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HTC Vive Pro im Golem-Test: Das Bild rechtfertigt nicht den Preis

PCGH-Redaktion

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Die Vive Pro wird als Standalone-VR-Headset für 879 Euro ausgeliefert, das Bundle mit dem Tracking-Boxen und zwei Controllern ist inzwischen für 1.178 Euro erhältlich. Die Kollegen von Golem haben sich die Vive Pro genauer angesehen und sind überzeugt, dass der Preis für den Mehrwert gegenüber der normalen Vive oder Oculus Rift zu hoch angesetzt sei.

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projectneo

Software-Overclocker(in)
Der Preis für VR ist einfach lächerlich, ich zweifle nach wie vor daran, dass sich das im Endkundenmarkt etablieren kann. Ich gehe davon aus, dass es bei ein paar Nerds bleibt und ansonsten vor allem im Unternehmensbereich Fuß fassen wird, den da schrecken die Preise und andere Nachteile weniger ab. Auch kann man dort die Technik wirklich sinnvoll einsetzen.
 

FreiherrSeymore

Software-Overclocker(in)
Ich habe das Geld und bin totaler VR Fan aber bleibe erstmal bei meiner Handylösung. Die hat immerhin auch 1440p und kostet nicht so lächerlich viel.
 

Snowhack

BIOS-Overclocker(in)
Ich hab meine Vive . nach einem 1/2 Jahr wieder verkauft, kein guter Inhalte geboten.

zu Star Citizen und einer Auflösung von 2560x2160 Pro Auge und ohne Kabel Serienmäßig bin ich wieder dabei.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Der Preis für VR ist einfach lächerlich, ich zweifle nach wie vor daran, dass sich das im Endkundenmarkt etablieren kann. Ich gehe davon aus, dass es bei ein paar Nerds bleibt und ansonsten vor allem im Unternehmensbereich Fuß fassen wird, den da schrecken die Preise und andere Nachteile weniger ab. Auch kann man dort die Technik wirklich sinnvoll einsetzen.

Das Hauptproblem ist einfach, dass VR, im Privatkundenbereich, nicht über ein nettes Spielzeug hinauskommt. Es gibt einfach wenig Grund, so ein Ding dauerhaft zu benutzen, ein guter Monitor ist einfach weiterhin Pflicht, auf ihm spielt sich der Großteil des Geschehens ab. Dann sind die Dinger billige Massenware, was bedeutet, dass sie nicht von einem Optiker individuell angepasst werden. Das ist aber Voraussetzung, damit es zu keinen Problemen, wie Schwindel, Übelkeit usw. kommt und man die Brille dauerhaft nutzen kann.

Bis die Probleme nicht gelöst sind bleibt es nur ein Spielzeug und für ein nettes Spielzeug geben zu wenige 500-1200€ aus. Mein Geld bekommt wohl der erste Hersteller, der einen guten 4K 144HZ Monitor zum guten Preis anbieten kann.
 

twack3r

Software-Overclocker(in)
Dann sind die Dinger billige Massenware, was bedeutet, dass sie nicht von einem Optiker individuell angepasst werden. Das ist aber Voraussetzung, damit es zu keinen Problemen, wie Schwindel, Übelkeit usw. kommt und man die Brille dauerhaft nutzen kann.

Du hast so eine Behauptung schon einmal gepostet, wir kommst Du eigentlich darauf? Ich habe PSVR, Rift, Vive und Vive Pro, nutze VR jeden Tag und es haben bei mir in den letzten 2 Jahren so ziemlich alle demographisch relevanten Gruppen VR ausprobiert. Wenn die IPD richtig eingestellt ist hängt es nur noch vom Inhalt ab, ob man dabei Unwohlsein empfindet. Und selbst bei falschem IPD passt das Gehirn sich unglaublich schnell an.

Zu behaupten derartige Produkte müssten vom Optiker kalibriert werden ist wirklich absoluter Quatsch.
 

rockero

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Das ewige VR-Gebashe und Rumgenörgel in dieser Community wird langsam echt ermüdend... Kauft es nicht und gut ist.

