Grafikkrise Monkey Island | MEINUNG | Sind Spiele Kunst oder ein Service-Produkt?

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Schade das es kein tldr gibt, wie es auch die Mitbewerber machen, ich habe leider nicht die Zeit bzw. ist mir diese zu wertvoll um mir das Video zu geben, samt Werbeblock.

Das verhält sich wie Sprachnachrichten, is so ein Generationenproblem, die einem lieben sie, ich empfinde sie als respektlos dem Hörer gegenüber.

Aber btt. ich glaube die Fragestellung verfehlt das Thema.

Weder sind Spiele Kunst, noch ein Service-Produkt...es sind einfach Spiele.

Oder für wen ist Schach Kunst? Oder Monopoly? Man sollte Mal die Kirche im Dorf lassen. Gibt ja einige die sich gerne als Künstler sehen...hust Chris Roberts und insbesondere in Richtung der aufgehenden Sonne wird ja schnell ein Hype entfacht dem der gesetzte Westeuropäer eine Mischung aus Staunen, Ekel und Unverständnis entgegen bringt.

Bleibt festzuhalten das in anderen Kulturen andere Werte existieren... eigentlich nix neues ;).

Die Frage sollte eher lauten inwiefern Spiele als gut oder nicht gut bezeichnet werden dürfen.

Was natürlich auch nicht zielführend ist, da zutiefst subjektiv, einzig der demokratische Ansatz bürgt eine gewisse Konstanz, welche irgendwie zu rechtfertigen ist.

Als Beispiel liefert EA mit ihrem Erguss bf2042 gerade ordentlich Futter oder eben Monkeys Island.

Inwiefern der "Künstler" verpflichtet ist den Erwartungen der Konsumenten gerecht zu werden entscheidet letztlich maßgeblich der finanzielle Erfolg, die einen lernen es auf die harte Tour die anderen bleiben bei ihren Leisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weder sind Spiele Kunst, noch ein Service-Produkt...es sind einfach Spiele.
Würde ich so nicht pauschalisieren.
Warum nennt es sich wohl 'Art style'?
Für mich ist das neue Monkey Island definitiv Kunst!

Spiele werden eben aus unterschiedlichen Motiven hergestellt.
Für viele steht der Ertrag im Vordergrund, für manche aber auch die Vision oder der Spielspaß...
Ob und was einem gefällt ist individuell, wie auch bei Musik.
 
Weder sind Spiele Kunst, noch ein Service-Produkt...es sind einfach Spiele.
Da sehe ich anders.
Ein Stein ist ein Stein, auch ohne den Menschen.

Spiele gibt es nicht ohne den Menschen.
Sie entspringen seiner Phantasie und enthalten seine Regeln.

Bei Computerspielen kommt noch die Grafik und der Sound dazu.
Das gibt es ohne den Menschen nicht.

Und da Bilder ja anerkannter Weise als Kunst gelten (bei einigen bin ich mir da nicht so sicher), warum sollten dann Computergrafiken nicht als Kunst gelten?
Sogar die Spieleabläufe hat sich der Mensch ausgedacht.
Die sind zwar oft an die Natur angelehnt, oft aber auch reine Phantasie.

Bleibt festzuhalten das in anderen Kulturen andere Werte existieren... eigentlich nix neues ;).
Computerspiele gibt es erst, seit es Computer gibt.
Das sind nur ein paar sehr wenige Jahre gegen das Auftreten des Menschen.

Die Frage sollte eher lauten inwiefern Spiele als gut oder nicht gut bezeichnet werden dürfen.
Das steht nicht zur Debatte.

Inwiefern der "Künstler" verpflichtet ist den Erwartungen der Konsumenten gerecht zu werden entscheidet letztlich maßgeblich der finanzielle Erfolg, die einen lernen es auf die harte Tour die anderen bleiben bei ihren Leisten.
Viele der heutigen, viele Millionen werte Kunstwerke, wurden von bettelarmen Malern geschaffen.
Die Erwartungen des Auftraggebers standen da wohl im Vordergrund.

Was der Konsument von heute will - ich weiß nicht ob da die Entwicklerfirmen nicht von sich ausgehen und dem Publikum ihre Vorstellung vom Spiel anbieten, und nicht nach den Wünschender Kunden fragen.

