• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Escom kauft Commodore-Reste, ILOVEYOU geht um (PCGH Retro, 04. Mai)

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung zu Escom kauft Commodore-Reste, ILOVEYOU geht um (PCGH Retro, 04. Mai) gefragt. Beachten Sie dabei unsere Forenregeln.

arrow_right.gif
Zurück zum Artikel: Escom kauft Commodore-Reste, ILOVEYOU geht um (PCGH Retro, 04. Mai)
 

mrwuff

PC-Selbstbauer(in)
Amiga...das waren Zeiten!
Habe meinen damals 2001 für 1400DM verkauft!
Meiner hatte eine Power PC und eine 68030 CPU 128MB und 40GB HDD, ursprung war ein Amiga 1200, aber der war in nem Tower eingebaut.
Hatte dann irgendwann OS3.5 und natürlich einen PC-Monitor (15").
War schon Hammer was die Uralt GPU mit der richtigen CPU unter der Haupe so leisten konnte!
Schade wie es mit Amiga bzw Commodore zuende ging. :pissed::pissed::pissed:
Denn diese Kisten hätten und haben damals alles in den Schatten gestellt, egal ob X86er (Windoof), Apple, oder Atari!:daumen:
Habe sogar noch einen Conrad Katalog von 1986 oder 89(?) wo Atari, Amiga und X86 drin sind...
Leider hat Commodore damals auf das falsche Pferd gesetzt, sonst wäre das Leben mit Computern heute evt. um einiges einfacher...und ich Arbeitslos :-):schief:
 

El Sativa

Freizeitschrauber(in)
Amiga...das waren Zeiten!
Habe meinen damals 2001 für 1400DM verkauft!
Meiner hatte eine Power PC und eine 68030 CPU 128MB und 40GB HDD, ursprung war ein Amiga 1200, aber der war in nem Tower eingebaut.
Hatte dann irgendwann OS3.5 und natürlich einen PC-Monitor (15").
War schon Hammer was die Uralt GPU mit der richtigen CPU unter der Haupe so leisten konnte!
Schade wie es mit Amiga bzw Commodore zuende ging. :pissed::pissed::pissed:
Denn diese Kisten hätten und haben damals alles in den Schatten gestellt, egal ob X86er (Windoof), Apple, oder Atari!:daumen:
Habe sogar noch einen Conrad Katalog von 1986 oder 89(?) wo Atari, Amiga und X86 drin sind...
Leider hat Commodore damals auf das falsche Pferd gesetzt, sonst wäre das Leben mit Computern heute evt. um einiges einfacher...und ich Arbeitslos :-):schief:
ich habe lange gebraucht, um mit nem joystick umgehen zu können, der nicht bei jeder bewegung klickt. ich habe meinen amiga geliebt. hatte davor den c16plus mit datasette. habe dafür als gebrauchtes teil 600dm hingelegt und es war jeden pfennig wert. naja zzt. merke ich aber, das ich mir nen neues teures hobby suchen möchte.
 

xDave78

Software-Overclocker(in)
Ja, ich bin recht dankbar, dass ich zu einer Zeit "jung" war, als die Computer grade vermehrt Einzug in viele Haushalte hielten. Dadurch, dass ich n Ossi bin und bei der Wende 11 war schätze ich verstärkt sich der "Pionier"-Eindruck nochmal was die Computer betrifft, denn als es in der BRD schon in einigen Haushalten C64er und Amigas gab war das bei uns nicht so...nen KC85 - das damalige Flagschiff des Ostblocks was Homecomputing war hatten maximal Schulen und "Auserwählte". Waren schon toll die Anfänge damals. Escom war Anfang der 90er ein echter Markenname - so wie zB auch DELL oder HP - zumidest hier in Deutschland. Muss gleich mal googeln was mit denen damals genau passiert ist. Ich glaube sogar mein allererster PC war 1992 auch von Escom.
 

das_wesen

PC-Selbstbauer(in)
Jeder Atari, Amiga und ähnliches liebt sollte sich mal Welle: Erdball anhören bzw, einen ihrer beiden Filme angucken.
 