Wo ist das Problem? Größtenteils waren es sogar begründete Meinungen und nur weil sie dir nicht passt, darf sie trotz allem gesagt werden.
Ich bewerte das VR Thema für mich bisher auch nur als Spielerei, weil die Rahmenbedingungen für mich einfach nicht stimmen.
Ich würde sie zum Spielen einsetzen wollen. Auf der PS habe ich das Thema mal getestet und hatte nur Theater mit dem Tracking. Dazu fehlen mir dort einfach auch die Spiele, die mich über einen Kauf nachdenken lassen würden.
Am PC habe ich die Geschichte bisher nicht getestet, sehe aber auch bei dem was ich spiele keinen Nutzen.
Von daher kann ich für mich klar sagen, dass ich mir da auch in nächster Zeit nichts kaufen werde und das ist kein "gebashe", sondern einfach nur ein Fakt der auf mich zutrifft.
 

hrIntelNvidia

Software-Overclocker(in)
VR —> Zu teuer, noch schlechte Hardware, umständlich im Umgang, fehlende Killerapplikationen und es ist einfach ein „Fremdkörper“. Die große Masse wird es sich wohl nie holen.

greetz
hrIntelNvidia
 

micha34

Freizeitschrauber(in)
Vr kann man Mögen oder Hassen.
Von der Technik steht es gut da. Ich würde persönlich nicht mehr auf dem Monitor Spielen wollen.
Das Angebot an Software ist tatsächlich nicht gut,da besteht gravierender Bedarf.
An der Preisgestaltung gibts wenig zu Meckern,man muss ja nicht das teuerste Kaufen.
Die VR Technik steht mit der begonnenen Einführung sehr gut da,die verfügbare Software eher weniger.

Die Preisgestaltung von HTC ist deren Sache,gibt zumindest eine günstigere Alternative.

Zum "Fliegengittereffekt"...da Rate ich einfach mal eine solche Brille zu Testen.Wen es dann stört der findet auch den Fliegengittereffekt auf jeden Monitor entsprechender Auflösung.

Die HTC Pro halte ich persönlich für eine nicht ausgegorene,teure Zwischenlösung und nicht der VR Maßstab.

Die Dinger müssen auch nicht beim Optiker gewesen sein damit das Funktioniert. Tatsächlich gibt es aber Personen die entsprechende Probleme damit haben.
Das Betrifft aber auch Spielekonsolen die entsprechende Warnhinweise haben als letztendlich auch beliebige Monitore auf denen entsprechende Software läuft.

VR ist ja keine Konkurrenz zum bestehenden sondern eine Erweiterung der Möglichkeiten.

Die Masse wird sich weder 4k Monitore und die passenden Grafikkarten kaufen noch die schnellste Intel oder AMD Cpu.VR eledigt dieser Personenkreis höchstens über Cardboards und so gehört unsere gesamte PCGH Gemeinde zu den Nerds.

Das fasse ich aber mal als Auszeichnung auf.Die "Masse" wäre mir zu Langweilig.
 
Zuletzt bearbeitet:
I

IP7en

Guest
Wo ist das Problem? Größtenteils waren es sogar begründete Meinungen und nur weil sie dir nicht passt, darf sie trotz allem gesagt werden.
Ich bewerte das VR Thema für mich bisher auch nur als Spielerei, weil die Rahmenbedingungen für mich einfach nicht stimmen.
Ich würde sie zum Spielen einsetzen wollen. Auf der PS habe ich das Thema mal getestet und hatte nur Theater mit dem Tracking. Dazu fehlen mir dort einfach auch die Spiele, die mich über einen Kauf nachdenken lassen würden.
Am PC habe ich die Geschichte bisher nicht getestet, sehe aber auch bei dem was ich spiele keinen Nutzen.
Von daher kann ich für mich klar sagen, dass ich mir da auch in nächster Zeit nichts kaufen werde und das ist kein "gebashe", sondern einfach nur ein Fakt der auf mich zutrifft.

