News Dank Abwärtskompatibilität: MS-DOS ohne Emulation auf modernem PC zum Laufen gebracht

PCGH-Redaktion

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MS-DOS wird heutzutage eher emuliert, doch der YouTuber Inkbox zeigt, dass das rund 43 Jahre alte Betriebssystem auch nativ auf modernen Prozessoren laufen kann.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Dank Abwärtskompatibilität: MS-DOS ohne Emulation auf modernem PC zum Laufen gebracht

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Viele. Aber am liebsten habe ich, unter anderem:

X-Wing, TIE-Fighter, Doom, Strike Commander, Wing Commander 3, Fleet Defender, Privateer, und noch ein paar mehr.
 
War da nicht was von A20-Gate aus allen modernen Intel CPUs verbannen ? Daher geht wohl kein XMS zu nutzen...

Edit: So war es, seit Haswell gibt es kein A20-Gate mehr. Könnte aber auch vom Mainboard-Hersteller abhängen, ob es nicht doch noch einen Workaround dafür gibt.
 
Die Berichterstattung wird langsam peinlich. Abgebildet ist ein Sockel 478 CPU, der Celeron dürfte BGA, also aufgelötet sein. Natürlich läuft DOS auf modernen PCs, solange die Legacyboot mit MBR unterstützten. Mit dem 30 Jahre alten Programm Checkit 3.0 prüfe ich bis heute Legacy Schnittstellen an modernen Industriecomputern
 
Der praktische Grund des Experiments dürfte sich allerdings auf "Weil man's kann" beschränken
Alle alten (PC) Spiele welche ich habe laufen dank GOG / DoSbox einwandfrei.
Wobei heutzutage eher die niedrige Auflösung von früher das Hauptproblem sein könnte.
 
Für Gamer uninteressant. Es gibt aber durchaus Anwendungsfälle, welche es in freier Wildbahn auch tatsächlich gibt. Das ist ein Echtzeitsystem, selbst die Echtzeit-Linux-Kernel können da nicht mithalten. Sowas braucht man zum Beispiel um Sensoren auszulesen oder Steuerungen zu machen, welche sehr präzise sein müssen. Im Wissenschaftsbetrieb ist diese Lösung beliebt, sind die Kosten für sowas doch sehr überschaubar.

Was jedoch die Leistung des YTbers ist, erschließt sich mir nicht.
 
Die Mühe muß ich mir zum Glück nicht machen, hab ja meine alte Spielesammlung immer noch

mit nen passenden 486 SX25 / DX 4 100 mit MS - DOS 6.22 oder ich benutze die Dosbox

auf meinen aktuellen Rechnern, da muß ich keine Bastelarbeit für leisten :-)
 
Wollte Intel nicht mal den 16-Bit Befehlssatz aus den x86 CPUs verbannen?
Jein, soweit ich verstanden habe gehts bei "x86s" um gewisse Prozesse beim Hochfahren und Security, aber nicht zwangsweise um die x86 16 Bit Kompatibilität, die dann teilweise noch vorhanden ist und teilweise emuliert wird

Hier das aktuelle Whitepaper (Juni 2024)


Techspot schreibt das da, was auf deine Aussage zutreffen würde:

The 64-bit only ISA removes ring 1 and ring 2 from CPU protection hierarchy, as they are now useless for modern software besides ring 0 (kernel) and ring 3 (user applications) modes. 16-bit addressing support is gone too, together with 16-bit real mode, 32-bit applications in ring 0, some "unused operating system mode bits," and more.


X86-S should provide plenty of compatibility for 32-bit Win32 applications, so retro gaming and software zealots like yours truly would be safe for now. As for legacy support of earlier 64-bit operating systems, Intel says that virtualization technology is mature enough to provide software and hardware solutions to keep users happy. Everything else (16-bit, DOS, 32-bit OSes), Intel suggests, will only run in emulators and virtual machines.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das dann tatsächlich so kommt und welchen Vorteil es für uns hätte. Es vereinfacht vieles, aber was manche Newsseiten geschrieben haben, nämlich, dass sich dadurch die bremsenden Altlasten lösen stimmt nicht
Intel hat sogar mal den 32bit Code verbannt.
Hat denen wie jetzt fast das Genick gebrochen.
Nur dank AMD und deren x64 Lizenz gibt es Intel überhaupt noch.
Das Problem an Itanium war - soweit ich mich erinnere, dass es schwierig war dafür einen Compiler zu bauen und optimieren bzw. der Code.
Theoretisch waren die Dinger schon sehr leistungsfähig.
x86-64 dürfte das trotz x86 Kompaitilibät besser hingekriegt haben

Man arbeitet immer noch intensiv daran, wird natürlich interessant was die erste CPU damit wird und ob sich für uns etwas ändert:

 
Zuletzt bearbeitet:
Und das funktioniert auch ohne das legendäre A20-Gate? Das war immer das Lieblingshassobjekt vom damaligen CPU-Redakteur bei Heise Andreas Stiller. :D
 
Mein Lieblingsspiel aus MS-Dos-Zeiten war Indianapolis 500!!!

indy500.jpg
 
Das ist für Anwender die gerne noch alte Programme inkl. Spiele heute trotz der Jahre nicht missen wollen, eine schöne erfreuliche Nachricht.:top:
Warum mit Emulation gehts doch sogar besser als wenn Du es nativ machst. Treiber für aktuelle Hardware und Sound Chips wirst Du wahrscheinlich kaum für DOS bekommen.
Alle alten (PC) Spiele welche ich habe laufen dank GOG / DoSbox einwandfrei.
Wobei heutzutage eher die niedrige Auflösung von früher das Hauptproblem sein könnte.
Da empfehle ich Losless Scaling. Funzt mit Baphomets Fluch bspw. sehr gut.
 
Da empfehle ich Losless Scaling. Funzt mit Baphomets Fluch bspw. sehr gut.
Mal testen. :daumen:

Ich meinte aber weniger ~Aliasing sondern eher das die Oberfläche klein ist.
bei MoO1 ist native Auflösung extrem klein (heutzutage :D ) aber man kann die verdoppeln / strecken usw.
Problem ist aber das die ~nutzbare Fläche dadurch nicht größer wird da alles verdoppeln / strecken
Ist eben ein Problem von alten Spielen.
 
Versteh nicht wieso es wert ist so eine Meldung zu bringen bzw so ein YT Video zu machen. Natürlich läuft DOS noch auf "neuen" CPUs, dafür gibt es ja auch kein Grund, wieso dies nicht der Fall sein sollte. Natürlich sind x86 und 64bit x86 auch heute noch abwärtskompatibel zu x86 16bit.
 
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