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BIOS-Overclocker(in)
Das RM650i ist ein Netzteil des 1994 gegründeten, amerikanischen Herstellers Corsair.
Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein 650 Watt Netzteil. Das i im Namen steht in diesem Fall für die Kompatibilität mit Corsairs eigener Link Software, die das Steuern von verschiedenen Systemkomponenten ermöglicht. Die Link Software soll, genau so wie das Netzteil selbst im Rahmen dieses Tests genau unter die Lupe genommen werden. Für den Zeitraum des Testes ist die Version 4.2.0.162 genutzt worden.
Mein Review habe ich wie folgt gegliedert:
1. Danksagung
2. Verpackung & Inhalt & Verarbeitung
3. Einbau
4. Lautstärke, Stabilität & Auffälligkeiten
5. Corsair Link
6. Fazit
Aufgrund des mangelnden Equipments und der Gefahr beim Öffnen des Netzteils werde ich darauf verzichten, und nur den Betrieb aus den Augen eines normalen Users darstellen.
Löblich finde ich dass Corsair auf der Rückseite der Verpackung sowohl die Effizienz- und die Lautstärkekurve, als auch ein Diagramm mit der Belastbarkeit der Rails und der Eingangsspannung (100V-240V) abgedruckt hat. Weiterhin kann man dort mehrere Bilder, die das Netzteil von allen Seiten zeigen, erkennen.
Öffnet man nun die Verpackung ist erstmal ein weiterer Karton zu sehen, auf dem das Corsair Logo prangt. Dieser ist mit einem Siegel verschlossen. Dies ist insbesondere nützlich um zu erkennen, ob das gelieferte Netzteil wirklich neu ist.
Durchtrennt man das Siegel, und öffnet den zweiten Karton findet man neben einer üppigen Anleitung in 10 unterschiedlichen Sprachen auch eine Garantiekarte, ein 1,5m langes Kaltgerätekabel, einen kleinen Plastikbeutel mit 10 Kabelbindern und einem Corsair Aufkleber, einer Praktischen Aufbewahrungstasche für die ganzen mitgelieferten Kabel und schließlich das Netzteil selbst, welches in einem hochwertigen Beutel aus samtähnlichen Stoff.
Sehr gut gemacht Corsair! Der Kabelbeutel ist super für die Aufbewahrung der nicht benötigten Kabel, der Samtbeutel schützt das Netzteil vor Kratzern und sieht hochwertig aus, die mitgelieferten Kabelbinder sind von der Länge her perfekt um in einem PC-Gehäuse Kabelmanagement zu betreiben, und der Corsair Sticker macht sich gut auf einem Gehäuse. Was beim Auspacken der Kabel sofort auffällt ist dass Corsair keine bunten, sondern komplett schwarze Kabel und Stecker nutzt.
Die SATA und Molex Kabel sind allesamt Flachbandkabel. Ob diese nun besser oder schlechter sind ist jedem selbst überlassen, ich persönlich ziehe Flachbandkabel normalen Kabeln vor. Längere Kabel, beispielsweise die PCIe- und die 24 Pin Kabel sind zudem von einem groben Sleeve umgeben. Auf diesen hätte man meiner Meinung nach verzichten können, ich finde die Kabel würden ohne diesen deutlich besser aussehen. Weiterhin fällt auf, dass unter dem Heatshrink des Sleeves Kondensatoren untergebracht sind. Für Modder, die die Kabel selbst sleeven möchten ist das ein No-Go
. Positiv hingegen finde ich hingegen dass beim 24 und beim 8-Pin Stecker des Mainboards die Zusatzstecker mit Plastiknasen verbunden sind.