Dark_Eagle

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ja, ich bin recht dankbar, dass ich zu einer Zeit "jung" war, als die Computer grade vermehrt Einzug in viele Haushalte hielten. Dadurch, dass ich n Ossi bin und bei der Wende 11 war schätze ich verstärkt sich der "Pionier"-Eindruck nochmal was die Computer betrifft, denn als es in der BRD schon in einigen Haushalten C64er und Amigas gab war das bei uns nicht so...nen KC85 - das damalige Flagschiff des Ostblocks was Homecomputing war hatten maximal Schulen und "Auserwählte". Waren schon toll die Anfänge damals. Escom war Anfang der 90er ein echter Markenname - so wie zB auch DELL oder HP - zumidest hier in Deutschland. Muss gleich mal googeln was mit denen damals genau passiert ist. Ich glaube sogar mein allererster PC war 1992 auch von Escom.

Sag nichts gegen der KC85! ;-) mein Opa hat noch 2 daheim stehen ich liebe das Teil! Dieses Geräusch wenn er von Kasette bootet (oder nennt man es da Läd?) einfach urig. Und damit konnte man fast alles machen. Hatte aber auch den KC85 /2.

lg D_E
 

Jareth79

Kabelverknoter(in)
Den ILOVEU Virus hatte ja damals fast jeder gehabt... ziemliches biest.

Hätte ESCOM sich die Pleite mit Commodore nicht angetahn würden die vieleicht noch heute leben...

Mein erster Rechner war 92, 15 Zoll Röhre mit 4MB RAM, 486 mit 40MHz, das war schon so gut wie UP TO Date 4200DM, Rechnung liegt noch hier, war von Vobis.
+ Novell DOS, war bedeutend besser und hatte zur damaligen zeit auch eine vernünftige Netzwerk Anbindungen, 2 T Stücke, 2 50 Ohm wiederstände und 10 Meter BNC Kabel :lol:
 

ITpassion-de

PCGH-Community-Veteran(in)
Mein erster Rechner war 92, 15 Zoll Röhre mit 4MB RAM, 486 mit 40MHz, das war schon so gut wie UP TO Date 4200DM, Rechnung liegt noch hier, war von Vobis.

1992 gabe es aber eigentlich nur den i486er als DX33 und als DX50 (bzw. gab es noch den SX25 und SX33). Die 40 MHz Version war von AMD und kam erst später (insofern ich mich recht erinnere).
 

Benne74

PC-Selbstbauer(in)
Hach ja...

Immer wenn ich solche Artikel lese, spiele ich mit dem Gedanken, mir einen günstigen Amiga bei Ebay zu schiessen. Wenn ich nur an die vielen gespielten Stunden denke... (Oil Imperium, Lotus Esprit Turbo Challenge, Xenon 2 Megablast, R-Type und und und......) *schwärm* :D
 

Terracresta

Software-Overclocker(in)
Hach ja...

Immer wenn ich solche Artikel lese, spiele ich mit dem Gedanken, mir einen günstigen Amiga bei Ebay zu schiessen. Wenn ich nur an die vielen gespielten Stunden denke... (Oil Imperium, Lotus Esprit Turbo Challenge, Xenon 2 Megablast, R-Type und und und......) *schwärm* :D

Also ich hab Oil Imperium noch aufm C64 gezockt. Wie war das mit dem Cheat, wo einem eine "reiche Tante aus der DDR" 100 Millionen Dollar vermacht? ^^
 

micha2

Software-Overclocker(in)
1992 gabe es aber eigentlich nur den i486er als DX33 und als DX50 (bzw. gab es noch den SX25 und SX33). Die 40 MHz Version war von AMD und kam erst später (insofern ich mich recht erinnere).
genauso war es. erst 1993 kam der Am486 DX 40 auf den markt.
ich hatte damals noch einen 486 SX 25(ohne FPU und doch ne CPU:D) mit 4MB ram und ner fetten 170MB HDD.:D dazu kam noch der gute alte Amiga 500. die übernahme der commodore-reste brachte Escom bekanntlich aber auch nichts.
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Amiga...das waren Zeiten!
Habe meinen damals 2001 für 1400DM verkauft!
Meiner hatte eine Power PC und eine 68030 CPU 128MB und 40GB HDD, ursprung war ein Amiga 1200, aber der war in nem Tower eingebaut.
Hatte dann irgendwann OS3.5 und natürlich einen PC-Monitor (15").
War schon Hammer was die Uralt GPU mit der richtigen CPU unter der Haupe so leisten konnte!
Schade wie es mit Amiga bzw Commodore zuende ging. :pissed::pissed::pissed:
Denn diese Kisten hätten und haben damals alles in den Schatten gestellt, egal ob X86er (Windoof), Apple, oder Atari!:daumen:
Habe sogar noch einen Conrad Katalog von 1986 oder 89(?) wo Atari, Amiga und X86 drin sind...
Leider hat Commodore damals auf das falsche Pferd gesetzt, sonst wäre das Leben mit Computern heute evt. um einiges einfacher...und ich Arbeitslos :-):schief:

