Deutsche Zocker kaufen für 145 Millionen Euro Ingame-Items für Free-to-Play-Titel

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Hier wird vernünftig diskutiert, welch seltenes Bild :what: :devil:

Für die Publisher ist das F2P-Modell interessant, nicht nur weil die Übersicht für viele Kunden dann verlorengeht, auch weil mehr Menschen in die Spiele investieren.
So nach dem Motto "och, da gibts ein schönes starkes Schwert und ne gute Rüstung dazu - kostet eh nur 5€, nehm ich halt mal!"
Es werden durch dieses Modell mehr Zielgruppen angesprochen (Casual, Gelegenheits, Core-Gamer).

Das Problem ist das Balancing, und das kann man mit so einem Modell logisch denkend nicht lösen!
Wer mehr bezahlt der ist auch stärker und erfolgreicher im Spiel - ein Ansatz den die meisten selber wohl anwenden würden wenn
sie Entwickler wären denn man will ja auch Geld verdienen. Was macht nun ein Casual der mal ne Rüstung+Waffe um 5€ gekauft hat wenn
er merkt dass er gegen andere kaum eine Chance hat? Entweder er investiert noch mehr (Win-Situation für Publisher) oder er lässt das Spiel
links liegen - was aber wieder eine Win-Situation für den Publisher ist weil die 5€ hat er ja schon gezahlt, 40-50€ für das volle Spiel hätte er
nicht gezahlt. Und wie wir alle wissen: die Masse machts. 5€ klingt nicht viel aber bei 100.000 Spielern ist es doch ein schönes Sümmchen.

Ich als Core-Gamer hinterfrage natürlich den Sinn des Modells.
Beispiel Ridge Racer auf PS Vita: Das Spiel kostet 19,99€ zum Release.
Es gibt schnellere Wagen und ein paar neue Strecken sowie Soundtracks für jeweils ~2,50€ (Hausnummer).
Das Spiel gefällt mir und ich kaufe 4 neue Autos, 3 Strecken und 1 coolen Soundtrack.
Kosten: 19,99€ + 20€ = 39,99€
Nun ist das gleiche Spiel aber bei einer Summer-Aktion um 24,99€ im Angebot (paar Monate später)
und zwar mit 6 neuen Strecken, 8 neuen Wagen und 5 Soundtracks.
Ich habe also für das gleiche Spiel um 15€ mehr bezahlt, habe aber trotzdem weniger Inhalt!

Was bleibt jetzt als Fazit wenn ein F2P-Modell überall kommt? Ist alles super und ich kaufe wie ein Blöder oder
ist es gar so dass ich weniger Spiele als zuvor kaufe und einfach warte bis diese im Angebot sind und ich mehr
Inhalt für weniger Geld bekomme. Natürlich warte ich! Denn einmal einen vernünftigen Preis zahlen und zu wissen
dass ich dann keine Sorgen mehr haben muss ist immer besser als jedes Item einzeln zu suchen und immer die Kosten im
Blick zu haben. Und genau deswegen habe ich auch noch nie für F2P-Games einen Cent ausgegeben.
 
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Deutsche Zocker kaufen für 145 Millionen Euro Ingame-Items für Free-to-Play-Titel
Ähhh Falsch. Deutscher Zocker kauft nix von dem Blödsinn. Entweder kaufe ich ein gescheites Game oder Geiz ist Geil :nicken:
 
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Alles Suchtis! :D
Von mir gibts keinen Penny für Items, und solange man sich diese auch erspielen kann, sehe ich da keinen Grund zu! :P
 
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Tjo da braucht sich jetzt keiner mehr wundern wieso die ganzen Entwickler immer mehr auf F2P setzen.
Ich hätte die Spieler eigentlich für Klüger gehalten, da schießt man sich doch selbst ins Bein bzw. die zahlen doch am Ende noch viel mehr als aktuell für einen Vollpreistitel. Ich verstehs nicht.
Ich geb keinen Cent aus für solche Spiele, hab auch kein Interesse daran.

Die denken vermutlich Anfangs... kost ja nix... und dann spielens doch ewig...und immer wieder mal 2 Euro reinbuttern -.-
 
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Ich hätte die Spieler eigentlich für Klüger gehalten, da schießt man sich doch selbst ins Bein bzw. die zahlen doch am Ende noch viel mehr als aktuell für einen Vollpreistitel. Ich verstehs nicht.