Dadurch muss man nicht mehr zwei Stecker in die korrespondierende Buchse am Mainboard stecken, falls man jedoch beispielsweise einen 20 Pin Stecker an seinem Mainboard hat, kann man das Netzteil trotzdem nutzen. Abgesehen davon kann man sagen dass die Kabel super sind. Sie sind ausreichend Lang um ordentlich verlegt zu werden, aber auch nicht zu lang, sodass es bei Verwendung von gesleevten Verlängerungen zu Schwierigkeiten kommt, die Kabel zu verlegen. Selbst in meinem Stacker 830, welches relativ alt ist und somit wenig Features für ein Kabelmanagement bietet konnte ich die Kabel mit gesleevten Verlängerungen ohne Probleme verlegen. Außerdem finde ich es gut, dass die Kabel nach dem Verlegen ihre Form beibehalten, sie sind jedoch flexibel genug, um ordentlich verlegt werden zu können.
Entnimmt man nun das Netzteil aus dem mitgelieferten Beutel springt einem sofort der Aufkleber ins Auge, der über dem Eingang für das Kaltgerätekabel angebracht ist. Dieser weist den Nutzer darauf hin, dass das RM650i einen Semipassiv-Modus besitzt, und es somit nicht defekt ist, falls sich der Lüfter im Betrieb nicht dreht. Um dennoch die Funktionalität des Lüfters zu überprüfen, ist ein Knopf am Netzteil vorhanden, durch den sich der Lüfter dreht, solange der Knopf gedrückt ist. Dazu muss das Netzteil natürlich mit einem Kaltgerätekabel mit dem Stromnetz verbunden werden. Toll finde ich dass das Netzteil weltweit funktioniert, ohne dass man einen Schalter umlegen muss, eine Fehlbedienung des Benutzers ist somit ausgeschlossen.
Das Netzteil an sich ist sehr hochwertig verarbeitet, auch bei Druck auf das Gehäuse knarzt nichts. Schön finde ich, dass das Netzteil in einem neutralen Farbschema gehalten ist, der angebrachte Aufkleber ist weiß-gräulich. Außerdem ist es egal, ob man das Netzteil mit dem Lüfter nach oben oder nach unten Verbaut, der Aufkleber zeigt immer in die richtige Richtung. Auf der gegenüberliegenden Seite des Lüfters ist noch mal das Diagramm mit der Railverteilung aufgedruckt.
Der 135mm große FDB-Lüfter soll für ausreichend Luftstrom im Netzteil sorgen, und bei niedriger Last sogar komplett ausgeschaltet bleiben. Diesen Semi-Passiv Modus kann man jedoch durch einen Eingriff in Corsair Link ausschalten, indem man eine Lüfterdrehzahl definiert. Besonders gut finde ich dass man die Entscheidung, ob man eher Wert auf die Lautstärke, oder die Lebensdauer des Netzteils legt, dem Nutzer selbst überlässt.
Verglichen mit meinem Straight Power E10 ist das RM650i trotz 150W Mehrleistung exakt gleich groß. Einzig das 24 Pin Kabel des E10 kann nicht entfernt werden.
Abschließend lässt sich sagen dass Corsair abgesehen von dem kleinen Fauxpas mit den Kondensatoren in den Kabeln einen guten Eindruck hinterlassen hat, das mitgelieferte Zubehör ist sinnvoll und auch nach dem Einbau vom Netzteil nützlich.
Es läuft einwandfrei, es ist kein Absturz zu verzeichnen, Spulenfiepen war während des gesamten Testzeitraumes nicht im Geringsten zu hören, nicht einmal als ich mit dem Ohr direkt an das Netzteil gegangen bin. Sowohl während dem Idle- als auch dem Gaming-Betrieb konnte ich dem Netzteil mit meinem System (i7 4790k, übertaktete HD 7870) keinen Laut entlocken. Der Lüfter blieb während des Betriebes aus, da das Netzteil durch mein System nicht genug ausgelastet war. Dabei lag der höchste Temperaturwert des Netzteils bei 44°C, wie ich der Corsair Link Software entnehmen konnte. Hier hat Corsair ausgezeichnete Arbeit geleistet!
