News Gnome 50: Neuer Linux-Desktop gibt Eltern mehr Kontrolle

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Das Gnome-Projekt hat mit Gnome 50 ("Tokyo") die neueste Version seines freien Linux-Desktops vorgestellt und offiziell freigegeben. Wie immer finden kleine aber feine Neuerungen ihren Weg in die quelloffene Arbeitsumgebung.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gnome 50: Neuer Linux-Desktop gibt Eltern mehr Kontrolle

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Interessantes Futur für Linux, wobei mir aktuell kein Anwendungszweck einfallen würde. Meine Kinder sind Ü30 und ich konnte sie bisher von Linux nicht überzeugen. Gibt es das bei CachyOS eigentlich auch in dieser Form oder ist es geplant? Vielleicht eine Frage für @PCGH_Sven an Peter Jung.
 
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Interessantes Futur für Linux, wobei mir aktuell kein Anwendungszweck einfallen würde. Meine Kinder sind Ü30 und ich konnte sie bisher von Linux nicht überzeugen. Gibt es das bei CachyOS eigentlich auch in dieser Form oder ist es geplant? Vielleicht eine Frage für @PCGH_Sven an Peter Jung.
Ja Cachy hat Gnome in den Paketquellen. Generell kann jede Linux basierte Software auf jeder Distribution installiert werden. Entscheidend ist, das die Software mit dem technischen Unterbau wie x86 oder ARM und dem entsprechenden Kernel kompatibel ist. Entweder ist die Software schon in den Paketquellen, man verlinkt die Quellen mit dem Paketmanager oder man baut die Software selbst z.B. über Github.

Zum Thema, Gnome ist mir deutlich lieber als z.B. KDE. Die allgemeine Stabilität ist deutlich besser als bei KDE. Viele stören sich am "MAC OS" Design. Aber das kann sehr einfach über die Erweiterungen geändert werden. Und der "mangelnde" Funktionsumfang ist wie bei Arch oder Void auch, Teil des KISS Prinzips- was nicht zwingend gebraucht wird ist nicht drin, wer Funktionen braucht muss sie selbst implementieren. Ich mag das, das hält das System schlank. Zudem ist es optisch "ruhiger" weil man nicht von quadrillionen unendlichtausend Optionen, Reitern und Menüs erschlagen wird. Des weiteren ist das theming mittels CSS und SCSS sehr angenehm, recht einfach und GTK basierte Software lässt sich gut und vor allem einfach mit anderen Compositors wie Hyprland, Sway oder Niri kombinieren.
 
Ob das auf ne PC bei uns findet den weg steht in den Sternen genau so steht da ob man sich so was an schaut oder ähnliches.
Daher kann ich nicht sagen ob das was ist. Und Ab ne gewissen Punkt kann man ehe es nicht ändern.
 
Des weiteren ist das theming mittels CSS und SCSS sehr angenehm, recht einfach und GTK basierte Software lässt sich gut und vor allem einfach mit anderen Compositors wie Hyprland, Sway oder Niri kombinieren.
Vielen Dank für den Einblick, als Linuxbeginner, der vermutlich nie tiefer einsteigen wird, bin da aber zuerst einmal raus. Dachte eher an auswählen, einschalten, fertig. :what: Glaube das ist auch das Dilemma der Linuxwelt für Umsteiger.
 
Vielen Dank für den Einblick, als Linuxbeginner, der vermutlich nie tiefer einsteigen wird, bin da aber zuerst einmal raus. Dachte eher an auswählen, einschalten, fertig. :what: Glaube das ist auch das Dilemma der Linuxwelt für Umsteiger.
Du darfst das nicht "überdenken". Installieren und nutzen kannst du Gnome in einer Arch basierten Disrto wie Cachy quasi mit einer einzigen Zeile im Terminal. Cachy hat das sogar als grafischen installer mit drin. Alles andere ist optional wenn man will und kann. Wenn man will und es nicht kann, muss man es lernen.
 
Ich für meinen Teil kann Gnome nichts abgewinnen. Meine Wahl fällt fast immer auf XFCE oder KDE. Cosmic muss ich mir bei Gelegenheit noch anschauen.
 