Spiel oder stirb oder meist beides.

Das würde ich als Kunst gelten lassen, da wohl noch niemand einen blauen Igel gesehen hat:

Sonic 1.jpg
, der goldene Ringe sammelt.
 
so eine dumme debatte

er kann doch machen was er will, kann seine spiele gestalten wie er möchte, wenn er aber einen trailer bringt, der absolut NICHTS zeigt was mit monkey island zu tun hat und null aufschluss darüber bringt wie das gameplay sein wird, wie der humor sein wird und uns lediglich einblick in den grafik stil gibt, dann muss man sich nicht wundern das dieser - wenn er eben einem gewissen lauten klientel nicht gefällt, einfach mal als schlecht und hässlich abgestempelt wird.

und entwickler und was weiß ich, können ihre werke gerne als "kunst" sehen - im endeffekt wollen sie aber damit auch geld verdienen. dieses dumme rumgeheulke wenn sie was vom spiel zeigen und es einfach nicht gut ankommt...tja damit muss man eben leben wenn man etwas kreiert und der öffentlichkeit zeigen möchte.

der zusammenschnitt von anderen entwicklern die auch so rumweinen und dann das ganze drama als grund vorschieben, weshalb sie ja kein footage von games vor release zeigen und einfach alles darauf schieben das ja ihre "kunst" runtergemacht wird und publisher deshalb wenig material vor release zeigen ist einfach schwachsinn.

es wird so oft kein material gezeit weil die games immer schlechter bei release werden und ewig lange nachgepatcht werden muss. es wird auch kein material vorher gezeigt, das tiefgründig das spiel und die mechaniken zeigt, weil man einfach gemerkt hat das ohne demos und ohne zu viel material die leute einfach dem hypetrain folgen und mit bisschen twitch werbung auch das schlechteste game noch genug verkaufszahlen einfährt um am ende mit positiver bilanz dazustehen.

würde man demos die dem fertigen spiel kaum in etwas nachstehen raushauen, gäbe es so viel weniger verkaufte einheiten bei einigen größeren games.

aber ja, die böse community, die bösen kunden.


wenn ihr kunst erschaffen wollt, dann erschafft kunst, aber heult dann auch nicht rum wenn es sich mal weniger gut verkauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kunst existiert nicht als binäres EIN/AUS Konzept es ist eine Skala von 1-100, von Kitsch bis Kunst. Kitsch im Sinne eines für Geld verkauften dekorativen Artikel ohne Funktion. Irgendwo ist da freilich ein künstlerischer Wert drin sein, aber auf einer Skala von 1-100 wird der nicht so hoch sein.

Am Ende vom Tag wird das neue Monkey Island immer noch mit Gewinnabsicht gemacht und nicht als reines Kunstprodukt.
 
Da sehe ich anders.
Ein Stein ist ein Stein, auch ohne den Menschen.

Spiele gibt es nicht ohne den Menschen.
Sie entspringen seiner Phantasie und enthalten seine Regeln.

Bei Computerspielen kommt noch die Grafik und der Sound dazu.
Das gibt es ohne den Menschen nicht.
Du beschreibst eher das Handwerk als die Kunst. Kunst wird von anderen also solche wahr genommen und nicht vom Erschaffer. Wenn sich Ron Gilbert dahin stellt und sein Werk als Kunst betittelt, dann ist das Werbung und nichts anderes.
Muß Kunst eigentlich zeitlos sein? Kann also etwas als Kunst angesehen werden und Jahrzehnte später nicht mehr?
 
Du beschreibst eher das Handwerk als die Kunst.
Das Handwerk schafft das Werk, der Mensch betitelt das dann als Kunst oder nicht.
Aber es ist nicht natürlich entstanden sondern künstlich, durch die Phantasie des Menschen.

Kunst wird von anderen also solche wahr genommen und nicht vom Erschaffer.
Wieso nicht?

Wenn sich Ron Gilbert dahin stellt und sein Werk als Kunst betittelt, dann ist das Werbung und nichts anderes.
Mag sein.

Muß Kunst eigentlich zeitlos sein?
Nein, das steht nirgendwo.
Aber es gibt Kunstwerke, die die Menschen in allen Zeiten beeindrucken.