Ja genau das mit den Rahmenbedingungen (Fliegengitter, zu geringe Auflösung, nur 90hz, nur 110°, zu wenig Content, usw. ) ist mittlerweile ein alter Hut und jeder packt Ihn wieder und wieder aus > ermüdend
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

e_r_n_i_e

PC-Selbstbauer(in)
Die Vive Pro ist momentan die technisch beste VR-Brille (mal abgesehen vom mittelmäßigen Sound). Trotzdem ist das Preis/Leistungsverhältnis unter aller Kanone, und das kann man auch nicht abstreiten.

Nichtdestotrotz wird VR seinen Weg gehen, denn das Mittendringefühl und die eigene Präsenz in der virtuellen Welt läßt sich nicht beschreiben, sondern muss man selbst erleben. Deshalb kann ich bei so Kommentaren wie "VR ist tot" oder "VR wird sich nicht durchsetzen" nur müde lächeln. Klar, die Technik ist noch nicht am Ziel. Auch was die Software/Treiber-Optimierung angeht.

Natürlich muss VR auch mehr in den bezahlbaren Bereich kommen, aber letzlich fehlt zum Druchbruch nur die eine oder andere "Killer-App". Also z.B. ein GTA 6, Halflife 3, Witcher 4, welches nicht nur einen VR-Modus draufgesetzt bekommt, sondern schon von vornherein mit optimierten VR-Support entwickelt wird. Damit meine ich vorallem die Bedienung und Interaktion mit Gegenständen in der virtuellen Welt.
Wenn so eine Killer-App kommt (also das, was ein Rebel Assault für den Durchbruch von CD-ROMs war), dann werden Spieler auch das Geld für VR in die Hand nehmen. Momentan ist da leider noch zu wenig Anreiz für die breitere Masse.
 
Zuletzt bearbeitet:

micha34

Freizeitschrauber(in)
Dem muss ich insofern Beipflichten.
Allerdings ist die HTC Pro zwar die technisch aktuellste Lösung aber auch weder Fisch noch Fleisch, weil die Auflösung zwischen 2k und den zukünftigen 4k Brillen hängt.Deshalb unausgegorene Zwischenlösung.Ähnlich wie bei Grafikkarten die keiner braucht.
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Für mich immer noch viel zu teuer bei der normalen Vive und die Pro erst Recht, dafür kriegt man einen guten PC mit deutlich mehr Auswahl an Spielen.
 

Wolle2006

Komplett-PC-Käufer(in)
Aus meiner Sicht (ich besitzte eine Oculus Rift und habe viel Spaß damit!) ist hier nur der Preis viel zu hoch angesetzt!. Das ganze andere Thema zu VR Ja/oder Nein ist altbekannt und benötigt eigentlich keine Auffrischung. Für mich ist da z.B. schon X-Plan11 oder DCS-World als Flugsimulator-Fan jeweils eine "Killer-App" denn mit der Möglichkeit dort z.B. im Cockpit alle Instrumente mit der "virtuellen Hand" zu bedienen, ist geneial umgesetzt. (Von dem ganzen Rest der visuellen Umgebung mal abgesehen). Wer schon eine VR-Brille hat wird wohl nicht wegen der etwas höheren Auflösung "aufrüsten" und einem "Einsteiger in VR" dürfte der Preis viel zu hoch sein und wenn überhaupt zur Standard-Brille greifen.
 

micha34

Freizeitschrauber(in)
Die normale Vive verfügt über gleichwertige Technik zur Rift. Die Unterschiede eher Geschmackssache.
Die Rift habe ich mit Touch für 339 Euro gekauft.
Für die GTX980 hab ich Anno 2015 irgendwas um die 500 Euro hingelegt.
Mein alter Lynnfield i7-870 war auch nicht billiger und selbst aktuell werden GTX1080Ti gekauft.