Viele stören sich am "MAC OS" Design. Aber das kann sehr einfach über die Erweiterungen geändert werden. Und der "mangelnde" Funktionsumfang ist wie bei Arch oder Void auch, Teil des KISS Prinzips- was nicht zwingend gebraucht wird ist nicht drin, wer Funktionen braucht muss sie selbst implementieren.
Leider haben genau diese Erweiterungen in der Vergangenheit bei einer neuen Gnome Version teilweise nicht mehr funktioniert und man musste warten bis sie angepasst wurden. Aus genau diesem Grund bin ich von Gnome zu KDE gewechselt, obwohl mir GNOME eigentlich schon gefallen hat. Besteht das Problem immer noch? Ich nutze GNOME schon ein paar "Tage" nicht mehr.
 
Leider haben genau diese Erweiterungen in der Vergangenheit bei einer neuen Gnome Version teilweise nicht mehr funktioniert und man musste warten bis sie angepasst wurden. Aus genau diesem Grund bin ich von Gnome zu KDE gewechselt, obwohl mir GNOME eigentlich schon gefallen hat. Besteht das Problem immer noch? Ich nutze GNOME schon ein paar "Tage" nicht mehr.
Das ist leider ein recht lästiges Problem. Allerdings sind populäre Erweiterungen wie dash-to-panel oder arcmenu sehr zügig. Bei mir laufen parallel immer Gnome und Hyprland. Je nach Laune oder wenn eins momentan Probleme macht, nehme ich halt das andere. Hyprland ist bei mir bis auf die Quickshell (welche QT basiert ist) alles in GTK gehalten. Das harmoniert mit Gnome hervorragend und gibt ein konsistentes Gesamtbild.
 
Allerdings sind populäre Erweiterungen wie dash-to-panel oder arcmenu sehr zügig.
Genau das Dash-to-Panel hat mir damals den Rest gegeben. Einen Tag ohne Taskleiste war irgendwie uncool. Aber du hast recht, das wurde im Gegensatz zu anderen recht schnell angepasst. Schade, dass sie das Problem noch immer nicht in den Griff bekommen haben. Meine Hoffnung ist irgendwann der Cosmic Desktop.
 
Genau das Dash-to-Panel hat mir damals den Rest gegeben. Einen Tag ohne Taskleiste war irgendwie uncool. Aber du hast recht, das wurde im Gegensatz zu anderen recht schnell angepasst. Schade, dass sie das Problem noch immer nicht in den Griff bekommen haben. Meine Hoffnung ist irgendwann der Cosmic Desktop.
Der Fairness halber muss man aber sagen dass das kein Gnome Problem ist, Gnome funktioniert. Die Erweiterungen sind optional und kein Bestandteil dessen. Die Latenz zwischen Gnome und den Erweiterungen liegt in der Struktur selbst. Kein Vorteil ohne Nachteil.

Cosmic entwickelt sich definitiv in die richtige Richtung. Aber solange der Compositor kein HDR unterstützt und keine anständige Polkit-integration besteht ist es für mich keine Option. Es gibt noch einige Baustellen bei Cosmic, wobei die Entwicklung sehr zügig voran geht. Seit Dezember sind die von Version 1.0.0 auf mittlwerweile 1.0.8. und eine Roadmap ist ja auch schon vorhanden.
 
Der Fairness halber muss man aber sagen dass das kein Gnome Problem ist, Gnome funktioniert. Die Erweiterungen sind optional und kein Bestandteil dessen. Die Latenz zwischen Gnome und den Erweiterungen liegt in der Struktur selbst. Kein Vorteil ohne Nachteil.
Da hast du sicherlich recht, aber wenn man eine Anbindung für Erweiterungen anbietet oder ermöglicht, dann sollte man schon eine Struktur erschaffen, die nicht nach jedem Update alles zerschießt. Nicht jeder, der Gnome nutzten möchte und es sich installiert, kennt das Problem und ob Gnome dafür etwas kann oder nicht, interessiert den neuen User recht wenig.
 
Grundsätzlich geiler Gedanke, endlich auf Usability-Features zu gehen. Habe nur das dumpfe Gefühl, das rührt aus dieser Altersbeschränkung-Pflicht aus den USA her und dadurch werden andere, evtl. wichtigere Features und Bugfixes vernachlässigt...
 
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