Kann also etwas als Kunst angesehen werden und Jahrzehnte später nicht mehr?
Klar, siehe Colani, Bauhaus und viele Plastiken.
Manche bezeichen es heute einfach als Baustil, andere sagen Kunst am Bau.
 
Das Handwerk schafft das Werk, der Mensch betitelt das dann als Kunst oder nicht.
Aber es ist nicht natürlich entstanden sondern künstlich, durch die Phantasie des Menschen.
Genau! Das Werk ist durch die Erschaffung des Menschen künstlich und nicht natürlich. Es wird erst erschaffen und dann als Kunst betitelt. Aber wie läuft diese Betitelung ab?
Stell dir vor, ein Maler malt ein Bild mit der Intention ein Kunstwerk zu kreieren. Er sieht seine Schöpfung als Kunst. Er zeigt sein Bild anderen Menschen und die weisen ihn darauf hin: "Ich weiß gar nicht was du willst, aber Kunst ist das für uns nicht. Es ist einfach nur ein hübsches Bild.". So stellt sich mir jetzt die Frage, ob das besagte Bild nun Kunst ist, auch wenn andere Menschen es nicht als solche wahrnehmen.
Besagte Menschen haben natürlich Ahnung von der Materie, das sollte klar sein.

Klar, siehe Colani, Bauhaus und viele Plastiken.
Manche bezeichen es heute einfach als Baustil, andere sagen Kunst am Bau.
Cool, danke!
 
Genau! Das Werk ist durch die Erschaffung des Menschen künstlich und nicht natürlich. Es wird erst erschaffen und dann als Kunst betitelt. Aber wie läuft diese Betitelung ab?
Jemand sagt "Kunst" dazu und bietet 1.000 EUR als Kaufpreis.
Ohne den Titel "Kunst" kostet die Kleckserei nur 80.- EUR Material- und Arbeitskosten.

Stell dir vor, ein Maler malt ein Bild mit der Intention ein Kunstwerk zu kreieren. Er sieht seine Schöpfung als Kunst. Er zeigt sein Bild anderen Menschen und die weisen ihn darauf hin: "Ich weiß gar nicht was du willst, aber Kunst ist das für uns nicht. Es ist einfach nur ein hübsches Bild."
Wenn der Preis hoch genug ist, denken viele, es sei Kunst.

. So stellt sich mir jetzt die Frage, ob das besagte Bild nun Kunst ist, auch wenn andere Menschen es nicht als solche wahrnehmen.
Besagte Menschen haben natürlich Ahnung von der Materie, das sollte klar sein.
Jeder bezeichnet etwas anderes als Kunst.
Mir persönlich gefallen die alten Meister aus dem Mittelalter.

Die Bilder springen einen förmlich an, auch nach 500 Jahren.
Dali gefällt mir auch zum Teil.
Die "Persistance of Time" würde ich mir jederzeit ins Wohnzimmer hängen oder "Das Rätsel der Begierde" weil mir bei beiden der Malstil und die Farbzusammenstellung gefällt.

Mit den Ex- und Impressionisten kann ich zum größten Teil gar nichts anfangen.

Der Kubismus hat dagegen einiges was mir gefällt, weil es so einfach ist:
Mondrian und Kandinsky.

Viele Plattencover sind davon inspiriert: Genesis - Genesis, Genesis - Abacab , ... .




 
Jemand sagt "Kunst" dazu und bietet 1.000 EUR als Kaufpreis.
Ohne den Titel "Kunst" kostet die Kleckserei nur 80.- EUR Material- und Arbeitskosten.
Aber eben dieser Titel "Kunst" wird nicht vom Schöpfer des Werkes vergeben, sondern vom Käufer bzw Bewunderer "verliehen". Kunst ist natürlich subjektiv und je nach Werk auch allgemein gültig (= Mona Lisa).
Wenn der Schöpfer des Werkes einfach behauptet, dass sein Werk Kunst sei, heißt das gar nichts. Erst wenn andere Menschen es auch als Kunst wahr nehmen, wird es zur Kunst, ansonsten bleibt das gemalte Bild einfach nur ein Bild.
 
Aber eben dieser Titel "Kunst" wird nicht vom Schöpfer des Werkes vergeben, sondern vom Käufer bzw Bewunderer "verliehen".
Da kennst Du Dali aber nicht.