In den 90ern kauften Leute I-Glasses HRV und 3D für Preise die ich besser für mich behalte.
Mein Pentium1 133 PC mit sagenhaften 2x 2GB Platten hat 5000DM gekostet.

Das könnte ich ewig so weiterführen.

Noch nie war Technik so günstig wie Heute,auch und gerade was die Leistungsfähigkeit betrifft.
Am Anfang stand immer der "Nerd".
 

XeT

BIOS-Overclocker(in)
Dem muss ich insofern Beipflichten.
Allerdings ist die HTC Pro zwar die technisch aktuellste Lösung aber auch weder Fisch noch Fleisch, weil die Auflösung zwischen 2k und den zukünftigen 4k Brillen hängt.Deshalb unausgegorene Zwischenlösung.Ähnlich wie bei Grafikkarten die keiner braucht.

Es gibt keine 2k Auflösung. 2k nennt sich FullHD.
Zum Thema Vive: dir Pro is viel zu teuer. Aber VR steht auf der Liste. Was mir eher fehlt ist etwas vernünftiges wie ne Tretmühle aber als Quadrat 1,5mx1,5m wie ein Laufband in alle Richtungen.
 

micha34

Freizeitschrauber(in)
2K ist ebenso wie Full HD,1080p u.ä definiert.

Die Vive und Rift hat eine "krumme" Auflösung und kann am ehesten halt mit 2K nach Definition verglichen werden.
Damit kann zumindest Jeder sich etwas drunter Vorstellen,deswegen nenne ich es der Einfachheit halber 2K.
Ich weiss aber was du meinst.

Auf dem freien Markt sollte dein gewünschtes Zubehör schon verfügbar sein.Die Preise??
 

DanTheManX2

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich bin ebenfalls Besitzer einer HTC Vive die ich damals über eine Aktion als B-Ware für 399 € erstanden habe.
Mich stört das Fliegengitter und die Unschärfe schon sehr. Jedoch möchte ich die Brille aber auch nicht mehr missen.
Gerade in Anbetracht von Besuchern die sich die Brille aufsetzen und die Kinnlade runterfallen sind unbeschreiblich und demonstrieren den Unterschied zu einem normalen Bildschirm.
Lustigster Moment als die Frau die Brille angezogen hat und gedacht hatte sie würde den Grand Canion herunterfallen :devil:

Es gibt auch Unterschiede wo die negativen Punkte mal mehr oder weniger zur Geltung kommen. (The Lab vs. Hot Dogs, Horseshoes and Hand Grenades)
Was ebenfalls schon von einigen erwähnt wurden ist der Fall, dass es aktuell keinen vernümftigen Monitor in guter Preislage zu finden ist.

Ich selbst bin von der HTC Vive Pro enttäuscht. Der Mehrwert der hier geboten wird scheint nur marginal zu sein. Ich hätte mir jetzt gewünscht, dass der Fliegengittereffekt komplett verschwinden würde. Oder die Auflösung doch noch ein wenig höher ausfallen würde. Dies bedeutet allerdings auch, dass die Hardware auch leistungsfähiger sein müsste.

VR ist eine tolle Technologie die auf jeden Fall Potential hat. Jedoch sehe ich aktuell den Content als Problem. Außer Project Cars 2 und die ein oder andere Tech Demo wird hier kaum was geboten.
Zu der Brille gab es noch das Spiel Fallout 4 VR dazu welches ich noch nicht angespielt habe. Dies sollte ich mal tun.