Wenn das Spiel Spass macht, spricht ja auch nichts dagegen etwas dafür dann auszugeben.
Der Vorteil ist, dass es jedem selbst überlassen ist, wieviel er investiert. Einige bezahlen sicher viel mehr als bei einem "normalen" Vollpreistitel, aber wieso nicht, wenns Ihnen das wert ist und sie das Geld übrig haben. Wenn man sich die Accounts von World of Tanks anschaut, die man bei Ebay kaufen kann, da ist teilweise richtig Geld reingeflossen. Aber diejenigen werden auch hunderte oder tausende Stunden mit dem Spiel verbracht haben.

Insgesamt gibte s mehrere Vorteile für die Spieler:
- reinschnuppern ohne Geld ausgeben, also Testen vorm bezahlen (Demos gibts kaum noch und haben meist einen zu geringen Umfang)
- es sind immer genug Spieler online bei MP-Titeln (Bei Blur z.B. waren es immer nur so ca 20 Leute im MP, sehr schade)
- Das Spiel wird immer weiter entwickelt und supportet, da nicht alle schon bezahlt haben, sondern auch zukünftig Einnahmen erwirtschaft werden sollen.

Ich würde tippen:
50% spielen kostenfrei, 35% zahlen etwas und der Rest zahlt mehr als ein normales Spiel kosten würde. Damit finanzieren die, die mehr ausgeben das Spielen der anderen.

Man muss nur schauen, dass die Bezahlfeatures keine zu grossen Vorteile bringen, dann würde ich um das Spiel einen Bogen machen.
 
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Krass, hätte nicht gedacht, dass sich das so viele kaufen..

Ich finde das auch unsinnig, insbesondere, wenn es um Sachen geht, die man sich im Laufe des Spiels selber freischalten könnte. Ich hab mir bisher nur einmal was gekauft (und das für ~ 5€) und danach sofort eine Art schlechtes Gewissen gehabt, weil ich mir davon auch was sinnvolleres hätte kaufen können. Aber das sind wahrscheinlich auch Hardcore-Zocker, die für gewisse Items das Geld auf den Tisch legen.
 
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etz wird mir auch klar warum herr cevat yerli sagt das crytek auf free-to-play umsteigen will :D
 
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Wenn das Spiel Spass macht, spricht ja auch nichts dagegen etwas dafür dann auszugeben.

Ja richtig, solang das dann nicht dieselben Leute sind, die groß aufschreien wenn zukünftig nur noch F2P auf den Markt kommt, weil die sich damit dumm und dämlich verdienen.
Für jemand wie mich den das 0 interessiert und der da auch kein Geld reinsteckt ist so ne Zukunft natürlich auch ziemlich trostlos aber ich glaube kaum das uns dieses Geschäftsmodell komplett überrennen wird... (hoffe ich zumindest...)
 
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Ich persönlich unterteile Ingame-Käufe inzwischen in drei Kategorien:

1. Luxus: Dinge, die keinerlei Vorteil im Spiel bringen, sondern nur kosmetisch sind (Skins, Haustiere, Hüte usw.)
2. Zeit: Gegenstände, die einem Zeit im Spiel ersparen (z.B. Erfahrungs-Booster, Tränke kaufen statt farmen)
3. Vorteil: Dinge, die nur durch Geld verfügbar sind und Vorteile gegenüber anderen Spielern bringen (bessere Munition, Zugang zu Dungeons)

Problematisch ist in meinen Augen nur der dritte Punkt. Denn wenn es möglich ist, sich Vorteile im Spiel durch echtes Geld zu erkaufen, entsteht dadurch automatisch ein subtiler Druck auf andere Spieler, nachzuziehen (was sicher durchaus im Sinne der Publisher wäre). Alternativ würde das Frustpotential steigen und die Leute vom Spiel abwandern.
Luxus und Zeit hingegen sehe ich völlig unproblematisch. Hier kann ich auch nicht ganz verstehen, warum manche darüber klagen, wenn sich andere Spieler Erfahrungstränke und ähnliches kaufen. Nicht jeder Spieler hat Zeit ohne Ende und kann oder will die auch ständig im Spiel verbringen. Hier sehe ich es sogar eher noch als fair an, wenn diesen Leuten die Möglichkeit gegeben wird, den zeitlichen Nachteil gegen Bares auszugleichen. Wichtig ist dabei immer nur, dass auch ohne Geld die gleichen Möglichkeiten verfügbar sein müssen.

