News "Festplatten-Zwang": Synology macht sich bei NAS-Käufern potenziell unbeliebt

Gerade im professionelleren Segment würde ich ohnehin keine Syn mehr kaufen sondern ausschliesslich QNAP. Jetzt muss man das halt privat auch so machen oder eben auf einen Eigenbau setzen. Letzteres limitiert nämlich gar nicht und so ziemlich ALLES ist möglich.

Klar, man muss sich ein bisschen mit der Materie dann befassen, nicht jedermanns Sache, aber es bleiben ja zum Glück genügend Alternativen. Scheiss auf Synology. :-D
So ein massiver Aufpreis für eine modifizierte Firmware und einen anderen Aufkleber? Also das ist mehr als nur frech... :daumen2:
Nein, das ist clever (denkt sich der CEO). Gelddruckmaschine einfach mal schnell angeworfen ohne Aufwand. Dumm nur, dass man sein Produkt künstlich verschlechtern muss um die Leute von diesen Disks zu überzeugen. :D
 
So sehr ich meine 918+ mag, so gut sie auch funktioniert und gern ich eigentlich bei Synology bleiben möchte, wird das der Grund sein, warum ich den Hersteller wechseln werde... sobald die 918 (in hoffentlich ferner Zukunft) mal den Geist aufgibt.
 
Was sind gute Alternativen? Synology kommt mir damit nicht ins Haus
Ich würde vermutlich entweder ein altes System in ein Gehäuse mit ausreichend Festplattenplätzen stecken und auf Effizienz trimmen oder ein System mit möglichst niedrigem Energieverbrauch anschaffen und dann entweder spezialisierte, freie NAS-Betriebssysteme wie TrueNAS oder OMV anschauen oder, wenn da noch andere Dinge drauf laufen sollen, ein Linux installieren und darauf selbst Netzlaufwerke einrichten. Alles davon ist natürlich mehr oder weniger deutlich aufwändiger als eine fertige Box zu kaufen, in die man nur noch Festplatten stecken muss, aber dafür sind Kapriolen wie diese hier praktisch ausgeschlossen.
 
Die Gehäuse von Jonsbo sind zum kompakten Selbstbau perfekt:


Und was das System anbelangt glaube ich nicht das FreeNAS für die Meisten die richtige Wahl ist, sondern eher Unraid (ja, das kostet was).

Alternativ gibts ja auch noch XPenology, aber auf das gefrickel hätte ich persönlich absolut keinen Bock.


XPenology:
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich wäre es vermutlich nichts, aber interessant ist es schon. Betreibst du so eins und wenn ja, was hast du darin verbaut?
Und was das System anbelangt glaube ich nicht das FreeNAS für die Meisten die richtige Wahl ist, sondern eher Unraid (ja, das kostet was).
Bei Unraid missfällt mir, dass es closed-source ist und dass man einen USB-Stick als Systemlaufwerk nutzt. Was spricht deiner Meinung nach gegen Free- bzw. TrueNAS?
 
Habe noch eine uralte DS213+ als Datengrab im Keller stehen, die langsam doch ihrem Lebensende entgegen geht.
Der Nachfolger (für dieses Jahr noch geplant) wird dann wohl nicht mehr von Synology sein...
 
Für mich wäre es vermutlich nichts, aber interessant ist es schon. Betreibst du so eins und wenn ja, was hast du darin verbaut?

Bei Unraid missfällt mir, dass es closed-source ist und dass man einen USB-Stick als Systemlaufwerk nutzt. Was spricht deiner Meinung nach gegen Free- bzw. TrueNAS?

Zum Case:

Leider Nein, ich hab noch das Node 304 für mein Backup-System was etwas mehr Platz hat, habe damit aber immer geliebäugelt und auch die Entwicklung der Ganzen größeren Nachfolger verfolgt (N3/N4/N5/N6?). Aber ich will nicht unnötig Geld ausgeben, wenn ich es nicht brauche.

Zu TrueNAS/FreeNAS:

Dass sie jetzt z. B. komplett von FreeBSD weggegangen sind. Find ich persönlich ziemlich ungeil.

Damit bleibt nur noch Unraid auf FreeBSD-Basis.

