Ebenso und ich hab selbst Einwandererhintergrund und finde wie die meisten Ausländer in meinem Kreis das Erzwungene albern und vor allem kontraproduktiv.
Meine Eltern sind auch keine Deutsche und ich finde nicht, dass ein bunter Cast aufgezwungen wirkt. Jetzt steht Migranten-Kind Aussage gegen Migranten-Kind Aussage^^
Das ist aber gar nicht mein Punkt gewesen. Mein Punkt ist der, dass es in der westlichen Welt keine normative Vorstellung einer "Gesellschaft" geben kann, weil sie nunmal in jeglicher Hinsicht so bunt ist.
Zum Beispiel gibt es in meinem Freundeskreis keine einzige homosexuelle Person - daher fällt uns das immer wieder sehr ins Auge, dass mittlerweile fast kein Film oder Serie ohne Schwule und Lesben ist.
Es verlässt halt die Norm unserer Bubble. Ein überwiegend nicht weißer Cast, fällt uns dagegen nicht so sehr auf, weil das auch eher die Norm unserer Bubble entspricht.
Sorry für das lange Intro, denn jetzt kommt der eigentlich wichtigste Punkt meiner Aussage: Nur weil etwas nicht der Norm meiner oder deiner oder sonst einer kleinen Bubble entspricht, heißt es nicht, dass es das nicht gibt und manche gerne in Filmen und Serien repräsentiert sehen wollen.
Ferner ist die allgemeine Kritik gegen "Woke" total strange - ein Cast kann extrem divers sein, aber wenn die Story doch gut ist, wen juckts dann noch? Blade und Philadelphia waren für damalige Verhältnisse auch schon krass woke, aber super beliebt und erfolgreich oder?
Ergo heutige Stories sind oft einfach nur flach.