Am Wochenende war ich im Kino und habe mir den Film "Player One" angesehen. Dort bekommt man wieder richtig Lust in die VR Welt einzutauchen (Oasis) jedoch kommt hier leider wieder die mangelnde Software ins Spiel.
Da würde ich mir für die Zukunft viel mehr wünschen.
 

e_r_n_i_e

PC-Selbstbauer(in)
... Für mich ist da z.B. schon X-Plan11 oder DCS-World als Flugsimulator-Fan jeweils eine "Killer-App" denn mit der Möglichkeit dort z.B. im Cockpit alle Instrumente mit der "virtuellen Hand" zu bedienen, ist geneial umgesetzt ...
Ja da geb ich dir recht. Jeder hat persönlich seine eigene "Killer-App". Für mich als SimRacer ist das z.B. iRacing, welches hervorragend in VR funktioniert. Mir ist aber klar, dass das nichts Massentaugliches ist, aber für mich reicht es, wenn ich VR-Support für meine persönlichen Lieblings-Games hab. Und Geschmäcker sind ja verschieden. Dass VR aber auch im Massenmarkt ankommt, braucht es meiner Meinung nach sowas wie ein GTA 6 oder ein neues Witcher oder Halflife.
Wer schon eine VR-Brille hat wird wohl nicht wegen der etwas höheren Auflösung "aufrüsten".
Ja die Auflösung ist jetzt in Relation zum Verkaufspreis nicht entscheidend höher, aber grad für Flug-/Space-/Rennsims oder Tactical Shooter gibt die erhöhte Weitsicht schon einen gewissen Vorteil. Ob es einem den Aufpreis für die Pro wirklich wert ist, entscheidet der eigene Geldbeutel und der Grad des persönlichen VR-Enthusiasmus. Da ich eine Rift habe, kommt für mich die Vive Pro nicht in Frage, da ich zusätzlich zum Headset auch noch das Lighthouse-Tracking-System bräuchte. Das wäre auch mir als VR-Fan insgesamt zu teuer.
 

twack3r

Software-Overclocker(in)
Ich bin ebenfalls Besitzer einer HTC Vive die ich damals über eine Aktion als B-Ware für 399 € erstanden habe.
Mich stört das Fliegengitter und die Unschärfe schon sehr. Jedoch möchte ich die Brille aber auch nicht mehr missen.
Gerade in Anbetracht von Besuchern die sich die Brille aufsetzen und die Kinnlade runterfallen sind unbeschreiblich und demonstrieren den Unterschied zu einem normalen Bildschirm.
Lustigster Moment als die Frau die Brille angezogen hat und gedacht hatte sie würde den Grand Canion herunterfallen :devil:

Es gibt auch Unterschiede wo die negativen Punkte mal mehr oder weniger zur Geltung kommen. (The Lab vs. Hot Dogs, Horseshoes and Hand Grenades)
Was ebenfalls schon von einigen erwähnt wurden ist der Fall, dass es aktuell keinen vernümftigen Monitor in guter Preislage zu finden ist.

Ich selbst bin von der HTC Vive Pro enttäuscht. Der Mehrwert der hier geboten wird scheint nur marginal zu sein. Ich hätte mir jetzt gewünscht, dass der Fliegengittereffekt komplett verschwinden würde. Oder die Auflösung doch noch ein wenig höher ausfallen würde. Dies bedeutet allerdings auch, dass die Hardware auch leistungsfähiger sein müsste.

VR ist eine tolle Technologie die auf jeden Fall Potential hat. Jedoch sehe ich aktuell den Content als Problem. Außer Project Cars 2 und die ein oder andere Tech Demo wird hier kaum was geboten.
Zu der Brille gab es noch das Spiel Fallout 4 VR dazu welches ich noch nicht angespielt habe. Dies sollte ich mal tun.

Am Wochenende war ich im Kino und habe mir den Film "Player One" angesehen. Dort bekommt man wieder richtig Lust in die VR Welt einzutauchen (Oasis) jedoch kommt hier leider wieder die mangelnde Software ins Spiel.
Da würde ich mir für die Zukunft viel mehr wünschen.

Solltest Du SkyrimVR noch nicht ausprobiert haben, kann ich es Dir wärmstens empfehlen. Es ist unfassbar welchen Bann der Titel auch beim x-ten Durchzocken eben jetzt in VR erzeugt, das ist wirklich unglaublich. Interaktion ist ohne Frage ein Manko an dem man erkennt, dass hier nicht von Grund auf für VR entwickelt wurde, aber ansonsten ist das schon ganz ganz nah an DER Killer App für VR.

