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Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
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Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will dieser Tage mit einem Gesetzesentwurf den Weg für autonomes Fahren frei machen. Das klingt gut, denn dann könnte die bisher geleistete Entwicklungsarbeit auch Früchte tragen. Aber die Sache hat wie immer einen Haken, denn juristisch ist gar nichts geklärt. Die Haftungsfrage legt die ganze Idee lahm.
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AW: Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
Endlich genauso wie der Motor saufen dürfen. Aber in so einen Salzstreuer wie dort abgebildet würde niemals einsteigen nicht mal mit einem Sack über dem Kopf.
Bis dies sich mal dazu entschlossen haben und es grünes Licht gibt haben die Autos aber bestimmt keine Räder mehr
AW: Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
Dabei gibt es autonome Systeme schon relativ lange im Praxiseinsatz. Beispiel Smart-Storage, oder auch direkt in die Produktion eingebundene Systeme, also auch Bereiche wo die Wege von Mensch und Maschine sich kreuzen. Und man hier auch schon sehr gute Erfahrungen gesammelt hat. Und gerade im Verkehr hat der Mensch als Fehlerquelle keine besonders prickelnde Statistik vorzuweisen, welche auch nur ansatzweise eine Rechtfertigung sein könnte, ihm unbedingt die Kontrolle überlassen zu müssen. Wer sich mal die Zeit nimmt, und zb. auf Youtube die zahlreichen Videos von Verkehrsunfällen anschaut, der dürfte sehr schnell eine Menge Potential für autonome Teil-Systeme erkennen. Als Beispiel sei hier nur mal der abstandsregelnde Tempomat erwähnt, der selbstständig bremst und beschleunigt. Der Teil der Zwangsbremsung sollte eigentlich in jedem Neuwagen Pflicht sein. Das alleine zusammen mit der Vernetzung von Fahrzeugen würde ausreichen, um einen Großteil der Unfälle zu eliminieren. Gerade die Reaktionszeit des Menschen verhindert hier sehr oft schon, das zb. ein evtl. korrekt eingeleiteter Ausweichvorgang von Erfolg gekrönt ist. Und zwar zunehmend je dichter der Verkehr wird. Der erste Fahrer weicht noch rechtzeitig aus/bremst noch schnell genug (hat den Fahrfehler gesehen), und die Nachfolgenden (die nichts gesehen haben) prasseln dann voll rein. Bei einer Vernetzung würden sofort alle Nachfolgenden Fahrzeuge einen Bremsvorgang einleiten.
Und gerade bei grundsätzlichen Dingen hat der Mensch eine sehr hohe Fehlerquote. Zb. außerhalb von Ortschaften (=höhere Geschwindigkeit) das Ausweichen in den Gegenverkehr (Verkehr, nicht auf die leere Gegenfahrbahn!), häufig einfach nur ein "Reflex" des Fahrers, ist allerdings nie eine gute Idee. Genau so wie innerhalb von Ortschaften das Ausweichen auf den Gehweg (= ungeschützte Passanten) sehr oft als Reflex (und nicht als bewusste Entscheidung) passiert. Hier könnten autonome Systeme sehr viele schlimme Unfälle verhindern. Auf alle Fälle wäre ihre Fehlerquote schon systembedingt deutlich geringer als die des Menschen-
Es ist beim Menschen eben sehr häufig (bei vielen Unfalltypen meistens) nichts weiter als eine (mitunter sehr fatale!) Reflexhandlung, und keine bewusste Entscheidung. Trotzdem darf der Mensch Auto fahren. Beim Computer hingegen muß man erst ausdiskutieren, was wäre wenn er sich zwischen "überfahre Person A links" ODER "überfahre Person B rechts" entscheiden müsste, und wie man hier für jeden Einzelfall das beste Ergebnis einprogrammieren könnte. Das der Mensch im Zweifel (totale Fehlentscheidung) sogar beide Personen umnieten würde, ja gut, das ist dann halt so. Das macht zumindest nicht wirklich Sinn.
Ich bin der Meinung, bevor man das Thema (komplett) autonomes Fahren in den Verkehr bringt (was wenns nach mir geht gar nicht schnell genug kommen kann^^), sollte man erstmal das Thema Vernetzung angehen. Das würde vieles auch dann schon verbessern, wenn der Mensch noch am Steuer sitzt. Aber hier sieht es noch völlig düster aus. Dabei ist die dafür nötige "Hardware" (tlw. schon lange) sehr oft schon im Auto vorhanden.
Ich bin mal gespannt was ich in der Richtung, bei der Zeit die mir noch bleibt, noch mitbekommen werde. "Fast" selbstständig einparkende Autos gibts ja schon, is ja immerhin etwas. -.-
AW: Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
Naja, 30 Millionen autonome Fahrzeuge hat aber auch noch keiner aufeinander losgelassen.
Statistiken bleiben am Ende nur Statistiken.
Für mich wäre autonomes Fahren ein Gewinn. Soll ja auch Länder geben wo die Leute trotz 120 km/h Beschränkung auf der Autobahn ans Ziel kommen.
