Ich habe mir kürzlich noch mal ganz bewusst die ganze Filmreihe angeschaut. Die haben ja schon ein Muster im Aufbau mit Missionsbeginn, Reisen, bisschen Drama um den Gefährten und am Ende eine völlig druchgeknallte Realität des Artefakts. Der letzte Teil mit dem und das Rad des Schicksals mit einem alten Indy war ein würdiger Abschluss und das soll es auch bleiben. Die Figur Indiana Jones hat fertig.
Denkt euch etwas Neues aus! Es ist einfach an der Zeit, dass man einen Charakter mal beendet und aufhört neue Universen zu erfinden und mehr Geschichten aus dem Leben des Charakter zu erzählen, die am Ende nur widersprüchlich werden.
Nazis oder den Soviets eine Wunderwaffe zu entreißen, ok, aber man kann ja nicht 20 davon verfolgt haben. Dabei ist man über Völker und Stämme in Südamerika und Afrika gestolpert, hat ein jüdisches Artefakt, ein christliches Artefakt, die antiken Griechen... alles eine wirre Mischung und aus der ganzen Welt.
Ein Reboot mit einem Sohn von Indiana Jones? Ich weiß nicht. Möglich, aber da muss man halt einen neuen Charakter entwickeln. Man kann ja nicht einfach den Charakter und die Bekanntschaften von Indiana Jones einfach auf einen neuen Charakter kopieren. Das wäre öde.
Ich fand das in einer Kritik zu Star Wars Rouge One ganz schön zusammengefasst: Eine tolle Story in einem anderen Teil des Star Wars Universums. Nur kannte niemand die Charaktere. Ich weiß nicht, wieso, aber man sucht die Verbindung zu dem, was bekannt ist, auch wenn es ganz klar eine völlig eigene Story ist. Das macht den Film an sich nicht schlecht, aber wo Star Wars drauf steht, ist auch Star Wars drin - nur halt nicht unbedingt mit Jedis, Rebellen und dem Imperium sondern reichlich anderen Fraktionen. In dem Universum von Star Wars ist ja noch deutlich mehr los. Aber am Ende will man das große Geld der Massen und nicht nur Nerds bedienen. Das macht so etwas einfach immer schwierig.