Hauptsächlich besteht diese aus 5 unterschiedlichen Reitern am oberen Rand des Fensters. Beim Start der Software begrüßt einen erstmal eine Übersicht mit einem Teil der Hardwarekomponenten des PCs, nämlich die CPU, das Mainboard, die Grafikkarte, die Laufwerke, und zuletzt noch das Netzteil.
Bei allen Komponenten kann man die dazugehörigen Temperaturen sehen, der Tab mit dem Netzteil gibt zudem noch eine Auskunft über die verschiedenen Spannungen, und der Lüfterdrehzahl. Klickt man nun auf eine der angezeigten Temperaturen öffnet sich ein kleines Pop-Up Fenster, welches einen Graphen mit der Temperatur der Komponente anzeigt, außerdem die Möglichkeit unterschiedliche Aktionen auszuführen, falls die Temperatur einen zu hohen oder zu geringen Wert erreicht.
Möglich sind beispielsweise das Ausschalten des Rechners, das Starten einer Datei, oder die Möglichkeit, alle Lüfterdrehzahlen auf 100% zu setzen. Ein weiterer Reiter am oberen Teil der Software ermöglicht es, ein Bild seines Gehäuses in die Software zu importieren, und dann die gesamten verfügbaren Temperaturen unterschiedlichen Positionen des Gehäuses zuzuordnen.
In der Software sind bereits alle Gehäuse von Corsair enthalten, mein Stacker 830 natürlicherweise nicht. Deswegen habe ich die Möglichkeit genutzt, ein eigenes Bild meines Gehäuseinnenraums zu importieren. Leider gibt es keine Möglichkeit ungenutzte Temperaturen auszublenden, da mein Mainboard über allerlei Temperatursensoren verfügt, somit müssen diese in dem dafür vorgesehenen Feld am Rande des Bildes bleiben. Ein weiterer Reiter mit dem Namen Profiles ermöglicht es, unterschiedliche Profile zu erstellen und damit unterschiedliche Einstellungen im Programm zu speichern. Der vorletzte Tab ermöglicht es, die Optionen der Link-Software anzupassen, etwa die Sprache, die Farbe oder die Einheit der Temperatur. Außerdem sieht man noch eine Übersicht der Corsair Link fähigen Geräte im Rechner. Außerdem verbirgt sich in diesem Reiter die Möglichkeit die Software auf die nächsthöhere Version zu upgraden. Der letzte Tab ist lediglich eine Option, um am rechten Rand mehrere Graphen mit unterschiedlichen Informationen über den Status des PCs anzuzeigen, und diese in einer .txt Datei zu loggen.
Die Möglichkeit das RM650i zu steuern erreicht man im "Home" Tab nach einem Klick auf den Namen des Netzteils. Diese beschränken sich leider auf das Ein- und Ausschalten des Multirail Modus, welchen Corsair verwirrenderweise OCP nennt, und dem Einstellen einer Festen Lüfterdrehzahl, oder des normalen Profils. Ich hätte mir hier mehr Optionen gewünscht. Beispielsweise die Möglichkeit, eine eigene Lüfterkurve zu erstellen, oder das Umschalten des Semipassiv-Modus, sodass der Zeitpunkt ab dem der Lüfter sich zu drehen beginnt nicht mehr von der Auslastung, sondern von der Temperatur abhängig ist. Zuletzt lassen sich die einzelnen Spannungen und deren Stromstärken, sowie der Gesamtverbrauch des PCs aus der Steckdose, und der Komponenten. Diese werden auch in einem großen übersichtlichem Graphen dargestellt. Hier hätte ich mir noch gewünscht, dass die derzeitige Effizienz, sowie ein Durchschnittswert davon angezeigt werden würden. Dies lässt sich dank den beiden Verbrauchswerten zwar einfach ausrechnen, jedoch hätte Corsair diese Option doch leicht hinzufügen können. Im Endeffekt kann ich sagen dass die Corsair Link Software bei mir gemischte Gefühle hinterlässt. Ein erseits ist vieles schon sehr gut gelöst und gefällt mir sehr gut, beispielsweise die Möglichkeit die unterschiedlichen Verbrauchswerte anzeigen zu lassen. Andererseits merkt man an einigen Stellen dass die Software nicht vollständig durchdacht und ausgereift ist, obwohl Corsair schon auf dem richtigen Weg ist. Diese Probleme lassen sich dann auch sicher mit einem Update der Corsair Link Software lösen.
Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein 650 Watt Netzteil. Das i im Namen steht in diesem Fall für die Kompatibilität mit Corsairs eigener Link Software, die das Steuern von verschiedenen Systemkomponenten ermöglicht. Die Link Software soll, genau so wie das Netzteil selbst im Rahmen dieses Tests genau unter die Lupe genommen werden. Für den Zeitraum des Testes ist die Version 4.2.0.162 genutzt worden.
Mein Review habe ich wie folgt gegliedert:
1. Danksagung
2. Verpackung & Inhalt & Verarbeitung
3. Einbau
4. Lautstärke, Stabilität & Auffälligkeiten
5. Corsair Link
6. Fazit
Aufgrund des mangelnden Equipments und der Gefahr beim Öffnen des Netzteils werde ich darauf verzichten, und nur den Betrieb aus den Augen eines normalen Users darstellen.
[size=+2]1. Danksagung[/size]
Das Netzteil wurde mir von Corsair im Rahmen eines Erfahrungsberichtes zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Dies beeinträchtigt meine Wertung jedoch nicht, welche weiterhin objektiv bleiben wird.[size=+2]2. Verpackung & Inhalt & Verarbeitung[/size]
Das RM650i wird in einem Karton mit gelben und grauen Farbakzenten geliefert. Auf der Vorderseite prangt ein großes Bild vom RM650i, außerdem wirbt Corsair dort mit einer Effizienz von 80+ Gold, der Auswahl zwischen einem Single- und einem Multirail-Modus, der Möglichkeit mithilfe von Corsair Link das Netzteil zu überwachen und zu steuern und mit dem Einsatz von 100% Japanischen Kondensatoren.
Löblich finde ich dass Corsair auf der Rückseite der Verpackung sowohl die Effizienz- und die Lautstärkekurve, als auch ein Diagramm mit der Belastbarkeit der Rails und der Eingangsspannung (100V-240V) abgedruckt hat. Weiterhin kann man dort mehrere Bilder, die das Netzteil von allen Seiten zeigen, erkennen.
Öffnet man nun die Verpackung ist erstmal ein weiterer Karton zu sehen, auf dem das Corsair Logo prangt. Dieser ist mit einem Siegel verschlossen. Dies ist insbesondere nützlich um zu erkennen, ob das gelieferte Netzteil wirklich neu ist.
Durchtrennt man das Siegel, und öffnet den zweiten Karton findet man neben einer üppigen Anleitung in 10 unterschiedlichen Sprachen auch eine Garantiekarte, ein 1,5m langes Kaltgerätekabel, einen kleinen Plastikbeutel mit 10 Kabelbindern und einem Corsair Aufkleber, einer Praktischen Aufbewahrungstasche für die ganzen mitgelieferten Kabel und schließlich das Netzteil selbst, welches in einem hochwertigen Beutel aus samtähnlichen Stoff.
Sehr gut gemacht Corsair! Der Kabelbeutel ist super für die Aufbewahrung der nicht benötigten Kabel, der Samtbeutel schützt das Netzteil vor Kratzern und sieht hochwertig aus, die mitgelieferten Kabelbinder sind von der Länge her perfekt um in einem PC-Gehäuse Kabelmanagement zu betreiben, und der Corsair Sticker macht sich gut auf einem Gehäuse. Was beim Auspacken der Kabel sofort auffällt ist dass Corsair keine bunten, sondern komplett schwarze Kabel und Stecker nutzt.