Commodore hatte einfach ein (komplett?) unfähiges Managment.
Gab zu viele Fehlentscheidungen. Wer weiß wenn Commodore sich mit 3DFX zusammengetan hätten :P

Aus >meiner< Sicht hatte der PC den Amiga 500 erst mit Windows 98 was gleichsetzen können; nichts gegen DOS aber die Workbench war da schon weiter.
 
E

Escom2

Guest
Hätte ESCOM sich die Pleite mit Commodore nicht angetahn würden die vieleicht noch heute leben...
Die 10 Millionen Dollar und die paar Kröten für ein paar Amiga 500 Neubauten waren es nicht.
Der gute Herr Manfred Schmitt ( nicht verwechseln mit dem Hagenuk Schmitt) hat einfach zu viel Geld aus dem Unternehmen gesogen.
Dazu hatte er die zweitmieseste Festplattenschmiede Conner erworben und Escom die Platten "exclusiv" zu horrenden Preisen verkauft. Dann noch ein paar Dreiecksgeschäfte über die Schweiz und Escom war sturmreif.
Als man dann noch die glorreiche Idee hatte nach England zu expandieren und das dortige Management Containerweise Pentium 60 inclusive Intelboards eingekauft hat, war die Pleite perfekt.
Am operativen Geschäft der Filialen lag es jedenfalls nicht.
 

tandel

Software-Overclocker(in)
Vobis und Comtech haben es ja auch nicht geschafft. Bestimmt war Aldi da auch nicht ganz unschuldig. Das waren noch Zeiten, als es zu Tumulten morgens vor den Aldifilialen kam, wenn wieder ein neuer Aldi-PC angekündigt wurde.

Filialgeschäfte gibt es im PC Bereich ja auch keine mehr, mal von Atelco mit 22 Geschäften abgesehen, oder kennt jemand noch andere?
 
E

Escom2

Guest
Filialgeschäfte gibt es im PC Bereich ja auch keine mehr, mal von Atelco mit 22 Geschäften abgesehen, oder kennt jemand noch andere?
Cyberport hat 14 Filialen.
Aber was macht es auch für einen Sinn Filialen zu haben. Die Kunden wollen für Service nichts bezahlen und das Produktspektrum ist heute einfach viel größer. Ein Filiallist hat mit Sicherheit zu 50% immer die falsche Ware im Regal, deswegen sind es z.Bsp. bei Cyberport "Abholfilialen". Kleines vorrätiges Produktspektrum und eben alles andere im Zentrallager zu ordern.
 

tandel

Software-Overclocker(in)
Es gibt sie schon noch, die Filialen, nur halt nicht die ganz großen überregionalen. Hier in der Umgebung gibt es z.B. schon lange Bora Computer mit 6 Filialen und einem Onlineshop. Scheint noch ganz gut zu laufen, sonst wären die schon lange dicht.
Für User dieses Forums sind sie natürlich nur sehr selten eine Alternative, da sind die Anforderungen einfach zu speziell.
Für Leute zwischen Ramsch-Mediamarkt und Schrauberforum scheint das aber noch zu funktionieren.
Ich bin alle paar Jahre mal dort, wenn ich z.B. am Samstag was ganz dringend brauche.
 