Wäre für mich eine vorstellbare und akzeptable Geschwindigkeit, wenn ich dabei was anderes machen kann. Wie schnell solche Systeme aber im städtischen Bereich agieren könnten, kann ich mir nur schwer vorstellen. Da hängen ja gewaltige Datenmengen dahinter, die es auszuwerten gilt.
AW: Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
Dobbrindt und Konsorten sollen sich erst einmal um die Versorgung mit alternativen Energien kümmern! Aber da steht in unserem schönem Land wohl die Industrie vor. Jetzt kommt irgendein Programmierer, klaut seinem Auto etwas Hanf und konsumiert den, programmiert Mist und ich soll haften? Wenn ich 65 bin, ob ich reaktiontechnich dann noch rechtzeitig eingreifen kann?
Zitat von Dr Bakterius: Wenn das Zeugs auf den Markt kommt kaufe ich mir einen richtigen Oldtimer Kannst Du machen. Aber ich befürchte den Robbi musst Du nachrüsten. Sonst gibt es keine Plakette!
Jaaein. Das kommt auf die Ansprüche und den Standpunkt an.
Beispiel: Der Mensch lernt in der Fahrschule 2 Optionen, wie er zu reagieren hat, wenn Plötzlich eine "Lebensform" vor seinem Fahrzeug auftaucht. Und diese Optionen variieren dann noch, je nach dem wann und wo man eine Fahrschule besucht hat. Manche Lehrer empfehlen grundsätzlich bei Menschen auszuweichen, und bei Tieren "draufzuhalten" (Lenkrad gut festhalten). Manche Lehrer legen noch bzgl. Tiere eine Größe fest, bis zu der man das Tier einfach überrollen soll, und ab wann man ausweichen sollte.
Und wie sieht die Umsetzung aus? Sehr viele Menschen reagieren aus Reflex (oder entscheiden sich bewusst aber falsch), und weichen zb. bei einer Katze/einem Hund in den Gegenverkehr aus, oder auf den Bürgersteig. Beides kann hier sehr fatal enden. Oder sie halten bei einem großen Tier (zb. Hirsch, Rind, Pferd) einfach drauf, ungeachtet der ggf. vorhandenen Möglichkeit das Tier umfahren zu können. Das kann auch fatal enden. Im "besten" Fall nur für den Fahrer, wenn das riesige Tier die Windschutzscheibe durchschlägt, im schlimmsten Fall (nach dem "Einschlag") kommt das Fahrzeug anschließend noch in den Gegenverkehr - und nimmt hier noch ein paar Menschenleben mit.
Und wie sieht es bei einem Computer aus? Dieser könnte "einfach", ungeachtet dessen welches Lebewesen da gerade vor einem auftaucht, grundsätzliche Fehlentscheidungen, wie zb. den Ausweichvorgang in den Gegenverkehr, unterbinden. Also einfach, selbst wenn der Mensch noch das letzte Wort am Steuer haben muß, zumindest die Manöver ausschließen und verhindern, die grundsätzlich als "die schlechteste Lösung" zu klassifizieren sind.
Und gerade bei komplett autonomen Fahrzeugen gäbe es hier reichlich Potential. Denn auch wenn ein Computer (zb. aufgrund aktueller Techniken) nicht die Möglichkeit hat IMMER und NUR die beste Option zu wählen, so könnte er zumindest die schlechtesten Optionen als Reaktion verhindern. Ja, das wäre noch nicht das Optimum, aber trotzdem eine Verbesserung. Aber viele ignorieren beim Thema intelligente bzw. autonome Mobilität die Verbesserungen, und halten sich damit auf, diese Technik erst dann für gut zu befinden, wenn sie immer die Perfekte Entscheidung treffen kann. Und genau das wird kurios, wenn man sich anschaut, welche Unfälle der Mensch jeden Tag verursacht.
Der Mensch als Verkehrsteilnehmer wird auch dann akzeptiert, wenn seine "Fehlerquote" bei (nur mal als Beispiel) 50% liegt. Aber ein Computer wird erst akzeptiert, wenn seine Fehlerquote gegen 0 tendiert. Das macht mMn einfach keinen Sinn. Wie gesagt, einfach mal "Dashcam" Videos auf Youtube anschauen. Der Mensch macht tlw. fatale Fehler im Straßenverkehr, das einem die Haare zu Berge stehen. Und für die Vermeidung vieler dieser Unfälle würde (bzgl. Datenmenge) schon ein C64 mit 5 Zeilen Code reichen.
AW: Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
Ich werde nie so viel Vertrauen in einen Computer stecken können wie in einen Menschen... Ich lehne das autonome Fahren entschieden ab.
Auch, weil ich im Zweifelsfall selber fahren will. Sonst kann ich gleich die Bahn nehmen...
Ich werde nie so viel Vertrauen in einen Computer stecken können wie in einen Menschen... Ich lehne das autonome Fahren entschieden ab.