Die SATA und Molex Kabel sind allesamt Flachbandkabel. Ob diese nun besser oder schlechter sind ist jedem selbst überlassen, ich persönlich ziehe Flachbandkabel normalen Kabeln vor. Längere Kabel, beispielsweise die PCIe- und die 24 Pin Kabel sind zudem von einem groben Sleeve umgeben. Auf diesen hätte man meiner Meinung nach verzichten können, ich finde die Kabel würden ohne diesen deutlich besser aussehen. Weiterhin fällt auf, dass unter dem Heatshrink des Sleeves Kondensatoren untergebracht sind. Für Modder, die die Kabel selbst sleeven möchten ist das ein No-Go
. Positiv hingegen finde ich hingegen dass beim 24 und beim 8-Pin Stecker des Mainboards die Zusatzstecker mit Plastiknasen verbunden sind.
Dadurch muss man nicht mehr zwei Stecker in die korrespondierende Buchse am Mainboard stecken, falls man jedoch beispielsweise einen 20 Pin Stecker an seinem Mainboard hat, kann man das Netzteil trotzdem nutzen. Abgesehen davon kann man sagen dass die Kabel super sind. Sie sind ausreichend Lang um ordentlich verlegt zu werden, aber auch nicht zu lang, sodass es bei Verwendung von gesleevten Verlängerungen zu Schwierigkeiten kommt, die Kabel zu verlegen. Selbst in meinem Stacker 830, welches relativ alt ist und somit wenig Features für ein Kabelmanagement bietet konnte ich die Kabel mit gesleevten Verlängerungen ohne Probleme verlegen. Außerdem finde ich es gut, dass die Kabel nach dem Verlegen ihre Form beibehalten, sie sind jedoch flexibel genug, um ordentlich verlegt werden zu können.
Entnimmt man nun das Netzteil aus dem mitgelieferten Beutel springt einem sofort der Aufkleber ins Auge, der über dem Eingang für das Kaltgerätekabel angebracht ist. Dieser weist den Nutzer darauf hin, dass das RM650i einen Semipassiv-Modus besitzt, und es somit nicht defekt ist, falls sich der Lüfter im Betrieb nicht dreht. Um dennoch die Funktionalität des Lüfters zu überprüfen, ist ein Knopf am Netzteil vorhanden, durch den sich der Lüfter dreht, solange der Knopf gedrückt ist. Dazu muss das Netzteil natürlich mit einem Kaltgerätekabel mit dem Stromnetz verbunden werden. Toll finde ich dass das Netzteil weltweit funktioniert, ohne dass man einen Schalter umlegen muss, eine Fehlbedienung des Benutzers ist somit ausgeschlossen.
Das Netzteil an sich ist sehr hochwertig verarbeitet, auch bei Druck auf das Gehäuse knarzt nichts. Schön finde ich, dass das Netzteil in einem neutralen Farbschema gehalten ist, der angebrachte Aufkleber ist weiß-gräulich. Außerdem ist es egal, ob man das Netzteil mit dem Lüfter nach oben oder nach unten Verbaut, der Aufkleber zeigt immer in die richtige Richtung. Auf der gegenüberliegenden Seite des Lüfters ist noch mal das Diagramm mit der Railverteilung aufgedruckt.
Der 135mm große FDB-Lüfter soll für ausreichend Luftstrom im Netzteil sorgen, und bei niedriger Last sogar komplett ausgeschaltet bleiben. Diesen Semi-Passiv Modus kann man jedoch durch einen Eingriff in Corsair Link ausschalten, indem man eine Lüfterdrehzahl definiert. Besonders gut finde ich dass man die Entscheidung, ob man eher Wert auf die Lautstärke, oder die Lebensdauer des Netzteils legt, dem Nutzer selbst überlässt.
