Für mich wäre es vermutlich nichts, aber interessant ist es schon. Betreibst du so eins und wenn ja, was hast du darin verbaut?
Bei Unraid missfällt mir, dass es closed-source ist und dass man einen USB-Stick als Systemlaufwerk nutzt. Was spricht deiner Meinung nach gegen Free- bzw. TrueNAS?
Zum Case:
Leider Nein, ich hab noch das Node 304 für mein Backup-System was etwas mehr Platz hat, habe damit aber immer geliebäugelt und auch die Entwicklung der Ganzen größeren Nachfolger verfolgt (N3/N4/N5/N6?). Aber ich will nicht unnötig Geld ausgeben, wenn ich es nicht brauche.
Zu TrueNAS/FreeNAS:
Dass sie jetzt z. B. komplett von FreeBSD weggegangen sind. Find ich persönlich ziemlich ungeil.
Damit bleibt nur noch Unraid auf FreeBSD-Basis.
Closed Source ist es nicht so wirklich - bis auf wenige Ausnahmen, wie die Parität, wird sehr viel aus dem Open-Source Bereich eingesetzt inkl. dem Kernel.
Aber eine offizielles Source-Repository gibt es natürlich nicht zur freien Verfügung ...
Und ganz ehrlich ich kann sie mehr als verstehen, denn so viel brauchen sie gar nicht - es ist eher die Konfiguration, der Betrieb und die Stabilität die den Unterschied ausmachen.
Ich hab in dem Bereich davor soviel experimentiert, selbst gebaut, mir viele Systeme angeschaut mit den unterschiedlichsten Hardware und Software-Kombinationen. Von Debian, über Ubuntu, OpenSUSE, Fedora (und deren Spin-Offs, Server-Varianten, Silverblue & Co.), warte Nebenbei noch das Synology von meinen Eltern und stelle immer wieder fest wie Ungeil der Rest ist.
Ich hatte bei meinen beiden letzten Jobs so viele Probleme mit meiner Dell Workstation und meinem Tuxedo Notebook auf Linux die mich viele Nerven und vor allem Zeit gekostet haben.
Und zwar über reguläre Updates. Bis hin zum nicht mehr booten, dank einem neuen Kernel der nicht richtig getestet war.
Klar kann man machen - aber deswegen nutze ich jetzt als Arbeitsrechner auch ein MacBook.
Privat läuft bei mir noch POP!OS auf dem Envy X360 - damit bin ich auch zufrieden.
Linux an sich ist zwar ganz nett - aber wenn man sich nicht dauernd mit der Umgebung spielen will muss man das einfach in vernünftige Hände geben.
Und das sage ich als großer verfechter von Open-Source ... und auch als jemand der überdurchschnittlich viel experimentiert in dem Bereich.
Auf Unraid läuft bei mir mittlerweile alles - vor allem auch meine LLM-Entwicklungsumgebung.
Es ist einfach noch Old-School und nicht verseucht von andauernden, unkontrollierten Neuerungen und Cluster-***.
Allein der Fokus auf die reguläre Docker Engine ...
Ich denke das ist der größte Unterschied zum Rest da draußen.
Linus Torvalds wird es auch nicht mehr ewig geben - dann ist die Kacke da richtig am dampfen, wenn keiner mehr die Finger drauf hat bezüglich dem Linux Kernel.
Zumindest am Arbeitssystem (und dazu zählen auch meine Server) möchte ich mich da doch beschränken um mich auf das Wesentliche zu beschränken.
Also bliebe da eigentlich nur POP!OS auf Ubuntu Basis, wobei es dann aber auf Hardware-Seite wieder sehr wenig gute Auswahl gibt, wenn man Mobil bleiben will ...