Closed Source ist es nicht so wirklich - bis auf wenige Ausnahmen, wie die Parität, wird sehr viel aus dem Open-Source Bereich eingesetzt inkl. dem Kernel.

Aber eine offizielles Source-Repository gibt es natürlich nicht zur freien Verfügung ...

Und ganz ehrlich ich kann sie mehr als verstehen, denn so viel brauchen sie gar nicht - es ist eher die Konfiguration, der Betrieb und die Stabilität die den Unterschied ausmachen.

Ich hab in dem Bereich davor soviel experimentiert, selbst gebaut, mir viele Systeme angeschaut mit den unterschiedlichsten Hardware und Software-Kombinationen. Von Debian, über Ubuntu, OpenSUSE, Fedora (und deren Spin-Offs, Server-Varianten, Silverblue & Co.), warte Nebenbei noch das Synology von meinen Eltern und stelle immer wieder fest wie Ungeil der Rest ist.

Ich hatte bei meinen beiden letzten Jobs so viele Probleme mit meiner Dell Workstation und meinem Tuxedo Notebook auf Linux die mich viele Nerven und vor allem Zeit gekostet haben.

Und zwar über reguläre Updates. Bis hin zum nicht mehr booten, dank einem neuen Kernel der nicht richtig getestet war.

Klar kann man machen - aber deswegen nutze ich jetzt als Arbeitsrechner auch ein MacBook.

Privat läuft bei mir noch POP!OS auf dem Envy X360 - damit bin ich auch zufrieden.

Linux an sich ist zwar ganz nett - aber wenn man sich nicht dauernd mit der Umgebung spielen will muss man das einfach in vernünftige Hände geben.

Und das sage ich als großer verfechter von Open-Source ... und auch als jemand der überdurchschnittlich viel experimentiert in dem Bereich.

Auf Unraid läuft bei mir mittlerweile alles - vor allem auch meine LLM-Entwicklungsumgebung.

Es ist einfach noch Old-School und nicht verseucht von andauernden, unkontrollierten Neuerungen und Cluster-***.

Allein der Fokus auf die reguläre Docker Engine ...

Ich denke das ist der größte Unterschied zum Rest da draußen.

Linus Torvalds wird es auch nicht mehr ewig geben - dann ist die Kacke da richtig am dampfen, wenn keiner mehr die Finger drauf hat bezüglich dem Linux Kernel.

Zumindest am Arbeitssystem (und dazu zählen auch meine Server) möchte ich mich da doch beschränken um mich auf das Wesentliche zu beschränken.

Also bliebe da eigentlich nur POP!OS auf Ubuntu Basis, wobei es dann aber auf Hardware-Seite wieder sehr wenig gute Auswahl gibt, wenn man Mobil bleiben will ...
 
Dass sie jetzt z. B. komplett von FreeBSD weggegangen sind. Find ich persönlich ziemlich ungeil.
Ah OK, das hatte ich nicht mitbekommen.
Ich hatte bei meinen beiden letzten Jobs so viele Probleme mit meiner Dell Workstation und meinem Tuxedo Notebook auf Linux die mich viele Nerven und vor allem Zeit gekostet haben.
OK, das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Klar, mit einer aktuellen Rolling-Release-Distro kann es mal Probleme geben, aber mein Debian-Tuxedo-Arbeitsnotebook hat in bestimmt inzwischen drei Jahren noch nicht einmal wirklich gezickt und die ganzen Debian-Server privat und auf der Arbeit laufen auch problemlos. Nur mit einer Proxmox-Kernel-Regression, die scheinbar eine ältere Revision eines bestimmten NICs betrifft, haben wir gerade etwas zu werkeln, aber so was kommt halt davon, wenn man zu geizig für die Enterprise-Repos ist. Aber gut, du wirst deine Erfahrungen gemacht haben.
Linus Torvalds wird es auch nicht mehr ewig geben - dann ist die Kacke da richtig am dampfen, wenn keiner mehr die Finger drauf hat bezüglich dem Linux Kernel.
Ach naja, mal abwarten. Das wird sich vielleicht ein bisschen aufspalten, aber am Ende wird sich vermutlich doch wieder ein gescheit verwalteter Mainline-Kernel durchsetzen.
 
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