Verglichen mit meinem Straight Power E10 ist das RM650i trotz 150W Mehrleistung exakt gleich groß. Einzig das 24 Pin Kabel des E10 kann nicht entfernt werden.
Abschließend lässt sich sagen dass Corsair abgesehen von dem kleinen Fauxpas mit den Kondensatoren in den Kabeln einen guten Eindruck hinterlassen hat, das mitgelieferte Zubehör ist sinnvoll und auch nach dem Einbau vom Netzteil nützlich.
[size=+2]3. Einbau[/size]
Der Einbau erfolgte in meinem Stacker 830 von Coolermaster, welches fast schon ein Jahrzehnt alt ist, keine leichte Disziplin für das Netzteil also. Zuerst wird das RM650i mit den 4 mitgelieferten Schrauben am Einbaurahmen für das Netzteil befestigt. Dieser wird dann mit dem Netzteil in das Gehäuse hineingeschoben. Da mein Gehäuse der Platz für das Netzteil oben ist, und es die Möglichkeit bietet, das Netzteil auch mit einem nach oben zeigenden Lüfter zu verbauen, habe ich mich dafür entschieden. Dies hat erstens den Vorteil dass das Netzteil vollständig vom Kühlkreislauf der restlichen Hardwarekomponenten isoliert wird, weiterhin erlaubt dies der Hitze, die im Betrieb entsteht, nach oben zu entweichen, während sich der Lüfter im semi passiven Modus befindet. In einem Gehäuse in dem der Netzteilsteckplatz sich unten befindet empfehle ich das Netzteil mit einem nach unten zeigendem Lüfter zu installieren, unter der Voraussetzung dass sich unter dem Case kein Langhaar-Teppich befindet, und genug Raum zwischen dem Boden und dem Case ist. Aufgrund der Eigenschaften meines Stacker 830 musste ich die vollmodularen Kabel direkt am Netzteil anschließen, da ich sonst keinen Platz mehr gehabt hätte, diese anzustecken. Das Einstecken der Kabel stellt kein Problem dar, sie gleiten direkt in die dafür vorgesehenen Buchsen am Ende des 160mm langen Netzteils, wodurch sich das Netzteil auf etwa 180mm verlängert. Bitte daher auf ausreichend Spielraum im Gehäuse achten. Die Kabel sind mit einem Haken versehen, der verhindert, dass das Kabel falsch angesteckt wird und nach dem Einbau aus der Buchse rutscht. Sofern man die integrierte Möglichkeit der Überwachung und Steuerung durch Corsair Link nutzen möchte, muss man nun auch das mitgelieferte Mini-USB zu internem USB 2.0 Header Kabel anschließen. Leider hat sich Corsair hier für den Mini-USB Anschluss entschieden, was dafür sorgt dass das Kabel leicht aus der Buchse im Netzteil rutscht. Hier hätte ich mir gewünscht, Corsair hätte einen Micro-USB Anschluss integriert, dieser wäre durch die kleinen Widerhaken am Kabel deutlich stabiler. Schade finde ich außerdem dass das Kabel am anderen Ende dick genug für 2 Header ist, jedoch sind nur die Hälfte der Buchsen angeschlossen. Positiv hingegen finde ich dass Corsair auf einen offenen Standard gesetzt hat, der dem Nutzer erlaubt, ein eigenes Kabel zu verwenden. Der weitere Einbau verlief problemlos und fiel weder positiv, noch negativ auf. [size=+2]4. Lautstärke, Stabilität & Auffälligkeiten[/size]
Im Betrieb leistete sich das Netzteil keinen einzigen Patzer
Es läuft einwandfrei, es ist kein Absturz zu verzeichnen, Spulenfiepen war während des gesamten Testzeitraumes nicht im Geringsten zu hören, nicht einmal als ich mit dem Ohr direkt an das Netzteil gegangen bin. Sowohl während dem Idle- als auch dem Gaming-Betrieb konnte ich dem Netzteil mit meinem System (i7 4790k, übertaktete HD 7870) keinen Laut entlocken. Der Lüfter blieb während des Betriebes aus, da das Netzteil durch mein System nicht genug ausgelastet war. Dabei lag der höchste Temperaturwert des Netzteils bei 44°C, wie ich der Corsair Link Software entnehmen konnte. Hier hat Corsair ausgezeichnete Arbeit geleistet![size=+2]5. Corsair Link[/size]
