Die meisten Produktionsschritte brauchen Energie, teils auch chemische, aber mit Ausnahme von der Zement-Herstellerung hat eigentlich keine Industrie Kohlenstoff-haltige Abfälle. Somit können alle anderen primär CO2-frei durchgeführt werden. Bei Produkten aus organischen Substanzen (im chemischen Sinne, also inkl. Kunststoffe, die meisten Brennstoffe, etc.) führt eine spätere energetische Verwertung des Endprodukts zu CO2-Freisetzung. Aber einerseits ist auch diese optional und soll zunehmend durch Recycling ersetzt werden. Andererseits kann man direkt oder indirekt (= Biomasse) athmosphärisches CO2 als Ausgangspunkt für diese Materialien nutzen, sodass der Gesamtprozess selbst im Falle einer späteren Verbrennung CO2-neutral ist.
Die große Frage ist bei jedem einzelnen Schritt nur: Wie viel kostet das?
Und fast immer ist der langfristig größte Kostenfaktor dabei die Energie, denn auf die Problematiken "Atommüll" und "Jeder Betreiber behauptet, sein Atomkraftwerk wäre sicher, aber zu viele liegen damit falsch" will sich heute, aus gutem Grund, kaum noch jemand einlassen. Also hängt es in größerem, praktischen Maßstab immer am Ausbauch(-chen) der Erneuerbaren scheitert, denn wir verbrauchen viel zu viel von viel zu vielem und tun sehr wenig, um das zu ändern. Aber man muss unterscheiden zwischen "die Menschheit will nicht" und "es ist technisch machbar". Letzteres gilt erstaunlich selten, ersteres viel zu oft – und da ist auch Samsung keine Ausnahme.
An der Stelle die Anmerkung, dass Samsung maßgeblich zur Popularität von Android-Smartphones beigetragen hat und zuvor einer der bedeutendsten Anbieter für eigenständige Lösung war. Wenn abseits von Apple irgend ein Hersteller den Zwangs-Update-Wahn beenden könnte, dann also Samsung. Aber wie Pu244 mit ganz anderem Hintergedanken schrieb: Lange haltbare Geräte werden nur selten gekauft. Man könnte fast meinen, das wäre Teil des Konzepts.