News "Größter Fehler meines Lebens": Enthusiast frittiert 14-TB-Festplatte aufgrund eines SATA-Stromausfalls

Er hat ein modulares Netzteil vom Hersteller A und ein Stromkabel, welches zum Netzteil eines Herstellers B gehört.
Beide Hersteller verwenden zwar den gleichen SATA-Stecker, aber nicht das gleiche Pinout auf Seite des NT.
... ahan danke :daumen:
Und ich habe mir nie Gedanken gemacht - "Hauptsache passt" war die Devise :ugly:
Habe immer alle übriggebliebenen Kabel aufgehoben, ich glaube ich entsorge mal lieber den alten Sch...
 
Ist mir auch mal passiert, war aber nur ne 1tb platte wo Windows drauf war. PC angemacht einmal pffffffdddd dd d ddd Ende 🙈😁 voll ärgerlich, Gott sei Dank keine 14tb. Boa ich glaube ich hätte mir die Bradpfanne auf den Kopf gehauen 😂
 
Geil. Also wenn ich den größten Fehler meines Lebens einfach mit im allerschlimmsten Fall ein paar hundert Euro ausbügeln könnte.. ich wäre wohl einer der glücklichsten Menschen auf diesem Planeten.

Wie hier auch richtig bemerkt worden ist, wer wichtige Daten nicht absichert, ist selbst schuld. Ist ja nicht so, als ob man erst die Elektronik frittieren müsste, damit so eine Festplatte mal ausfällt.

Aber der eigentliche Punkt, solange die Magnetplatten intakt sind und keinem extremen Magnetfeld ausgesetzt wurden, gibt es genug Unternehmen die seine Daten wiederherstellen können.

Also, wer hat nun ein Taschentuch für den Pechvogel?
 
Vor 3 Monaten habe ich ein Netzteil über Kleinanzeigen.de verkauft (brandneu). 2 Stunden später schreibt der Käufer, dass das Netzteil nicht funktioniert.
Ich gebe ihm ein paar Tipps, unter anderem wie man ein Netzteil ohne Peripherie starten kann, um zu schauen, wo der Fehler liegt.
Eine Stunde später schreibt der Käufer: "Das Netzteil springt an. Ich habe jetzt die beiliegenden Kabel benutzt und der PC geht sofort an. Danke, für deine Hilfe.":ugly:
 
Naja das ist halt der Nachteil bei den immer größer werdenden Platten das auf Anhieb viele Daten futsch sind. Darum bevorzuge ich ja eher kleinere Platten im Raid 10 Verbund oder eben halt manuelle Backups wichtiger Daten. Schluckt halt manchmal zusätzlich Daten. Aber was einem wichtig ist schützt man eben.

Dennoch habe ich schon wesentlich schlimmere Fehler erlebt die ich gerne mit dieser Panne eintauschen würde. Naja hoffen wir mal das Schicksal sei ihm weiter so gnädig das lediglich Festplatten sterben! ^^
 
Da Festplatten keinen wirksamen Schutz gegen eine solche Fehlspannung haben, wurde die Controller-Elektronik entsprechend innerhalb von Millisekunden durch die anliegenden 12 Volt zerstört.
In der Tat leider wahr. Warum bauen die Hersteller keine Sicherung auf der 5 bzw. 12 V Leitung ein?
Gerade Festplatten sind sehr empfindlich bei Volt-Schwankungen. Damals hatte ich eine Seagate mit 8 TB und die viel im Betrieb aus und war danach mausetot. Ich hatte ein Backup von der Größe auf 2x 4 TB HDDs gehabt, aber trotzdem gelang es mir die Platte wieder zu starten. Es lag an einer Diode, die zu viel Strom bekam und komischerweise nach jedem zweiten Start durchbrannte. Tja, die Steuerelektronik war letztendlich defekt, aber die Daten konnte ich bei Bedarf retten. Garantie war noch reichlich vorhanden, aber ich arbeitete sauber beim Dioden-Wechsel🤫 und hatte die HDD danach komplett LLF und verschiedene Lösch Mechanismen drüberlaufen lassen. Danach ging diese als Garantiefall zurück und bekam eine komplett neue HDD derselben Baureihe wieder. Happyend sozusagen und läuft heute noch als Backup...🥳🤩😉
 
First World Problems. :-o Uuuuuh Videos sind weg. OMG ich hoffe er überlebt den Schock wo die Daten ja mutmaßlich auch noch wiederherstellbar sind. :ugly:

Ansonsten fühle ich mich jetzt zumindest darin bestätigt immer alles richtig gemacht zu haben und alte Kabel mit dem alten Netzteil immer weitergegeben bzw. aussortiert zu haben.
 