Corsair Link ist die Optionale Software von Corsair, welche ich hier im Rahmen des Lesertests in Version 4.2.0.162 begutachten soll. Das Netzteil kommuniziert durch das oben bereits erwähnte Mini-USB Kabel mit dem Mainboard und dem Betriebssystem, dabei bleibt Link jedoch optional, die Nutzung des Netzteils ist auch ohne die Software möglich (die Steuerung und Überwachung fallen dann natürlich weg). In der Vergangenheit musste Corsair Link immer Kritik einstecken, meist wurde bemängelt, dass die Link Software instabil wäre. Mit der neuen Version ist dieses Problem jedoch verschwunden. Während des gesamten Testzeitraumes ist die Software kein einziges Mal abgestürzt, sie lief immer stabil, und reargierte auch entsprechend schnell. Leider muss ich bemängeln dass die Oberfläche zwar sehr schön anzusehen ist, jedoch ist diese Anfangs ziemlich unübersichtlich.Hauptsächlich besteht diese aus 5 unterschiedlichen Reitern am oberen Rand des Fensters. Beim Start der Software begrüßt einen erstmal eine Übersicht mit einem Teil der Hardwarekomponenten des PCs, nämlich die CPU, das Mainboard, die Grafikkarte, die Laufwerke, und zuletzt noch das Netzteil.
Bei allen Komponenten kann man die dazugehörigen Temperaturen sehen, der Tab mit dem Netzteil gibt zudem noch eine Auskunft über die verschiedenen Spannungen, und der Lüfterdrehzahl. Klickt man nun auf eine der angezeigten Temperaturen öffnet sich ein kleines Pop-Up Fenster, welches einen Graphen mit der Temperatur der Komponente anzeigt, außerdem die Möglichkeit unterschiedliche Aktionen auszuführen, falls die Temperatur einen zu hohen oder zu geringen Wert erreicht.
Möglich sind beispielsweise das Ausschalten des Rechners, das Starten einer Datei, oder die Möglichkeit, alle Lüfterdrehzahlen auf 100% zu setzen. Ein weiterer Reiter am oberen Teil der Software ermöglicht es, ein Bild seines Gehäuses in die Software zu importieren, und dann die gesamten verfügbaren Temperaturen unterschiedlichen Positionen des Gehäuses zuzuordnen.
In der Software sind bereits alle Gehäuse von Corsair enthalten, mein Stacker 830 natürlicherweise nicht. Deswegen habe ich die Möglichkeit genutzt, ein eigenes Bild meines Gehäuseinnenraums zu importieren. Leider gibt es keine Möglichkeit ungenutzte Temperaturen auszublenden, da mein Mainboard über allerlei Temperatursensoren verfügt, somit müssen diese in dem dafür vorgesehenen Feld am Rande des Bildes bleiben. Ein weiterer Reiter mit dem Namen Profiles ermöglicht es, unterschiedliche Profile zu erstellen und damit unterschiedliche Einstellungen im Programm zu speichern. Der vorletzte Tab ermöglicht es, die Optionen der Link-Software anzupassen, etwa die Sprache, die Farbe oder die Einheit der Temperatur. Außerdem sieht man noch eine Übersicht der Corsair Link fähigen Geräte im Rechner. Außerdem verbirgt sich in diesem Reiter die Möglichkeit die Software auf die nächsthöhere Version zu upgraden. Der letzte Tab ist lediglich eine Option, um am rechten Rand mehrere Graphen mit unterschiedlichen Informationen über den Status des PCs anzuzeigen, und diese in einer .txt Datei zu loggen.
