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Budget Gaming Rechner (CPU-MB-RAM)

castelno

Schraubenverwechsler(in)
Hallo liebe Community,

ich bin neu hier im Forum und meine Computer Kenntnisse sind in den letzten Jahren leider etwas eingestaubt, weswegen ich eure Hilfe benötige :)

Ich würde gerne meinen stark in die Jahre gekommenes AM2+ System wieder instand setzen, um "moderates" Gaming zu betreiben.
Zu den Spielen gehören vorerst Cities Skylines und ähnliche Strategie- und Aufbauspiele. Ansonsten eher ältere Titel, maximal noch GTA 5, es muss auch nicht auf den höchsten Einstellungen laufen.

Zuerst habe ich mich bei ebay nach einem gebrauchten CPU+MB Bundle umgeschaut in Richtung AMD Phenom II 955.
Nun bin ich auf den AMD Athlon X4 950 gestoßen, der mir die einfache Möglichkeit zum späteren Aufrüsten geben wird.

Gedacht habe ich dabei an folgende Hardware:
- AMD Athlon X4 950
- ASRock AB 350M https://www.mindfactory.de/product_...M4-Dual-Channel-DDR4-mATX-Retail_1144066.html (Übertakten der späteren CPU möglich(?), Ryzen 3,5,..)
- 8GB Crucial Ballistix Sport LT https://www.mindfactory.de/product_...-grau-DDR4-2400-DIMM-CL16-Single_1011846.html (Passt der RAM zum CPU und Board?)

Noch aus dem alten PC zu übernehmen:
- Cougar Power 550W
- Gehäuse
- Festplatte

Budget:
Sollte 200€ nicht überschreiten für die CPU+MB+RAM Kombination.
Natürlich gehört auch eine Grafikkarte dazu. Welche würde zum Übergang ins System mit den Anforderungen passen? Ist da was bis 60€ zu machen? Gerne auch gebraucht.

Fazit:
Ich bin also auf der Suche nach einem Übergangssystem, mit dem ich mich erstmal wieder ans Gaming heranführen möchte.
Wenn das Interesse am Spielen weiter besteht, möchte ich das Ganze ohne größeren Aufwand auf einen leistungsfähigeren Stand bringen können.

Wären die Komponenten so in Ordnung oder gibt es doch eine bessere Lösung?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten und Grüße
Carsten
 
Okay, das ist wirklich mal ein interessanterer Fall (diese Standard-1000€-Kaufberatungen sind langweilig ;-)).

Alle Spiele, die du bisher nanntest, fallen ganz grob in die Kategorie CPU-intensiv. Ich weiß nicht, ob gerade dafür der Athlon X4 950 eine gute Wahl wäre. Der basiert ja leider noch nicht auf der Zen-Architektur und dürfte dementsprechend recht schwach auf der Brust sein. Insbesondere bei der (traditionell bei Strategiespielen oft wichtigen) Singlecore-Leistung bzw. IPC. Ich habe allerdings gerade keine Testberichte/Benchmarks zur Hand.

Gefühlsmäßig würde ich eher zum Pentium G4560/4600 raten, also einem Intel-Unterbau. Ich spekuliere darauf, dass der erstmal deutlich stärker als der Athlon wäre. Nachteil (neben dem leicht höheren Preis) wäre, dass die Kaby Lake Plattform natürlich älter als die RyZen-Plattform ist, jetzt die Tage sogar schon der Nachfolger kommt.

Bei Ryzen/AMD könntest du, ordentliches Mainboard vorausgesetzt, später problemlos auf einen 6- oder gar 8-Kerner mit Hyperthreading aufrüsten. Mit dem Kaby Lake Pentium auf einen Vierkerner mit Hyperthreading. Das klingt natürlich erstmal weniger attraktiv. Die funktionierende Kristallkugel hat bisher aber noch immer keiner entwickelt. Daher weiß man nicvt, ob dich konkret und deine zukünftigen Games ein bspw. nachgerüsteter i7-7700 mehr einschränkt als ein pro Takt schwächerer, aber mitauch mehr Kernen ausgestatteter und evtl. übertaktbarer R5 1600.

Du siehst, es ist ein Dilemma. Für jetzt wäre der Pentium m.M.n. besser, für die Zukunft könnte sich aber die AMD-Plattform als “sicherer“ erweisen. Wobei ich aber definitiv keinesfalls davon ausgehe, dass beispielsweise ein nachgerüsteter i7 im Laufe der nächsten Jahre “schwach“ sein wird.
 
Finger weg von dem Athlon, das Ding ist murks.
Das ist ein A10 9700 ohne GPU-Anteil.
Also das hier, nur noch schlimmer:
AMD A12-9800 Review: Infecting the AM4 Platform - TechSpot

Wie wäre es wenn du dich gebraucht nach einem i5/i7 der 2ten, 3ten oder 4ten Generation umsiehst.
Solche Budles aus CPU, MoBo und RAM bekommt man schon für ~150€
Da setzt du als GPU dann noch eine 4GB RX 560 rein und Boom. Gute Übergangsplattform.
 
Erst einmal vielen Dank für die Antworten!