Kunst ist natürlich subjektiv und je nach Werk auch allgemein gültig (= Mona Lisa).
Kunst ist immer subjektiv und nie allgemeingültig.
Wenn es wesen gibt. die ein anderes Frequenzspektrum der Strahlung sehen, sehen die Bilder ganz und gar nicht mehr nach Kunst aus.

Wenn der Schöpfer des Werkes einfach behauptet, dass sein Werk Kunst sei, heißt das gar nichts.
Richtig.

Erst wenn andere Menschen es auch als Kunst wahr nehmen,
Nein.
Wenn jemand viel Geld dafür bezahlt.

Auch das soll Kunst sein:
https://www.ebay.de/itm/334497685512?hash=item4de19da008:g:AIgAAOSwHRViyHo~ ,
https://www.ebay.de/itm/333734485533?hash=item4db4201e1d:g:9twAAOSwmQxfb3by ,
https://www.ebay.de/itm/333733031877?hash=item4db409efc5:g:S3EAAOSwIKlfbgHB ,
https://www.ebay.de/itm/134021785461?hash=item1f34522775:g:MjoAAOSw0elfu~vr .

Käme bei mir alles in den Sperrmüll.
 
Da kennst Du Dali aber nicht.
Nein! Hab mich nie mit ihm beschäftigt. Klingt mir aber nach einem Menschen, dem es nicht an Selbstvertrauen mangelt! <-- bestimmt die Untertreibung des Jahrhunderts.

Kunst ist immer subjektiv und nie allgemeingültig.
Wenn es wesen gibt. die ein anderes Frequenzspektrum der Strahlung sehen, sehen die Bilder ganz und gar nicht mehr nach Kunst aus.
Du Spaßvogel ;-)
Ich meinte natürlich für die Menschheit allgemeingültig. Allgemein anerkannte Kunst.
In 4-dimensionale Wesen kann ich mich nicht reinversetzen. Naja, vielleicht nach dem Tod.

Nein.
Wenn jemand viel Geld dafür bezahlt.

Auch das soll Kunst sein:

Käme bei mir alles in den Sperrmüll.
Bei mir auch, aber ich bin nicht andere Menschen. Für irgend jemanden auf der Welt, ist das halt Kunst.
Aber schon klar, der Preis ist natürlich ein super Indiz dafür, ob etwas Kunst ist. Der Künstler muß halt auch von etwas leben. Wenn es keine Nachfrage gibt, ist es auch keine Kunst. Der Preis wird aber eben nur bezahlt, wenn man es als Kunst erkennt und eben nicht als Müll.
 
Nein! Hab mich nie mit ihm beschäftigt.
Das würde ich nachholen, ein sehr interessanter Mensch.

Der Künstler muß halt auch von etwas leben.
Der bekommt meist das Wenigste vom Erlös.

Wenn es keine Nachfrage gibt, ist es auch keine Kunst.
Na ja, viele Kirchen gelten auch als Kunst, mit Recht, und die Nachfrage hat da keine Rolle gespielt, eher die Protzsucht ... .

Der Preis wird aber eben nur bezahlt, wenn man es als Kunst erkennt und eben nicht als Müll.
Das ist der Knackpunkt.
 
Na ja, viele Kirchen gelten auch als Kunst, mit Recht, und die Nachfrage hat da keine Rolle gespielt, eher die Protzsucht ... .
Oder sie wurden wirklich aus tiefem Glauben heraus erichtet. Verallgemeinern würde ich das jetzt nicht - zumindest nicht bei religiösen Gebäuden.
Aber die Hundertwasser-Gebäude könnten als Kunst durchgehen.
 
so eine dumme debatte

er kann doch machen was er will, kann seine spiele gestalten wie er möchte, wenn er aber einen trailer bringt, der absolut NICHTS zeigt was mit monkey island zu tun hat und null aufschluss darüber bringt wie das gameplay sein wird, wie der humor sein wird und uns lediglich einblick in den grafik stil gibt, dann muss man sich nicht wundern das dieser - wenn er eben einem gewissen lauten klientel nicht gefällt, einfach mal als schlecht und hässlich abgestempelt wird.