Auch, weil ich im Zweifelsfall selber fahren will. Sonst kann ich gleich die Bahn nehmen...
Wäre sowieso besser. Schont die Umwelt und ist günstiger.
Aber klar, die Menschen haben sich das Vertrauen schon verdient, so viele die eigentlich keinen Schein mehr haben dürften, und potenzielle Gefahrenquellen sind. Und ja, jedes Teil im Auto kann eine potenzielle Gefahrenquelle sein (übertrieben gesagt), aber der Mensch ist halt ein Problem mit sehr vielen Variablen und Unbekannten.
AW: Dobrindt will mit Gesetzesentwurf Weg für autonomes Fahren frei machen
Es fehlt auch immer noch ein Test der Fahreignung in regelmäßigen Abständen wie für LKW Fahrer
Das würde so manchen Problemfall und Zombie von der Straße holen und damit Leben schützen wenn ich allein an meinen Opa denke .
Ich weiß nicht mehr ob es um den Autopiloten von Tesla, oder ein System von Mercedes ging, aber ich meine mich an ein Intervall bzgl. Datenerfassung und Auswertung ("Reaktionszeit") von 100 oder 1000x pro Sekunde zu erinnern (mir schwirrt auch noch 800x pro Sekunde im Kopf rum). Entsprechend schnell kann der Computer dann natürlich auch auf die sich ändernden Gegebenheiten reagieren. Auf alle Fälle sagt man als "Faustformel", das die Reaktionszeit eines Menschen 1 Sekunde beträgt, die sich bei "Schock- und Schreckereignissen" allerdings auch noch verlängern kann (in der Regel also eher über statt unter 1 Sekunde liegt - müde Menschen mal ganz außen vor gelassen...). Und da liegen Computer definitiv um ein Vielfaches drunter. Beim "Auffahrverhinderer" (ka wie das System genau heißt, was VW und Audi bzw. Mercedes usw. für innerorts verwenden) ist es afaik so, dass das System schon am bremsen ist bzw. schon bremsen kann!, wenn der Fahrer seinen Fuß noch auf dem Gaspedal hat, das Geschehen vor der Motorhaube quasi noch auf dem Weg vom Auge zum Gehirn ist.
Das kann bei einem vors Auto laufenden Kind den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.
Dazu kommt, das zumindest bei den per Video erfassten Ereignissen die ich gesehen habe (was nicht wenige sind), der Mensch in der Regel einfach nicht genug Zeit hat (oder grundsätzlich nicht in der Lage ist?), eine einmal getroffene Entscheidung noch mal komplett über den Haufen zu werfen. Die Zeit die ein Mensch dazu bräuchte ist nicht unerheblich, und daher bei kritischen Geschehnissen quasi nicht ausreichend. Meine persönlichen Erfahrungen bzgl. Unfälle sind (zum Glück) nicht sehr zahlreich. Aber ich vermute, das es daran liegt, das man für eine Korrektur zwei Überlegungen mit einem Ergebnis abschließen muß. Die erste wäre, nachdem man spontan auf ein Ereignis "reagiert" hat (die Initialreaktion wurde ausgelöst und läuft gerade), die Frage "welche anderen Möglichkeiten habe ich gerade noch", und die zweite Überlegung dürfte sein, "welche Möglichkeiten davon sind besser als die jetzt gerade von mir ausgeführte". Das sind, je nach Situation, sehr komplexe Überlegungen, die ein Mensch nicht wirklich in der Kürze der Zeit abschließen kann. Außer, was du mit "ausreichend Zeit" meinst, er rutscht gerade zb. 15 Sekunden auf etwas zu, und hat die Zeit tatsächlich noch, sich um entscheiden zu können. Aber auch hier gilt, nicht alle Menschen würden sich in dieser einen Situation gleich, und damit gleich gut, verhalten.
Gerade was zb. den Kontrollverlust von einem Fahrzeug angeht, braucht es für schnelle und richtige Entscheidungen Erfahrungswerte, einfach weil für lange Überlegungen quasi keine Zeit ist. Diese kann man aber eben nur in solchen Situationen erlangen (Stichwort Fahrsicherheitstraining). Bei den meisten Situationen ist es primär eigentlich nur Glück, ob der eigene "Verstand" einen reflexartig korrekt, oder im schlimmsten Fall fatal falsch, reagieren läßt. Genau deswegen ist Youtube voll von "dummen" Unfällen. Sehr erfahrenen Fahrern passieren solche "dummen" Unfälle eher selten bis gar nicht, aber wieviele der Verkehrsteilnehmer kann man schon als "sehr Erfahren" klassifizieren.
Wenn ich mich so umschaue, dann eher die mit Abstand wenigsten.
Und überhaupt nicht berücksichtigt sind hier Situationen, die komplett aus dem "Off" kommen. Wenn zb. gerade ein Reifen geplatzt ist, der Fahrer erstmal gar nicht weiß was da gerade passiert, er aber trotzdem "gescheit" reagieren muss.
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