E

Escom2

Guest
Es gibt sie schon noch, die Filialen, nur halt nicht die ganz großen überregionalen. Hier in der Umgebung gibt es z.B. schon lange Bora Computer mit 6 Filialen und einem Onlineshop. Scheint noch ganz gut zu laufen, sonst wären die schon lange dicht.
Zu Bora gehören auch noch 13 Filialen der alten K&M aus Magstadt. Vorsichtshalber hat man die nicht in Bora integriert, sondern läßt sie als GmbH und Co KG laufen.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Vobis und Comtech haben es ja auch nicht geschafft.
Doch Comtech gibt es wieder:
comtech Onlineshop - marken. technik. gunstig..
Da hab ich den ersten privaten PC gekauft.

Vobis hat mit dem Franchisesystem die Filialen an die Wand gefahren.
Aldi hat damit nichts zu tun.

Es gab Zeiten, da haben uns die Kunden die Denkzettel aus der Hand gerissen ...
Weiterleitungshinweis .

Edit (2021_Mai): Da der Link tot ist, hier ein Denkzettel (Februar 1995) Seite 1:

01.jpg
.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kusanar

BIOS-Overclocker(in)
Herrlich, den "grünen" Highscreen vom ersten Denkzettel hatte ein Kumpel damals zu Hause stehen. Was war ich neidisch... :ugly:
 

kg79

Komplett-PC-Käufer(in)
Dass an der Escom-Pleite der Kauf von Commodore und Amiga-Patenten schuld gewesen sein soll ist nicht richtig. Die 10 Mio waren damals ein Schnäppchen für Escom, und zu viel Geld hat man dann auch nicht in die Amiga-Tochter gesteckt, im Gegenteil. Ich habe zum Zeitpunkt als Commodore schon gekauft war ein Schulpraktikum in einer Escom-Filiale gemacht. Amigas waren da noch nicht (wieder-) verfügbar, allerdings wurden schon PCs mit Commodore-Logo neben den Escom-Systemen verkauft. Wenn ich mich recht entsinne hat man diese versucht als noch-billiger-Marke zu etablieren, aber an und für sich waren diese Kisten nichts anderes als was man sonst verkaufte. Auch hat man damals kistenweise versucht Pentium 60 und Pentium 75 Systeme an den Mann zu bringen, wo die Konkurrenz längst schon die 90 MHz Varianten kaum teurer angeboten hat. Von diesen Dingern gab es auch Retouren und Reklamationen ohne Ende, das war gar nicht im Verhältnis zu anderen angebotenen Systemen und ich denke hier liegt auch unter anderem der Hund begraben was Escom betrifft.

Wenig später kam dann endlich wieder der Amiga 1200 und 4000 auf den Markt, letzteren verkaufte man aber offensichtlich lieber über kleine Amiga-Händler als über die eigenen Filialen. Der A1200 wurde auch über die Filialen verkauft mit recht ansprechendem Softwarepaket und sogar als "Surf-Paket" mit Modem. Leider nur ohne Festplatte... Und so wirklich wussten die Mitarbeiter damit auch nichts anzufangen, man stellte ihn zum Teil ins Schaufenster und die Kunden durften den Kickstart-Screen beobachten wenn er denn überhaupt eingeschaltet war. So verkauft man natürlich auch nix. Dabei hätte dieser Rechner im Weihnachtsgeschäft noch Chancen gehabt, denn ein Bundle samt Monitor, Festplatte und Software wäre für etwa 1500 DM möglich gewesen. Im Folgejahr hätte es aber ein Nachfolgemodell geben müssen, irgendwas zwischen dem A1200 und 4000 zu Preisen von den damals üblichen 030/LC040-Performas von Apple. Die gab es übrigens zeitgleich bei Vobis...

Amiga 500er gab es übrigens nicht von Escom, nur die Modelle 1200 und 4000T. Die Produktion des 500ers lief 1991 schon bei Commodore aus. Hätte man es nicht noch mit einem A500 Plus versucht oder gar dem A600 und hätte man den A1200 schneller eingeführt, würde die Computerwelt möglicherweise heute anders aussehen. Man hatte eine Technologie die richtig eingesetzt und gut vermarktet hätte alles abdecken können von der Spielekonsole über Desktop-PCs bis hin zu professionellen Workstations. Das heutige "GPU"-Konzept, was im Wesentlichen auf die Entwicklungen bei 3Dfx, NVidia und Ati zurückgeht ist im Grunde genau das was die Amiga-Technologie schon immer geboten hat, und was ihn neben anderen Aspekten auch von IBM-Kompatiblen und vom Macintosh unterschieden hat.
 

theodizee

Komplett-PC-Käufer(in)
Vobis und Comtech haben es ja auch nicht geschafft. Bestimmt war Aldi da auch nicht ganz unschuldig. Das waren noch Zeiten, als es zu Tumulten morgens vor den Aldifilialen kam, wenn wieder ein neuer Aldi-PC angekündigt wurde.

