner. Holst Subventionen und Steueranreize raus. Da geht es um Milliarden. Wenn sich Intel entschliesst eine neue Fab in den USA zu bauen stehen die Staaten Schlange um den Zuschlag zu bekommen.
 
Du hast ja Recht. Dennoch finde ich die Größenordnung heftigst. Schau dir deutsche CEOs an. Die verdienen auch gut, aber nicht so viel wie in den USA. Ich finde irgendwo muss auch ein bisschen Bodenhaftung gewährt sein. Ganz ehrlich, ich verdiene auch nicht schlecht und es gibt viele die weniger verdienen. Aber ab einer gewissen Grenze finde ich es einfach zu krass. Klar leistet Lisa Su viel. Auch Gelsinger hat bei Intel keinen schelchten Job gemacht. Aber muss ein Individuum dermaßen viel Geld dafür besitzen? Wäre er mit 10 oder 20 Mio. weniger motiviert gewesen? Das ist immer noch ein riesiger Haufen Kohle, den man ohne extreme Luxusimmobilienoder Sportwagen oder anderen überzogenen Luxuskram nicht mehr loswird.
 
Zusätzliche direkte Gehaltskürzungen nur bei denen vorzunehmen, die es sich eher leisten können und große Einschnitte nur bei denjenigen, die für den Ärger verantwortlich sind, könnten sich einige andere Konzerne zum Vorbild nehmen.
Finde ich auch. Nur leider läuft es oft anders. Dann denken die Manager gar nicht daran auf ihre Boni zu verzichten. Oder ihre Gehälter zu kürzen. Dann lieber bei den kleinen Angestellten kürzen oder wegrationalisieren.
 
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Artikel schrieb:
Mit 25 Prozent weniger Gehalt muss CEO Pat Gelsinger zurechtkommen, 15 Prozent Einbußen gibt es beim Leitungsteam und 10 Prozent weniger für die Vice Presidents.
Zudem bekommen Mitarbeiter der Bereiche Senior Engineer bis zum Senior Principal Engineer jeweils 5 Prozent weniger Gehalt ausbezahlt. Lediglich darunter liegende Gehaltsgruppen bekommen keine Kürzung.

Ohoho, Gehaltskürzungen wegen der Börse und kein hart arbeitender Mitarbeiter muss es büßen, schon fast obszön in einer derart extrem Kapitalistischen Firma, Überraschung Überraschung ... :daumen:

Aber daran sieht man mal wieder, zumindest indirekt, wie viel Kohle diese wenigen Leute beziehen, einige wenige können viele Arbeitsplätze halten wenn sie selbst etwas zurücktreten, aber dennoch noch immer extrem viel verdienen, wenn es ums Geld geht schmeißen die meisten Bosse eher Mitarbeiter hinaus als selbst nur einen Cent weniger zu verdienen.
 
ABER, wenigstens die "Big Player" trifft es am härtesten...
Nur merkt der nix davon, im Gegensatz zum Fußvolk, das auf die Straße fliegt.

Wie sich so eine, sorry, Scheißgesellschaft (hier Punkte eintragen: , dafür stehe ich gerade), als Nabel der Welt betrachten kann und alle anderen als minderwertig betrachtet, werde ich nie verstehen.

Na ja, was will man von einer Strafkolonie auch anders erwarten.

Wenn das so ist, dann braucht es eine Auseinandersetzung, um dieses Problem zu beseitigen.
Nö, man müßte die Gesellschaftsordnung verändern, um das zu beseitigen.
Der Sozialismus war auch nicht der große Hit, aber es waren wenigstens alle fast gleich arm bis auf Handwerker und Politiker.

Sobald das Reich wieder handlungsfähig ist...
Schickt ihr uns einen Gefreiten - nein Danke.
 
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