Im Übrigen baue ich gerade eine Wohnung mit meiner Frau, so richtige Kernsanierung. Ich habe dann einfach die Fläche laservermessen lassen, habe mir das CAD Modell in SketchUp Pro vor die Brust genommen, und jede Änderung wird als Planung erst einmal in 3D modelliert und dann in Symmetry in VR 'gefühlt'. Ich kann Euch gar nicht sagen, vor wie vielen Fehlern uns dieser workflow bereits bewahrt hat und auf was für Ideen wir gekommen sind, die sich sonst schlicht unserer Vorstellungskraft entzogen hätten.

Architekten die VR in spätestens 5 Jahren nicht fest in ihren workflow eingebunden haben werden es ganz schwer haben, davon bin ich überzeugt!
 

e_r_n_i_e

PC-Selbstbauer(in)
Lustigster Moment als die Frau die Brille angezogen hat und gedacht hatte sie würde den Grand Canion herunterfallen :devil:
Mein persönlich lustigster (und auch schmerzlicher) Moment war, als ich Superhot VR gezockt hab, beim Ausweichen leicht das Gleichgewicht verloren hab, und mich deshalb auf dem virtuellen Tisch vor mir abstützen wollte. Da hab ich mich dann im Wohnzimmer förmlich auf die Fresse gelegt. :D Zum Glück war nichts in der Nähe, was noch hätte kaputtgehen können. ;)
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Der Preis für VR ist einfach lächerlich, ich zweifle nach wie vor daran, dass sich das im Endkundenmarkt etablieren kann. Ich gehe davon aus, dass es bei ein paar Nerds bleibt und ansonsten vor allem im Unternehmensbereich Fuß fassen wird, den da schrecken die Preise und andere Nachteile weniger ab. Auch kann man dort die Technik wirklich sinnvoll einsetzen.
Genau so wird es sein.
Hat man aber auch wirklich vorahnen können. Der Trend geht zu immer bequemeren Möglichkeiten zu spielen. Eine 1 Kilo-Brille stundenlang am Kopf zu tragen gehört da sicher nicht dazu.

Die wenigen Spiele, die ich spielen wollen würde in VR haben teils nicht mal Support dafür (Alien Isolation) und selbst als ich es testweise da hatte, habe ichs nach 1 Woche kaum noch aufgesetzt. Klar, es ist irgendwie geil, aber dann doch mühsam. Ich gehöre außerdem zu den Leuten die unter Motion Sickness leiden und es ist auch nicht wegzukriegen.
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Das Hauptproblem ist einfach, dass VR, im Privatkundenbereich, nicht über ein nettes Spielzeug hinauskommt. Es gibt einfach wenig Grund, so ein Ding dauerhaft zu benutzen, ein guter Monitor ist einfach weiterhin Pflicht, auf ihm spielt sich der Großteil des Geschehens ab. Dann sind die Dinger billige Massenware, was bedeutet, dass sie nicht von einem Optiker individuell angepasst werden. Das ist aber Voraussetzung, damit es zu keinen Problemen, wie Schwindel, Übelkeit usw. kommt und man die Brille dauerhaft nutzen kann.

Bis die Probleme nicht gelöst sind bleibt es nur ein Spielzeug und für ein nettes Spielzeug geben zu wenige 500-1200€ aus. Mein Geld bekommt wohl der erste Hersteller, der einen guten 4K 144HZ Monitor zum guten Preis anbieten kann.