Filialgeschäfte gibt es im PC Bereich ja auch keine mehr, mal von Atelco mit 22 Geschäften abgesehen, oder kennt jemand noch andere?

gut das mit alteco hat sich ja mittlerweile auch erledigt. schade eigentlich, ich hatte da auch mal einen PC zusammen gebastelt und die 5 Jahre Garantie sind schon anständig gewesen.

ansonsten fällt mir noch arlt ein, die haben auch einige Filialen.
 

acc

Software-Overclocker(in)
Amiga 500er gab es übrigens nicht von Escom, nur die Modelle 1200 und 4000T. Die Produktion des 500ers lief 1991 schon bei Commodore aus. Hätte man es nicht noch mit einem A500 Plus versucht oder gar dem A600 und hätte man den A1200 schneller eingeführt, würde die Computerwelt möglicherweise heute anders aussehen. Man hatte eine Technologie die richtig eingesetzt und gut vermarktet hätte alles abdecken können von der Spielekonsole über Desktop-PCs bis hin zu professionellen Workstations. Das heutige "GPU"-Konzept, was im Wesentlichen auf die Entwicklungen bei 3Dfx, NVidia und Ati zurückgeht ist im Grunde genau das was die Amiga-Technologie schon immer geboten hat, und was ihn neben anderen Aspekten auch von IBM-Kompatiblen und vom Macintosh unterschieden hat.

zu escom zeiten war da nichts mehr zu retten mit dem amiga, das lag aber schon an commodore selbst. aga kam jahre zu spät, mit den nachfolger aaa hat man sich in der entwicklung verrannt und ausserdem zeit verschwendet, die man lieber gleich in hombre investiert hätte. mit hombre hätte man noch was reissen können, aber commo war da schon pleite.
 

kg79

Komplett-PC-Käufer(in)
zu escom zeiten war da nichts mehr zu retten mit dem amiga, das lag aber schon an commodore selbst. aga kam jahre zu spät, mit den nachfolger aaa hat man sich in der entwicklung verrannt und ausserdem zeit verschwendet, die man lieber gleich in hombre investiert hätte. mit hombre hätte man noch was reissen können, aber commo war da schon pleite.

Natürlich hat Commodore so gut wie alles ab 1991 verbockt und man ist ja nicht umsonst Pleite gegangen. AGA wäre locker ein zwei Jahre früher erschienen wenn die Herren Manager des Mutterkonzerns sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht hätten. Das gleiche betrifft AAA, welches wohl nur gescheitert ist weil ab irgendeinem Punkt um 1992/93 nichts mehr in die Entwicklung gesteckt wurde und haufenweise Entwickler entlassen wurden. Ich denke trotzdem dass Escom es hätte hinkriegen können, wenn denn nur sie nicht auch so ein Scherbenhaufen gewesen wären. Kapital war ja da, nur hat man halt noch schneller wachsen wollen und sich damit total überworfen. Man hätte damals noch kurzfristig die aktuelle Amiga-Palette auf den Stand der Technik bringen können indem man sich handelsüblicher Komponenten bedient hätte, ganz so wie es Drittanbieter schon längst getan haben mit diversen PowerPC-Prozessorkarten oder Grafikkarten. Es war ja quasi alles schon da, hätte aber nur in die Massenproduktion gehen müssen um zu vernünftigen Preisen es am Markt anbieten zu können. Prototypen wie z.B. der Walker zeigen ganz deutlich was definitiv möglich gewesen wäre (z.B. PCI-Bus für Standard-Grafikkarten). Langfristig hätte man dann New-Gen Amigas planen können. Vergessen wir nicht dass dies genau der Zeitpunkt war wo de Markt nahezu geschrien hat nach Geräten die etwas anders sind als die grauen Kisten. Der iMac ist der Beweis dafür dass diese Chance da war und verpasst wurde. Das baldige aufkommen von Firmen wie Nvidia ebenso. Aber nach der Escom-Pleite und erneutem jahrelangem nichts tun war es definitiv zu spät. Da hätte man höchstens noch aus dem OS was vernünftiges machen können, hardwaremässig war der Zug abgefahren.
 

