Razor2408
BIOS-Overclocker(in)
AW: Deutsche Zocker kaufen für 145 Millionen Euro Ingame-Items für Free-to-Play-Titel
Hier wird vernünftig diskutiert, welch seltenes Bild

Für die Publisher ist das F2P-Modell interessant, nicht nur weil die Übersicht für viele Kunden dann verlorengeht, auch weil mehr Menschen in die Spiele investieren.
So nach dem Motto "och, da gibts ein schönes starkes Schwert und ne gute Rüstung dazu - kostet eh nur 5€, nehm ich halt mal!"
Es werden durch dieses Modell mehr Zielgruppen angesprochen (Casual, Gelegenheits, Core-Gamer).
Das Problem ist das Balancing, und das kann man mit so einem Modell logisch denkend nicht lösen!
Wer mehr bezahlt der ist auch stärker und erfolgreicher im Spiel - ein Ansatz den die meisten selber wohl anwenden würden wenn
sie Entwickler wären denn man will ja auch Geld verdienen. Was macht nun ein Casual der mal ne Rüstung+Waffe um 5€ gekauft hat wenn
er merkt dass er gegen andere kaum eine Chance hat? Entweder er investiert noch mehr (Win-Situation für Publisher) oder er lässt das Spiel
links liegen - was aber wieder eine Win-Situation für den Publisher ist weil die 5€ hat er ja schon gezahlt, 40-50€ für das volle Spiel hätte er
nicht gezahlt. Und wie wir alle wissen: die Masse machts. 5€ klingt nicht viel aber bei 100.000 Spielern ist es doch ein schönes Sümmchen.
Ich als Core-Gamer hinterfrage natürlich den Sinn des Modells.
Beispiel Ridge Racer auf PS Vita: Das Spiel kostet 19,99€ zum Release.
Es gibt schnellere Wagen und ein paar neue Strecken sowie Soundtracks für jeweils ~2,50€ (Hausnummer).
Das Spiel gefällt mir und ich kaufe 4 neue Autos, 3 Strecken und 1 coolen Soundtrack.
Kosten: 19,99€ + 20€ = 39,99€
Nun ist das gleiche Spiel aber bei einer Summer-Aktion um 24,99€ im Angebot (paar Monate später)
und zwar mit 6 neuen Strecken, 8 neuen Wagen und 5 Soundtracks.
Ich habe also für das gleiche Spiel um 15€ mehr bezahlt, habe aber trotzdem weniger Inhalt!
Was bleibt jetzt als Fazit wenn ein F2P-Modell überall kommt? Ist alles super und ich kaufe wie ein Blöder oder
ist es gar so dass ich weniger Spiele als zuvor kaufe und einfach warte bis diese im Angebot sind und ich mehr
Inhalt für weniger Geld bekomme. Natürlich warte ich! Denn einmal einen vernünftigen Preis zahlen und zu wissen
dass ich dann keine Sorgen mehr haben muss ist immer besser als jedes Item einzeln zu suchen und immer die Kosten im
Blick zu haben. Und genau deswegen habe ich auch noch nie für F2P-Games einen Cent ausgegeben.
Hier wird vernünftig diskutiert, welch seltenes Bild

Für die Publisher ist das F2P-Modell interessant, nicht nur weil die Übersicht für viele Kunden dann verlorengeht, auch weil mehr Menschen in die Spiele investieren.
So nach dem Motto "och, da gibts ein schönes starkes Schwert und ne gute Rüstung dazu - kostet eh nur 5€, nehm ich halt mal!"
Es werden durch dieses Modell mehr Zielgruppen angesprochen (Casual, Gelegenheits, Core-Gamer).
Das Problem ist das Balancing, und das kann man mit so einem Modell logisch denkend nicht lösen!
Wer mehr bezahlt der ist auch stärker und erfolgreicher im Spiel - ein Ansatz den die meisten selber wohl anwenden würden wenn
sie Entwickler wären denn man will ja auch Geld verdienen. Was macht nun ein Casual der mal ne Rüstung+Waffe um 5€ gekauft hat wenn
er merkt dass er gegen andere kaum eine Chance hat? Entweder er investiert noch mehr (Win-Situation für Publisher) oder er lässt das Spiel
links liegen - was aber wieder eine Win-Situation für den Publisher ist weil die 5€ hat er ja schon gezahlt, 40-50€ für das volle Spiel hätte er
nicht gezahlt. Und wie wir alle wissen: die Masse machts. 5€ klingt nicht viel aber bei 100.000 Spielern ist es doch ein schönes Sümmchen.
Ich als Core-Gamer hinterfrage natürlich den Sinn des Modells.
Beispiel Ridge Racer auf PS Vita: Das Spiel kostet 19,99€ zum Release.
Es gibt schnellere Wagen und ein paar neue Strecken sowie Soundtracks für jeweils ~2,50€ (Hausnummer).
Das Spiel gefällt mir und ich kaufe 4 neue Autos, 3 Strecken und 1 coolen Soundtrack.
Kosten: 19,99€ + 20€ = 39,99€
Nun ist das gleiche Spiel aber bei einer Summer-Aktion um 24,99€ im Angebot (paar Monate später)
und zwar mit 6 neuen Strecken, 8 neuen Wagen und 5 Soundtracks.
Ich habe also für das gleiche Spiel um 15€ mehr bezahlt, habe aber trotzdem weniger Inhalt!
Was bleibt jetzt als Fazit wenn ein F2P-Modell überall kommt? Ist alles super und ich kaufe wie ein Blöder oder
ist es gar so dass ich weniger Spiele als zuvor kaufe und einfach warte bis diese im Angebot sind und ich mehr
Inhalt für weniger Geld bekomme. Natürlich warte ich! Denn einmal einen vernünftigen Preis zahlen und zu wissen
dass ich dann keine Sorgen mehr haben muss ist immer besser als jedes Item einzeln zu suchen und immer die Kosten im
Blick zu haben. Und genau deswegen habe ich auch noch nie für F2P-Games einen Cent ausgegeben.