und entwickler und was weiß ich, können ihre werke gerne als "kunst" sehen - im endeffekt wollen sie aber damit auch geld verdienen. dieses dumme rumgeheulke wenn sie was vom spiel zeigen und es einfach nicht gut ankommt...tja damit muss man eben leben wenn man etwas kreiert und der öffentlichkeit zeigen möchte.

der zusammenschnitt von anderen entwicklern die auch so rumweinen und dann das ganze drama als grund vorschieben, weshalb sie ja kein footage von games vor release zeigen und einfach alles darauf schieben das ja ihre "kunst" runtergemacht wird und publisher deshalb wenig material vor release zeigen ist einfach schwachsinn.

es wird so oft kein material gezeit weil die games immer schlechter bei release werden und ewig lange nachgepatcht werden muss. es wird auch kein material vorher gezeigt, das tiefgründig das spiel und die mechaniken zeigt, weil man einfach gemerkt hat das ohne demos und ohne zu viel material die leute einfach dem hypetrain folgen und mit bisschen twitch werbung auch das schlechteste game noch genug verkaufszahlen einfährt um am ende mit positiver bilanz dazustehen.

würde man demos die dem fertigen spiel kaum in etwas nachstehen raushauen, gäbe es so viel weniger verkaufte einheiten bei einigen größeren games.

aber ja, die böse community, die bösen kunden.


wenn ihr kunst erschaffen wollt, dann erschafft kunst, aber heult dann auch nicht rum wenn es sich mal weniger gut verkauft.
Aiaiai,
so viel Antipathie in einem Kommentar...
Ich bin schon der Meinung, dass Kritik und Anfeindung zwei verschiedene Sachen sind. Aus meiner Sicht muss man niemenden anfeinden, wenn man mit dem Produkt - oder wie in diesem Fall mit dem Trailer - nicht zufrieden ist. Man kann es einfach links liegen lassen - oder wie in diesem Fall das spätere Produkt nicht kaufen.
Wenn man es dringend nötig hat etwas zu kritisieren, dann sollte man das sachlich tun, wie z.B. den Grafikstil kritisieren, oder die Tatsache, dass der Trailer kein Gameplay enthält. Aber Entwickler mit Beschimpfungen zu überdecken hat da nichts verloren. Das zeugt nur von einer hohen Frustration im eigenen Leben, wenn man es nötig hat jemanden zu beschimpfen, weil er/sie ein Spiel entwickelt hat, dass einem nicht gefällt (oder wie in diesem Fall das einem der Trailer nicht gefällt). Ich persönlich empfinde es als unglaublich peinlich beschimpfungen aufgrund von Spieleentwicklungen ins Internet zu setzen und empfinde auch eine gewisse Fremdscham, wenn ich etwas derartiges lese...
Jetzt noch mal kurz zum oben zitierten Kommentar: "wenn ihr Kunst erschaffen wollt, dann erschafft Kunst, aber heult dann auch nicht rum, wenn es sich mal weniger gut verkauft." - Wen genau sprechen Sie damit an? Ich habe in keinem der Entwicklerkommentare gelesen, dass sich jemand von denen darüber aufregt, dass sein/ihr Spiel sich nicht gut genug verkauft. Es ging konkret um die Beleidigungen und Anfeindungen in den Kommentaren. Ich habe bisher auch noch von keinem Entwickler gehört, der etwas derart abgefahrenes wie Mokey Island entwickelt hat und im Anschluss das Internet mit Hassbotschaften geflutet hat, weil sich das Spiel nicht gut genug verkauft hat. Ich bin der Meinung, dass Entwickler wie Ron Gilbert durchaus damit leben können, wenn sich ihr entwickeltes Produkt weniger gut verkauft. Hauptsache sie sind selber zufrieden mit dem Produkt/Spiel, dass sie entwickelt haben.
Dass die Publisher da ein anderweitiges Interesse haben steht ausser Frage und die Publisher sind auch diejenigen, die man für Katastrophen wie Battlefield 2042 u.ä. zur Verantwortung ziehen sollte. Aber in meinen Augen einfach mit nicht mehr Kaufen derer Produkte, anstatt mit Morddrohungen...

Weniger Hass/Beleidigungen, mehr Konstruktivität! - Meine Meinung

Felix
 
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