Plasmadampfer

Freizeitschrauber(in)
Ich hatte 1985 einen AMIGA 1000, 1987 mit Sidecar, Genial der Computer, 1993 noch hatte ich einen Amiga 3000Tower, seltenes Exemplar. MS DOS und Windows 3.11 hinkten um Welten hinterher. Ein Apple IIe war mehr so wie ein C-64 mit GEOS.

Noch 1989 habe ich in Windows Newsgroups getextet. Windows NaturTrüb.

Amiga stirbt nie. Nils benutzt den heute noch, er heisst John von Jungle Command, Amiga 3000 Desktop, ein Szene Coder.
 
Zuletzt bearbeitet:

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Zwischen Amiga 1200 Ende 1992 und der PS1 Ende 1994 (in Japan) liegen gerade zwei Jahre. Der Unterschied zwischen den viel gehypten AGA Spielen und der Playstation könnte nicht größer sein.

Dabei darf man nicht vergessen, dass wenn heute jemand eine GPU kauft, dann kauft er ein Produkt, das die Spitze des technisch möglichen darstellt. Sowohl in Sachen Fertigungstechnik als auch in Funktionsumfang. Das war damals bei weitem nicht so. Da hat man den Konsumenten daheim passiv gekühlte (meist sogar ohne Kühlkörper) Varianten von Chips verbaut die anderswo schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatten aund aus einen anderen Branche stammten. Das darf man sich vorstellen als würde man heute eine Konsole aus einem 8 Jahre alten i3 mit GTX 1030 verkaufen.

Commodore hätte nicht nur den Umschwung zu 3D schaffen müssen, sondern auch diese moderne Massenfertigung a la Sony ankurbeln müssen, bei der man am Ende nicht Zweitverwerter von Chiptechnologien wie Z80 und 68000 ist, sondern erster Abnehmer neuer Technologien.
 

bulli007

PC-Selbstbauer(in)
Das Commodore pleite ging war schon traurig genug wenn auch zu erwarten, aber das Escom die Reste von Commodore gekauft hatte, war noch mal wie ein Pflock durch das Herz um sicher zu sein das es nie wieder auferstehen wird.
Der Amiga hatte hatte ein riesiges potential gehabt, das weder Marketing noch Manager verstanden oder genutzt haben.
Ich bin selbst damals vom Amiga 2000 auf einen 386Dx40 von AMD umgestiegen da ich von Commodore enttäuscht war.
 

kg79

Komplett-PC-Käufer(in)
Das CD32 war schon nicht schlecht für die Zeit. Klar wäre es der PS1 unterlegen, aber die gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht und gegen die PS1 hätte es einen Nachfolger gebraucht. Protypen gab es bereits, da wäre auch 3D kein Thema. Man hätte dran bleiben müssen, aber bei Commodore hat immer Weitblick und vor allem Geld gefehlt. Für Escom war das alles nicht mehr als ein Marketing Gag, bei dem es mich sogar wundert dass man mit AT überhaupt eine Tochtergesellschaft gegründet hat. Vermutlich aus steuerlichen Gründen...

AGA: auch wenns einige warum auch immer in den Himmel loben war es ja nicht mehr und nicht weniger als ein Zwischenschritt zwischen klassichem Amiga (OCS/ECS) und AAA bzw dessen Derivaten. 1992 gerade noch gut genug, 1993 ganz okay, 1995 veraltet. Für eine Spielekonosole der damaligen Zeit aber immer noch ausreichend, insbesondere wenn man bedenkt dass das CD32 noch den Akiko-Chip hatte, der aber softwareseitig nie zum Zuge kam. Man hatte eben nicht die Milliönchen Exklusivtitel und eine vernünftige Marketingcampagne zu fahren. Wer sich an die damalige Commodore Werbung erinnern, der weiss was fremdschämen bedeutet, so mies und peinlich war diese. Heute würde man vielleicht sagen "typisch 90er", aber nein, das war alles ziemlich daneben.
 
Oben Unten