Sehe ich ähnlich....
VR wird im Consumer-Bereich, bis auf ein paar "Nerds" schneller tot sein, als 3D bei TVs, obwohl mir klar ist, dass sich dies nicht vergleichen lässt.
Trotzdem, einer der (Haupt-)Gründe, warum 3D bei TVs gescheitert ist, war der "Brillenzwang", da die meisten Anwender noch nicht einmal diese, relativ leichten und billigen(!) Brillen, im Vergleich zu den VRs (>1kg!), tragen wollten.
3D-TVs ohne Brillen wären es gewesen, leider ist dafür die Technik noch nicht ausgereift, aber sobald diese besser wird, tauchen auch 3D-TVs wieder aus der Versenkung auf....

Die VR-Geschichte wird ein Nischenprodukt bleiben, wahrscheinlich für immer...jedenfalls in dieser technischen Ausführung.

mfg
 

e_r_n_i_e

PC-Selbstbauer(in)
Das Ding ist privat nur in den USA erhältlich. Und die Wölbung stört mich da. Mit geht's um eine ebene Lauffläche wie bei einem normalen Laufband, so das man keinen echten unterschied merkt. Falls das in Zukunft nicht kommt setz ich mich Mal mit der Uni in Verbindung. Studenten haben ja Zeit.

-> Infinadeck
War auch im Film "Ready Player One" zu sehen. Auch wenn es aktuell vermutlich noch nicht so wie im Film funktioniert. Ich denke, rennen wird noch ein Problem sein, wegen der Reaktionszeit.
 
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Birdy84

Volt-Modder(in)
So lange dieses Problem besteht, ist VR für mich völlig uninteressant.
Der Fliegengittereffekt ist, wie andere auch schon angemerkt haben, stark vom Bildinhalt abhängig. Außerdem setzt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein.

Das Hauptproblem ist einfach, dass VR, im Privatkundenbereich, nicht über ein nettes Spielzeug hinauskommt. Es gibt einfach wenig Grund, so ein Ding dauerhaft zu benutzen, ein guter Monitor ist einfach weiterhin Pflicht, auf ihm spielt sich der Großteil des Geschehens ab.
Das kommt darauf an, was man spielt. Simracer und -flieger möchten eine VR-Brille i.d.R. nicht mehr missen. Codemasters hat ordentlich Kritik für Dirt 4 wegen des fehlenden VR Support einstecken müssen. Ich habe es mir gar nicht gekauft, obwohl ich es auch hätte auf drei Bildschirmen spielen können.

Dann sind die Dinger billige Massenware, was bedeutet, dass sie nicht von einem Optiker individuell angepasst werden. Das ist aber Voraussetzung, damit es zu keinen Problemen, wie Schwindel, Übelkeit usw. kommt und man die Brille dauerhaft nutzen kann.
Wo hast du denn das her? Übelkeit entsteht wohl hauptsächlich, wenn der Sehapparat eine Bewegung wahrnimmt, die nicht vom Innenohr bestätigt wird. Eine Kamerafahrt beispielsweise - grausam für Einsteiger. Aber auch daran kann man sich gewöhnen. Es gibt aber auch viele Spiele, wo man sich natürlich oder per Teleport bewegen kann. Motion Sickness kommt dann nicht auf.

@Topic: Linus von LTT hat das hohe Gewicht kritisiert, das trotz etwas besserem Kopfband bemerkbar ist. Ein richtiges Upgrade ist die Brille leider nicht, erst recht nicht zu dem aktuellen Preis.
 

Atma

PCGH-Community-Veteran(in)
Als Besitzer einer Oculus Rift ist für mich der fehlende Content der größte Kritikpunkt. Irgendwelche Sim Spielchen interessieren mich nicht, genauso wenig Skyrim. Auf Steam oder im Oculus Store erscheint kleckerweise immer mal was Neues, das ist aber entweder nur kurzweilig oder viel zu teuer für den gebotenen Content. Mir persönlich fehlt bis heute eine Killer App. Mein Highlight wäre ein komplett in VR spielbares World of Warcraft :ugly: :D. Azeroth, Nordend oder aktuell die Verheerten Inseln mal in VR erleben zu dürfen, wäre für mich der Oberknaller.
 