Den Pentium G4560/4600 hatte ich natürlich auch schon im Blickfeld, habe aber wegen der "Zukunftssicherheit" den Athlon weiter vorne gesehen. Der genannte Intel wäre aktuell die bessere Lösung, ja.
Was dann kommt ist leider Spekulationssache, also eigentlich egal, für welches System ich mich entscheide.

Bei einem Gebrauchtkauf ist eben die Sache, dass es mit den Aufrüstungen der Hardware eher schwierig aussieht bzw. ich keine hohen Leistungssteigerungen mehr rausholen kann. Ich suche ja ein System, welches ich -wenn nötig- noch wunderbar erweitern kann. Gerne dann auch mit einem Gebrauchten aus der zukünftigen Vorgängerversion (zB. heute dann der RyZen 5/7).

Wie würde denn das Setup auf Intel Basis aussehen? Bei der Auswahl des Mainboards muss ich leider passen.
 
Naja, "wunderbar erweitern" ist so ne Sache. Wenn du jetzt einen Kaby Lake Pentium nähmest, könntest du maximal auf einen Kaby Lake i5 bzw. i7 aufrüsten. Und jetzt kommt schon der Nachfolger, Coffee Lake. Nimmst du etwas für die AM4-Plattform, also entweder den nicht empfehlenswerten Athlon oder schon einen kleinen Ryzen, könntest du eventuell - aber da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand - noch auf Ryzen 2 aufrüsten. Diese werden eventuell die selben Mainboards nutzen.

Aber was nutzt es, auf die Zukunft zu spekulieren, wenn man im hier und jetzt auch was vernünftiges haben will?

Hier so könnte das aussehen. Ein neues Netzteil würde ich aber dringend empfehlen (wenn dein Cougar aus der gleichen erdgeschichtlichen Epoche stammt wie dein AM2+ System, dann ist es reif für die Rente ;-) ), ebenso eine SSD.

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Aber was nutzt es, auf die Zukunft zu spekulieren, wenn man im hier und jetzt auch was vernünftiges haben will?

Ich habe mir einem guten Kurs an einen Intel i5 3550 mit Mainboard und 8GB Arbeitsspeicher besorgt. Das sollte fürs Erste reichen.
Ja, das Netzteil hat sicher schon 10 Jahre auf dem Buckel, das wird dann zusammen mit der SSD aufgerüstet ;)

Jetzt fehlt nur noch eine passende Grafikkarte. Habe da an eine GTX 660 Ti/HD 7870 gedacht. Würden die Kandidaten zur CPU passen oder würde etwas "ausgebremst" werden?
 
Ich habe mir einem guten Kurs an einen Intel i5 3550 mit Mainboard und 8GB Arbeitsspeicher besorgt. Das sollte fürs Erste reichen.
Ja, das Netzteil hat sicher schon 10 Jahre auf dem Buckel, das wird dann zusammen mit der SSD aufgerüstet ;)

Jetzt fehlt nur noch eine passende Grafikkarte. Habe da an eine GTX 660 Ti/HD 7870 gedacht. Würden die Kandidaten zur CPU passen oder würde etwas "ausgebremst" werden?

Oh, das ist auch gut. Damit kann man noch ordentlich arbeiten/spielen!

Die von dir vorgeschlagenen GraKas würden auf jeden Fall passen. Das mit dem "ausbremsen" ist sowieso meist eine "Kopfsache" bzw. hängt von drei Dingen ab: den Ansprüchen/Erwartungen des Benutzers, der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der Hardware und den Ansprüchen und Einstellbarkeit der Software ;-)

Du musst halt schauen, was du kriegen kannst. Für eine GTX 660 Ti oder eine HD 7870 würde ich nicht mehr als 50€ bezahlen. Schöner wäre natürlich eine HD 7950 mit 3GB RAM. Aber die werden derzeit eher über 100€ gehandelt. Schauen könntest du auch nach: R9 270 (X) und R9 280 - das sind die HD 7850/7870 und HD 7950 in der minimal verbesserten und nicht ganz so alten Neuauflage. Oder nach der R7 370, das ist nochmal ne Neuauflage der 7850/7870 :D
Oder nach ner GTX 760.

Was wäre denn für eine GraKa dein Preislimit?
 
Würde beim Preis gerne bei 60€ bis 70 € landen.

Die GTX 660 Ti oder HD 7870 würde da ganz gut rein passen. Die sind beide eher weniger unter 50€ zu bekommen.
Ich halte auf jeden Fall mein Auge offen nach allen genannten Grafikkarten, irgendwann wird man sicher was zu einem fairen Preis finden oder ersteigern :daumen:

Gefühlsmäßig sind die Preise wohl ziemlich angestiegen für Grafikkarten. Generell bei gebrauchter Hardware, wenn man bei ebay mal die älteren, beendeten Auktionen durchschaut ...
 
Dein Gefühl täuscht dich nicht, die Preise sind tatsächlich etwas gestiegen. Da durch den kurzfristigen Boom beim Crypto-Mining die Preise von Neukarten massiv gestiegen sind, hat das auch auf den Gebrauchtmarkt durchgeschlagen.
 
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