docdent
Freizeitschrauber(in)
Neulich im Keller bin ich über meinen Apple II Nachbau aus dem Jahr 1986 gestolpert. Denn wollte ich Euch mal kurz vorstellen.
Von der Struktur war der Apple II einem PC schon recht ähnlich, nämlich ein Motherboard mit Slots. Für diese gab es dann im Lauf der Jahre jede Menge Erweiterungskarten, von denen allerdings bei meinem Exemplar die zwei gebräuchlichsten (Z80- und 80-Zeichen-Karte) schon auf dem Motherboard integriert waren, so dass alle Slots im Bild leer sind.
Gekauft habe ich die Leerplatine für 100 DM bei einem Computerhändler und nach 2 Tagen bestücken und löten und weiteren 2 Tagen Fehlersuche - darunter das Auffinden von sage und schreibe 3 Fehlern im Platinenlayout
- hat die Kiste dann auch funktioniert.
Für das Netzteil konnte ich auf eine 5V-Schaltnetzteil-Fertigplatine zurückgreifen, die anderen Spannungen (+/-12V, -5V) habe ich in Standardschaltung mit Längsreglern aus dem großen Transformator gewonnen.
Für die ROMs gibt es einen extra Slot; die 2 8-KByte-EPROMs hatte ich bei einem Freund kopiert
Apple möge mir verzeihen 
Die beiden großen Konkurrenten im Prozessorbereich, sind hier auf der Hauptplatine friedlich vereint: 6502 (der eigentliche Apple-2-Prozessor) und der Z80 (für die Nutzung des "Profi"-Betriebssystems CP/M). Die damaligen Diskussionen der Computerbastler über beide Typen entsprechen etwa heute: Intel vs. AMD oder AMD vs. nVidia.
Einer der Hauptgründe, mein älteres Selbstbau-System aufzugeben waren die vielen Spiele, die es für den Apple gab. Ein Anschluss von Joysticks war Standardmäßig vorgesehen. Auf der Frontplatte seht ihr die DIN-Buchsen dafür. Die Aussparungen sind für die Floppy-Laufwerke, die ich dann später ausgebaut und in einem IBM-PC-Nachbau weiterverwendet habe
Technische Daten:
CPUs: 6502 und Z80, Takt 1 bzw. 4 MHz
RAM: 64 KByte
ROM: 8 KByte
Video: 280×192 Punkte mit bis zu 6 Farben oder nur Text 80x24 Zeichen
Schnittstellen: Joystick / 2x "Paddle"
Diskette: 140 KByte, mit Spezial-Controller 720 KByte.
Von der Struktur war der Apple II einem PC schon recht ähnlich, nämlich ein Motherboard mit Slots. Für diese gab es dann im Lauf der Jahre jede Menge Erweiterungskarten, von denen allerdings bei meinem Exemplar die zwei gebräuchlichsten (Z80- und 80-Zeichen-Karte) schon auf dem Motherboard integriert waren, so dass alle Slots im Bild leer sind.
Gekauft habe ich die Leerplatine für 100 DM bei einem Computerhändler und nach 2 Tagen bestücken und löten und weiteren 2 Tagen Fehlersuche - darunter das Auffinden von sage und schreibe 3 Fehlern im Platinenlayout
- hat die Kiste dann auch funktioniert.Für das Netzteil konnte ich auf eine 5V-Schaltnetzteil-Fertigplatine zurückgreifen, die anderen Spannungen (+/-12V, -5V) habe ich in Standardschaltung mit Längsreglern aus dem großen Transformator gewonnen.
Für die ROMs gibt es einen extra Slot; die 2 8-KByte-EPROMs hatte ich bei einem Freund kopiert
Apple möge mir verzeihen 
Die beiden großen Konkurrenten im Prozessorbereich, sind hier auf der Hauptplatine friedlich vereint: 6502 (der eigentliche Apple-2-Prozessor) und der Z80 (für die Nutzung des "Profi"-Betriebssystems CP/M). Die damaligen Diskussionen der Computerbastler über beide Typen entsprechen etwa heute: Intel vs. AMD oder AMD vs. nVidia.
Einer der Hauptgründe, mein älteres Selbstbau-System aufzugeben waren die vielen Spiele, die es für den Apple gab. Ein Anschluss von Joysticks war Standardmäßig vorgesehen. Auf der Frontplatte seht ihr die DIN-Buchsen dafür. Die Aussparungen sind für die Floppy-Laufwerke, die ich dann später ausgebaut und in einem IBM-PC-Nachbau weiterverwendet habe

Technische Daten:
CPUs: 6502 und Z80, Takt 1 bzw. 4 MHz
RAM: 64 KByte
ROM: 8 KByte
Video: 280×192 Punkte mit bis zu 6 Farben oder nur Text 80x24 Zeichen
Schnittstellen: Joystick / 2x "Paddle"
Diskette: 140 KByte, mit Spezial-Controller 720 KByte.
