CO₂-Neutralität im Auge: Samsung kündigt neue Umweltstrategie an

Scheinbar nicht ganz, um es milde auszudrücken. CO₂ ist fast überall gespeichert. Meere, Bäume, Kunststoffe usw. ist CO₂ gespeichert und wenn wir diese Stoffe verbrennen, dann geben wir CO₂ wieder in die Umwelt ab. In Biologie lernt man den Umgang mit CO₂ am Besten. Aber das muss ich nicht weiter kommentieren, sry da ich hier keine sinnlose Diskussion führen möchte.
Danke:-)

Ja, es gibt aber auch einen Haufen Dinge, in denen kein CO2 enthalten ist, darum geht es.

Wasserstoff -> kein CO2
Eisenerz -> kein CO2 -> Eisenproduktion ohne CO2 ist möglich
Bauxit -> kein CO2 - Aluminiumproduktion ohne CO2 ist möglich
Siliziumdioxid -> kein CO2 -> eine Halbleiterprodiktion ohne CO2 ist möglich
usw.

Eine Industrie ohne CO2 Emissionen ist in großen Teilen möglich und den Rest muß man abtrennen und Speichern.
 
Wasserstoff -> kein CO2
Eisenerz -> kein CO2 -> Eisenproduktion ohne CO2 ist möglich
Bauxit -> kein CO2 - Aluminiumproduktion ohne CO2 ist möglich
Siliziumdioxid -> kein CO2 -> eine Halbleiterprodiktion ohne CO2 ist möglich
usw.
Bei jeder Produktion fällt CO₂ an egal wie es produziert wird. Eine Produktion ohne CO₂ ist nicht 100% ausgeschlossen.
 
Die meisten Produktionsschritte brauchen Energie, teils auch chemische, aber mit Ausnahme von der Zement-Herstellerung hat eigentlich keine Industrie Kohlenstoff-haltige Abfälle. Somit können alle anderen primär CO2-frei durchgeführt werden. Bei Produkten aus organischen Substanzen (im chemischen Sinne, also inkl. Kunststoffe, die meisten Brennstoffe, etc.) führt eine spätere energetische Verwertung des Endprodukts zu CO2-Freisetzung. Aber einerseits ist auch diese optional und soll zunehmend durch Recycling ersetzt werden. Andererseits kann man direkt oder indirekt (= Biomasse) athmosphärisches CO2 als Ausgangspunkt für diese Materialien nutzen, sodass der Gesamtprozess selbst im Falle einer späteren Verbrennung CO2-neutral ist.

Die große Frage ist bei jedem einzelnen Schritt nur: Wie viel kostet das?

Und fast immer ist der langfristig größte Kostenfaktor dabei die Energie, denn auf die Problematiken "Atommüll" und "Jeder Betreiber behauptet, sein Atomkraftwerk wäre sicher, aber zu viele liegen damit falsch" will sich heute, aus gutem Grund, kaum noch jemand einlassen. Also hängt es in größerem, praktischen Maßstab immer am Ausbauch(-chen) der Erneuerbaren scheitert, denn wir verbrauchen viel zu viel von viel zu vielem und tun sehr wenig, um das zu ändern. Aber man muss unterscheiden zwischen "die Menschheit will nicht" und "es ist technisch machbar". Letzteres gilt erstaunlich selten, ersteres viel zu oft – und da ist auch Samsung keine Ausnahme.

An der Stelle die Anmerkung, dass Samsung maßgeblich zur Popularität von Android-Smartphones beigetragen hat und zuvor einer der bedeutendsten Anbieter für eigenständige Lösung war. Wenn abseits von Apple irgend ein Hersteller den Zwangs-Update-Wahn beenden könnte, dann also Samsung. Aber wie Pu244 mit ganz anderem Hintergedanken schrieb: Lange haltbare Geräte werden nur selten gekauft. Man könnte fast meinen, das wäre Teil des Konzepts.
 
...aber mit Ausnahme von der Zement-Herstellerung hat eigentlich keine Industrie Kohlenstoff-haltige Abfälle. Somit können alle anderen primär CO2-frei durchgeführt werden.
Einspruch euer Ehren zu einem Detailpunkt.
M. W. hat man ähnliche Themen bei der Stahlindustrie, Ziegelindustrie aber auch profane Trockenbauplatten, um nur mal den Bauindustriesektor aufzugreifen.
 
Einspruch abgelehnt:
– CO2-Emissionen bei Stahl: Überwiegend Wärme. In geringem Maße Entfernung von enthaltenem Sauerstoff in Form von CO2 durch Verhüttung, aber das geht prinzipiell auch mit Wasserstoff als Verbrennungsmedium. Teils sogar besser. In Deutschland wurde auch schon viel auf Erdgas umgestellt, was ja hinsichtlich der Sauerstoff-Bindungswirkung zu 50 Prozent Wasserstoff bedeutet.
– Keramikherstellung/brennen von Ton: Enthält zum Teil oranische Verunreinungen, die dann zu CO2 verbrennen. Aber die Substanzen, mit denen man eigentlich arbeiten möchte, werden nur versintert und geben keinen Kohlenstoff ab. Beim in kleinen Maßstäben üblichen Brand in Elektroöfen werden diese auch nicht durch Gasentwicklung gesprengt, aber im Großen beheizt man eben lieber billig mit Erdgas, Öl oder Kohle.
– Gips(-kartonplatten): Natürliche Gipsgesteine enthalten auch Calciumcarbonat, das beim Erhitzen CO2 freisetzt (=> Brandkalk => Zementherstellung, wie angesprochen). Aber heutzutage wird Gips wohl überwiegend als Abfall dieser chemischer Prozesse bezogen und ist für sich genommen ist er kohlenstofffrei. Aber erneut benötigt die Produktion viel Wärme, die oft aus fossilen Brennstoffen stammt. Aus deren schwefelhaltigen Abgasen wird auch direkt Gips gewonnen. Kohlekraftwerke spielen wohl keine kleine Rolle für den heutigen Markt.
 
Zurück