Externe GPU sinnvoll?

Ja, die passt und funktioniert auch wunderbar, man benötigt aber einen modifizierten Treiber, denn die Kombination der HardwareID (Mainboard) + Hardware ID (GPU) gibt es im Nvidia Treiber nicht, die muss man selber hinzufügen. Man muss nur den vorhandenen Heatsink bearbeiten oder halt den vom GT72VR nehmen. Es funktionieren nur die GTX1070 Karten aus MSI Geräten ohne extra Stromanschluss.

wie bearbeitet man den denn?
 
@iTzZent sorry, aber man kann sich auch alles schön reden. Ich hatte während des Studiums selbst ein ASUS G75V Notebook mit i7-3720QM CPU. Der boostete immerhin bis auf 3,6Ghz. Battlefield 3 ging damit gerade so noch. Battlefield 4: keine Chance. Der 4th gen desktop i5, welcher dann das Gamingnotebook ersetzte hatte dagegen leichtes Spiel. Am Ende kann man jetzt wieder diskutieren was "spieletauglich" bedeutet: einer möchte damit aktuelle AAA Titel spielen, einem anderen reichen Browsergames.

Mein Fazit hierzu wäre: wenn ein i7 3610qm als spieletauglich ausreicht, sollte auch die integrierte Intel HD 4000 Grafik als spieletauglich reichen. Wenn das jedoch nicht reicht und wirklich ein GPU Update her soll, verschiebt man das bottleneck nur richtung CPU und hat genau so wenig Spaß wie vorher.

Bei NotebookCPUs kommen viele Faktoren zusammen, die den Boost beeinflussern.
Vor allem die Temperatur und das TDP Limit spielen eine Rolle. Und in den letzten Jahren, ist die Notebookhardware immer näher an die Desktophardware herangekommen. (Nvidia verbaut mittlerweile in Laptops Grafikkarten, die nichts anderes als etwas niedriger getaktete Desktop Modelle sind, [im Falle der GTX 1070 beispielsweise hat die Mobile Variante sogar mehr Shaders als die Desktop Variante, und mit Boost und vernünftiger Kühlung boostet die Mobile Variante auch sehr ordentlich] und bei den CPUs gibt es mittlerweile auch HK Modelle mit offenem Multi.
Doch selbst mit den HQ Modellen (4 Kerne, 8 Threads) kommt man extrem gut aus. Mein 6700HQ langt zum BF1 spielen mehr als Dicke (solange man keine 200FPS braucht, nur dafür langt auch ein 7700K nicht).
Auch ein unaufgeräumtes OS mit viel Hintergrundprozessen nagt an der Leistung. Und selbst ein I7 2600 oder 3700 (non k!) bekommt heute bei so manchem modernen Spiel ohne Übertakten kleine Problemchen.
Um aber zum Thema zurückzukommen: e-GPUs sind eigentlich erst mit Thunderbolt 3 richtig Salonfähig geworden. Diese eGPU Boxen ermöglichen es zwar, Desktop Karten an Notebooks zu nutzen, kommen dafür aber auch mit Kosten einher (Desktop Karte, die e-GPU Box, Netzteil) und schränken die Mobilität eben auch wieder zusätzlich ein.
Ob es so viel mobiler ist, ein Notebook mit Netzteil und Maus sowie eGPU Box und dazugehörigem Netzstecker zu transportieren als wie gleich auf ein Mini ITX System mit Monitor, Tastatur, Maus und Netzstecker, Headset, sei auch dahingestellt.
Daher will eine eGPU-Anschaffung wohl überlegt sein, ich persönlich bin nicht wirklich überzeugt davon (da die Mobilität eines Notebooks nun mal der größte Bonus ist, den ein Notebook gegenüber einem Desktop hat).
Lieber gleich eine Neuanschaffung, und wenn es auf das P/L-Verhältnis ankommt, fährt man mit einem Desktop immer noch am besten!
Nichtsdestotrotz möchte ich mein GT62VR nicht mehr missen, und ein Desktop käme für mich auch nicht mehr in Frage. :daumen:
 
@4B11T dir ist aber schon klar, das deine FPS Probleme nicht an der CPU lagen oder ? Du hast mit einer lahmen GTX670M versucht einen AAA Titel zu spielen... klasse Idee :lol: Mobile CPU´s sind seit Sandy Bridge mehr als ausreichend und die CPU ist das letzte, was bei einem Notebook am Limit läuft, das sehe ich bei meinem i7-7820HK ganz gut. Bei deinem Asus war einfach nur die GPU zu langsam, denn die GTX670M war schon immer eine Karte der Mittelklasse, denn sie ist nur eine umbenannte GTX570M.

@4B11T GPU trocken auf den Heatsink legen und dann schauen, wo was fehlt oder wo was weg muss... die fehlenden Stellen einfach aufpolstern mit dickeren Wärmeleitpads und die Stellen die zu viel sind wegdrehmeln. Auf diese Art und weise habe ich z.B. eine GTX970M (Maxwell) mit einem GTX870M (Kepler) Heatsink betrieben. Das gleiche habe ich beim GT72 gemacht... GTX970M Heatsink modifiziert für den GTX1060 Betrieb.
 
Ja, das Problem bei den kleineren stromsparenden Notebook-GPUs sind die ständigen Refreshs und Rebrands. Die muss man ziemlich aufpassen.
 
@4B11T dir ist aber schon klar, das deine FPS Probleme nicht an der CPU lagen oder ?

ja klar, ich bin zu doof die CPU und GPU Auslastung anhand von HWInfo und Afterburner zu beurteilen, bzw. wie sich das ganze durch Reduzierung der Grafikdetails verhält. Natürlich war die GPU auch am Limit, keine Frage, aber die CPU ebend leider auch. Glaub mir, habe schon alles mögliche gecheckt, (Temperatur, Auslastung, cleane Windows Installation usw.) bevor ich mich von dem nicht ganz billigen Laptop über Ebay verabschiedet habe.

Ist aber auch alles ziemlich offtopic. Eigentlich ging es um eine Beurteilung der externen Grafklösung für einen ansonsten noch super up-to-date ausgerüsteten Gaminglaptop. ;-)

Wenn ich schon das MSI-Forum Logo sehe, wo man es nicht mal schafft vernünftige changelogs für die X370 Biosupdates zu veröffentlichen oder allgemein einen wirklichen Kontakt Kunde-->MSI herzustellen. "Wir sind nicht MSI, da können wir nix machen mimimi", Aber andere User über CPU- und GPU-Limit belehren, das geht. Epic Slow Clap.
 
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