micha34

Freizeitschrauber(in)
Das Gewicht der normalen Vive liegt übrigens bei knapp über 500Gramm.Die Pro somit eher ein Rückschritt.
Wegen dem Tragekomfort und Gewicht der normalen Vive bin ich bei der Konkurrenz gelandet.
Über 1 Kilo würde ich mir auch nicht Aufsetzen wollen.Ist wohl auch den zusätzlich integrierten Kameras geschuldet die wohl einen halbherzigen Versuch mit AR andeuten.
Was die Titanen für Nvidia ist die Pro für HTC. Exorbitanter Aufschlag für wenig Mehrleistung.

Der Preis je Kilo wurde damit trotzdem leicht gesenkt!
Wenn das mal keine gute Nachricht ist.
 

e_r_n_i_e

PC-Selbstbauer(in)
Naja, man sollte Tragekomfort nicht unbedingt am Gewicht bzw. den reinen Grammzahlen festmachen. Die Gewichtsverteilung spielt eine entscheidende Rolle. Das hohe Gewicht der Vive Pro verteilt sich sehr gut auf dem Kopf, vorallem durch die Unterstützung im Nackenbereich, sodass man das Gewicht weniger störend empfindet. Im Gegensatz dazu ist die Rift zwar sehr leicht, aber das komplette Gewicht hängt dir praktisch vorn am Gesicht, was sie insgesamt sogar unkomfortabler macht, als die schwerere Vive Pro.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Naja, man sollte Tragekomfort nicht unbedingt am Gewicht bzw. den reinen Grammzahlen festmachen. Die Gewichtsverteilung spielt eine entscheidende Rolle. Das hohe Gewicht der Vive Pro verteilt sich sehr gut auf dem Kopf, vorallem durch die Unterstützung im Nackenbereich, sodass man das Gewicht weniger störend empfindet. Im Gegensatz dazu ist die Rift zwar sehr leicht, aber das komplette Gewicht hängt dir praktisch vorn am Gesicht, was sie insgesamt sogar unkomfortabler macht, als die schwerere Vive Pro.
Ich bin von dem ersten Modell der Vive mit Deluxe Audio Headstrap auf die aktuelle Vive gewechselt. Alleine die 80(?)g weniger machen sich schon bemerkbar, auch das leichtere Rundkabel ist merklich leichter und mach die Vive komfortabler. Das Gewicht der Vive Pro wird spätestens bei schnellen Kopfbewegungen negativ auffallen.
 

twack3r

Software-Overclocker(in)
Ich bin von dem ersten Modell der Vive mit Deluxe Audio Headstrap auf die aktuelle Vive gewechselt. Alleine die 80(?)g weniger machen sich schon bemerkbar, auch das leichtere Rundkabel ist merklich leichter und mach die Vive komfortabler. Das Gewicht der Vive Pro wird spätestens bei schnellen Kopfbewegungen negativ auffallen.

Tut es nicht.

Die Pro ist das Beste HMD das ich je benutzt habe, in jeglicher Hinsicht.

Gerade der Tragekomfort ist nicht mit der OG Vive oder OG Vive + DAS vergleichbar, da liegen Welten dazwischen.
 

twack3r

Software-Overclocker(in)
Ahja, und wieviel hat dein Handy mit 1440p-Display gekostet?

Di Antwort wird sein, dass das Handy ja außer VR noch mehr kann und daher der Preis auch anders zu sehen ist.

Das beinhaltet aber das durchaus relevante Manko, dass 3DOF kein richtiges VR ist, zumindest meiner Meinung nach. ZUm Videoguckken in einem virtuellen Kino ist es ok, aber selbst da wird mir durch das nicht vorhandene Tracking des Kopfes im Z-Bereich schnell übel. Erst mit 6DOF und dann eigentlich auch erst zusammen mit echten 6DOF Hand-Controllern empfinde ich das Erlebnis so, dass es einen echten Mehrwert an Immersion liefert.
 
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