In der Tat leider wahr. Warum bauen die Hersteller keine Sicherung auf der 5 bzw. 12 V Leitung ein?
Gerade Festplatten sind sehr empfindlich bei Volt-Schwankungen. Damals hatte ich eine Seagate mit 8 TB und die viel im Betrieb aus und war danach mausetot. Ich hatte ein Backup von der Größe auf 2x 4 TB HDDs gehabt, aber trotzdem gelang es mir die Platte wieder zu starten. Es lag an einer Diode, die zu viel Strom bekam und komischerweise nach jedem zweiten Start durchbrannte. Tja, die Steuerelektronik war letztendlich defekt, aber die Daten konnte ich bei Bedarf retten. Garantie war noch reichlich vorhanden, aber ich arbeitete sauber beim Dioden-Wechsel🤫 und hatte die HDD danach komplett LLF und verschiedene Lösch Mechanismen drüberlaufen lassen. Danach ging diese als Garantiefall zurück und bekam eine komplett neue HDD derselben Baureihe wieder. Happyend sozusagen und läuft heute noch als Backup...🥳🤩😉
Gegen Überspannung ist eben nicht so leicht abzusichern, als gegen Überstrom. Bei letzterem reicht eine Schmelzsicherung. Für ersteres müsste man wahrscheinlich einen Varistor einbauen, der dann aber thermisch in der Lage sein muss das ganze solange mitzumachen bis die entsprechende Schmelzsicherung kappt. Oder noch einen Thermoschalter dazu, der die Leitung kappt sobald sich der Varistor erhitzt. Machbar, aber erzähl das mal den Herstellern, die Menge an ausfällen dieser Art dürften wohl derart wenige sein, dass es kaum zu rechtfertigen sein wird dafür Schutzschaltungen auf jeder HDD einzubauen.
 
naja eigentlich ist die iso daran schuld wenn sie keine belegungsnormen festlegt. funktioniert ja bei anderen steckern auch. man normt ja auch die gurkenkrümmung....
 
Gegen Überspannung ist eben nicht so leicht abzusichern, als gegen Überstrom. Bei letzterem reicht eine Schmelzsicherung. Für ersteres müsste man wahrscheinlich einen Varistor einbauen, der dann aber thermisch in der Lage sein muss das ganze solange mitzumachen bis die entsprechende Schmelzsicherung kappt. Oder noch einen Thermoschalter dazu, der die Leitung kappt sobald sich der Varistor erhitzt. Machbar, aber erzähl das mal den Herstellern, die Menge an ausfällen dieser Art dürften wohl derart wenige sein, dass es kaum zu rechtfertigen sein wird dafür Schutzschaltungen auf jeder HDD einzubauen.
Kann ich so größten Teils mitgehen. Nur verursachen Bauteile wie ein Varistor, Schmelzsicherung usw. Zusatzkosten und die will ein Hersteller nicht unbedingt stemmen. Bisher geht es Größtenteils auch ohne diverse Sicherungsbauteile, aber es kann eben mal zum Supergau in einem bestimmten Zusammenhang leider kommen.
 
Scheinbar haben nicht-modulare Netzteile haben ihre Vorteile. Ich hatte noch nie ein modulares, da sie mir den Aufpreis nicht wert waren.
Allerdings betreibe ich meine Backup-HDDs im Dock, welches nur angeschaltet wird, wenn ich Daten ins Backup schiebe und zudem habe ich Redundanz.
 
Kann ich so größten Teils mitgehen. Nur verursachen Bauteile wie ein Varistor, Schmelzsicherung usw. Zusatzkosten und die will ein Hersteller nicht unbedingt stemmen. Bisher geht es Größtenteils auch ohne diverse Sicherungsbauteile, aber es kann eben mal zum Supergau in einem bestimmten Zusammenhang leider kommen.
Bei dem was Hardware mittlerweile kostet kann man das aber schon Voraussetzen. Zumal es ja auch passieren kann das durch einen Defekt eine Überspannung entsteht.

Wobei sich Hersteller von Netzteilen auch sehr schwer tun mal ein pinout ins Handbuch zu drucken. Da es schonmal vorkommt das ich meine kabel nach maß selbst konfektioniere hat mich dieses detail schon öfters geärgert. Aber zumindest wenn jemand fertige Kabel kauft (gibt's ja auch mit sleeve oder led aus dem Zubehör) wäre er sicher dankbar da was zum vergleichen zu haben.
 
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