Ein Glück das die Teslas riesige Bildschirme haben. Da kann man prima ein par Handy- und Tablethalterungen mit Saugnapf anheften.
Übrigens das nächste Abo wird Windows sein. Wette?
Der Zugang zum Touchscreen muss frei bleiben, sonst kannst du das Handschuhfach nicht mehr öffnen. Willkommen bei Tesla.
Die Satteliten Funktion kostet bei fast allen Herstellern schon seit vielen Jahren mtl. was.
Kartenupdates kostet auch meistens was. Ich sehe hier ehrlich gesagt keine große News.
In der Tat halte ich eine andere Sache für viel betoneneswerter: Die normale Navigation ist auch auf acht Jahre begrenzt.
Das hat sich bislang noch kein Hersteller getraut, dass man für die Nutzung eines verbauten Navigationssystems extra zahlen muss. Updates ja – aber wer mit altem Kartenmaterial zufrieden ist, kann sich auf dessen Grundlage normalerweise solange Routen berechnen lassen, wie er Lust hat. Gebraucht-Teslas dagegen kommen künftig praktisch immer ohne Navi, bis der Zweitbesitzer noch einmal extra zahlt.
ehrlich gesagt sind alle Auto-Navi Systeme eh zum wegwerfen im Vergleich mit dem was man auf seinem Handy von Google für lau (ok, Datenkraken-Obulus) bekommt. Ob da jetzt wirklich ein Display ist, oder das Smartphone einfach eine Durchsage auf dem Lautsprecher macht ist doch wumpe. So kompliziert sind Städte jetzt auch nicht und man hat sein Zeil ganz ohne digitale Krücke gefunden. Stellt sich heraus es gibt die wunderbare Angewohnheit des Ausschilderns und das sogar in Landessprache!
Für mich sind solche Abos eher ein Anzeichen, dass eine Firma weiß, dass sie zu viele Unkosten hat und deswegen ist jedes verzweifelte Mittel gerade gut genug noch zu versuchen mit dem Umsatz auf einen grünen Zweig zu kommen.
Bei der Datensammlung gilt Tesla als noch undurchsichtiger und potenziell umfangreicher als Google. Ich persönlich nutze auf dem Smartphone wego.here.com – das funktioniert sogar ohne Appstore und offline, wenn man keine Live-Daten benötigt. Und die Datengrundlage ist die gleiche wie bei den internen Navis von BMW und Mercedes, die sich Updates gut bezahlen lassen.
Die Autos halten wahrscheinlich ohnehin nur 8 Jahre, spätestens wegen des Akkus, danach muss eh ein neuer her.
Tesla ist wohl einfach nicht wirtschaftlich, wenn man solche Schritte gehen muss. Ein nicht unerheblicher Teil des Umsatzes dürften CO2-Zertifikate ausmachen. Je mehr Teslas gekauft werden, desto mehr CO2 dürfen andere Firmen in die Luft blasen. Genial!
Ich glaube seit zwei oder drei Jahren ist man auch operativ im Plus, verdient am Zertifikatshandel also nur zusätzlich. Trotzdem frage ich mich bis heute, wieso Teslas bei der Zulassung als [lokal] emissionsfrei zählten, wenn de jure 50 Prozent der Emissionsbewertung eines Dodge Ram dran hingen.
Seitdem man die Partnerschaft mit Fiat-Chrysler gekündigt und sich mit Honda und Jaguar Land Rover verbandelt hat, ist die Bilanz auf dem Papier aber schon deutlich besser. In der EU, wo Honda keine großen Verbrennerstückzahlen verkauft, standen letztes Jahr 58 g/km auf dem Papier – das ist halb so viel wie der Durchschnitt aller Hersteller hat und würde Raum für weiteren Zertifikatshandel zum Beispiel mit den Schlusslichtern Ford, Madza/Subaru/Suzuki/Toyota und VW lassen. (Die Angabe steht, wie üblich, unter der Prämisse, dass Strom aus der Steckdose kommt und 1,66 mal zählt. Zumindest die Unsitte mit den Supercredits wird aber im kommenden Jahr abgestellt, dann steigt auch der rechnerische Durchschnittsverbrauch von Tesla & Partnern ein gutes Stück.)