Die Möglichkeit das RM650i zu steuern erreicht man im "Home" Tab nach einem Klick auf den Namen des Netzteils. Diese beschränken sich leider auf das Ein- und Ausschalten des Multirail Modus, welchen Corsair verwirrenderweise OCP nennt, und dem Einstellen einer Festen Lüfterdrehzahl, oder des normalen Profils. Ich hätte mir hier mehr Optionen gewünscht. Beispielsweise die Möglichkeit, eine eigene Lüfterkurve zu erstellen, oder das Umschalten des Semipassiv-Modus, sodass der Zeitpunkt ab dem der Lüfter sich zu drehen beginnt nicht mehr von der Auslastung, sondern von der Temperatur abhängig ist. Zuletzt lassen sich die einzelnen Spannungen und deren Stromstärken, sowie der Gesamtverbrauch des PCs aus der Steckdose, und der Komponenten. Diese werden auch in einem großen übersichtlichem Graphen dargestellt. Hier hätte ich mir noch gewünscht, dass die derzeitige Effizienz, sowie ein Durchschnittswert davon angezeigt werden würden. Dies lässt sich dank den beiden Verbrauchswerten zwar einfach ausrechnen, jedoch hätte Corsair diese Option doch leicht hinzufügen können. Im Endeffekt kann ich sagen dass die Corsair Link Software bei mir gemischte Gefühle hinterlässt. Ein erseits ist vieles schon sehr gut gelöst und gefällt mir sehr gut, beispielsweise die Möglichkeit die unterschiedlichen Verbrauchswerte anzeigen zu lassen. Andererseits merkt man an einigen Stellen dass die Software nicht vollständig durchdacht und ausgereift ist, obwohl Corsair schon auf dem richtigen Weg ist. Diese Probleme lassen sich dann auch sicher mit einem Update der Corsair Link Software lösen.
[size=+2]6. Fazit[/size]
Das RM650i hinterlässt bei mir einen durchaus positiven Eindruck. Der Hardware Teil hat sich bis zum Ende des Testzeitraums als ausgesprochen stabil erwiesen, und hören konnte ich von dem Netzteil auch nichts. Weder ein Spulenfiepen, noch ein Rauschen des integrierten Lüfters. Bis auf den kleinen Fauxpas mit den in den Kabeln integrierten Kondensatoren ist mir auf der Hardwareseite nichts negatives aufgefallen. Corsair Link hingegen zeigt noch einige Schwächen auf, die sich jedoch durch ein Update der Link Software leicht ausmerzen lassen. Insbesondere für Nutzer mit beispielsweise einem Kühler der H-Serie denke ich ist die Link Software in Kombination mit dem Feature der Verwaltung und Steuerung der integrierten Komponenten von großem Nutzen. Diese können sich wie schon oben erwähnt ein Abbild ihres Systems in der Software erstellen, und damit die Steuerung ihres PCs übernehmen und sich somit unterschiedliche Softwares sparen können. Falls die Software noch um die oben gennanten Features (Effizienzkurve & Steuerung nach Temperatur) kann ich das RM650i voll empfehlen :daumen;[size=+2]Pro:[/size]
-Hervorragende Verarbeitung
-Vollmodular
-Lautstärke
-USB-Konnektivität und Überwachung
-Neutrale Farbe des Netzteils und der Kabel
[size=+2]Contra:[/size]
-Kondensatoren in den Kabeln
-Etwas beschränkte Funktionalität von Corsair Link
-Hoher Preis
-Hervorragende Verarbeitung
-Vollmodular
-Lautstärke
-USB-Konnektivität und Überwachung
-Neutrale Farbe des Netzteils und der Kabel
[size=+2]Contra:[/size]
-Kondensatoren in den Kabeln
-Etwas beschränkte Funktionalität von Corsair Link
-Hoher Preis
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