Dass die Ausgaben in dem Bereich so rapide steigen überrascht mich auf jeden Fall nicht sonderlich. Das System ist populär und hat auch seine Vorzüge. Ich jedenfalls bin inzwischen kein Freund mehr von Abo-Modellen, da hier im Grunde eine Mindestzeit gespielt werden muss, damit sich die Kosten rechnen. Und Zeit ist inzwischen sehr kostbar geworden. Da geb ich lieber ein paar Euro für Gegenstände aus, die auch noch da sind, wenn ich mal 2 oder 12 Wochen lang nicht gespielt habe. Entscheidend ist dabei natürlich auch, dass man den Überblick behält und sich nicht blind in alle möglichen Angebote stürzt. Bei Runes of Magic z.B. habe ich Diamanten (Echtgeldwährung dort) nur gekauft, wenn es Aktionen mit 100 oder 200% mehr waren und Items nur gekauft, wenn die im Spiel im Sonderangebot sind, da sonst das P-L-Verhältnis einfach nicht stimmt. Solange man also mit Vernunft daran geht, kann auch Ingame-Kauf glücklich machen.
 
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Ich finde diese Entwicklung keineswegs problematisch sondern sogar sehr gut! Bei Abo-Modellen muss ständig gespielt werden um die erkaufte Spielzeit möglichst gut auszunutzen, F2P-Modelle mit Items zum Ingame-kauf lassen wesentlich mehr Flexibilität von seiten der Spieler zu:
1.Neueinsteiger können das Spiel ausführlich testen und brauchen erst etwas zu zahlen wenn sie meinen das es sich lohnt
2.Jeder bezahlt soviel für das Spiel wieviel er meint das es verdient
3.Spieler können sehr viel spontaner zwischen Games wechseln ohne dabei kostbare Spielzeit zu vergeuden
4.Wer mehr investiert bekommt mehr zurück, egal wie viel er spielt.

Ich sehe nur 2 Problempunkte:
1.Es erfordert eine gewisse moralische Grundhaltung der Spieler, sodass Ingame-Items auch gekauft werden und nicht nur alle kostenlos spielen, aber das scheint bei 145 Millionen ja bestens zu funktionieren und wird bei gescheiten Item-Angeboten auch so bleiben.
2.
Vorteil: Dinge, die nur durch Geld verfügbar sind und Vorteile gegenüber anderen Spielern bringen (bessere Munition, Zugang zu Dungeons)
Ich finde solche Dinge sollten schlichtweg vermieden werden da hierdurch wieder ein Zahlungsdruck entsteht. Natürlich sollte ein Anreiz gegeben sein Ingame-Items zu kaufen allerdings sollten nicht- bzw. wenigerzahlende Spieler keinen Nachteil haben. Das ein Spiel Durchaus nur durch "kosmetik-Items" finanziert werden kann zeigt z.B. LoL: Hier können alle für das Gameplay relevanten Items wie Champions oder Runen durch kostenlose Ingamewährung sowie durch echtes Geld erworben werden wodurch sich jemand mit echtem Geld lediglich einen einen Zeitbonus (schneller komplette Runen/Champions), jedoch auch einen exklusiven Status in Form von Skins, welche nur durch echtes Geld erwerbbar, für den Spielverlauf jedoch unerheblich sind, sichern kann.

Abseits des ganzen finde ich traditionelle Einmal-bezahlen-ewig-spielen ganz ohne Abos oder Bezahl-Items immer noch sehr gut da diese einfach simpler sind, allerdings kann man hierbei sehr leicht Fehlkäufe landen da es nur wenige Testmöglichkeiten gibt (Demos, Betas...öh gibts noch was?)
 
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ich spiel auch seit längerem schon so free2play gedöhnse - aber zahlen? pff. entweder is das ganze so gemacht, das es keine unfairen vorteile gibt, und mann kann mit bissl geduld und spucke auch so zurecht kommen, oder aber es is pay2win und wird abgeschossen :ugly:

bei ersterem muss man als nichtzahler aber irgendwo auch froh über jeden "deppen" sein. ohne die könnte man auch ned mehr zocken da das game eingestellt werden müsste ^^
 
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